Ein Bewerbungsgespräch ist eine recht förmliche Angelegenheit. Dort ist dein allerbestes Benehmen, ein ordentliches Auftreten und insgesamt ein positiver, erster Eindruck in jeglicher Hinsicht gefragt!

Vom Ablauf her variiert das sehr stark, je nachdem, wer das Gespräch führt. Klassisch ist aber ein Einstieg damit, dass die Menschen, die dir gegenüber sitzen, sich und das Unternehmen kurz vorstellen. Danach wird häufig der Bewerber gebeten, selbiges zu tun. Da geht es dann darum, dass du in ganzen Sätzen, aber dennoch kurz und präzise, die wichtigsten Punkte deines Werdeganges vorstellst und sagst, was genau deine Motivation für die Stelle war.

Im Anschluss daran kommen häufig Fragen an den Bewerber. Oft zuerst welche, die sich auf deinen Lebenslauf beziehen und dort insbesondere auf Lücken, Unklarheiten oder auch besonders gut zur Stelle passenden Stationen. Dann welche, wo deine Motivation für die Stelle genauer erfragt wird. Und auch oft noch solche, bei denen dein Gegenüber wissen möchte, ob und welchen Plan du für deine berufliche Zukunft hast ("Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?").

Manchmal werden einem auch noch kleine Aufgaben gestellt, die aber bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze dann eher nichts mit Fachwissen zu tun haben (haben die Bewerber da ja in der Regel noch nicht, sollen sie ja erst noch lernen ;)), sondern eher grundlegende Fähigkeiten abchecken (logisches Denken, Kreativität, Priorisierungsfähigkeit etc.) oder auch irgendwelche Erkenntnisse in Richtung (Küchentisch-)Psychologie liefern sollen.

Vorbereiten kannst du dich durch passende Kleidung, ausreichend Schlaf, eine gute Organisation und Planung des Weges und der Zeit dafür. Ebenfalls solltest du versuchen, deinen Lebenslauf mal als Außenstehender zu betrachten und dir zu überlegen, was Kritikpunkte sein könnten, wo man genauer nachhaken wollen könnte. Die Website des Unternehmens solltest du vorher auch mal gründlich anschauen (musst aber nichts auswendig lernen, einfach nur, um zu wissen, was die machen, wie groß sie sind, wie sie im Vergleich zur Konkurrenz dastehen und so weiter). Auch kann es sehr sinnvoll sein, in die Ausbildungsordnung des angestrebten Berufs zu schauen, um grob zu wissen, worum es dabei inhaltlich geht.

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Dass du nach harter körperlicher Arbeit Lust auf ungesundes Essen hast, ist total normal. Dein Körper will die verbrauchte Energie halt wieder zuführen!

Du kannst dabei aber darauf achten, dass du zwar energiereiche, aber dennoch gesunde Lebensmittel zu dir nimmst. Eine große Portion Nudeln liefert viel Energie. Mit einer Soße mit viel Gemüse drin kommen aber auch noch gute Nährstoffe dazu, so im Gegensatz zur Sahnesoße. Der Braten mit Kartoffeln und Soße ist tendenziell auch gesünder als das panierte Schnitzel mit frittierten Pommes. Döner mit dem vielen Salat schlägt im Zweifel den Burger oder die Currywurst. Gibt also durchaus Möglichkeiten, herzhaft, deftig und energiereich zu essen, ohne dabei zu ungesund zu werden ;).

Zudem ist es gegen diesen Heißhunger nach Feierabend sehr empfehlenswert, auch zwischendrin mal was zu essen. Banane oder Joghurt wären zum Beispiel gesunde Snacks, die Zucker und somit schnell verfügbare Energie liefern, auf die gesunde Art und ohne Aufwand. Zum Mittag kannst du dir Schnitten einpacken - üppig belegt und zum Beispiel mit etwas Salat, Gurke oder Tomate dazu oder mit drin, damit es nicht so "trocken" ist, anstatt fingerdick Butter drauf zu schmieren :). Und dann auch wirklich in Ruhe Mittagspause machen!

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Probezeit Erzieher, nicht das richtige für mich?

Hallo Leute,

ich bin seit dem 1.09.2020 bei einer neuen Arbeitsstelle in einer Kita.

Habe meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin dieses Jahr im Juli beendet.

Habe dann die erste Woche normal in der Kita eben auf meiner neuen Arbeitsstelle angefangen die ersten Tage waren relativ spannend.
Jedoch habe ich mich nicht so wohl gefühlt nach einigen Tagen wurde mir die Arbeit irgendwie schon zu eintönig, klar mir ist bewusst das der Bereich Erzieher etwas anderes ist als ich gelernt habe. Jedoch habe ich mir es ein wenig anders vorgestellt, wir sind total unterbesetzt man ist zu zweit für 19 Kinder zuständig. Einen Probetag lies sich wegen Corona zuvor nicht einrichten in dem ich es einfach merken hätte können..
meine Kollegin hat direkt angefangen über die anderen Mitarbeiter zu lästern, da zog sich dann jeden Tag so weiter . Irgendwie merke ich jetzt schon zumindest gefühlsmäßig das es mich nicht glücklich macht und ich schon Magenkrämpfe bekomme und mir dauernd schlecht ist. Jetzt bin ich den 5 Tag in der Probezeit krank geschrieben, normalerweise ist das garnicht meine Art. Jedoch, bin ich gerade einfach verzweifelt und weiß nicht weiter ich würde am liebsten direkt was anderes machen wollen.. jedoch kann ich nicht nach ner Woche arbeiten direkt kündigen..

Die Chefin hat am ersten Tag schon die Au verlangt und war total unfreundlich.. das bereitet mir natürlich noch mehr Sorge..

was ratet ihr mir denn ..?:/

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Nahezu jeder neue Job ist anfangs nicht nur Blumen pflücken. Man kommt in eine bestehende Gruppe rein, muss sich an Abläufe gewöhnen, kennt das interne Vokabular noch nicht, fühlt sich oft auch schlichtweg überfordert, weil so viele neue Eindrücke auf einen einprasseln. Entsprechend sollte man jedem neuen Job bzw. sich selbst mindestens so 2-3 Monate geben, um wirklich endgültig zu entscheiden, ob man ihn behält oder nicht.

Ebenfalls solltest du im Falle einer Kündigung genau wissen, wie es danach für dich weitergehen soll. Das bedeutet auch, aber nicht nur, dass man immer möglichst erst dann kündigen sollte, wenn man bereits einen neuen, unterschriebenen Arbeitsvertrag in der Hand hält. Aber es bedeutet auch, dass man sich genau überlegt, welche Alternativen man hat und ob die wirklich besser wären als das, was man aktuell hat. Liegt es letztendlich an einer falschen Berufswahl, dann wäre die Veränderung nämlich nicht die Suche nach einer neuen Stelle, sondern ein Plan, wie und wo und wann man einen neuen, passenderen Beruf erlernen kann.

Übrigens brauchst du dir auch keinen übertriebenen Stress wegen der Probezeit dabei zu machen. Auch danach kannst du jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum 15. oder Monatsende kündigen. Ist ja nicht so, als wäre mit der Probezeit auch jede Chance auf Veränderung Geschichte ;).

Auf jeden Fall solltest du aber erst mal trotzdem weiter hingehen! Eben wegen des Eingewöhnens, um wirklich anzukommen, bevor du eine Entscheidung triffst. Ja, diese Unsicherheit und Unannehmlichkeit der ersten Tage und Wochen im neuen Job kann bei manchen Menschen mit Magenschmerzen oder so einhergehen. Aber bedenke, dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit eine starke psychosomathische Komponente haben und nicht dadurch weggehen, dass du diese Eingewöhnungsphase immer weiter vor dir herschiebst! Das ist so ein bisschen der Sprung ins kalte Wasser - überwinden, reinspringen, die anfängliche Unannehmlichkeit aushalten, Kopf über Wasser halten und so lang rudern, bis es sich nicht mehr so schlimm anfühlt.

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Es ist ein Pluspunkt, wenn man bereits einen Job hat und sich daraus auf einen neuen bewirbt! Ist also definitiv nichts, was du verschweigen musst oder auch nur solltest.

Sinnvoll ist es allerdings, wenn man direkt erwähnt, welche Kündigungsfrist man laut Arbeitsvertrag hat. Daraus ergibt sich ja, wann man frühestens in dem neuen Job anfangen kann. Und das ist eine Info, die für den neuen Arbeitgeber wirklich wichtig wäre.

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An eurer Stelle würde ich die bisherige Situation mal von einem Profi, beispielsweise von einem Steuerberater, durchchecken lassen. Ist es wirklich eine Geschäftsidee, die euch einen Lebensunterhalt langfristig sichert, inklusive sowas wie Krankenversicherunsbeiträgen und Steuern? Habt ihr wirklich marktfähige Preise oder kommen eure Aufträge vor allem daher, dass ihr als Schüler andere Profis unterbieten könnt, weil ihr eben nicht euren Lebensunterhalt davon bestreiten müsst? Ist die Idee halbwegs zukunftssicher oder ist euer Angebot eins, was durch allerlei externe Faktoren in den nächsten Jahren hinfällig werden könnte?

Ihr könnt das ja weiterhin nebenher betreiben, während ihr studiert (zum Beispiel BWL, um euch obige Fragen selbst zu beantworten bzw. zu lernen, wie man eventuell bestehende Probleme lösen könnte ;)). Oder ihr macht das noch ein, zwei Jahre und sucht euch dann Ausbildungsstellen oder Studienplätze, wenn sich abzeichnet, dass das eben doch nicht eure berufliche Zukunft ist.

Aber um direkt nach der Schule in die Selbstständigkeit zu starten, ist halt echt riskant. Wenn die scheitert, habt ihr nämlich so gar nichts in der Hand, keinen Plan B. Und wenn da erst mal einige Jahre ins Land gegangen sind, wird es auch nicht unbedingt einfacher, Ausbildungsstellen zu bekommen. Also irgendwie zusehen, dass ihr zweigleisig fahren könnt :).

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Man sollte für jeden Job auch den Lebenslauf ein bisschen anpassen und optimieren. Klar, manche Daten wie Schulbesuche sind immer gleich. Aber beispielsweise bei den Vorerfahrungen, Zusatzqualifikationen oder auch Hobbys sollte man dann schon schauen, ob man dort nicht irgendetwas vorweisen kann, was zu genau diesem Job passt.

Referenzen sind ansonsten in diesem Bereich tatsächlich all die Projekte, die du schon gemacht hast, ja. Ähnlich wie die "Mappe" bei künstlerisch-gestaltenden Berufen.

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Jeder Arbeitnehmer, der mindestens 6 Monate im Unternehmen ist und wo das Unternehmen mehr als 15 Mitarbeiter hat, hat Anspruch darauf, seine Stundenzahl zu reduzieren. Einzig der Weg zurück in eine Vollzeitbeschäftigung ist nur in bestimmten Ausnahmefällen gesetzlich garantiert.

Für dich bedeutet das, dass du durchaus eine Vollzeitstelle annehmen, dort sechs Monate arbeiten und dann Teilzeit beantragen kannst (sofern es kein zu kleines Unternehmen ist). Wäre jetzt nicht die feine, englische Art, aber rein rechtlich durchaus möglich.

Direkt im Anschreiben angeben würde ich es nicht. Wenn du es fair machen willst, sprichst du es aber im Vorstellungsgespräch an, direkt mit der Begründung, dass du eben nebenher den Master noch machen möchtest.

Du könntest aber auch einfach den Fokus auf Stellen legen, die ohnehin bereits in Teilzeit ausgeschrieben sind bzw. wo das als Option genannt wird. Liest man gar nicht so selten in Stellenanzeigen!

Zudem solltest du vorher für dich definieren, was du mit "Teilzeit" genau meinst und im Idealfall auch direkt, an welchen Tagen du wie lang arbeiten könntest. Teilzeit ist ja alles, was unter der im Betrieb oder Tarifvertrag üblichen Vollzeit liegt. Also zum Beispiel bereits 39,75 Stunen, wenn 40 Stunden dort Vollzeit sind. Und es macht ja schon einen enormen Unterschied, ob jemand gerade mal 15-20 Wochenstunden da sein kann, ob sich die Arbeitszeit auf fünf Tage die Woche erstrecken soll oder ob auch ein Modell wie zum Beispiel 32 Wochenstunden bei einer 4-Tage-Woche möglich wäre. Und genau da sollte man die gegenseitigen Erwartungen und Wünsche eben vorher festlegen und dann genau kommunizieren.

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Hat eure Schule einen Förderverein? Wenn ja, könntet ihr das Projekt einfach über diesen laufen lassen.

Das Problem bei Spendeneinnahmen über die Schule selbst kann sonst sein, dass diese eigentlich in den kommunalen Haushalt fließen müssten. Von daher ist es grundsätzlich keine so falsche Idee, da einen eigenständigen Verein zu gründen.

Aber fragt doch mal in der Schüler- und Elternschaft herum! Vielleicht gibt es ja irgendwo Eltern, Onkel, Tanten, Großeltern, unter denen sich zufällig ein Steuerberater befindet. Dort könntet ihr eindeutige, rechtssichere Informationen und eventuell weitere nützliche Hinweise dazu bekommen!

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Eine Alternative zur zentral gelegenen Stadtwohnung in den beliebten, teuren Städten ist und bleibt immer noch die eigene Immobilie am Stadtrand bzw. in Nachbarorten. Hier könntet ihr also mal schauen, ob sich dort die Preise in einem passenderen Bereich für euch bewegen.

Eine eigene Immobilie ist natürlich eine recht gute und meist auch weitestgehend krisensichere Wertanlage. Allerdings bindet sie einen auch enorm, räumlich wie finanziell. Und sie verursacht Folgekosten für Instandhaltung und Reperaturen, weil man da ja keinen Vermieter anrufen kann, der sich dann schon kümmert.

Von daher, wenn ihr grundsätzlich mit dem Gedanken an eine eigene Immobilie spielt, fangt erst mal an, zu sparen! 20-30 % des Kaufpreises sollte man nämlich ohnehin als Eigenkapital mitbringen. Und wenn ihr erst mal eine solche Summe angespart habt, könnt ihr dann ja immer noch überlegen, was für euch in der Situation dann die richtige Wahl ist.

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Wie ich dir bei einer deiner anderen Fragen zu dem Zeugnis schon schrieb - es sollte nicht das Problem sein, dass du schon dort anfängst, bevor das Ding ankommt! Rede dafür mit der Schule, besprich das mit denen.

Ansonsten muss bei den Praktikumszeiten rund um das Fachabitur eben am Ende eine bestimmte Anzahl Stunden zusammenkommen. Wenn du später anfängst, musst du diese Stunden wahrscheinlich noch nachholen. Natürlich nicht während des Schulunterrichts, sondern abseits davon - Wochenenden oder Ferien. Wird natürlich schwierig, wenn du das Praktikum an einer Grundschule machst, denn da ist dann in diesen Zeiten ja auch zu.

Von daher, setz alles daran, pünktlich am 10. loslegen zu können. Und ruf halt einfach mal bei der Schule dort an, um das zu klären, anstatt noch mehr Fragen hier bei GF dazu einzustellen...

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Bei Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren geht man einer maximalen Konzentrationsspanne von ca. 30 Minuten aus. Erwachsene bringen es auch auf maximal 90 Minuten. Konzentriertes, aufmerksames, wirklich produktives Arbeiten ist zudem in der Regel auf maximal 4-6 Stunden pro Tag begrenzt - bei Erwachsenen.

Entsprechend ist es tatsächlich unmöglich, einem kompletten Schultag durchgängig 100% konzentriert zu folgen. ABER: diese "Uhr" mit den 30 Minuten wird durch kleine Pausen auch immer wieder "zurückgesetzt". Wenn also bei 45 Minuten Unterricht irgendwo mal 5 Minuten vorkommen, in denen man aus dem Fenster schauen, sich kurz zurücklehen und durchschnaufen, sich bewegen oder als Klasse gemeinsam kurz etwas anderes besprechen oder sogar über etwas zusammen lachen kann, dann klappen auch die 45 Minuten pro Unterrichtsstunde.

Gerade Bewegung und frische Luft in der Pause können sehr dabei helfen, so einen Schultag gut durchzustehen. Und dann hat man ja auch so manche Fächer, wo nicht ganz so viel intensive Denkarbeit gefordert ist. Oder mal bestimmte Aufgaben, die alles etwas auflockern.

Mir hilft es in solchen Unterrichtssituationen übrigens bis heute sehr, wenn ich aktiv mitmache, also mich am Unterrichtsgespräch beteilige! Also nicht nur passiv zuhören, sondern auch mal melden und was sagen, insbesondere, wenn sich Diskussionen über Themen entwickeln. Oder mitschreiben - das hält auch "wach" ;).

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Der aktuelle Mindestlohn liegt bei 9,35 Euro pro Stunde. Das macht ungefähr 1500 Euro brutto im Monat für eine Vollzeitstelle mit 40 Wochenstunden. Betrachte das mal als grobe Orientierung in dem Sinne, als dass es das Minimum darstellt, was jeder - egal mit welcher Vorbildung und in welcher Tätigkeit - bekommt, also auch ungelernte Hilfskräfte.

Bei 2400 Euro brutto ist man bei ca. 15 Euro Stundenlohn. Also schon deutlich über dem Mindestlohn, ja. Allerdings ist ein Durchschnitt eben nur ein Durchschnitt ;). Wenn da einer 100 Euro pro Stunde bekommt, weil das der ultimativ bekannte, berühmte, bei den Stars und Sternchen beliebte Innenarchitekt ist, kommen darauf 15 andere Innenarchitekten, die gerade mal 10 Euro pro Stunde machen, also nur 0,65 Euro über Mindestlohn. Und dann wäre der Durchschnitt immer noch bei den 2400 Euro brutto ;).

Wenn zudem der Weg in diesen Beruf über ein Architekturstudium führt und nicht über eine Lehre zum Innenausstatter oder so, dann bewegt man sich mit 2400 Euro deutlich unter dem, was andere Menschen mit einem akademischen Abschluss als Einstiegsgehalt bekommen. Beispielsweise bekommen Menschen, die Soziale Arbeit studiert haben, als Einstiegsgehalt bei Bezahlung nach Tarif bzw. daran orientiert um die 3000 Euro brutto, direkt nach dem Studium. Und der soziale Bereich ist unter Studienabsolventen dann schon eher im niedrigen Bereich bei den Gehältern angesiedelt...

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Berufsschulen sind den allgemeinbildenden Schulen sehr ähnlich. Tendenziell sind sie gerade rund um moderne Technik und Digitalisierung sogar eher etwas schlechter aufgestellt...

Von daher solltest du dich eher an den Gedanken gewöhnen, mit Stift und Papier zu arbeiten. Spätestens in Klassenarbeiten wird das ohnehin wahrscheinlich die Vorgabe sein (Stichwort Betrugsversuche ;)). Und wahrscheinlich wirst du im Unterricht auch eher das kopierte Arbeitsblatt bekommen als das digitale Skript...

Spar dir also erst mal das Geld und warte ab. Und wenn, dann würde ich ohnehin eher zu einem klassischen Laptop mit Microsoft als zu Apple-Produkten raten, allein schon aufgrund der Kompatibilität (Windows und MS Office sind Standard in Unternehmen, bei den Kammern und so weiter).

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Ich hab keine Tattoos. Ich würde allerdings auch Bewerber wegen ein bisschen Körperschmuck trotzdem nicht pauschal ablehnen. Unter meinen Kollegen gibt's auch die volle Bandbreite vom kleinen Tattoo am Knöchel bis hin zu komplett bunten Armen und Beinen ;).

Dennoch gibt es Berufe und Bereiche, wo sowas schwierig werden kann. Ich würde dir deshalb dazu raten, das Tattoo so zu platzieren, dass du es problemlos mit Kleidung abdecken kannst (und dabei bitte auch an kurze Ärmel und Hosen im Sommer denken!). Dann ist es nirgendwo ein Problem (gibt sogar Anwälte und Banker, die unter ihrem Anzug ganz schön bunt sind, was man aber im Berufsalltag entsprechend nicht sieht :)).

Klar kann man auch nach dem Motto vorgehen, "Wer mich mit Tattoo nicht akzeptiert, für den will ich auch nicht arbeiten!". Aber damit verbaut man sich halt selbst berufliche Chancen. Und das sollte man erst tun, wenn man so gut qualifiziert ist und sicher im beruflichen Sattel sitzt, dass man sicher sein kann, da draußen genug Arbeitgeber zu finden, die die Körperbemalung eben nicht stört...

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Probiert mal das "Premiere Excellent" oder das "Premiere Sensitiv" vom Fressnapf. Cat's Best hab ich noch nie ausprobiert, aber einige andere Katzenstreus, inklusive des teuren Catsan. Wenn das Katzenklo so richtig übel stinkt, liegt es wirklich primär am Streu! Mit dem oben genannten haben wir überhaupt kein Problem mehr mit der Geruchsbelästigung. Und unsere Katze mag keine Haubenklos, hat also ein "offenes" Katzenklo, wo Gerüche sofort richtig unangenehm werden.

Ebenfalls wichtig ist es aber auch, dass man die Klumpen und Häufchen, die man mindestens einmal (besser öfter!) am Tag entfernen sollte, "geruchsdicht" zwischenlagert, wenn man sie nicht immer direkt raus in die Mülltonne bringt. Hier hat sich der Litter Locker bei uns sehr bewährt. Kann sonst nämlich auch sein, dass die "Sammeltüte" die wahre Quelle des Gestanks ist...

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Das Problem dabei ist, dass man nicht Tür und Tor dafür öffnen möchte, dass zum Beispiel die Erben behaupten, die Oma habe es ja so gewollt, obwohl das gar nicht der Fall war. Schließlich kann man den Verstorbenen im Nachhinein ja nicht mehr befragen, ob das wirklich seinem Willen entsprach...

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Stellenausschreibungen sind immer Wunschzettel von Unternehmen. Aber genau wie zu Weihnachten gilt auch hier, "Ein Wunschzettel ist kein Bekommzettel!". Und darüber sind sich Unternehmen auch durchaus im Klaren.

Natürlich ist es ein Minuspunkt, wenn du diese Fächer, die für dieses duale Studium schon recht zentral sind, abgewählt hast. Aber diese Fächer und die Noten darin sind nicht das einzige Kriterium, anhand dessen Unternehmen Bewerber auswählen.

Wichtig ist, dass du gut begründen (und im Idealfall durch Praktika, Nebenjobs oder anderes in der Art beweisen) kannst, wieso du damals zwar diese Fächer abgewählt, jetzt aber doch ein Interesse an einer beruflichen Laufbahn in genau diesem Bereich hast. Wenn du da noch nichts vorweisen kannst, wäre das also jetzt ein Schritt, den du gehen solltest, also, dir etwas suchen, womit du genau das "beweisen" kannst.

Zudem gilt für ein duales Studium das gleiche wie für Bewerbungen um Ausbildungsstellen: wer den Fuß durch Praktikum oder Nebenjob schon in der Tür des Unternehmens hat, steigert seine Chancen deutlich!

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Solche Personalfragebögen sind die Grundlage für die Lohnabrechnung für die Buchhaltung. Wichtig sind deshalb vor allem die Steuer-ID sowie die Sozialversicherungsnummer. Ebenfalls sollte natürlich die Kontoverbindung deines Sohns drauf :). Abseits davon sind noch Faktoren relevant, die sich auf die Beiträge zur Sozialversicherung auswirken oder auch auf die Berechnung der Einkommensteuer - Kinder ja/nein, Konfession, Alter des Mitarbeiters.

Alles andere kann auf diesen Fragebögen im Zweifel auch einfach leer bleiben. Schließlich ist nicht alles bei jedem Mitarbeiter zutreffend oder nötig.

Bei der Entlohnung kommt der Bruttobetrag aus dem Ausbildungsvertrag rein. Der Faktor bei der Steuerklasse wird erst relevant, wenn dein Sohn a) heiraret UND b) mit seiner zukünftigen Ehefrau die Steuerklasse "4 mit Faktor" wählt ;). Irgendwelche Angaben zum Finanzamt sind auch nicht notwendig - über die Steuer-ID meldet die Lohnbuchhaltung ihn dort an und kann sich alle weiteren Informationen automatisch dort "ziehen".

Bei den Anhängen tippe ich eher darauf, dass die als Bearbeitungsvermerke für die Personalabteilung gedacht sind, also zum Abhaken, was da ist und was noch fehlt. Eine Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse muss dein Sohn wahrscheinlich vorlegen (fix dort anrufen, anfordern, kann sogar per Mail zugeschickt werden, super easy). Den Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag sollte die Personalabteilung schon haben (ansonsten gibt der Arbeitgeber sie zusammen mit dem Fragebogen eh selbst beim Steuerbüro ab, wenn dort "outgesourct" wurde). Sozialversicherungsausweise gibt es gar nicht mehr (veraltetes Formular...). VWL, betriebliche Altersvorsorge, Elternschaft - liegt ja wahrscheinlich alles eh nicht vor, oder? Entsprechend braucht es da auch keine Nachweise.

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Es liegt daran, dass Katzenbisse extrem gefährlich sind und ganz fiese, üble, potentiell lebensbedrohliche (Stichwort Sepsis) Entzündungen auslösen können! Du solltest also auf dem schnellsten Weg einen Arzt aufsuchen, die Wunde chirurgisch und antibiotisch versorgen lassen und darauf hoffen, dass es nicht noch böse endet... Katzenbisse werden ständig unterschätzt, dabei sind sie echt kreuzgefährlich.

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Du gehst morgen hin und schilderst, was dir nicht gefällt. Wenn es nicht so geschnitten wurde, wie ihr es vorher besprochen habt oder wenn die Arbeit tatsächlich nicht ordentlich ausgeführt wurde, hast du auch ganz offiziell ein Recht auf Nachbesserung. Meist muss man aber gar nicht die Gesetzeskeule schwingen oder irgendwie unfreundlich werden. Friseure sind Dienstleister und wollen, dass Kunden wiederkommen. Das tun sie aber nur, wenn sie auch zufrieden sind. Und genau deshalb ist eine Korrektur in der Regel völlig problemlos möglich.

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Gebt ihr die Chance, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Gibt es jemanden, mit dem sie sich über das Kollegiale hinaus gut versteht, also jemanden, wo es eher in Richtung Freundschaft geht? Wenn ja, könnte diese Person mal vorsichtig Kontakt per Handy aufnehmen oder schauen, ob sie irgendwo im Gebäude oder Umfeld zu finden ist und ein bissschen trösten.

Ansonsten brauchen alle Beteiligten nach solchen Ausbrüchen oft erst einmal Abstand. In ein, zwei Tagen kann man dann ein ruhiges Klärungsgespräch führen. Am besten sucht man sich für dieses Gespräch aber einen Moderator, der dafür sorgt, dass es sachlich bleibt und nicht wieder eskaliert! Kann jemand aus dem Unternehmen sein, oder auch jemand externes. Aber insbesondere bei einer 2:1-Konstellation wird es sonst wahrscheinlich nur wieder unschön enden...

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Na, dann frag doch mal Zeitungsredaktionen bzw. Verlagshäuser an. In Richtung Psychologie würde ich wenn, dann eher mal schauen, wo Menschen dieses Berufs abseits der klassischen Therapie arbeiten - und es dann dort probieren. Therapie ist wegen der Schweigepflicht und so nämlich als Praktikum nicht spannend, da du dort eben nicht in der Therapiesitzung mit drin sein wirst, sondern am Empfang hocken bleibst.

Für klassische Bürojobs aller Art kannst du so ziemlich jedes Unternehmen anfragen, eine Verwaltung haben die alle. Ich würde dir aber raten, wenn, dann mal in Richtung Steuerberatung zu schauen. Das ist eine Branche, die recht zukunftssicher ist und wo man nicht nur mit BWL-Studium, sondern auch mit der Ausbildung als Steuerfachangestellte durchaus gute Jobaussichten hat.

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Das hängt komplett davon ab, was das Unternehmen in diesem Bereich tut und wofür der Azubi dabei eingesetzt wird. Geh aber mal nicht davon aus, dass du einen auch privat nutzbaren HighEnd-Laptop oder so geschenkt bekommst, wenn deine Frage in diese Richtung abzielt...

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Von Blanchieren spricht man, wenn das Gemüse nur sehr kurz mit dem kochenden Wasser in Berührung kommt und danach auch direkt kalt abgeschreckt wird, um den Garprozess dadurch auch direkt zu beenden.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass das Gemüse knackig bleibt. Auch die Farbe bleibt strahlender, bekommt insbesondere bei grünen Gemüsesorten nicht diesen leicht gräulichen Farbton. Und es bleiben auch mehr gesunde Nährstoffe im Gemüse enthalten.

Der Nachteil ist, dass nicht jeder jedes Gemüse in "knackig" mag. Auch gibt es Gemüsesorten, die manche Menschen erst dann gut vertragen, wenn sie wirklich gar gekocht sind.

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Ich lerne nichts in meiner Ausbildung. Ausbildungsbetrug?

Hallo Leute,

ich habe ein echt ernstes Thema mit dem ich nicht klar komme. Derzeit befinde ich mich im dritten Lehrjahr als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und sollte eigentlich für diesen Beruf programmieren. In den letzten zwei Jahren habe ich bisher nichts dazugelernt und kann wenn überhaupt die Grundlagen der Programmierung in C#. Die Thematik habe ich schon einmal bei meinem Chef angesprochen, allerdings ohne Erfolg. Laut ihm muss ich das machen, was er sagt.

Über dem Ausbildungsbetrieb steht die IHK, an die ich mich auch gewandt habe und ebenfalls die Situation geschildert habe. Auch hier kein Erfolg! Zuerst haben sie mir beim persönlichen Gespräch gesagt, dass sie sich mal den Betrieb anschauen würden (auch, weil es schon mal eine Auseinandersetzung mit einem Kollegen gab), haben dies aber nie in die Tat umgesetzt. Am Schluss des Gesprächs habe ich eine Visitenkarte bekommen und wurde mit dem Satz "Wenn noch etwas auftreten sollte, rufen Sie mich an" verabschiedet. Es hat sich wieder nichts geändert und habe mich daher an die IHK telefonisch gewandt und da wurde mir abweisend mitgeteilt, dass ich mich doch einfach woanders umschauen soll. In dem Fall kümmert sich die IHK auch überhaupt nicht darum!

Am Montag sollte ich hoffentlich ein Gespräch mit meinem Chef führen, weil ich auch in nächster Zeit mein Abschlussprojekt entwickeln muss, in Hoffnung, dass er das einsieht und mir auch das nötige dafür beibringt.

Was mein Chef außerdem gesagt hat, ist, dass er bis zum 1.12. für mich keine Zeit hat und ich mich dementsprechend selbst kümmern muss, mit Google, YouTube & co.

Ich möchte jetzt einfach wissen, was ich machen kann. Gibt es für mich als Auszubildender überhaupt Rechte? Kann ich dagegen vielleicht klagen?

Ich bin wirklich am Verzweifeln, da mir auch immer von anderen gesagt wird, dass ich kein Recht darauf habe und mein Chef die Anweisungen gibt, auch wenn es nichts mit der Ausbildung bzw. mit dem Ausbildungsrahmenlehrplan zu tun hat.

Ich danke Euch im Voraus!

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Solltest du die Ausbildung endgültig nicht bestehen, kannst du auf Schadenersatz klagen. Dabei musst du dann vorweisen, dass der Betrieb seiner Pflicht, dich auszubilden, nicht nachgekommen ist. Und genau dafür wird dann das Berichtsheft entscheidend, denn dort ist ja dokumentiert, was du wann gemacht hast im Unternehmen.

Allerdings bekommst du dafür dann halt ein paar Euro (X Nettogehälter, je nachdem, was das Gericht entscheidet). Im besten Fall. Ansonsten vielleicht auch gar nichts, wenn das Gericht die mangelhafte Ausbildung nicht als bewiesen ansieht...

Von daher ist das beste, was du tun kannst, eben wirklich mit Lehrbüchern, YouTube und Co. den nötigen Stoff für die Abschlussprüfung zu lernen, die Prüfung zu bestehen und dich danach nach einem Job umzuschauen. Der Vorteil ist, dass es sich um einen Beruf handelt, der ja sehr stark theorielastig ist. Das schafft man notfalls auch ohne eine gute, praktische Ausbildung im Unternehmen. Und im eigentlichen Berufsleben müssen Informatiker sich ohnehin meist in jedem Job in das, was dort gemacht wird, neu eindenken und -lesen, weil das entweder nicht Teil der Ausbildung oder ein kompletter "Sondereinzelfall" ist (hab einen Mann und eine Schwester in der Branche ;)).

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Saubere Geschirrhandtücher sind eine gute Unterlage nach der Kastration. Allerdings sollte trotzdem etwas Heu mit in die Transportbox, damit der Rammler davor auf jeden Fall noch fressen kann. Zudem würde ich weitere Handtücher in einer Plastiktüte mitgeben, damit im Zweifel die Box "frisch gemacht" werden kann nach der OP (falls er vorher beim Warten doch noch mal pieseln sollte oder das Heu zu arg verstreut ist). In die Tüte können dann auch direkt die schmutzigen Tücher eingepackt und dir wieder mitgegeben werden.

Alternativ würde ich Küchenpapier gehen, wobei da das Risiko des Anknabberns oft größer ist. Aus diesem Grund würde ich von Zeitungspapier auch komplett absehen - Stichwort Druckerschwärze...

Übrigens, auch zurück zu Hause sollte der Rammler die ersten Tage nicht auf Einstreu, sondern eben beispielsweise Handtüchern wohnen! Streu und Wunden sind halt keine so gute Kombi... Und natürlich extrem auf Sauberkeit achten, also regelmäßig die Tücher wechseln und waschen. Gerade jetzt im Sommer vergrößert sich sonst die Gefahr von Fliegenmaden in der Wunde massiv...

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Definitiv Arzt auf dem schnellsten Wege! Und ja, in so einem Fall ist die Notambulanz eines Krankenhauses durchaus eine sehr gute Anlaufstelle.

Die dünnen Zähnchen von Katzen dringen tief ins Gewebe ein und bringen mächtig viele fiese Bakterien mit. Gleichzeitig ist die oberflächliche Verletzung der Haut so gering, dass die Wunde ganz fix wieder zu geht und kaum blutet. Dadurch werden die Bakterien im Gewebe regelrecht eingeschlossen - und richten dadurch dort so richtig üblen Schaden an!

Das kann dazu führen, dass Finger bzw. die Hand dauerhaft bewegungseingeschränkt bleibt. Ebenfalls können Katzenbisse zu einer lebensbedrohlichen Sepsis, also einer Blutvergiftung, führen.

Um das zu verhindern, muss die Wunde chirurgisch versorgt und ein Antibiotikum verabreicht werden. Und das so schnell wie möglich! Deshalb ist ein Krankenhaus durchaus eine sinnvolle Anlaufstelle dafür, insbesondere, wenn die Entzündung schon ganz klar da ist wie bei dir.

Übrigens fürchten Tierärzte deshalb auch Katzenbisse sehr viel mehr als Hundebisse...

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Arbeitnehmer haften für Schäden, die sie bei der Arbeit verursachen, nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Ob wirklich sowas vorlag bei der Verspätung, wird letztendlich ein Gericht klären müssen. Und selbst, wenn dieses das bejaht, darf der Arbeitgeber nur Schadenersatz für nachweisbar entstandene Schäden verlangen.

Vom Lohn abziehen bzw. am Monatsende eben nicht bezahlen darf der Arbeitgeber natürlich direkt die nicht geleistete Arbeitszeit am Tag der Verspätung. Bei einem Minijob würde es mich aber wundern, wenn dort der Stundenlohn so hoch liegt, dass dort 100 Euro zusammenkommen...

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Dein Text liest sich wie der Versuch eines Ü40ers, die vermeintlich aktuelle Jugendsprache zu nutzen...

Ja, es gibt Designer-Mund-Nasen-Schutz von einigen Marken. Ist halt die Frage, ob man echt viel Geld für etwas ausgeben will, was man dann ordentlich vollspuckt und aus Hygienegründen regelmäßig mit hohen Temperaturen waschen sollte, was wiederum jeden Stoff mit der Zeit immer mehr zerstört und was man somit in absehbarer Zeit wegwerfen und austauschen muss...

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Briefpapier des Arbeitgebers. Da steht ja Name, Adresse und allerlei weiteres an Infos zu dem Unternehmen drauf. Ein kurzer Text, Unterschrift vom Chef, fertig. Klar, kann man auch fälschen, keine Frage. Aber die Recherche, ob so ein Schreiben echt ist oder nicht, kostet viel Zeit - insbesondere, wenn es die Firma an sich mit den Angaben, die dort stehen, gibt. Und genau diese Zeit wird ein Unternehmen wie Flixbus nicht investieren, da das mehr Kosten als die 40 Euro Rückerstattung verursacht...

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Kaninchen sind keine Kuscheltiere. Ja, sie sehen plüschig und niedlich aus. Und manche lassen sich auch mal streicheln und kraulen. Aber sie brauchen das nicht zwingend vom Menschen. Und nicht alle lassen das auch zu.

Kaninchen sind sehr anspruchsvolle, empfindliche Tiere. Schon kleine Fehler bei Fütterung und Haltung sorgen für lebensbedrohliche Verdauungsprobleme und somit auch oft zum vorzeitigen Tod dieser Tiere.

Kaninchen können deshalb auch SEHR teuer werden. Schiefe Zähne sind bei ihnen fast schon Standard. Die haben dann ganz fix OP- und sonstige Behandlungskosten im hohen 3-, schnell auch 4-stelligen Bereich zur Folge. Oft auch mit schöner Regelmäßigkeit wieder, nicht nur einmal. Und dann oft auch verbunden mit sowas wie nächtlichem Zwangsfüttern zur Aufrechterhaltung der Verdauung, was du definitiv nicht leisten kannst, wenn du am nächsten Morgen ausgeruht in der Schule sitzen sollst.

Kaninchen können auch recht alt werden. 10-12 Jahre sind schon drin. Jetzt überleg mal, was in deinem Leben in den nächsten 10 Jahren so ansteht. Schulabschluss? Berufsausbildung? Studium? Was, wenn du dafür in eine andere Stadt in eine kleine Wohnung ziehen musst? Wo bleiben dann die Tiere?

Wenn du diesen Traum hast, lass ihn Traum bleiben, bis du an dem Punkt im Leben angekommen bist, wo du die Haltung dieser Tiere inhaltlich, vom Platz her, zeitlich und finanziell auch wirklich alleine auf die Reihe bekommen kannst. Sprich, bis du erwachsen bist, einen Job hast und auf eigenen Beinen stehst.

Bis dahin ist es nämlich äußerst verantwortungsvoll von deinen Eltern, nein zu sagen. Bis dahin wären nämlich SIE die Kaninchenhalter, nicht du. Und wenn sie darauf keine Lust haben, ist das Nein einfach genau die richtige Antwort.

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JA, deine Sorge ist berechtigt!

Allerdings nicht in Bezug auf die Berufswahl, sondern wegen des YouTube-Channels und der Videos...

In der Pubertät wird das Hirn einmal komplett "umgebaut". Dazu gehört dann in dieser Phase auch der jugendliche Leichtsinn, das mangelnde Risikobewusstsein, dieses Gefühl der Unsterblichkeit. Das ist auch einer der Gründe, weshalb bei tödlichen Verkehrsunfällen wegen überhöhter Geschwindigkeit so oft junge Fahrer involviert sind...

YouTube hat nun das fatale Problem, dass dort diese extremen Risiken auch noch einhergehen mit sozialer Anerkennung. Je riskanter und verrückter das Video, desto mehr Likes gibt es - eine ganz harte Währung unter Jugendlichen...

An deiner Stelle würde ich mal schauen, ob es nicht professionelle Ansprechpartner gibt, die dich hier dabei unterstützen können, deinem Sohn bewusst zu machen, dass er sein Leben tatsächlich riskiert. Familienberatung beim Jugendamt, Sozialpädagogen in Jugendtreffs - das wären so Anlaufpunkte, wo ich mich an deiner Stelle informieren würde, wo man diese gezielte Unterstützung finden kann.

Die Berufswahl hingegen ist eigentlich auch ein großer Pluspunkt in dieser Richtung. Dort wird er lernen, wie man sich ordentlich absichert und korrekt verhält, damit es eben nicht zu Gefahren für ihn oder auch Kollegen kommt. Sprich, dort wird ein Risikobewusstsein geschaffen und der richtige Umgang mit diesem Risiko vermittelt.

Und der kleine Lichtblick am Ende des Tunnels: in ein paar Jahren ist sein Hirn fertig "umgebaut", dann ist die Pubertät vorbei und dann wird auch er ein gesünderes Verhältnis zu Gefahren entwickeln. Wichtig ist halt nur, dass du als Vater es schaffst, ihn bis dahin wortwörtlich am Leben zu erhalten, wenn er so einen Unfug macht...

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Eine Bilanz hat zwei Seiten, links und rechts. Die linke Seite nennt man "Aktiv-Seite", die rechte "Passiv-Seite". Links steht die Mittelverwendung, rechts die Mittelherkunft - also links all die Dinge, die ein Unternehmen besitzt, rechts hingegen aufgeschlüsselt, wo das Geld für diese Dinge herkommt. Somit müssen beide Seiten der Bilanz zusammengerechnet auch immer den gleichen Wert ergeben.

Vermögenswerte sind all das, was das Unternehmen besitzt, also die linke Bilanzseite. Auf der rechten Seite findet man dann die Aufschlüsselung in Schulden und eben Eigenkapital. Wenn du also von allem, was das Unternehmen besitzt, die Schulden abziehst, ergibt sich daraus, wie viel dem Unternehmen tatsächlich selbst gehört - das Eigenkapital ;).

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Du solltest sinnvoll und glaubwürdig schildern, wieso du dein Praktikum gerade dort machen möchtest. Allerdings hängt die Entscheidung rund um Praktika in der Regel eher davon ab, ob gerade Luft und Zeit ist für einen Praktikanten. Geht ja nicht um ein Arbeitsverhältnis, was den Arbeitgeber Geld kostet, sondern eher darum, ob man jemanden hat, der Zeit und Lust hat, einen Praktikanten gut zu betreuen...

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Wenn man das Gehalt verhandeln möchte, sollte man gute Argumente in Form von Leistungen anbringen können, die rechtfertigen, dass man mehr als bisher geleistet hat und somit auch mehr Geld für diese gute Arbeit als bisher verdient. Betriebszugehörigkeit oder das höhere Gehalt der Kollegin sind keine solchen Argumente.

Wenn man solche Argumente hat, kann man beim Ablauf der Probezeit - also oft nach sechs Monaten - versuchen, in diese Verhandlung zu gehen. Üblicher und erfolgsversprechender ist es aber meist nach einem Jahr, wenn man in den Abläufen voll drin steckt, den Job beherrscht und eben in der Lage war, auch über das ursprünglich vereinbarte Maß hinaus Leistungen zu zeigen. Eben wegen der fundierten Argumentation.

So, wie du es schilderst, stehen deine Chancen eher schlecht. Überprüfe deine Arbeitsabläufe, finde heraus, wie du schneller (und möglichst auch obendrein noch besser) werden kannst. Und wenn du dann über das geforderte Maß hinaus Leistungen bringst, DANN kannst du nach mehr Gehalt fragen!

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Alles in einer Datei, wenn nichts anderes verlangt wird. Manche Online-Bewerbungsportale sehen vor, dass Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in zwei bis drei separaten Dateien hochgeladen werden. Dort sollte man das auch tun. Ansonsten alles in einer Datei, in der richtigen bzw. sinnvollen Reihenfolge sortiert. Gut geeignet dafür ist übrigens PDF24 als Programm, um die PDFs zusammenzuführen und richtig zu sortieren.

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Zwing dich, direkt beim ersten Klingeln aufzustehen, keine Snooze-Taste!

Wie ist es um deinen Schlaf bestellt? Wenn du frei hast - wachst du dann ausgeruht und erholt auf? Wenn nicht, solltest du mit deinem Hausarzt reden und eventuell mal im Schlaflabor untersuchen lassen, was dort los ist.

Ansonsten ist es durchaus möglich, sich selbst "einzureden", dass man rechtzeitig aufwacht. Einfach mal abends ganz bewusst denken, "Ich werde morgen rechtzeitig aufwachen!". So absurd das klingt, es funktioniert sehr oft tatsächlich. Natürlich nur, wenn keine gesundheitlichen Probleme im Spiel sind, die erholsamen Schlaf unmöglich machen.

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Für das Anschreiben solltest du dich an die DIN 5008 halten. Das ist die Formvorschrift für Geschäftsbriefe. Und ja, die hat klare Regeln für Seitenränder, Zeilenabstände, Inhalte und deren Aufteilung auf dem Blatt. Der wichtigste Grund dabei: wenn du dich an diese DIN hältst, landet bei der ausgedruckten Version die Empfängeradresse auch wirklich im Fenster des Umschlags :). Und auch sonst ist diese Aufteilung eben die, auf die man im geschäftlichen Bereich setzt.

Beim Lebenslauf ist es vor allem wichtig, dass der Leser schnell und eindeutig die wichtigsten Informationen erfassen kann. Wichtige Informationen sind dabei Tätigkeiten, Jobbezeichnungen und Vorerfahrungen, nicht so sehr die einzelnen Arbeitgeber! Du solltest also eine Gestaltung wählen, die das Hauptaugenmerk auf genau diese Aspekte lenkt.

Zudem ist es inzwischen auch im deutschsprachigen Raum üblich, den Lebenslauf vom Neuen zum Alten aufzubauen, nicht mehr anders herum!

Und ja, du solltest unbedingt eine einheitliche Schriftart wählen. Man kann bei Word und Co. aber auch Schriftarten zusätzlich installieren! Von daher musst du deinen Lebenslauf vielleicht gar nicht neu machen, sondern nur die entsprechende Schriftart einbauen. Da man am Ende ohnehin Bewerbungsunterlagen als PDF verschickt, ist es auch nicht wichtig, ob der Empfänger diese Schriftart dann ebenfalls installiert hat!

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Die klassischen kreativ-künstlerischen Berufe sind oft die, wo man entweder nur mit sehr viel Glück und Zufall zu Geld kommt, viel Konkurrenz vorfindet oder früher oder später aufgeben muss, weil es nicht funktioniert.

Ich würde dir also dazu raten, lieber mal zu überlegen, in welchen Berufen, die nicht direkt aus der kreativen Ecke kommen, dennoch das Ausleben von Kreativität möglich ist!

Als Erzieher, Lehrer oder Sozialpädagoge gibt es beispielsweise sehr viel Raum im beruflichen Alltag, um mit den Kindern bzw. Klienten kreativ tätig zu werden. Auch ein Studium in Richtung Kunsttherapie, zum Beispiel auch als Spezialisierungsbereich nach dem Bachelor in Psychologie, wäre eine Option in dieser Art.

Handwerksberufe können auch sehr stark in die kreative Richtung gehen. Denk mal an sowas wie das Tischlerhandwerk. Das ist eine sehr gute Basis, um in Richtung Möbeldesign oder auch Inneneinrichtung zu gehen. Oder auch sowas wie Garten- und Landschaftsbau. Ja, wahrscheinlich alles primär dann, wenn man sich damit selbstständig macht, aber möglich ist es! Und wenn man wirklich gut ist, stehen die Chancen auf einen auskömmlichen Lebensunterhalt da gar nicht so schlecht...

All diese Wege haben den enormen Vorteil, dass sie im Zweifel eben doch einen Plan B zum Verdienen des Lebensunterhalts bieten. Wenn es mit der kreativen Schiene nicht klappt, hast du da immer noch einen grundsoliden Beruf, mit dem du Miete und Co. erwirtschaften kannst. Und genau das ist der Vorteil im Vergleich zu "irgendwas mit Design" oder "irgendwas kreatives" ;).

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Zu den vollständigen Personalunterlagen gehört auch das Abschlusszeugnis der Schule. Von daher ist rein gar nichts "angeberhaftes" dabei, wenn du das dorthin schickst.

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Pflichtpraktika müssen nicht bezahlt werden. Wenn du also das zur Bedingung machst, wird es aktuell echt nicht leichter, einen Platz zu finden.

Ansonsten würde ich dir empfehlen, abseits von KiTas und Schulen zu schauen. Schau mal nach "Trägern der Kinder- und Jugendhilfe" bei dir. Oder auch nach Angeboten der "offenen Kinder- und Jugendarbeit". Dort gelten nicht ganz so krasse Auflagen wie in KiTas und Schulen, was es für diese Einrichtungen wesentlich leichter machen dürfte, Praktikanten zu integrieren.

Und wenn das nicht klappt, bewirb dich um ein freiwilliges (soziales / ökologisches) Jahr, sofern das angerechnet wird! Das bedeutet zwar, dass du erst nächstes Jahr mit dem Studium beginnen kannst. Aber wenn du keinen Praktikumsplatz findest, ist das ja auch nicht anders. Bei den Einsatzstellen für die freiwilligen Jahre ist es aber durchaus normal, dass dort jetzt noch die Bewerbungsphase läuft, da sich eben doch relativ viele erst dafür entscheiden, wenn es mit Ausbildung oder Studium nicht klappt ;).

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Der Fehler deines Chefs liegt schon dort, wo er mit einer Personaldecke arbeitet, die anscheinend keine Ausfälle zulässt. Da hat er schlichtweg falsch geplant bisher. Und das muss er dann auch selbst ausbügeln.

Wenn du nicht arbeiten kannst, kannst du nicht arbeiten. Solang man nicht der Arbeit fern bleibt, weil man keinen Bock hat und deshalb "Urlaub auf gelben Schein" macht, ist es absolut legitim, keine Rücksicht auf betriebliche Belange zu nehmen. Du bist ja kein Leibeigener deines Chefs. Ihr habt ein Vertragsverhältnis - nicht mehr und nicht weniger. Und Krankheit ist da eben eine Art "höhere Gewalt", die dir vorübergehend die Erfüllung deiner Verpflichtungen aus diesem Vertrag heraus unmöglich macht. Passiert, kommt vor, müssen Chefs mit rechnen (siehe oben) und damit halt leben, da Menschen nun mal keine Maschinen sind (und selbst die können kaputt gehen und ausfallen ;)).

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Die Ausbildung zur Industriekauffrau ist wesentlich umfangreicher und tiefer als die zur KfB!

Ich bin gelernte Industriekauffrau und mache gerade eine Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin. In dem Kurs dazu sitze ich mit einigen Menschen, die KfB gelernt haben. An sehr vielen Punkten ist mir der Stoff bereits bekannt, während er für diejenigen mit der KfB-Ausbildung komplett neu ist. Und auch meine Dozenten, die unter anderem auch in der Ausbildung tätig sind, bestätigen, dass die IKs ganz klar am oberen Ende des Anspruchs bei Berufsausbildungen angesiedelt sind und da deutlich mehr lernen und machen müssen als andere kaufmännische Berufe.

Und ja, auf dem Arbeitsmarkt sind Industriekaufleute auch etwas angesehener als Kaufleute für Büromanagement. Allerdings steht man in beiden Berufen in Konkurrenz zu studierten BWLern, wenn es um interessante, gut bezahlte Jobs abseits des Sekretariats geht. Von daher sollte man sich auch in beiden Berufen darauf einstellen, im Anschluss an die Ausbildung Weiterbildungen wie eben den Fach- und vielleicht auch den Betriebswirt zu machen. Da ist es aber natürlich von Vorteil, wenn man mit mehr Vorwissen aus der Ausbilding reingeht, spart halt Zeit beim Lernen in diesen Weiterbildungen, die man in der Regel neben dem Beruf am Abend und Wochenende absolviert...

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Termin mit der zuständigen Person (Personalabteilung, Geschäftsführung oder so) ausmachen und dort dann das Thema ansprechen. Wenn die Antwort "Ja" lautet, ist das auch der Moment, wo man direkt in die Vertragsverhandlungen gehen kann. Du solltest dich also auch gut auf diesen Termin vorbereiten und dir überlegen, welches Gehalt angemessen wäre, wie du das verhandeln kannst und was du neben der reinen Bruttosumme gerne sonst noch für Bedingungen hättest (Urlaub, Benefits usw.).

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Eine formale Qualifikation allein sorgt maximal im öffentlichen Dienst für ein höheres Gehalt. Und selbst dort muss das nicht zwingend der Fall sein.

Ansonsten richtet sich das Gehalt nach dem Aufgabenbereich, den man hat. Der erste Schritt ist also, dass man mit dem Chef darüber redet, wie man die neu erworbene Qualifikation für das Unternehmen einsetzen kann. Sprich, irgendwas in Richtung Job Enrichment oder Job Enlargement.

Wenn da eine Möglichkeit besteht, kann man dafür auch über mehr Gehalt verhandeln. Wie viel mehr, richtet sich dann auch hier danach, was für die angepeilten Aufgaben üblich (Region, Unternehmen, Branche etc.) ist.

In den meisten Fällen sind größere Gehaltssprünge aber dann oft doch nur machbar, wenn man auch das Unternehmen und somit die Stelle wechselt. Allein schon deshalb, weil man dann direkt etwas höher angesiedelte Stellen und Aufgaben anpeilen kann.

Übrigens alles Dinge, die ein staatlich geprüfter Betriebswirt eigentlich auf dem Schirm haben sollte...

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Schmerzen sind ein Alarmsignal des Körpers. So, wie du sie schilderst, liegen die Ursachen dafür wahrscheinlich irgendwo in mangelnder Muskulatur, falschem Schuhwerk oder falschen Bewegungsabläufen, speziell beim Heben. Das ist dann also irgendwas in Richtung Über- oder Fehlbelastung.

Dagegen kannst du aber selbst aktiv etwas tun! Das A und O ist dabei Training. Neben der Rücken- solltest du dabei auch auf die Bauchmuskulatur achten. Um die richtigen Übungen dafür zu finden, kannst du mal mit deinem Hausarzt über ein paar Stunden Physiotherapie sprechen, wo dir solche Übungen gezeigt und beigebracht werden.

Ebenfalls kannst du dich mal in einem Schuhladen für orthopädische Schuhe beraten lassen, welches Schuhwerk gut zu dir und dem Job passen könnte. Kleinere Fehlstellungen irgendwo im Bereich Rücken, Hüfte und Fuß können mit entsprechendem Schuhwerk wunderbar ausgeglichen werden. Und keine Sorge - "orthopädische Schuhe" klingt zwar super unsexy und nach Oma-Schuhen, aber heutzutage gibt es da auch etliche Modelle, die keineswegs danach aussehen ;).

Wenn du auf diese Faktoren achtest und daran arbeitest, brauchst du bei diesem Minijob keine Sorgen wegen eventueller Folgeschäden zu haben. Betrachte die Schmerzen da lieber mal als eine Aufforderung deines Körpers, dich in diesen Bereichen besser um ihn zu kümmern! Denn fehlende Rücken- und Bauchmuskulatur sowie eventuelle Fehler in Haltung, Bewegungsabläufen und Schuhen können sonst wirklich auf die Dauer für Probleme sorgen - auch und gerade abseits dieses Jobs.

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15-30 Minuten

Ich gehöre auch zu denen, die vor Arbeitsbeginn gerne noch die Zeit für einen Kaffee, eine Zigarette und einen Plausch mit den Kollegen nutzen :).

Es kommt allerdings auch vor, dass ich eine Stunde oder mehr vor offiziellem Arbeitsbeginn da bin. Das mache ich, wenn ich extrem viel zu tun habe, da diese Stunde vorne raus oft wesentlich effizienter ist als Überstunden hinten raus. Da herrscht einfach noch mehr Ruhe, weil sonst noch keiner da ist und ich somit nicht von Kollegen mit all ihren Wünschen, Sorgen und Nöten gestört werde ;).

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Nun, was diese privaten Hochschulen schon bieten, ist eventuell ein intensiverer Kontakt zu den "Großen" der Wirtschaft. Also, das Thema "Vitamin B". Sind halt Kinder (sehr) reicher Eltern, die dort primär landen.

Allerdings ist es keineswegs so, dass man dort eine bessere Ausbildung erhält oder sonst irgendwie mehr lernt. Eventuell sind die Studienbedingungen ein wenig besser als an staatlichen Unis, so rund um Gruppenstärken, Betreuungsschlüssel und technische Ausstattung, ja.

Aber die staatlichen Universitäten in Deutschland sind auch im internationalen Vergleich wirklich sehr gut! Und wenn man im BWL-Studium frühzeitig passende Schwerpunkte setzt, Praktika in dem Bereich macht und sich darum bemüht, Kontakte in die Arbeitswelt zu knüpfen, kann man auch auf diesem Weg eine gute Karriere machen.

Von daher sehe ich nicht allzu viel Sinn darin, hohe fünf- bis sechsstellige Summen für ein Studium auszugeben, was man auch (mehr oder weniger) kostenlos an einer staatlichen Universität auf sehr gutem Niveau bekommen kann.

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Greif auch mal zu anderen Büchern als Harry Potter und Comics. Lesen - und ja, auch "nur" Geschichten! - bringt tatsächlich sehr viel für die Allgemeinbildung und somit auch durchaus was für die Schule.

Aber mach dir keine zu großen Hoffnungen. Du wirst nicht drum herum kommen, für die Schule ganz klassisch und ziemlich spaßfrei lernen zu müssen. Nicht alles, was in der Schule verlangt wird, findet sich in Romanen wieder. Und selbst wenn, dann oft halt doch nicht in der Form und mit dem Fokus, wie es für die nächste Klassenarbeit benötigt wird...

Aber so als Tipp von einer "Lernfaulen": unterschätz nicht, was das Aufpassen in der Schule ausmacht! Folge dem Unterricht aufmerksam und konzentriert, verkneif dir Gespräche mit deinem Sitznachbarn, denk mit und weiter, mach die Übungen und Hausaufgaben. Das ist mehr als die halbe Miete, wenn du da konsequent dran bleibst! Und betrachte es mal so: die Zeit musst du dort sowieso sitzen und kannst sie nicht für deine Hobbys nutzen. Wenn du aber hier schon den Löwenanteil des Stoffs verstehst und verinnerlichst, spart dir das in der Freizeit danach sehr viel Zeit, die du dann wiederum für die schönen Dinge des Lebens hast! Ist also eine durchaus lohnende Rechnung ;).

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Die Bank gibt dem Unternehmen Geld, wodurch das produziert, seine Waren ans Ausland verkauft und diese Einnahmen wiederum zurück zur Bank bringt.

Oder auch die Variante, dass Unternehmen und Konsumenten vom Geld der Bank Waren aus dem Ausland einkaufen, also importierten.

Ganz streng genommen funktionieren Banken dann in der Praxis selbst ebenfalls international, also agieren auch selbst mit dem Ausland. Beim rein theoretischen Wirtschaftskreislauf ist diese Variante aber meines Wissens eher nicht vorgesehen, weil das dann doch eine deutlich komplexere Nummer wird.

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Ja, kannst du. Du solltest allerdings ganz schnell zur Arbeitsagentur und dich dort arbeitssuchend melden bzw. ALG 1 beantragen! Das muss man eigentlich drei Monate vor dem wahrscheinlichen Eintritt der Arbeitslosigkeit. Meldet man sich zu spät, kann es Sperren geben.

Da die Arbeitsagentur aber weiß, dass es bei Ausbildungen immer so eine Sache ist mit dem genauen Termin, wann sie endet und mit der Hoffnung auf Übernahme, sind sie dort oft ein wenig nachsichtig und verhängen dann doch keine Sperren, wenn man sich glaubhaft so schnell wie möglich gekümmert hat.

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Das Zeugnis, was die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen bescheinigt, in der Regel also das (Fach-)Abitur. Da hier für den Gesamtschnitt allerdings (fast) alle Noten der letzten zwei Schuljahre eingehen und auch aufgelistet werden, entspricht dieses Zeugnis letztendlich vier Zeugnissen.

Bei Bewerbungen an Unis geht es aber allgemein normalerweise nicht um irgendeine Form des "Verkaufens" der eigenen Leistungen. Dort wird - bis auf die Ausnahmen, wo Eignungsprüfungen und ähnliches genutzt werden - einfach nur auf die Durchschnittsnote des Abiturs geschaut.

Wenn du da also etwas "vorbereiten" willst, dann sorg dafür, dass dein Abischnitt so gut wie möglich wird. Und um das zu erreichen, solltest du jetzt schon loslegen und darauf achten, dass im Verständnis des Stoffes keine Lücken entstehen bzw. vorhandene Lücken schnellstmöglich geschlossen werden!

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Sie ist es nicht wert

Mein Mann arbeitet seit über 10 Jahren in einem großen Projekt im öffentlichen Dienst, wo eine Software entwickelt wird, die in fast allen Bundesländern in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommt. Dieses Projekt hat in all diesen Jahren auch nicht mehr gekostet (Personalkosten, Sachmittel, externe Berater, all in). Und bei dieser App reden wir über 2 Monate für die Entwicklung und eine geplante Nutzungsdauer von ca. einem Jahr, nicht über ein Großprojekt, was seit mehr als einem Jahrzehnt Arbeitsplätze erhält und auch noch viele weitere Jahre einen tagtäglichen, hohen, sehr umfangreichen Nutzen bringen wird...

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Höhere Müllgebühren hätten wahrscheinlich zudem den positiven Effekt, dass die Menschen mehr darauf achten, weniger Müll insgesamt zu produzieren. Übrigens würde ich mir deshalb auch direkt den nächsten Schritt wünschen - eine kostenintensive Regelung für Unternehmen für Verpackungen, so, dass sich sinnlos große oder übertrieben materialreiche Verpackungen nicht mehr lohnen bzw. richtig böse teuer werden und dadurch direkt auf Seiten der Industrie darauf verzichtet wird.

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Der Text passt soweit, das Komma ist allerdings zu viel oder du müsstest nach "Kündigungsfrist" noch eins setzen.

Ebenfalls ist es wichtig, dass du die Kündigung mit Hand unterschreibst. Absender und Empfänger sowie Datum und Betreff gehören natürlich auch noch dazu.

Und dann würde ich dir empfehlen, das Schreiben zwei mal auszudrucken, persönlich beim Zuständigen abzugeben und dir auf dem zweiten Exemplar, was du wieder mitnimmst, den Erhalt mit dem tagesaktuellen Datum quittieren zu lassen. Wenn du sie nicht persönlich abgibst, verschick sie per Einschreiben mit Rückschein. Relevant für die Einhaltung der Frist ist nämlich der Zugang beim Empfänger, nicht das Absendedatum. Und dass die Kündigung entsprechend rechtzeitig zugegangen ist, kannst du auf diese beiden beschriebenen Wege gerichtsfest im Zweifel nachweisen.

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Naja, überleg mal - wie viel Führungsqualität braucht man wohl, um in so einem Bereich Vorgesetzter zu werden? Das sind in der Regel nicht die Personen, die dort auf Schulungen gehen oder gar eine entsprechende berufliche Vorbildung mit einem Fokus darauf haben...

Von daher passiert es da schnell, dass eine Kündigung persönlich genommen wird - und dass daraus ein total unprofessionelles Verhalten resultiert. Ungefähr so wie beim Schluss-Machen...

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Bei Ausbildungen gibt es keinen NC wie an Unis. Der Arbeitgeber entscheidet, welchen Bewerber er möchte. Entsprechend wird auch sehr oft nicht so sehr auf den Durchschnitt geachtet, sondern auch bzw. öfter auf die einzelnen Noten, insbesondere in den Hauptfächern. Dort solltest du zusehen, dass dort nichts unter einer 3 auftaucht, am besten überwigend 2er.

Allerdings musst du auch abseits davon darauf achten, dich gut "zu verkaufen". Also eine ansprechende, spannende Bewerbung schreiben, eventuell erste Arbeitserfahrungen einfließen lassen, irgendwie beim Lesenden Neugier wecken, dich kennenlernen zu wollen. Und auch im Bewerbungsgespräch solltest du dann gut vorbereitet, offen, freundlich und professionell rüberkommen.

Aber wie gesagt - am Ende entscheiden Menschen, welcher Mensch ihnen am sympathischsten war. Deshalb hat man es nur bis zu einem gewissen Punkt selbst in der Hand. Es reicht eben genau eine Person, die noch einen Ticken besser ankam, damit man die Stelle nicht bekommt.

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Wichtig ist vor allem, dass jede Rechnungsnummer nur einmalig vergeben wird. Da man aber auch Buchstaben in Rechnungsnummern einbauen darf, könntest du zum Beispiel so vorgehen, dass du Rechnungen über WooCommerce irgendwo in der Nummer mit "WC" markierst und für Webdesign dann "WD" - und dann eben fortlaufende Zahlen dazu, z.B. 2020001 oder JJJJ_MM_DD_Nr (Jahr/Monat/Tag/Nr) oder so. Da ist viel Freiheit erlaubt. Relevant ist eben primär die Einmaligkeit jeder Rechnungsnummer.

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Ausbildung bald fertig und dann?

Bitte alles durchlesen

Hallo Leute,

ich mache derzeit eine Ausbildung zum Verkäufer. Am 1.08 bin ich schon im 2ten Lehrjahr (und auch letztem Lehrjahr), eigentlich wollte ich nie eine Ausbildung machen sondern Abitur oder Fachabi. Aber da ich damals so dumm war und nie gelernt habe, habe ich die Qualifikation fürs Abitur nicht bekommen bzw. Mein Realschulzeugnis hat einen Durchschnitt von 3,5 :/ (Lebe in Hessen)

Ich habe mich schon seit Anfang der Ausbildung schlau gemacht wie ich wenigstens mein Fachabi nachholen kann, und habe die Form B entdeckt. Die würde ich echt gerne machen, dazu muss nur mein Ausbilungszeugnis einen Schnitt von 3,0 haben.

An manchen Tagen bin ich echt frustriert und habe null Bock zur Arbeit zu gehen, ich beneide meine Freunde so sehr das sie noch zur Schule gehen (Oberstufe) während ich nur am arbeiten bin. Ich vermisse einfach die Schulzeit!!!

Nun zu meinen Fragen:

1) Hat schon jemand Erfahrung gemacht mit der FOS from B? (Erfahrungsberichte sind erwünscht🙂)

2) Kann ich mit meinem schlechten Realschulzeugnis trotzdem irgendwie auf die FOS kommen? (Wenn ich z.b meine Ausbildung abbreche)

3) Habt ihr vielleicht Tipps für mich wie ich mich durch dieses eine Jahr noch durchboxen kann? Egal was ich versuche, ich bin ständig demotiviert, und will wieder zur Schule.

4) Und was für Möglichkeiten habe ich noch nach der Ausbildung? Außer weiter zuarbeiten, am besten was mit Vollzeit Schule.

Danke für eure Hilfe!

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Wenn du die Ausbildung zum Verkäufer hast, kannst du mit gerade einmal einem Jahr die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel dranhängen. Mit 1-2 weiteren Jahren Arbeit in diesem Beruf kannst du dann locker auch ohne (Fach-)Abitur studieren! Oder auf deinem gelernten Beruf aufbauend Weiterbildungen machen - zum Beispiel den Fach- und danach den Betriebswirt. Beides Abschlüsse, die im deutschen Qualifikationsrahmen mit Uni-Abschlüssen auf einer Stufe stehen.

Wozu also zurück zur Schule? Anscheinend hat die dir damals ja auch keine Freude bereitet, oder? Und mit deinen bisherigen Schulfreunden wirst du ohnehin nicht wieder in einer Klasse landen.

Schau nicht verklärend und romantisierend zurück, sondern nach vorne! Plane deine berufliche Zukunft, mach das beste aus dem, was du bisher geschafft hast. Dein aktueller Weg ist kein ganz schlechter oder falscher, wenn du dran bleibst, da gibt es durchaus noch sehr viele Chancen, weiterzukommen!

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Wenn man es als Ideologie bezeichnen möchte, dass alle Menschen die gleichen Rechte, die gleiche Würde und auf ein entsprechend menschenwürdiges Leben haben, ohne aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft bedroht, diskriminiert, ausgeschlossen oder gar getötet zu werden - nun, dann mag "Antirassismus" vielleicht wirklich eine "Ideologie" sein. Ich würde es eher als super logisch, naheliegend und nicht verhandelbaren Grundsatz eines friedlichen Zusammenlebens bezeichnen, so bisserl als den kleinsten, gemeinsamen Nenner, auf den Menschen sich weltweit einfach mal abschließend und komplett einigen sollten.

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Leide an Boreout. Was kann ich dagegen tun?

Hallo zusammen.

Ich leide (eventuell) an "Boreout".

(Ich möchte keine Selbstdiagnose stellen aber alles was ich dazu im Internet fand, passt perfekt zu meiner aktuellen Situation.)

Diese Stichpunkte passen hervorragend zu mir zur Zeit:

  • Sie haben kein Interesse für Ihre Arbeit und fühlen sich gelangweilt oder unterfordert. 
  • Sie spielen anderen vor, dass Sie viel zu tun haben.
  • Nach der Arbeit sind Sie erschöpft, obwohl Sie keinen stressigen Tag hatten.
  • Sie sehen keinen tieferen Sinn in Ihrer Arbeit und fühlen sich unglücklich.
  • Sie "strecken" die vorhandene Arbeit und arbeiten langsamer als eigentlich nötig.

Der Grund dafür ist tatsächlich, dass ich nichts zutun habe oder Aufgaben bekomme die ein Kleinkind erledigen könnte wie: "Schneiden Sie 50 Türschilder aus." Mir ist durchaus bewusst, dass solche Aufgaben auch gemacht werden müssen, dass ist auch OK aber doch nicht die GANZE ZEIT.

Gespräche mit Bereichsleitung/Standortleitung wurden geführt und führten zu nichts. Man "bemühe" sich, mir verantwortungsvolle Aufgaben zu übergeben. WANN? WO? WELCHE? Ich will auch nicht meinen Vorgesetzten wie ein Hund hinterher dackeln und nach Aufgaben betteln. Denn ich will nicht nervig sein und es ist bisschen unter meiner Würde.

Bin mit meinen Nerven und Psyche am Ende. Ich habe schon Deprissionen (bin in Therapie) aber meine Therapeutin ist zur Zeit schlecht zu erreichen (Corona) und mein Freund weiß mir auch nicht mehr zu helfen.

Ich schicke schon fleißig Bewerbungen. Inzwischen sogar in einem Umkreis von über 50km von meinem Wohnort entfernt weil ich nicht weiter weiß. (Die Angebote sind allerdings eher.. gering. Ich habe keine hohen Ansprüche aber kaufmännische Berufe sind zur Zeit rar.)

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Ja, es ist super ätzend, wenn man in einem Job festhängt, der einen chronisch unterfordert! Hatte ich auch schon - und hab diese Stelle selbst gekündigt und das sogar ohne eine neue direkt im Anschluss, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten hab. Viel Arbeit, Stress, Überstunden - alles bei weitem nicht so schlimm wie diese chronische Unterforderung ohne Aussicht auf Besserung...

Die Frage ist, wann das Gespräch wegen der verantwortungsvolleren Aufgaben lief und was deine Stellenbeschreibung eigentlich enthält. Vom Personalgespräch bis zur Veränderung können durchaus ein paar Monate vergehen, da das ja vielleicht mit einigen internen Änderungen einhergehen muss. Insbesondere dann, wenn deine Stellenbeschreibung eigentlich nur genau das abdeckt, was du tust und somit eine Erweiterung deiner Stelle notwendig wäre.

In diesem Fall wäre es echt gut, wenn du noch mal um einen Termin bittest, sofern seit dem Gespräch bereits ein paar Wochen vergangen sind. In diesem Gespräch erfragst du den Stand der Dinge und bittest um einen genauen Zeitplan, wann und in welche Richtung die Veränderung stattfinden soll. Mit einem Licht am Ende des Tunnels hält man halt einfach viel mehr aus als mit dem Gefühl, dass sich eh nichts tut. Und wenn in diesem Gespräch herauskommen sollte, dass sich noch niemand Gedanken gemacht hat oder halt doch keine Erweiterung möglich ist, nun, dann weißt du dann wenigstens genau, dass diese Stelle nicht deine Zukunft ist.

Wozu ich dir noch raten würde: Netzwerken! Und zwar nicht nur klassisch im beruflichen Kontext, sondern auch im privaten Rahmen. Sprich offen darüber, dass du eine neue Stelle suchst. Im Freundeskreis, in der Familie, im Sportverein, beim Friseur - egal wo, rede darüber, "spread the word" ;). Nicht jeder Job wird ausgeschrieben. Und je mehr Menschen wissen, dass da jemand ist, der sucht, desto eher wirst du auch erfahren, dass irgendwo ein Arbeitgeber gerade was zu vergeben hat.

Zudem ist es mit kaufmännischen Berufen gar nicht so einfach, die Jobbörsen richtig zu benutzen. Berufs- und Stellenbezeichnung stimmen da einfach oft nicht überein. Und auch die Nutzung korrekter Tags bzw. Suchstichwörter schafft nicht jeder Arbeitgeber optimal. Von daher musst du dort wahrscheinlich ganz kreativ verschiedenste Suchbegriffe durchjagen, um wirklich alle Stellen zu finden, die etwas sein könnten. Und geh ruhig auch mal auf Websites von bekannten Unternehmen bei dir vor Ort direkt! Je besser der Ruf eines Unternehmens als Arbeitgeber, desto seltener werfen die ihre Ausschreibungen überhaupt in Stellenbörsen.

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Du gehst aufs Gymnasium, also gibst du das an. Diese Formulierung lässt genau das zu. Ansonsten stünde dort "Allgemeine Hochschulreife" oder "Fachhochschulreife", also der Abschluss, nicht die Schulform.

Außerdem wird das Formular ja sicherlich noch andere Daten abfragen, zum Beispiel dein Geburtsdatum. Allein daraus lässt sich schon schließen, dass du eben aktuell noch Schüler bist. Und vielleicht findet sich ja sowieso irgendwo noch ein Feld für Freitext, wo du das dann zusätzlich noch erwähnen kannst ("...besuche zurzeit die 10. Klasse des Gymnasiums...").

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Du schreibst unter "EDV-Kenntnisse" im Lebenslauf, womit du dich auskennst, gerne auch gestaffelt nach sowas wie Grund-, erweiterte und Expertenkenntnisse. Die Spiele lässt du raus. Ansonsten gehören in diesen Punkt Programme wie MS Office (möglichst noch untergegliedert in Excel, Word, PowerPoint usw.) oder auch Bildbearbeitungsprogramme wie Gimp oder Photoshop, Systeminstallation, Netzwerkadministration und so weiter.

Dieser Punkt ist also kein Hobby oder Interesse, sondern durchaus eine berufsrelevante Fähigkeit! Im Gegensatz zu Hobbys, die man nur erwähnen sollte, wenn sie besonders interessant sind und / oder zur angestrebten Stelle passen, ist dieser Punkt also einer, der grundsätzlich in deinem Lebenslauf stehen sollte. Schließlich gibt es heutzutage kaum noch Jobs, wo nicht zumindest ein gewisses Grundwissen über die Bedienung von Word, Excel und Outlook ganz praktisch ist.

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Wenn ich mir anschaue, wie viele Tipp-, Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler ich jeden Tag in dienstlichen Mails, Briefen und anderen Schriftstücken finde, und das von Personen in Berufen, die es eigentlich besser können sollten, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass es dem Lesenden überhaupt auffällt. Von daher, zerbrich dir nicht den Kopf über solchen Kleinkram.

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Dein Arbeitgeber muss dir vier Tage vorher mitteilen, wann du arbeiten sollst. Ansonsten kannst du ablehnen.

Zudem arbeiten Azubis ganz allgemein nicht - sie lernen! Auch deshalb ist ein "Einspringen" wegen eines Mangels an anderem Personal bei Azubis schlichtweg nicht möglich.

Wenn du schon aus der Probezeit raus bist, bist du als Azubi weitestgehend unkündbar. Du kannst also jetzt locker sagen "Nee, Chef, ist nicht!", ohne irgendwelche arbeitsrechtlichen Konsequenzen befürchten zu müssen. Auf einem anderen Blatt steht natürlich, wie es dann in den nächsten Wochen und Monaten so zwischenmenschlich aussieht...

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Das Hotel ist ein Unternehmen und somit eine juristische Person, mit der du einen Vertrag eingehst. Entsprechend ist das Vorgehen in so einem Fall schlichtweg davon abhängig, was in diesem Vertrag vereinbart wurde. Diesen Vertrag findest du zum Beispiel in Form der AGB oder der Buchungsbedingungen, die du im Rahmen deiner Buchung akzeptiert hast.

Sehr wahrscheinlich wird das darauf hinauslaufen, dass das Hotel die Differenz zum Doppelzimmer nachberechnen wird. Wenn du dich weigerst, kann es passieren, dass das Hotel sein Hausrecht nutzt, den Vertrag für nichtig erklärt und dich rauswirft. Und Hotels kriegen sowas mit. Ist also keine besonders clevere Möglichkeit, um Geld zu sparen ;).

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Sag es. Für dich gilt trotz Probezeit sofort der besondere Kündigungsschutz für Schwangere! Sprich, gekündigt werden kannst du nicht mehr.

Da es aber bei den Bestimmungen, was du alles nicht mehr machen darfst, um die Gesundheit des Fötus und der Mutter geht, ist es super wichtig, dass du deinen Arbeitgeber darüber informierst. Sonst hat der ja keine Chance, das entsprechend einzuhalten. Und das wiederum könnte halt gefährlich werden.

Beim weiteren Verlauf deiner Ausbildung kannst du bis zum Mutterschutz problemlos weitermachen. Wenn es dann soweit ist, dass Mutterschutz und eventuell Elternzeit greifen, kannst du unterbrechen und danach einfach weiter machen.

Hat natürlich den Nachteil, dass du während dieser Unterbrechung den Stoff der Ausbildung bis dahin im Kopf behalten musst. Und dass du in der Berufsschule logischerweise in eine andere Klasse nach der Rückkehr kommst.

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Zum einen brauchen Kitten kein anderes Futter als erwachsene Katzen. Oder hast du schon mal irgendwo was davon gehört, dass es in der Natur spezielle Mäuse nur für Katzenkinder gibt ;)?

Zum anderen ist die Definition eines Futters als "hochwertig" eine, wo man sich stundenlang drüber auslassen kann. Sinnvoll ist es, wenn man lernt, die Etiketten zu lesen und sich überlegt, was die Katze von Natur aus fressen sollte (= ganzes Beutetier mit Haut und Haaren, aber eben keine Überfälle auf Gemüsegärten oder Getreidefelder ;)).

Bei Fressnapf sind zum Beispiel die Eigenmarken wie Real Nature durchaus gut unter diesem Aspekt. Auch Animonda bietet Futter ohne Zucker- und Getreidezusätze. Und noch etliche Marken mehr, wenn man anfängt, Etiketten zu lesen.

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Ein niedriger Leitzins bedeutet, dass "neues" Geld von den Zentralbanken günstig an die "normalen" Banken abgegeben wird, die das wiederum ebenfalls günstig (also mit niedrigen Zinsen) ihren Kunden (Privatleute und Unternehmen) weitergeben können.

Das wiederum macht es für Unternehmen günstig, zu investieren. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel investiert, um größer zu werden, entstehen dadurch auch neue Jobs. Und das wiederum sorgt dafür, dass die Beschäftigungsquote steigt, also mehr Menschen einen Job bekommen.

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Nein

Inzwischen machen über 50% der Schüler eines Jahrgangs (Fach-)Abitur. Bei einem dreigliedrigen Schulsystem sind das ungefähr 20% zu viel! Sprich, schon jetzt sind die Anforderungen wahrscheinlich zu niedrig bzw. falsch gelagert....

Wenn so viele Schüler Abitur machen, werden halt auch die anderen Schulabschlüsse abgewertet, was wiederum die Lehrstellensuche für Schüler mit niedrigeren Abschlüssen massiv erschwert. Und letztendlich bleibt dann ja auch immer die Frage offen, ob es irgendwie sinnvoll ist, wenn jemand für eine klassische, duale Berufsausbildung eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben muss, um eine Chance auf so eine Ausbildungsstelle zu bekommen...

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Weil man so nach genau diesen drei Faktoren schauen kann - wo und wie ist es entstanden, wofür wurde es verwendet und wie wurde das ganze Geld verteilt? Kommt halt immer darauf an, welche Erkenntnisse du aus der jeweiligen Berechnung ableiten möchtest, also was du mit der Berechnung bezwecken willst.

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Nein

Einerseits, weil ich bei meinem Bürojob trotzdem ständig draußen unterwegs bin, auf unbefestigten Wegen mit vielen kleinen Steinchen und Staub bzw. Schlamm, je nach Wetter.

Andererseits aber auch, weil "nackige" Zehen eigentlich ein NoGo im beruflichen Kontext sind. Zumindest dort, wo es etwas eleganter zugeht. Gut, mit wirklich gepflegten Füßen und eher eleganten Modellen mag es, so als Frau, noch gehen. Aber selbst mein Mann im IT-Bereich ohne Kundenkontakt hat bei der Arbeit maximal im absoluten Hochsommer Sandalen an, wenn es in seinem Büro an die 30-Grad-Marke geht...

Ich greife stattdessen übrigens zu Balerinas bzw. balerinaähnliche Pumps mit kleinem Blockabsatz. Die haben den Vorteil, dass man am Platz unter'm Tisch mal rausschlüpfen und die Füße "lüften" kann ;). Und letztendlich sind sie auch nicht wirklich wärmer als "zehenfreie" Modelle :).

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Hast du denn in allen Studiengängen schon eine Zusage für einen Platz? Ansonsten musst du sowieso danach gehen, wo du überhaupt einen Studienplatz bekommst. Medizin ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dann eh schon raus, wenn du kein 1,0er Abi hast...

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Überleg doch mal für dich selbst: was ist zu Hause anders als in der Schule? Was fühlt sich anders an? Was machst du anders?

Es kann Prüfungsangst sein, wenn du in der Schule einfach immer sehr nervös bist. Es kann daran liegen, dass du in der Schule zu abgelenkt von irgendwas bist. Es kann daran liegen, dass die Aufgabenstellungen teilweise in den Klassenarbeiten doch anders sind und du sie nicht gut verstehst oder nicht gründlich genug liest. Oder vielleicht liegt es auch daran, dass du daheim eben doch noch mal in den Hefter schaust oder fix was googlest, was natürlich in der Arbeit nicht geht...

Letztendlich musst du aber für dich herausfinden, woran du in den Arbeiten scheiterst. Das ist nämlich sehr individuell, aber eben auch entscheidend, um an diesem Problem dann gezielt was ändern zu können!

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Ich meine, dass es eine Vorgabe gibt, dass aktuell Auszubildende während der Arbeitszeit die Zeit für die Erledigung der Aufgaben der Berufsschule eingeräumt bekommen sollen. Sprich, du bekommst nicht "frei", darfst aber im Betrieb während der Arbeitszeit deine Aufgaben machen.

Am besten informierst du dich da mal bei der zuständigen Kammer, wo du die entsprechende Regelung findest!

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Die Frage ist, wie aktuell dein Fachwissen nach zwei Jahren Auszeit noch ist. In einigen Branchen wären auch kürzere Zeiträume in diesem Punkt schon heftig, weil dort Entwicklungen rasend schnell gehen (denk zum Beispiel mal an den IT-Bereich). Veraltetes Fachwissen kann durchaus ein Hindernis bei der Jobsuche sein.

Auch bei der Frage, ob der Master nötig ist oder nicht, kommt es stark auf den Bereich an. In manchen Studiengängen ist der Master schlichtweg nötig, um den angepeilten Beruf überhaupt ausüben zu dürfen (z.B. dort, wo Lehramtsstudiengänge nach diesem System laufen). In anderen sieht es schwierig auf dem Arbeitsmarkt ohne aus (Chemie und Biologie beispielsweise, wo eigentlich sogar noch die Promotion im Anschluss als Pflichtübung gilt...). Aber es gibt auch Studiengänge, wo Arbeitgebern der Bachelor völlig ausreicht.

Bei einer zweijährigen Unterbrechung nach dem Studium solltest du aber echt darauf achten, dass du dort mehr machst als nur "reisen". Sprich, du solltest beim Weltenbummeln durchaus zusehen, es mit Erfahrungen zu kombinieren, die dich beruflich weiterbringen könnten, die also etwas mit deinem absolvierten Studium zu tun haben. Einfach nur durch die Gegend ziehen ist für ein paar Monate nach dem Studium absolut nachvollziehbar, akzeptabel und verständlich, aber eben nicht für zwei Jahre. Das würde im Lebenslauf echt nicht gut ankommen...

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Die Frage ist, ob die App wirklich der verbindliche, vom Arbeitgeber vorgegebene Weg der Kommunikation der Dienstzeiten ist. Wenn ja, dann musst du spätestens vier Tage vorher von deinem Arbeitgeber darüber informiert werden, wann du arbeiten sollst. Ansonsten kann kurzfristig daran nur etwas mit deinem Einverständnis verändert werden.

Gibt es hingegen einen anderen Weg als diese App, auf dem der Arbeitgeber den offiziellen Dienstplan kommuniziert (beispielsweise einen Aushang am Arbeitsplatz, Mails oder so), dann musst du schauen, was auf diesem offiziellen Plan steht. Wenn die App als privat gewähltes Hilfsmittel da fehlerhaft sein sollte, gilt natürlich der offizielle Plan, nicht die App. Aber auch dafür gilt dann natürlich, was ich oben schrieb :).

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Bewerbung so gut oder verbesserungsfähig?

Halloooo ihr Lieben.
ich bin kurz vorm verzweifeln. Eine Praxis in der ich schon immer hin wollte sucht endlich noch Mitarbeiter aber ich habe ein 4er Zeugnis.
deshalb muss meine Bewerbung sehr sehr aussagekräftig sein. Ich war in der Schule nie gut dafür immer auf Arbeit. (Kann einer Bitte nach dem Satzbau nachschauen. Mir fällt deutsch manchmal echt schwer :)

Sehr geehrte ……

auf meiner Suche nach einer neuen, interessanten Tätigkeit bin ich auf mein ehemaliges Probearbeiten in Ihrer Praxis aufmerksam geworden. Der Schwerpunkt der Kollegialität sowie das Konzept Ihrer Praxis empfand ich damals schon als sehr ansprechend, weshalb ich mich hiermit als Zahnmedizinischen Fachangestellten bei Ihnen bewerbe.

Meine letzte Tätigkeit in der Zahnarztpraxis Dr...umfasste die Stuhlassistenz sowie das Röntgen und die Sterilisation der Instrumente. Im Januar 2020 habe ich meine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten erfolgreich abgeschlossen. Meine Aufgaben habe ich stets mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit ausgeführt. Da ich eher praktisch veranlagt bin, habe ich meine ruhige Hand und mein Fingergeschick nicht nur während der Arbeit, sondern auch in einem PV Workshop unter Beweis stellen können. Auch die Patientin lobten mich deshalb, bei Behandlungen wie das entfernen von Zahnstein, Kleinröntgenaufnahmen und gerade beim entnehmen von Abdrücken.

Der Umgang mit Patientin bereitet mir große Freude. Sie wiederum schätzen meine kompetente, ruhige und ausgeglichene Art, die vielen von ihnen die Angst vor der bevorstehenden Behandlung nimmt.

Ich würde mich auf eine Zusammenarbeit sehr freuen und hoffe auf die Möglichkeit Ihnen und Ihr Team von mir überzeugen zu können.

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Wenn jemand so unbedingt einen Job will, helfe ich doch gerne mal weiter ;).

Sehr geehrte....,

im MONAT JAHR habe ich bereits bei Ihnen einen Probetag / eine Probewoche absolvieren dürfen. Damals hat mich bereits das Konzept Ihrer Praxis sowie die positive Arbeitsatmosphäre bereits sehr begeistert. Da ich im Januar 2020 meine Ausbildung als zahnmedizinische Fachangestellte erfolgreich beendet habe und mich jetzt gerne beruflich weiterentwickeln möchte, musste ich die Chance einfach nutzen, mich auf die offene Stelle bei Ihnen zu bewerben.

In meiner aktuellen Tätigkeit in der Zahnarztpraxis Dr. Schneider in Bonn übernehme ich die Stuhlassistenz sowie das Röntgen und die Sterilisation der Instrumente. Meine Aufgaben erledige ich stets mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Meine ruhige Hand und mein Fingergeschick konnte ich in einem PV-Workshop (ist hier in Fachkreisen bekannt, was konkret hinter "PV" steckt? Ansonsten lieber ausschreiben!) unter Beweis stellen. Auch von Patienten erhalte ich regelmäßig Lob für meine einfühlsame, fingerfertige Arbeitsweise, beispielsweise bei Behandlungen wie der Zahnsteinentfernung, Kleinröntgenaufnahmen oder auch insbesondere beim Entnehmen von Abdrücken.

Der Umgang mit Patienten bereitet mir große Freude. Besonders wichtig ist es mir dabei, ihnen mit meiner ruhigen und ausgeglichenen Art die Angst vor der bevorstehenden Behandlung zu nehmen.

Da ich mich aktuell noch in einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis befinde, stehe ich ab dem ...... zur Verfügung. ODER: Da ich momentan nicht vertraglich gebunden bin, stehe ich sofort zur Verfügung.

Auf eine potentielle Zusammenarbeit sowie eine Einladung zum Gespräch freue ich mich sehr.

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Bei Studiengängen musst du nach denen ohne Zulassungsbeschränkung schauen. Oder nach denen, wo sich so wenige Interessenten finden, dass trotz Zulassungsbeschränkung alle Bewerber einen Platz bekommen. Welche das jeweils sind, musst du selbst recherchieren, da das durchaus von Uni zu Uni variieren kann.

Bedenke dabei aber, dass es ohne Zulassungsbeschränkung trotzdem ein Studium an einer Hochschule ist, wo ein entsprechend hohes Niveau der geforderten Leistung besteht! Und sei da selbstkritisch und ehrlich mit dir selbst, ob du das packen kannst...

Bei Bewerbungen um Ausbildungsstellen bist du jetzt schon sehr spät dran. Die meisten Plätze sind schon vergeben, da die Bewerbungsprozesse in der Regel schon im Herbst vorher starten. Da kannst du also nur schauen, welche Stellen bei dir noch frei sind, dich dort bewerben und schauen, wo man dich nehmen würde. Eine große Auswahl wirst du da nicht haben...

Wenn, dann solltest du die Zeit bis zum Herbst und somit zum Start des neuen Bewerbungsdurchgangs nutzen, um über Praktika, Ehrenämter, Nebenjobs und so weiter deinen Fuß in Türen bei Ausbildungsbetrieben zu bekommen. Denn auch dort kommen die wahrscheinlich suboptimalen Noten, die zu deinem eher schlechten Schnitt geführt haben, sonst nicht super an, auch wenn darüber "Abitur" steht. Du brauchst also zusätzliche Nachweise, dass du gut im angepeilten Beruf sein kannst.

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Um bei sowas locker zu sein, musst du lernen, dich selbst weniger ernst zu nehmen und einfach über dich selbst zu lachen - insbesondere dann, wenn dir etwas wirklich nicht gelingt!

Die Kinder werden dich übrigens definitiv nicht auslachen. So sind Kinder, gerade in dem Alter, einfach nicht. Sie lachen MIT dir - gerade auch dann, wenn du, wie oben geschrieben, über dich selbst lachst, wenn etwas schief geht :).

Und sollten tatsächlich die anderen Erwachsenen, deren Aufgabe deine Ausbildung ist, dich auslachen anstatt dir zu helfen, nun, dann weißt du, dass du ganz fix die KiTa wechseln solltest, weil dort offensichtlich eine absolut unterirdische Arbeitsatmosphäre herrscht. Von daher halte ich auch diese Gefahr für sehr gering, denn so mies sind nur wenige Menschen :).

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Ein soziales Unternehmen wäre zum Beispiel eine gGmbh - eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das gibt's auch in der "Mini-Form" der GmbH, der UG - als gUG, wo auch das kleine g wieder für gemeinnützig steht.

Beides ist bei sozialen Einrichtungen aber eher die Ausnahme. Die meisten sozialen Einrichtungen haben die Rechtsform des eingetragenen Vereins, also e.V., und darüber dann oft auch die Gemeinnützigkeit.

Die Gemeinnützigkeit sorgt für gewisse steuerliche Vorteile. Gleichzeitig geht das aber auch damit einher, dass das Streben nach Gewinnen nicht im Fokus stehen darf und nur in sehr begrenztem Maß dadurch möglich ist. Kostendeckend arbeiten ist gestattet, richtig fettes Plus machen nicht - dann würde die Gemeinnützigkeit und somit der Steuervorteil entfallen.

Zudem sind die meisten sozialen Einrichtungen allein schon von dem, was sie leisten, gar nicht in der Lage, damit wirklich viel Kohle zu machen, weil es um Bereiche geht, wo einfach nicht viel Kaufkraft vorhanden ist. Wenn es zum Beispiel darum geht, sich um Kinder und Jugendliche aus finanziell schwachen Elternhäusern in Brennpunkten zu kümmern - wo soll da das Geld herkommen?

Aus diesem Grund gibt es dafür etliche staatliche und private Förderprogramme und -töpfe, auch zum Beispiel sowas wie private Stiftungen. Auf diesen Wegen wird der Löwenanteil der Kosten solcher Einrichtungen gedeckt.

Oft gehen solche Förderungen aber auch mit der Forderung einher, dass ein gewisser Anteil der Fördersumme, oft so ca. 10%, aus Eigenmitteln der Einrichtung bezahlt werden müssen. Hierfür machen Vereine zum Beispiel Vereinsfeste, vermieten ihre Räumlichkeiten oder bieten neben dem kostengünstigen oder -freien Angebot auch kostenpflichtige Angebote wie zum Beispiel Kurse an. Aber damit wird eben kaum bis kein Gewinn erwirtschaftet, sondern nur ein Beitrag zur Deckung der entstehenden Kosten geleistet (s.o.).

Übrigens ist das auch der Grund, weshalb die aktuelle Situation in solchen Einrichtungen gerade richtig übel ist. Rücklagen aus Gewinnen können und dürfen dort nicht gebildet werden, wodurch die auch nicht vorhanden sind. Und so mancher Fördergeldgeber, gerade auf staatlicher Seite, spielt sogar mit dem Gedanken, Fördergelder zurückzufordern, weil die entsprechenden Leistungen durch die vorgeschriebenen Schließungen nicht erbracht werden konnten. Da diese Fördergelder aber unter anderem auch Personalkosten decken, weil dort Menschen hauptberuflich diese Leistungen erbringen, kann man sich vorstellen, was das dann für die Einrichtungen und Mitarbeiter bedeuten würde...

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Juristisch betrachtet müsstest du haften. Allerdings nur für den Zeitwert. Und der ist bei einem 20 Jahre alten Bügeleisen einfach mal bei 0 Euro.

Trotzdem, deine Eltern haben durchaus recht damit, dass sie es nicht gut finden, dass du es verheimlicht hast. In deinem weiteren Leben kann es dir immer mal passieren, dass du ausversehen Eigentum anderer beschädigst. Als Erwachsener hat man dafür dann eine private Haftpflichtversicherung, die solche Schäden ersetzt.

Auch und gerade bei Versicherungen ist es aber da A und O, dass man den Schaden sofort meldet. Ansonsten steigen Versicherungen gerne mal aus und dann muss man im schlimmsten Fall selbst zahlen.

Zudem ist es eine Stärke, wenn man zu den eigenen Fehlern steht, sie zugibt und anbietet, sie entsprechend wieder gut zu machen. Allein das spart einem schon sehr viel Ärger.

Von daher, der materielle Schaden ist zwar eigentlcih keiner, aber dass du zukünftig sowas lieber sofort zugeben solltest, ist eine Forderung deiner Eltern, auf die du unbedingt hören und daraus lernen solltest!

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Wenn man rein rational überlegt, gibt es keinerlei Gründe, Kinder zu bekommen. Die Welt ist überbevölkert, das Klima kippt bereits so sehr, dass das mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit zu einem massiven Problem in den nächsten Jahrzehnten wird. So als globaler Blick auf das Thema.

Gerne wird dann behauptet, dass Kinder ja in Deutschland nötig seien, damit unsere Bevökerungspyramide nicht noch mehr kippt, sprich, dass sie unsere Rente erwirtschaften sollen. Hier kann man allerdings durchaus mal weiter denken und überlegen, warum das nur mit hier in Deutschland zur Welt gekommenen Kindern klappen soll...

Auch auf der persönlichen Seite gibt es auf rationaler Ebene eigentlich nur Gründe dagegen. Kinder kosten extrem viel Geld (ein sechsstelliger Betrag, bis es aus dem Haus ist!). Aus weiblicher Perspektive bedeuten sie zudem ein wesentlich erhöhtes Armutsrisiko - alleinerziehende Mütter sind die am stärksten von Armut bedrohte Gruppe in Deutschland.

Eine Schwangerschaft und die Geburt sind auch mit erheblichen gesundheitlichen Risiken sowie potentiell bleibenden körperlichen Schäden verbunden (nein, ich meine hier keineswegs nur rein optische Geschichten wie Gewichtszunahme oder Schwangerschaftsstreifen, da gibt's wesentlich dramatischere und unangenehmere Aspekte!).

Zudem sorgt die Versorgung und Erziehung eines Kindes für erhebliche Einschränkungen in der Flexibilität und freien Gestaltung des eigenen Lebens, sowohl in der Freizeit als auch im Beruf.

FÜR Kinder sprechen also wirklich nur emotionale Gründe - dass man sich einfach welche wünscht. Hier sollten Menschen allerdings meiner Ansicht nach dann auch mal zumindest kurz darüber nachdenken, WARUM sie sich welche wünschen und ob ein Kind das wirklich "leisten" kann. Kinder zur Rettung von Beziehungen, Kinder als Ausgleich eines Mangels an Liebe und Zuneigung im Leben, Kinder als Ausrede oder Ersatz bei beruflichem Misserfolg, Kinder nur, weil "es halt so ist, dass man Kinder bekommt" - das wären alles so Gründe, aus denen man es besser lassen sollte, weil es dem Kind gegenüber schlichtweg unfair ist, es nur deshalb zu bekommen und selten in guter Elternschaft endet...

Ich hab mich, wie man vielleicht erahnen kann, übrigens gemeinsam mit meinem Mann ganz aktiv, bewusst und wohlüberlegt gegen Kinder entschieden. Trotzdem freue ich mich für alle Eltern, die sich bewusst für Kinder entscheiden und ihre Aufgabe als Eltern auch gut erfüllen. Ach, und übrigens, bevor mir jetzt jemand vorwirft, Kinder nicht zu mögen: ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen, mache das super gerne, mit viel Einsatz und Freude und bin leidenschaftlich gerne Tante :).

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In den meisten Fällen läuft es so ab, dass die Kunden schlichtweg "Kein Interesse" sagen und auflegen. Manche werden auch ziemlich unfreundlich dabei, Beleidigungen sollte man sich nicht allzu sehr zu Herzen nehmen. Einen groben Gesprächsleitfaden bekommt man, muss aber eben doch im Zweifel schnell und spontan selbst reagieren können.

Ich hab so einen Job 1,5 Monate durchgehalten. Danach hab ich es endgültig nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren können, diesen Kram zu machen. Aber zumindest hab ich daraus die Erkenntnis für mich gewonnen, dass ich das "Verkäufer-Gen" nicht habe (oder vielleicht auch einfach nicht genug Skrupellosigkeit ;)) und somit zum Beispiel im Vertriebsaußendienst völlig ungeeignet wäre ;).

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Du schreibst, dass es deiner Ansicht nach "banale" Dinge sind. Sprich, anscheinend ja Fehler, die du hättest erkennen und vermeiden können, keine, wo du es einfach nicht besser wusstest. Das spricht ja eher dafür, dass du es durchaus könntest, aber auf diese Aspekte einfach keinen Wert legst oder keine Lust hast, dich damit aufzuhalten.

Nun ist es aber so, dass diese Punkte deinen Vorgesetzten anscheinend wichtig sind. Vielleicht erkennst du einfach nicht, wieso das so ist. Vielleicht sind's auch einfach nur bestimmte "Vorlieben" deiner Vorgesetzten. Vielleicht steckt auch einfach ein "Haben wir immer schon so gemacht, muss so, weil ist so!" dahinter.

Letztendlich ist's aber recht egal, was der Grund ist. Fakt ist, dass du diese Fehler halt nicht machen solltest.

Lerne aus jedem einzelnen, konzentrier dich zukünftig genau auf diese Punkte und mach diese Fehler somit nicht wieder! Es ist völlig okay, als Azubi mal was falsch zu machen. Schlecht ist es aber, daraus nicht zu lernen.

Und ja, du wirst im Arbeitsleben noch öfter darauf stoßen, dass dir nicht klar ist, WIESO deine Vorgesetzten es von dir verlangen, wo du es aber nun mal trotzdem so machen MUSST. Das gehört halt zu Jobs dazu, dass man sich an die Vorgaben derer, die einem was zu sagen haben, halten muss, ob es einem gefällt oder nicht.

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Nichts kannst du da machen. In der Probezeit kann man ohne Angabe von Gründen kündigen. Von daher ist es total irrelevant, ob die Kündigung auf diesem Konflikt, einer mangelhaften Arbeitsleistung oder auf einer Laune des Chefs beruht. Er muss sie nicht begründen, kann sie einfach so aussprechen und du musst damit leben.

Aber mach doch einfach drei Kreuze, dass du aus diesem rechten Haufen raus bist. Klingt doch nun echt nicht nach einem Arbeitsklima, in dem man länger bleiben will, oder?

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Die Frage nach dem "Warum" ist eine, die erst im Gespräch kommen wird. In den Lebenslauf gehört nur der reine Fakt, also dass du von.... bis... diese Schule besucht hast ("ohne Abschluss" würde ich nicht dazu schreiben, ergibt sich ja aus dem Weglassen, was aber dem Leser den Abbruch nicht so massiv unter die Nase reibt).

Für das Gespräch solltest du aber genauer begründen können, warum dir Schule "nicht so lag". Auch in einer Ausbildung wirst du die Berufsschule besuchen müssen. Entsprechend solltest du hier klar und nachvollziehbar erklären können, warum die weiterführende Schule nicht dein Ding war, du aber die Berufsschule trotzdem gut machen können wirst.

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in der aktuellen Form nicht sinnvoll

Es ist schwer und teuer, an wirklich halbwegs funktionierende Masken zu kommen. Und die, die es auf dem Markt gibt, werden dringend im medizinischen Bereich gebraucht, wo immer noch Mangel herrscht.

Zudem denke ich, dass eine Pflicht rein psychologisch den Nachteil hat, dass Verpflichtungen immer auch Widerstände hervorrufen. Also gut möglich, dass einige jetzt "aus Prinzip" keine tragen, die es bei einer reinen Empfehlung durchaus getan hätten.

Und dann bleibt eben das Problem, dass eine falsch verwendete Maske falsche Sicherheit vortäuscht und erst recht zu riskanterem Verhalten animiert.

Von daher tippe ich darauf, dass die Pflicht nicht lange bestehen bleiben und wieder in eine Empfehlung umgewandelt werden wird.

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Als Angeklagter darfst du vor Gericht die Aussage verweigern. Das darf dir (theoretisch) auch nicht negativ angelastet werden. Es ist im Verfahren die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, das Gericht von deiner Schuld zu überzeugen. Gelingt das der Staatsanwaltschaft nicht, gilt "Im Zweifel für den Angeklagten".

Allerdings ist deine Aussage vor Gericht natürlich auch eine Möglichkeit, die Vorwürfe aus deiner Sicht zu schildern, also was aus deiner Sicht passiert ist, was dich dazu gebracht hat und so weiter. Bist du schuldig und geständig, kann sich das auch strafmildernd auswirken.

Letztendlich solltest du vor allem deinen Anwalt gegenüber absolut ehrlich und aufrichtig sein. Dieser hat Schweigepflicht, darf also das, was du ihm als Mandant erzählst, nicht weitersagen, weder vor Gericht noch sonst irgendwo. Und je ehrlicher du ihm gegenüber bist, desto besser kann er dich dahingehend beraten, was du vor Gericht sagen - oder eben auch nicht (aus)sagen - solltest.

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Nicht nur deine Mutter bekommt Arbeitslosengeld. Auch das Geld, was für dich und deine Geschwister monatlich nötig ist, damit ihr Essen, Kleidung und ein Dach über dem Kopf habt, kommt aus diesem staatlichen Topf. Und dieser Geldtopf wird dadurch gefüllt, dass andere Menschen arbeiten gehen und von ihrem Gehalt dafür jeden Monat einen Teil abgeben.

Das machen wir arbeitenden Menschen, weil wir solidarisch mit denen sind, die aktuell nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können. Wir wollen diese Menschen nicht einfach verhungern lassen. Und natürlich sollen die Kinder dieser Menschen auch nicht verhungern. Also gibt's diese Abgaben und somit auch diese Transferleistungen für erwerbslose Menschen und deren Kinder.

Nun kommst du mit dem Moment, wo du eine Ausbildung beginnst, aber an den Punkt, wo du in der Lage bist, zumindest einen Teil deines Lebensunterhalts selbst zu erwirtschaften. Sprich, du musst nicht mehr von der Gemeinschaft der anderen arbeitenden Menschen unterstützt werden, sondern wirst selbst ein Teil von ihnen und kannst für deine Kleidung, deine Nahrung und deine Miete zumindest teilweise selbst aufkommen. Somit muss dir auch nicht mehr diese Transferleistung gezahlt werden.

So funktioniert das System, nicht in Form einer Art indirekten Taschengelderhöhung für Jugendliche durch die Aufnahme einer Ausbildung. Mach dir bewusst, dass es gut ist, für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. Behalte im Blick, dass die Ausbildungszeit vor allem das Ticket in ein solches Leben ist, wo du deinen eigenen Lebensunterhalt finanzieren kannst, wo du nicht auf den guten Willen anderer angewiesen bist. Und wo du dann eines Tages sehr wahrscheinlich auch den Punkt erreichst, wo du jeden Monat etwas Geld übrig hast, von dem du dir dann DInge gönnen kannst, die aktuell nicht drin sind.

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Ich warte nicht "seit einem Monat" darauf, wieder zum Friseur zu gehen, sondern war zuletzt im November. Normalerweise wäre Mitte März der Moment gewesen, wo wieder das Schneiden ansteht. Das sind jetzt schon 1,5 Monate mehr als eigentlich gut wären.

Der Vorteil ist, dass meine langen Haare als Frau im Zweifel nicht komplett übel aussehen, wenn sie einfach mal weiter wachsen dürfen. Ich hab ganz gutes, dichtes, volles Haar, was da ebenfalls gut mitspielt. Auch kriege ich das mit dem Färben selbst hin. Aber so langsam wird es echt nötig, dass wieder 'ne Schere zum Einsatz kommt, damit die Haare schön fallen und die Spitzen nicht so kaputt aussehen.

Wichtig sind mir gepflegte Haare deshalb, weil ich als Assistenz der Geschäftsführung arbeite und somit ein gepflegtes Äußeres durchaus nicht ganz unwichtig im Beruf ist. Immerhin empfange ich dabei auch regelmäßig (ja, auch jetzt immer noch ab und an!) Gäste und (potentielle) Geschäftspartner. Und wenn man der erste Kontakt dieser Menschen vor Ort ist, dann kommt es eben nicht so schlecht, wenn man dabei nicht aussieht wie 'ne Vogelscheuche...

Und auch bei meinem Mann wäre vor 1,5 Monaten mal wieder ein Besuch fällig gewesen. Bei ihm sieht man das noch viel mehr, da er einen klassischen Männerhaarschnitt trägt und somit dort die Matte am Kopf immer wilder in alle Richtungen absteht und sehr dicht wird. Sein Vorteil: er arbeitet aktuell immer noch im Homeoffice.

Ein guter Haarschnitt ist einfach etwas, was ganz viel beim Eindruck eines gepflegten Äußeren ausmacht. Wenn auf dem Kopf Chaos herrscht, können Haut, Kleidung, Make Up, Styling etc. noch so perfekt sitzen - der Gesamteindruck wirkt dann nicht mehr. Und da nach wie vor viele Menschen arbeiten gehen und gerade bei der Arbeit ein entsprechendes Auftreten in vielen Jobs gar nicht so unwichtig ist, ist es eben auch für immer mehr Menschen ein Problem, dass Friseure seit 1,5 Monaten zu haben...

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Du riskierst mit dieser Vorgehensweise, dass der Quark schneller verdirbt. Wenn du dann am nächsten Tag doch mal keine Lust drauf hast und noch 1, 2 Tage wartest, kann es sein, dass der dann schon "kaputt" geht. Von daher wäre Umfüllen der ersten Portion in ein Schüsselchen echt die bessere und hygienischere Vorgehensweise.

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Wert wird bei Ausbildungen vor allem auf die Noten in den Hauptfächern gelegt - Mathe, Deutsch, Englisch, gefolgt von Naturwissenschaften. Kunst, Sport, Musik und Religion / Ethik sind ziemlich egal. Und wenn von "sehr guten" Leistungen die Rede ist, geht's um 1er, nicht um 2er oder gar 3er...

KfB ist einer der kaufmännischen Ausbildungsberufe, die sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen (auch wenn ich mich frage, wieso eigentlich - letztendlich führt diese Ausbildung in Sekretariatsjobs, mies bezahlt und immer das kleinste Licht im Unternehmen...). Gerade bei den großen Konzernen wie der Automobilindustrie kannst du dich darauf einstellen, dass (Fach-)Abiturienten deine direkte Konkurrenz sind. Und wenn die "sehr gute" Leistungen wollen, dann suchen sie sich dort die mit den besten Noten raus - was kein Problem ist, sich auf diese Bewerber zu konzentrieren, da auch davon genug vorhanden sein dürften.

Wenn du also diesen Beruf wirklich lernen möchtest (aber schau noch mal genau, ob da wirklich das drin steckt, was dir vorschwebt!), dann würde ich dir eher zu Bewerbungen bei kleinen und mittleren Unternehmen raten. Das hat zudem den Vorteil, dass du in kleineren Betrieben sehr wahrscheinlich deutlich mehr Einblick in alle Bereiche bekommst. Und wenn dieses Unternehmen die Ausbildung junger Menschen ernst nimmt und dort mit Engagement rangeht, wird es dort wesentlich spannender als in einem Großkonzern...

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Sowas ist, solang kein Tarifvertrag gilt, der das klar regelt, immer eine Verhandlungssache. Deine Verhandlungsposition ist allerdings nicht gerade sonderlich stark, wenn es erst mal überhaupt um die Ausbildungsstelle geht. Von daher würde ich dir davon abraten, sowas auf den Tisch zu bringen.

Um sinnvoll verhandeln zu können, braucht man halt einfach gute Argumente. Und zwar solche, die den Arbeitgeber davon überzeugen können, dass man mehr Geld als das wert ist, was dieser eigentlich vor hatte zu bezahlen. Das sind dann Dinge wie herausragende Leistungen, langjährige, loyale Zusammenarbeit oder besonders anspruchs- oder verantwortungsvolle Aufgabengebiete. Logischerweise hast du die vor Beginn der Ausbildung noch nicht :).

Also, mach deine Ausbildung, schließe sie so gut wie möglich ab, arbeite danach ein, zwei Jahre richtig gut. Und dann ist der Moment gekommen, wo man mal über ein Gehalt oberhalb des Durchschnitts verhandeln kann (nichts anderes ist "Urlaubsgeld" und "Weihnachtsgeld" letztendlich ja - eine Gehaltserhöhung).

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Berufe mit Tieren sind eigentlich für Tierfreunde alles andere als geeignet...

Tierpfleger: Hier musst du auch die Futtertiere pflegen, versorgen - und schlussendlich töten (Lebendfütterung ist nur in sehr wenigen Ausnahmefällen erlaubt und würde die Sache wahrscheinlich auch nicht wirklich leichter machen...).

Tierarzt oder Tierarzthelfer: Auch hier werden Tiere aktiv getötet, und das nicht immer nur, weil es wirklich komplett aussichtslos ist, sondern auch, weil Tierhalter sich Behandlungen nicht leisten können oder wollen... Überhaupt sieht man tagtäglich, wie schlecht Menschen Haustiere halten und behandeln - und kann herzlich wenig dagegen tun...

Pferdewirt: In diesem Beruf merkt man, dass Pferde zwar wertvolle, aber dennoch letztendlich dann doch nur eine Art Handelsware sind. Da geht es um Effizienz, nicht um Wendy-mäßiges Kuscheln und Striegeln...

Landwirtschaft: Nun, ich denke, das erklärt sich von selbst...

Ansonsten gibt's noch so ein paar Berufe, die eventuell etwas mehr mit Tierliebe zu tun haben. Diese Berufe sind aber in der Regel keine mit gesetzlich klar geregeltem Ausbildungsweg und somit auch nicht rechtlich geschützt in Bezug auf die Bezeichnung. Zudem laufen die in aller Regel auf Hochrisiko-Selbstständigkeiten hinaus (Hundefriseur, Tierphysiotherapeut etc.). Und manche sind eigentlich 'ne üble Scharlatanerie - sowas wie "Tierkommunikator"....

Mein Tipp für alle Tierfreunde: lasst dieses Hobby einfach Hobby bleiben und verdient eure Brötchen mit einem anderen Beruf! In deiner Freizeit kannst du dich ja ganz wunderbar im Tierschutz engagieren - als Mitglied in einem Verein, auf politischer Ebene oder auch als private Pflegestelle für Notfellchen. Da gibt's etliche Varianten! Aber das ist halt nix, was Geld einbringt, eher ganz im Gegenteil ;).

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Die Motivation sollte sein, diesen Job zu behalten! Wir steuern auf eine fiese Wirtschaftskrise zu. In dieser werden viele Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren und es dann sehr schwer haben, einen anderen zu finden. Auch stärkt eine solche Situation in der Wirtschaft keineswegs die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer, wenn sie auf Jobsuche sind...

Entsprechend solltest du momentan die Zähne zusammenbeißen und besonders motiviert arbeiten, damit du nicht ganz oben auf der Liste der Mitarbeiter stehst, die dein Chef eigentlich gerne loswollen würde, wenn draußen die Menschen Schlange stehen und er somit problemlos jemand anderen, eventuell auch für weniger Geld, für deinen Job bekommen kann... Momentan ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt, um jobtechnisch zu rebellieren...

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In der BWL wird in Kern-, Management- und unterstützende Prozesse unterschieden. Kernprozess eines Unternehmens ist die Produktion. Managementprozesse steuern die Kernprozesse. Die unterstützenden Prozesse sorgen zwar dafür, dass Kernprozesse möglichst reibungslos funktionieren, dienen aber nicht direkt der Wertschöpfung und schaffen somit auch keinen Nutzen für den Kunden.

Natürlich funktioniert ein Unternehmen, insbesondere ein großer Industriebetrieb, auch nicht gut, wenn die unterstützenden Prozesse wegfallen. Aber als Mitarbeiter in der Verwaltung sollte man die eigene Relevanz da auch echt nicht so massiv überhöhen ;). Und als Industriekaufmann/-frau bleibt man in aller Regel auch in diesen Prozessen "hängen", ein Aufstieg in die Managementprozesse ist eher selten, wenn man nicht doch noch Weiterbildungen nach der Ausbildung drauf packt.

Ich bin übrigens IK und mache gerade 'ne Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin ;).

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