Warum sind viele Menschen, die im sozialen Bereich (mit Kindern) arbeiten, meist so unsozial?

16 Antworten

Das nennt man Vorbildfunktion und leute die im Sozialenberufen stehen meist unter sehr viel Stress. Ich weiß das aus eigener Erfahrung und zusätzlich an Eltern gerichtet mal so gesagt auch wenn diejenigen keine eigenen Kinder haben wollen oder können.

Und unsozial liegt immer in Auge des Betrachters und was man vergisst Erzieher sind auch nur Menschen.

Und das schlimmste finde ich Immer das die Leute die denken was sozial bedeutet oder Helicopter Eltern.

Und die Leute können privat wenn man sie kennt ganz anders sein.

Zusätzlich ganz einfach wenn du den ganzen Tag lieb und nett sein musst das strengt and darum schlagen manche die nicht damit anders umgehen können ins andere Extrem.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du hast meine Frage falsch verstanden. Ich meine gerade das man privat nicht das vertritt, was man den Kindern beibringt. Und privat sogar sehr egoistisch ist.

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@Patriciastaub

woher weißt du, wie diese Leute privat sind? Und gib doch bitte mal ein oder zwei Beispiele!

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@Dahika

Weil man als Kollegen auch mal ab und zu was mit denen was unternommen hat.

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@Patriciastaub

Ich danke dir für deine Antwort. Und um auf seine Frage zu beantworten.

Weil du dann privat das was du den ganzen Tag mit Freundlich sein, Geduldig sozial sein oder auch nicht egoistisch sein verbringt.

Ins andere Extrem rüberschlägt das man dann gestress unfreundlich ist zusätzlich, Dann auch egoistisch ist .

Du lässt das raus was bei Arbeit nicht geht. Und privat oder auf den ersten Blick haben mich viele für arrogant gehalten und nen ziemlichen Klugscheißer und auch Egomanen und die, die mich kennen wissen wenn ich nicht unter Stress bin ein sehr hilfsbereiter und emotionale Mensch.

Und für manche ist ein Job nur ein Job.

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@Patriciastaub

Weil du dann privat das was du den ganzen Tag mit Freundlich sein, Geduldig sozial sein oder auch nicht egoistisch sein verbringt.

Ins andere Extrem rüberschlägt das man dann gestress unfreundlich ist zusätzlich, Dann auch egoistisch ist .

Du lässt das raus was bei Arbeit nicht geht. Und privat oder auf den ersten Blick haben mich viele für arrogant gehalten und nen ziemlichen Klugscheißer und auch Egomanen und die, die mich kennen wissen wenn ich nicht unter Stress bin ein sehr hilfsbereiter und emotionale Mensch.

Und für manche ist ein Job nur ein Job.

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Nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet.

Aber Du widersprichst Dir selber in dem Du schreibst:

Warum sind viele Menschen, die im sozialen Bereich (mit Kindern) arbeiten, meist so unsozial?

und bemerkte in jeder Einrichtung, das es mindestens immer eine Person gab, die privat total unsozial waren, totale Egomanen waren. 

Zudem ist das Deine Erfahrung und das muss nicht überall so sein. Gibt aber immer irgendwo Menschen die halt so sind.

Das gibt es in anderen Berufen auch. Gründe für so ein Verhalten sind aber auch verschieden. 

Ich hab solche Menschen noch nicht erlebt :) hab einige Praktika hinter mir. Klar, viele Menschen haben ihr eigenes Päckchen zu tragen, kommen aber im Normalfall damit klar. Es gibt immer Mal Krisen im Leben und man kann nicht jeden Tag allen alles Recht machen und gut gelaunt sein. Ich denke da kommt es auch auf deine Wahrnehmung an, wie du diese Menschen selbst einschätzt und wie deine Wahrnehmung im Sinne von Beziehungsaufbau und Selbstwert usw ist. Glaub mir, das spielt eine große Rolle, wie man andere beobachtet und wahrnimmt :) jeder hat da andere Prioritäten, auf die er achtet, wenn er jemanden bewerten soll. Da ich noch in der Erzieherausbildung bin, nehme ich grundsätzlich jeden Erzieher als Vorbild. Das muss nicht immer positiv sein. Manche sind wirklich ungeeignet und sollten vielleicht nochmal über die Berufswahl nachdenken, wenn es schon direkt nach einigen Jahren anstrengend wird. Kinder fordern einen sehr, jeden Tag aufs neue. Aber ja, du hast Recht, in meiner Klasse hat jeder eine, mehr oder weniger, krasse Background Story. Ich selbst auch. Leider versuchen manche sich mit der Erzieherausbildung selbst zu therapieren oder irgendwas wieder gut zu machen, was in ihrer Kindheit schlecht war. Das sollte man vermeiden, weil es einen irgendwann im Laufe der Berufsjahren einholen wird. Vielleicht meinst du das :)

Wieso ist das so?

Um dir mal einen anderen Ansatz zu präsentieren, sollte man die Frage vielleicht anders stellen: Wieso nehme ich das so wahr?

Denn das ist ja erstmal eine ganz subjektive Bewertung deinerseits, die du auf Grund deiner Persönlichkeit und ganz persönlichen Erfahrungen triffst. Das muss nichts mit den objektiven Gegebenheiten in sozialen Einrichtungen der Kinderbetreuung zu tun haben.

Eine andere Erklärung ist natürlich, dass auch im sozialen Bereich Menschen arbeiten. Menschen sind nicht perfekt. Sie haben Fehler und Defizite. Den guten vom schlechten Menschen unterscheidet lediglich, dass der Gute sich über diesen Umstand bewusst ist und an seinen Fehlern arbeitet. Es heißt nicht, dass der gute Mensch keine Fehler hat.

Auch spielt vielleicht deine Erwartungshaltung eine Rolle. Nur weil jemand im sozialen Bereich arbeitet, ist er noch kein besserer Mensch.

Ich erwarte schon, dass sich Menschen in einem sozialen Beruf auch sozial verhalten und ein ein gewisses Maß an Empathie mitbringen. Im Erzieherbereich ist das aber anscheinend nicht so. Ellenbogenmentalität ist hier großzügig verbreitet. So auch meine Erfahrung. Es gibt aber auch einige sehr gute und soziale Erzieher. Das sind schöne Ausnahmen.

Bei studierten Sozialpädagogen ist das irgendwie anders. Da sind die meisten sozial und die wenigsten fahren ihre Ellenbogen aus. Zumindest in meiner Gegend. Vielleicht ist das woanders auch anders.

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@JackySmith
Ich erwarte schon, dass sich Menschen in einem sozialen Beruf auch sozial verhalten

Du darfst erwarten, dass sich Menschen in sozialen Berufen auch wie Menschen verhalten. Und wir Menschen sind voller Widersprüche. Wir können unglaublich sozial und empathisch sein. Aber bei einer anderen Gelegenheit können wir unglaublich egoistisch sein.

Und auch im sozialen Bereich, ist es wie in anderen Berufen. Manche Leute haben zwar die Leidenschaft, aber leider wurde ihnen das Talent vorenthalten.

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@HaudeginAlexa

Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Dass man sich auch mal egoistisch verhält, ist ganz normal und eben menschlich.

Wenn die Ellenbogen bei vielen aber Überhand gewinnen und mehr die Regel sind, sehe ich das kritisch.

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@JackySmith

Ich verstehe dich da schon. Allerdings denke ich da anders drüber und habe dadurch natürlich auch eine andere Wahrnehmung.

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Gibt unterschiedliche Gründe.

  1. Entspricht deine Fremdwahrnehmung auch ihrer Selbstwahrnehmung?
  2. Waren sie schon immer so oder kam diese Einstellung erst mit den Berufsjahren. Der Soziale Sektor hat leider mit vielen politischen Problemen zu kämpfen: Personalmangel, Unterbezahlt, wenig Zeit. Daraus folgt Überforderung und Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern. Die Situation erlaubt es also nicht, dass sie so arbeiten, wie sie es selber immer wollten. Sie mussten ihre Ideale begraben.
  3. Wer mit Kindern arbeitet, hat doch genug von Kindern. Ich kann sehr gut verstehen, dass jemand dann oder überhaupt keinen eigenen Kinderwunsch hegt. Das ist auch etwas komplett anderes. Finde es auch unfair von dir, das zum Kriterium zu machen.
  4. Weiterhin finde ich es auch sehr verständlich, wenn man schon beruflich sich nur um andere kümmert, in der Freizeit mehr an sich selbst zu denken. Wer pflegt, muss sich selbst pflegen. Das sehe ich bei mir auch. aber auch das ist wieder mal eine Spanne und ich weiß nicht, was genau du in der Frage meinst.
  5. Nicht jeder hat sich den Beruf komplett frei ausgesucht. Es gab mal eine Zeit, da waren soziale Berufe für Frauen die einzig anerkannten Berufe. Es gab Zeiten, da haben in erster Linie die Eltern über die Berufswahl entschieden. Und auch heute wählen Menschen noch Berufe, aus Mangel an anderen Alternativen. Weil sie in ihrem Traumberuf nicht genommen wurden, die Qualifikationen fehlen oder sie sich nie bewusst gemacht haben (oder machen konnten) was sie tatsächlich wollen und wo ihre Stärken liegen. Erzieher ist ein Beruf, der sehr bekannt und viel präsent ist. Man kommt eher auf die Idee, sich zu überlegen, ob man mit Kindern arbeiten will, als darüber Gedanken zu machen, was ein Gießer ist und welche Fertigkeiten der mitbringt. Weiterhin hat der soziale Bereich den Vorteil, dass er viele Weiterbildungen bietet. Habe auch schon erlebt, das viele diese Ausbildung machen, aber langfristig doch ein Studium und eine andere Position anstreben.

Ich glaube du verstehst nicht ganz genau worauf ich hinaus will.

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@Patriciastaub

Nein, du bringst auch wenige Beispiele. Aber es ist eben immer anders. Manche schätzen sich selbst anders ein, als sie von dir wahrgenommen wurden. Andere hatten mal Ideale und wurden desillusioniert. Manche sind für den Beruf nicht geeignet und wissen das auch, oder eben auch nicht. Manchmal passen aber auch die Werte, die die Einrichtung vermitteln will, nicht mit den eigenen Werten zusammen. Dann ist der Mitarbeiter aber eben auch falsch in genau diesem Kindergarten, ist aber durch Verfahrensanweisungen dazu angehalten, so zu erziehen, wie er es selber nicht möchte.

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@Rendric

Ich meine wenn jemand privat viel lügt, Partner betrügt oder manipuliert, total egoisitisch ist und in der Arbeit den Kindern vermitteln will das lügen und betrügen falsch ist, obwohl man privat genau das tut.

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@Patriciastaub

Auch du lügst hin und wieder mal, trotzdem möchtest du Kindern beibringen, dass sie nicht lügen sollen. Bist du jetzt auch nicht geeignet für den Beruf (sofern du Bestrebungen hast)?

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@Patriciastaub

Nun, ich gehe davon aus, dass sich kaum ein Mensch sich selbst als Lügner und Betrüger sieht, obwohl er objektiv genau das tut. Menschen interpretieren ihr Verhalten immer selbstwertdienlich. Ich habe mich auch öfters gefragt, wie manche Menschen das mit ihrem Gewissen vereinbaren. habe öfters festgestellt, dass das ganz gut funktioniert, wenn man die Schuld immer bei anderen sucht, und Maßstäbe sehr flexibel auslegt (wo fängt Betrug an?).
Ist eine schwierige Frage. Und natürlich gibt es immer Menschen, die sich in einem Beruf befinden, der für sie ungeeignet ist. Dennoch denke ich, solltest du auch mehr zwischen privat und Beruf unterscheiden. Gerade Beziehungsthemen und Sex haben einfach mit Kindererziehung gar nichts zu tun. Und das ist die größte Thematik, in der Menschen sich nicht vorbildlich verhalten. Gehört irgendwie zum Menschsein dazu und Erzieher sind da auch nicht unbedingt besser. Ich denke, dass auch ein notorischer Fremdgeher ein guter Erzieher sein kann.

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@JackySmith

Ich meine krasse Lügen. Und nein so krass wie ich es meine und gesehen habe, würde ich nie tun.

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@Rendric

"Gerade Beziehungsthemen und Sex haben einfach mit Kindererziehung gar nichts zu tun. "

Wenn ein Erzieher aber sagt das wenn er keine Praktikantinnen anleiten dürfte, ihm der Beruf viel zu langweilig wäre und ständig mit denen auf der Arbeit flirtet?

Er schickt sogar täglich Kinder weg um mit den Praktikantinnen zu flirten. Vor den Kindern telefoniert er mit Müttern und flirtet mit denen, macht sexuelle Anspielungen. Er hatte auch was mit einer Mutter von einem Kind, welches er betreut hat. Die Leiterin hatte als es rauskam ein ernsthaftes Gespräch mit ihm geführt und führte die Regelung ein das man grundsätzlich keine Nummern von Müttern oder Praktikantinnen auf dem privaten Handy haben darf. Tut er trotzdem bis heute noch. Nur heimlicher wegen der Leitung.

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@Patriciastaub

Ich denke, wir haben mehrfach schon geklärt, dass diese eine Person seinen Beruf einfach komplett verfehlt hat. Da gibt es auch nichts schönzureden, zu erklären oder zu entschuldigen.

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@Rendric

Aber solche ähnlichen Menschen habe ich auch in den anderen Einrichtungen kennengelernt. Auch Erzieher die mich ohne Grund nicht mochten und mir das Gefühl gaben ich sei dumm oder für nichts zu gebrauchen. Und manchmal sogar vor den Kindern. Das waren zum Beispiel meistens weibliche Erzieherinnen.

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@Patriciastaub

Sympathie hat selten einen Grund. Und wie auch schon erwähnt wurde, ist in dieser Branche leider noch ein starkes Konkurrenzdenken. Ich habe hier auch oft eine Ellenbogenmentalität erleben müssen. Dafür können die einzelnen aber nur bedingt etwas, hier kommen eben auch wieder andere Faktoren wie Vorgaben, Gesellschaft usw. mit ins Spiel. Das ist für mich noch keine Frage der Kompetenz.

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@Rendric

Aber man legt die fehlende Sympathie nicht vor den Kindern aus. Das hat schon was mit Professionalität zu tun.

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@Patriciastaub

Das stimmt. Aber wie auch gesagt, sind solche Machtkämpfe eher ein Strukturproblem, als ein persönliches.

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