Ich glaube nicht, dass du ein Problem mit Empathie hast. Würde von deiner Art zu schreiben her (laienhaft) einschätzen, dass diese bei dir ganz normal ausgeprägt ist.

Denke jedoch schon, dass du einen schlechten Zugang zu deinen eigenen Gefühlen hast. Vielleicht auch blockiert wirst. Durch schmerzliche Erinnerungen beispielsweise. Sowas kann auch dazu führen, dass man andere kaum "spiegelt". Ebenso hemmt Angst das gesamte Erleben und Verhalten. Wenn sie stark ausgeprägt ist (z. B. bei einer Sozialphobie), spiegelt man das Verhalten anderer auch nicht mehr unbedingt oder nur sehr zurückhaltend bzw. eingeschränkt.

Rede doch nochmal mit deinem Therapeuten, dass dich diese Einschätzung beschäftigt und du gerne mehr dazu wissen möchtest.

...zur Antwort

Ich mag die Songs von Mulan sehr gerne. Das wären "Ehre für das Haus", "Sei ein Mann" und "Wer bin ich?". Und das Lied "Das Farbenspiel des Winds" aus Pocahontas finde ich auch gut. Da wären dann noch der Fluch der Karibik Soundtrack, das Lied "Gangsta`s Paradise" aus dem Film Dangerous Minds und "A Kaleidoscope of Mathemathics" aus A Beautiful Mind (den habe ich allerdings nie gesehen^^).

Coolio - "Gangsta`s Paradise"

https://www.youtube.com/watch?v=fPO76Jlnz6c

Mulan - "Ehre für das Haus"

https://www.youtube.com/watch?v=gxaTB2RStTI

...zur Antwort

Früher war eine Depression eher ein Tabuthema. Viele haben ihre Leiden sicher mit sich selber ausgemacht (wenn es nicht gute freundschaftliche und/oder familiäre Bindungen gab) und sind damit nicht an die Öffentlichkeit bzw. zu ihrem Umfeld gegangen. Vermutlich wussten auch viele nichts von ihrer Depression und dass man diese behandeln kann. Deshalb war sowas scheinbar nicht so verbreitet.

Mittlerweile wird versucht, das Thema Depression (und andere psychische Krankheiten) der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum einen damit Erkrankte um die Behandlungsmöglichkeiten wissen und sich Hilfe suchen können. Zum anderen um die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren und Stigmatisierung zu verhindern bzw. allmählich aufzulösen. Wenn Betroffen ernst- und wahrgenommen werden, vor allen Dingen akzeptiert werden, haben sie es leichter, ihre seelischen Leiden zu bewältigen und sich selbst zu akzeptieren.

So weit fortgeschritten (zumindest wie es wünschenswert wäre) sind wir da noch nicht. Zwar gelangt das Thema mehr in die Öffentlichkeit und ist auch ein wenig mehr anerkannt, es gibt aber noch immer sehr viele Menschen, die das weiterhin in Frage stellen, kein Verständnis für Betroffene haben oder die Depression als Modekrankheit abtun.

Nichtsdestotrotz denke ich, dass die Depression und andere Erkrankungen durchaus zugenommen haben und weiterhin zunehmen werden. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Gesellschaft tendenziell eher kälter wird und gegenseitiger Respekt mehr und mehr schwindet. Das fördert psychische Krankheiten.

...zur Antwort
Einer von Disney (Kommentare)

Teil 8 hat mir sehr gut gefallen, weil es der mutigste aller Star Wars Teile war. Der Regisseur hat probiert, dieses Gut-Böse-Schema sowie das Jedi-Sith-Schema ein Stück weit aufzulösen und sich der Realität so`n bisschen anzunähern. Luke wurde außerdem sehr menschlich dargestellt. Er hat immerhin viel erlebt, was ihn gezeichnet hat.

Teil 9 hat das zwar alles wieder über den Haufen geworfen (was zu erwarten war), war aber trotzdem ein sehr würdiger und gut gemachter Abschluss. In sich auch etwas stimmiger als Teil 8. Die Entwicklung von Ben hat mir auch super gefallen. Im Gegensatz zu Hayden Christensen hat Adam Driver seiner Figur ein interessantes Innenleben verliehen und er war auch lange nicht so nervig.

Ich kann mich nicht ganz entscheiden. Fand beide gut.

...zur Antwort
Ja auf jeden fall

Nicht nur eins, sondern mehrere. Allen voran "Hundert Rote Luftballons" von Die Höchste Eisenbahn. Aber auch:

Die Höchste Eisenbahn - "Kinder der Angst"

https://www.youtube.com/watch?v=FpZEEpOEV6M

Von Wegen Lisbeth - "Alexa gib mir mein Geld zurück!

https://www.youtube.com/watch?v=1PJvR0qjZIE

Florence + The Machine - "Moderation"

https://www.youtube.com/watch?v=ScxZwXH09Ws

...zur Antwort

Was fühlt sich für dich stimmiger an? Was gibt dir mehr Kraft? Was mehr Tatendrang? Und was würde dich mehr trösten?

Das, was sich für dich besser anfühlt, ist auch die richtige Art, mit dir selbst zu reden. Manchmal ist das auch von Situation zu Situation verschieden. Das kannst du dann ja spontan abwägen.

Ich denke (für mich), in der Ich-Form denkt es sich am besten. Ins "Du" kann man auch mal rutschen (wenn man sich tröstet oder anfeuert). Das "Man" empfinde ich als eher ungeeignet. Es fühlt sich zumindest so an, als würde ich jede Beziehung zu mir selber kappen. Vielleicht ist das bei dir ja anders.

...zur Antwort

Du könntest probieren, dir zu erlauben, dass du versagen darfst. Versuch den Druck herauszunehmen.

Du darfst Fehler machen, es muss nicht alles immer tiptop laufen, du darfst etwas nicht schaffen oder gar "versagen". Und trotzdem bist und bleibst du ok.

Andere dürfen das anders sehen. Sie dürfen denken, dass du etwas nicht schaffen wirst oder kannst. Es kann sogar sein, dass sie Fehler, die du machst, nicht akzeptieren oder den Umstand, dass du ihren Ansprüchen nicht gerecht wirst. Auch hier gilt es, Druck rauszunehmen, dir selbst zu erlauben, dass du Fehler machst oder du den Anforderungen (noch) nicht genügst. Du bist trotzdem ok und lernfähig.

Das ist eine Übung, die du immer wieder wiederholen musst (wenn du dich dafür entscheidest). Gerade in den Situationen, in denen du Angst hast. Versuche so freundlich wie möglich mit dir selbst umzugehen, selbst wenn dir nicht danach sein sollte.

Je weniger Druck du dir selbst machst (und du dir von anderen machen lässt), desto unbeschwerter kannst du sein. Dann fällt es dir auch leichter, mit den Herausforderungen umzugehen, die vor dir liegen und die du bestehen möchtest. Das Lernen an sich fällt schon leichter, wenn man nicht ständig von Angst getrieben ist.

Und gönn dir ab und an mal ein bisschen Spaß und Freude in deinem Leben außerhalb dieser Situationen, die dir Angst machen. Verbringe auch Zeit mit Menschen, die dich mögen und dich akzeptieren, wie du bist, egal ob du vermeintlich versagst oder nicht. Auch das kann dir dabei helfen, die Ängste abzubauen und mit der Situation besser umzugehen.

...zur Antwort

Gute Dokumentationen/Videos zum Thema Klimawandel auf YouTube?

Hallo,

ich gehe in die 10. Klasse eines Gymnasiums und mein Physiklehrer ist der Meinung, dass der menschengemachte Klimawandel nicht existiert und CO2 keine Auswirkungen auf unser Klima hat.

Er hat uns im Unterricht dann auch noch das über zehn Jahre alte RTL Extra von der umstritten britischen Doku „Die globale Erwärmung - Wahrheit oder Schwindel“ gezeigt und darauf seine Meinung begründet.

Viele meiner Mitschüler/innen, besonders die, die sich nicht viel für Politik interessieren, haben ihn natürlich sofort geglaubt, was mich böse gemacht hat, vor allem da in der Doku solche Dinge gesagt wie „Es gibt keinen Klimawandel, die Sonne scheint etwas mehr.“

Aufgrund meiner Empörung hat mein Physiklehrer mir erlaubt, mir ebenfalls einen Film rauszusuchen, um ihn in Unterricht zu zeigen und meine Meinung zu verteidigen.

Aus diesen Grund habe ich mir schon Artikel rausgesucht die seine Doku kritisieren (viele Wissenschaftler haben sich beschwert, dass Ihr Meinung ins Falsche Licht gestellt wurde).

Da die nächste Unterrichtsstunde aber schon übermorgen ist und ich noch total im Lernstress bin, habe ich nicht die Zeit mich durch ganz Youtube zu forsten und ein gutes informatives Video zu finden.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn jemand, der schon gute gesehen hat / kennt, mir ein paar Links hier schicken würde :D

Ich habe schon überlegt, einen Ausschnitt aus Rezo Video „Die Zerstörung der CDU“ zu zeigen, aber eigentlich ist der Fokus des Videos ja noch ein wenig anders und ich habe Angst, dass es zu viel vom eigentlichen Thema ablenkt.

LG

...zur Frage

Wo du den Rezo erwähnst... es gibt ein Video, das den Klimateil von seinem Video noch einmal wissenschaftlich prüft und auch deine Meinung untermauert. Vielleicht ist das ja etwas für dich:

https://www.youtube.com/watch?v=tNZXy6hfvhM

...zur Antwort

Wenn du wirklich möchtest, dass es dir besser geht und du bereit bist, etwas dafür zu tun, dann wird eine Therapie dir mit großer Wahrscheinlichkeit helfen können. Das heißt nicht, dass sich dein Leben grundlegend ändern wird oder du alles komplett los wirst. Doch du wirst lernen, besser mit dir selbst und den Herausforderungen deines Lebens umzugehen. Und du kannst dein Leben in eine für dich positivere Richtung lenken und auch wieder Spaß haben.

Du kannst also etwas dafür tun, dass es dir besser bzw. gut geht. Und eine Therapie wird dich dabei (in der Regel) gut unterstützen.

Alles Gute für dich! :-)

...zur Antwort

Nein, finde ich nicht, dass das komisch ist

Musik kann in bestimmten Situationen unpassend und ablenkend sein. Vor allem wenn man von vielen Reizen überflutet wird oder eigentlich ein (bewusstes oder unbewusstes) Bedürfnis nach Ruhe hat, ist Musik störend.

Und Musik, die man nicht mag, geht einem in der Regel eh auf die Nerven. Mir z. B. fällt es schwer, Radio zu hören. Zumindest das Mainstream- Radio, weil da viel läuft, was mir nicht gefällt (und was Ohrwurm-Charakter hat). Alternative Sender gehen besser, aber auch nicht immer.

Ist schon besser, wenn man in Stimmung für Musik ist und Lust darauf hat. Und wenn es dann die eigene ist und/oder welche, die man mag, dann stört sie kein bisschen und wirkt auch eher entspannend, motivierend, etc.

...zur Antwort

Ich bin immer mit dem Linienbus zum Praktikum gefahren. An einem Morgen hat sich der Busfahrer überraschend verfahren.

Mit mir saßen Kinder im Bus, die zur Schule mussten und etwas in Panik gerieten. Da der Busfahrer einen riesen Bogen gefahren ist und den auch zurück fahren musste, um wieder auf die richtige Strecke zu kommen, kamen die Zwerge natürlich zu spät zur Schule. Sie hatten die Befürchtung, dass ihre Lehrerin ihnen nicht glauben würde, dass der Bus sich verfahren hatte.

Ich glaube, nicht ganz zu unrecht. Immer wenn ich von diesem Erlebnis berichte, bekam ich die Rückmeldung von Erwachsenen und Kollegen, dass sie das einem Kind auch nicht glauben würden, wenn es ihnen davon erzählen würde.

Für mich selber war es nicht so wild. Dank Gleitzeit war ich da ganz entspannt. Nur die Kinder taten mir ein bisschen leid. War schon 'ne doofe Situation.^^

...zur Antwort

Herbert Grönemeyer - "Sekundenglück"

https://www.youtube.com/watch?v=LPotW4IgWSI

Yvonne Catterfeld - "Pendel"

https://www.youtube.com/watch?v=14bNvxoAluw

Wir Sind Helden - "The Geek (Shall Inherit)" -> deutsches Lied^^

https://www.youtube.com/watch?v=gDgK0SqiA34

...zur Antwort

Weihnachtslieder, unschöne Schlager und viele deutsche, aber auch ein paar englische Lieder. "Santa Maria" und "Like A Prayer" halten sich bei mir am hartnäckigsten bisher.

Roland Kaiser - "Santa Maria"

https://www.youtube.com/watch?v=RvpNlBWQSCw

Nicole - "Mit dir vielleicht"

https://www.youtube.com/watch?v=ZgNaURLwXL8

Vengaboys - "Shalala lala"

https://www.youtube.com/watch?v=Obi4iELWJ3Y

Madonna - "Like A Prayer"

https://www.youtube.com/watch?v=79fzeNUqQbQ

...zur Antwort
Mehr negatives

Ich habe im Moment ein paar Wüstenrennmäuse zu Hause. Interessant ist, dass sie manchmal Alarm schlagen, ohne dass etwas passiert ist. Sie haben dann ein Geräusch gehört oder vielleicht einen Schatten gesehen, von dem sie meinen, dass es eine Raubtier sein könnte. Sie sind sehr wachsam, was Gefahren (also etwas Negatives) angeht und tauschen sich darüber mit ihren Artgenossen aus.

Auch wir als Menschen haben mal in einer sehr viel gefährlicheren Welt gelebt und wir mussten ebenso wachsam für Gefahren (also etwas Negatives) sein, wie die Rennmäuse. Uns darüber auszutauschen war überlebenswichtig. Da sich unser Gehirn (zumindest ein Teil davon) nicht wesentlich verändert hat, sind wir immer noch sehr wachsam für Negatives und tauschen uns darüber aus.

Von daher würde ich sagen, dass die Biologie eine Mitverantwortung trägt, dass die meisten Menschen mehr von negativen Dingen berichten. Aber auch (wie hier schon erwähnt wurde) die Konkurrenzgesellschaft, Unsicherheit und Unzufriedenheit fördert das in einem nicht unerheblichen Maße.

Dafür kann man aber mit dem alten Teil seines Gehirns interagieren. Mit Meditation, Achtsamkeit, freudvollen Momenente und/oder einer veränderten Denkweise (wie hier auch schon erwähnt wurde) hat man Einfluss darauf, was hauptsächlich in den Focus der eigenen Wahrnehmung gelangt. Was für mich bedeutet, dass viele von uns dazu fähig sind, mehr Positives wahrzunehmen und es dementsprechend auch mit unseren Mitmenschen zu teilen.

Ich empfinde es auch so, dass Menschen mehr Negatives berichten als Positives. Kann mir aber vorstellen, dass dieses Verhältnis auch in die andere Richtung kippen kann, wenn man gesamtgesellschaftlich daran arbeiten würde. Danach sieht es gerade nicht unbedingt aus, sodass es erstmal nur an jedem selbst liegt, mehr Positives in sein eigenes Leben und vielleicht auch in sein direktes Umfeld zu bringen.

...zur Antwort