Warum hasse ich es so sehr, wenn Menschen Fleisch essen?

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42 Antworten

Auch Du kannst nicht überleben, ohne Tieren (und Menschen) zumindest indirekt was Grausames anzutun.

Du brauchst nur an die Ölpest als Folge von Schiffsunfällen denken, die immer wieder ganze Meeresregionen und Küstenstriche entvölkert. Oder überhaupt an die Verunreinigung der Weltmeere durch Kunststoffmüll, der Jahr für Jahr Millonen von Meeresbewohnern ein grausames Schicksal und einen qualvollen Hungertod beschert. Ziehst Du etwa die Konsequenzen daraus und verwendest keine Kunststoffprodukte mehr? Keine Gegenstande mehr, die aus Kunststoffen hergestellt sind oder Kunststoffteile enthalten(!), keine Kleidung aus Kunstfasern oder mit Kunstfaseranteilen.

Aber natürlich auch kein Gegenstände aus Leder und aus Wolle (beim Schafscheren gehts auch nicht gerade fein zu, und die Gewinnung von Angorawolle von Angorakaninchen ist reinste Tierquälerei), keine Bettwäsche mit Daunenfüllung (aber selbstverständlich auch nicht mit Kunststofffüllung), etc. etc. etc.

Der Abbau von Bunt- und Edelmetallen und seltenen Erden (für Handys benötigt) kostet jährlich ganzen Heerscharen von Tieren und Menschen nicht nur den Verlust von Lebensraum, sondern auf grausamste Weise auch die Gesundheit und das Leben. Trennst Du Dich deshalb von Handy, Computer, Fernseher, Waschmaschinen - ja buchstäblich von allen technischen, elektronischen und elektronisch gesteuerten Geräten? Du dürftest nicht mehr Auto- und nicht mehr Zug fahren, dürftest auch keine Produkte mehr kaufen bzw. konsumieren, die nicht aus Deiner Region kommen, jegliche Unterhaltung über Radio/Fernsehen/Kino/Internet etc. wäre Dir versagt, es gäbe keine Elektrogeräte, die Dich bei Deiner Arbeit unterstützen,....

Wenn Du das konsequent durchdenkst - was bliebe Dir über, außer im eigenen Garten Gemüse und Kartoffeln anzubauen? Aber wo bekämst Du dann das Saatgut her?! Bliebe Dir also nichts anderes übrig, als - mit Jutesäcken bekleidet - Brennesseln zu essen und nach Regenwürmern zu graben? Dabei würdest Du aber den Lebensraum der Wühlmäuse und Maulwürfe stören und zerstören, und den Vögeln ihr Futter streitig machen...

Du könntest Dir zwar stolz auf die Brust klopfen, dass wegen Dir kein Tier leiden muss (außer den Wühlmäusen, Maulwürfen und Vögeln - und natürlich den Regenwürmern und Maden, die Du eventuell verzehrst). Auf der anderen Seite würdest Du damit aber auch kein einziges Rind, kein Schwein, kein Huhn, kein einziges Tier retten. Denn das, was z.B.Dein Vater an Fleisch verzehrt, fällt überhaupt nicht ins Gewicht, das sind "Peanuts". "JAA, wenn das aber mehrere oder sogar viele wären, die auf Fleischkonsum verzichten!!!" wirst Du möglicherweise einwenden. Sind es aber nicht, und viele werden es auch nie sein. Ich steh auch auf mein Wurst- oder Schinkenbrötchen, auf meinen Schweinebraten und auf mein Wuener Schnitzel.

Ziemlich ineffizient, und ziemlich aussichtslos, Deine Vorstellung von einerm fruchtbaren Beitrag für eine heile Welt, würde ich sagen?!

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 15:16

Besser man tut etwas, als nur dumm da rum zu stehen! Einer alleine hat auch nicht die Sklaven befreit oder? Nein.. es waren am Ende sogar sehr viele.

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Kommentar von Omnivore08
03.12.2015, 20:31

DH ^^

Nur eine Ergänzung: Ihm bliebe nur der stromlose Garten. Um Kartoffeln anzubauen brauchst du hochwertigen Dünger. Wir machen das mit Kuhmist. Mit Kompost geht das nicht. Also Kartoffeln anbauen kann er im Garten nicht. Dazu beötigt man Viehzucht oder unökologischen Kunstdünger (der aber endlich ist)

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ich glaube, Du machst eine typische Entwicklungsphase durch,
in der Körper zuviel Moralin produziert.

Mo-ra-li-tis [die]

Die Symptome beginnen damit, daß man zuerst einen Tunnelblick entwickelt an dessen Ende man nur noch sich selbst sieht, sich dann etwas sucht, durch das man ein besserer Mensch wird, und dann versucht, alle anderen damit zu beglücken. In schweren Fällen sie dazu zu zwingen.

Bei weniger schweren Fällen liest man auch vom "gut-gemeint-ist-oft-schlecht-gemacht" Phänomen.

Oft geht das mit Lustverweigerung oder gar der Verneinung der eigenen Existenz einher. Zum Beispiel, wenn Betroffene die Grundlagen des eigenen Daseins als unmoralisch in Frage stellen, obwohl sie als solche gar nicht existierten, hätten sich die Vorfahren schon daran gehalten.

Dabei ist es die freie Entscheidung des Patienten, selbst jeden beliebigen moralischen Anspruch an sich zu stellen und seine Mitmenschen damit nicht zu nerven, aber ein innerer Drang zwingt ihn dazu, die eigene Position als absolut einzig Richtige zu sehen, und anderen aufzudrängen. Meist verbunden mit subtiler Nötigung, in schweren Fällen sogar Erpressung oder Gewalt. Jedoch selten mit der nötigen Einsicht und Reflektion der eigenen Position.

Eine schwere Moralitis zeigt sich durch Forderungen nach gesetzlicher Durchsetzung der eigenen Position. Manchmal einhergehend mit revolutionären Reden und in besonders schweren Fällen mit Gewaltausbrüchen.

Die Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, sofern der Patient sich eine gewisse Gelassenheit, Humor und liberales Denken aneignet. Zumeist klingt die Erkrankung nach der Pupertät wieder ohne medizinische Maßnahmen von selbst ab.

Eine philosphische Betrachtung der moralitis-veganis findet sich hier:

http://www.skepticink.com/tippling/essays-and-papers/vegetarians-and-vegans-a-philosophical-look-into-whether-they-can-rightfully-adopt-a-moral-high-ground/


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Vllt. ist es einfach nur eine Frage deiner Jugend, dass du so extrem negativ auf Fleischesser reagierst. In den  Pubertätsjahren ist man als Teenager oft unaugeglichen.

Ich sehe immer ein bisschen auch eine Gefahr, Tiereleid höher anzusiedeln als menschliches Leid.... Darum frage ich mal:

  • hast du auch Hass auf Frühgeborene Kinder oder auf ihre Ärzte, denn diese Babys brauchen für ihre Lungen oft einen Wirkstoff namens Surfactant, der aus Rinderlungen gewonnen wird? Den Wirkstoff gibt es zwar auch schon synthetisch hergestellt, aber dieser ist nicht für alle Frühchen geeignet.
  • hast du auch Hass auf verunfallte Menschen, die im Krankenhaus künstlich ernährt werden, weil diese Nahrungen enthalten grundsätzlich Lecithin, sie sind unvegan?
  • hast du Hass auf Menschen, die eine biologische Herzklappe bekommen haben?

Hass ist ein grosses Wort.....

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Kommentar von User21088
03.12.2015, 09:06

Nein, das kritisiere ich nicht. Ich hätte in meinem Beitrag noch erwähnen sollen, dass Fleisch in WESTEUROPA, bzw. den wohlhabenden Ländern, nicht so nötig ist, wie man immer meint. Es gibt genügend andere Nahrungsmittel auf die wir zurückgreifen können! Wenn eine arme Familie in Südafrika ein Nutztier schlachtet ist es ihnen nicht wirklich übel zu nehmen, da sie um ihr Überleben kämpfen. Die Natur ist grausam. Aber so ist das halt. DAS was wir aber machen (Betriebe, wo tausende Nutztiere gehalten werden um sie zu schlachten) ist falsch. Wir kämpfen nicht um unser Überleben ... Wir haben es so gut in Deutschland. Fleisch essen ist hier nicht notwendig. Wir sollten also über den Genuss (der womöglich einzige Grund warum wir hier noch Fleisch essen, denn vegetarisch leben ist im Prinzip gesünder) das Leben dieser Tiere stellen.

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Weil du das Gefühl hast, dass das, was du für richtig hälst, doch eigentlich für alle Menschen richtig sein müsste. Diesen missionarischen Gedanken solltest du ablegen, denn du hast kein Recht, über andere zu bestimmen und zudem ist es genau dieses Gefühl "Andersgläubige zu hassen" der Grund für die ganze religiöse Gewalt in der Welt.

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Kommentar von EmptyCages
03.12.2015, 17:12

Auch, wenn Hass niemals eine Lösung sein kann und darf: Ich finde es falsch, religiösen Wahn bzw entsprechende Hassgedanken mit dieser Frage zu vergleichen, denn die Religion verblendeter Fanatiker hat ursprünglich nichts mit Liebe zu tun... Im Übrigen denke ich nicht, dass die FS echten "Hass" empfindet...

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Diese Schlachttiere heißen auch Nutztiere. Es kommt einzig auf deren Haltung an und welchen Stress man ihnen auf ihrem letzten Gang zumutet.

Ich denke, es sind sich sehr viele Menschen darüber bewusst, dass diese Dinge nicht oft optimal sind und haben deshalb ihren Konsum auch schon eingeschränkt. Und viele sind auch schon dazu übergegangen, ihr Fleisch da zu kaufen, wo es produziert wird, nämlich auf einem Bauernhof.

Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel. Der Mensch hat nur die Pflicht, die Tiere, die er dafür braucht, artgerecht zu halten.

Davon abgesehen: Wieviele Privatleute schlachten das, was sie vorher gefüttert haben?

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Kommentar von User21088
03.12.2015, 08:49

Ja hm ... ich find die Vorstellung Tiere zu züchten um sie zu schlachten trotzdem traurig. ... Die Welt ist doch einfach brutal und ungerecht. Sorry, dass ich jetzt so miese Stimmung verbreite. Will keinem seinen Morgen versauen. :D

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"Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau) sowie den Tieren."

Dann hasst du bestimmt auch Städte, Fabriken, Autos usw. Verpestet alles die Umwelt.

Also ab aufs Land und ne Farm kaufen. Damit das ganze umweltfreundlich ist, wird kein Dünger verwendet (nein auch nicht vom Vieh), ebenso wie natürlich keine motorbetriebenen Geräte verwendet werden.

"Aber der Mensch hat ein moralisches Bewusstsein, kann Gut und Böse"

Es gibt kein "Gut und Böse". Der erste Fehler ist es so strikt zu unterteilen.

Der zweite Fehler ist, anzunehmen dass "Gut und Böse" natürlich ist. Diese Unterscheidung ist von Menschen geschaffen durch gesellschaftliche Normen. Wenn die Gesellschaft es vorsieht jedes Jahr ein Menschenopfer für ihren Gott zu bringen, so ist das innerhalb der Gesellschaft etwas Gutes. Außerhalb dieser Gesellschaft wird das wieder anders wahrgenommen.

So waren im antiken Grichenland beispielsweise homosexuelle Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen in Ordnung.

de.wikipedia.org/wiki/Päderastie

Ebenso war Zoophilie zu anderen Zeiten und in anderen Gegenden durchaus eine Praktik.

de.wikipedia.org/wiki/Zoophilie#Historische_und_kulturelle_Aspekte

"seinem Hund ganz viel Aufmerksamkeit und Zuneigung."

Prinzipiell würde ich auch Hund essen, wenns mir in nem Restaurant serviert wird.

"Viele sagen zwar es liege in der Natur des Menschen Fleisch zu essen."

http://www.hausmed.de/gesund-leben/zahngesundheit/die-funktionen-der-zaehne

Früher wären deine Eckzähne Reißzähne gewesen. Somit besteht evolutionstechnisch durchaus die Möglichkeit Fleisch zu essen. Ich behaupte mal, dass Menschen omnivore sind.

Übrigens: Was für ein Vegetarier biste? Je nachdem könnte ich mit nem kleinen Spruch noch einen Haufen Leute auf die Palme bringen ;)

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Dein Hassgefühl lässt Fleischesser nicht zu Veganern werden.
Vorhaltungen genau so wenig.

Lebe es weiter vor. Zeige, dass es nicht Verzicht bedeutet auf Tierisches zu verzichten.
Erzwingen kannst du gar nichts.

Ich habe es nicht so mit der Moral - auf jeden Fall nicht so, dass ich sie (groß) erwähnen muss.
Ebenso ist das Mitgefühl bei jedem Menschen in verschiedenen Situationen unterschiedlich stark ausgeprägt.

Hinterfragst du auch andere Grausamkeiten? Nicht nur die bezüglich der Tiere?

Essen mit seinem Gerüchen und seinem Geschmack ist mehr als Nahrungsaufnahme. Es verknüpft Erinnerungen.

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Hmm, Hass ist blöd, vor allem für den Hassenden. Denn Hass bindet Energie, erzeugt schlechte Laune und macht nichts besser.

Ich erinnere mich an einen der ersten langfristigen Veganer, mit denen ich für längere Zeit intensiv zu tun hatte. Er hat seinen Lebensstil bestimmt, aber sehr freundlich durchgezogen, sodass ich mich auch dafür zu interessieren begann. Übrigens war ich nicht die einzige, die so reagiert hat.

Leb deine Ideale vor, sodass sie für anderen Menschen sympathisch werden. Davon profitieren alle, letztlich auch die Tiere :-)

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Kommentar von User21088
03.12.2015, 08:45

Da hast Du recht. Ich finde diese Eigenschaft an mir auch nicht toll ... :( Aber ich sehe trotzdem einfach nicht gern, wenn Jemand Fleisch isst. Aber die friedliche Variante ist immer die Bessere. Menschen mögen es nicht, wenn man sie kritisiert ...

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Das kann ja jeder handhaben wie er will. Ich würde es gerne so haben, wie in den Indianerstämmen. Man stellt nur das Fleisch her, das man verzehren möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diese Alternative bietet unsere Gesellschaft nicht an, also zehre ich bewusst Fleisch vom Biobauern in einem der umliegenden Dörfer. Ich habe auch schon Hähnchen ausgesucht und der Schlachtung beigewohnt um mir den Transfer bewusst zu machen, dass dieses von mir gewählte Tier getötet wurde, damit ichs esse. Ich würde es auch gut finden,wenn das jeder so machen würde wie ich. Aber ich bestehe nicht darauf.

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Natürlich ist es nicht gut, dass die Tiere so behandelt werden aber der Mensch gehört eben nun mal zu den Fleischfressern. Das kann man eben nicht ändern. 

Es ist natürlich auch mal gesünder, mal das Fleisch wegzulassen aber das Eisen wird fehlen und außerdem werde ich mit nur Gemüse einfach nicht ganz so gut satt und ohne Fleisch fehlt mir geschmacklich auch was.

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Es gibt nicht nur die Problematik mit dem Fleischkonsum...siehe Klimaschutz, Krankeiten, Armut, Kriege...

Früher haben die Menschen selbst Fleisch für die Nahrungszufuhr und für ihr Überleben gejagdt...heute bekommst Du es in Hülle und Fülle im Supermarkt. Ich gebe Dir recht, dass die Mehrheit der Menschen es so hinnimmt, dass Fleisch im Übermaß in der Ladentheke zu finden ist. Sie denken nicht darüber nach, dass dies einmal ein Lebewesen war. Nichts desto trotz kann man der Bevölkerung - so denke ich - keinen Vorwurf machen, dass es so ist. Die Politik bzw. die Fleischindustrie ist hier gefragt, etwas zu ändern. Die Preise hoch setzen, so dass man zukünftig bewusster einkauft und vielleicht auch mal auf täglichen Fleischkonsum verzichtet.

Du als Vegetarier hast die Möglichkeit innerhalb Deiner Familie ein Bewusstsein dafür zu schaffen, nicht mit Vorwürfen, sondern mit Deinem Herzen. Auch wenn man es nicht gleich sieht, wird sich da schon etwas bewegen. Im Verlauf der Zeit.

Ich selbst bin kein Vegetarier, aber dadurch, was die Medien einem vermitteln, gehe ich mit Fleisch heute viiiel bewusster um. Ich mag es einfach nicht mehr jeden Tag und ich kaufe Fleisch auch nicht mehr im Supermarkt.

Es hat sich in dem Bereich schon einiges getan, viele Menschen leben durchaus bewusster und verantwortungsvoller, aber wie Du selbst schon erkannt hast, man kann keinem vorschreiben, wie er zu leben hat, was er zu essen hat und was nicht.

Wenn Du einmal Kinder haben solltest, dann kannst Du Deine Einstellung an sie weitergeben in der Hoffnung, dass sich etwas ändert.

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Kommentar von Omnivore08
03.12.2015, 20:26

Es gibt nicht nur die Problematik mit dem Fleischkonsum...siehe Klimaschutz, Krankeiten, Armut, Kriege...

Hat rein gar nichts mit Fleisch zu tun!

Die Preise hoch setzen, so dass man zukünftig bewusster einkauft

Die Preise müssen hoch damit Landwirte endlich wieder anständig bezahlt werden und NICHT um den Menschen irgendein Ideal von veganern aufzudrücken. Der Staat ist keine Moralpolizei!

und vielleicht auch mal auf täglichen Fleischkonsum verzichtet.

Das sehe ich gar nicht ein warum ich das tun sollte. Fleisch ist ein Grundnahrungsmittel und gehört auf meinen Tisch genau wie Obst und Gemüse!

Soll ich mir etwa einen Eintopf ohne Fleisch machen? Wo leben wir denn? So weit kommt es noch...

Wenn Du einmal Kinder haben solltest, dann kannst Du Deine Einstellung an sie weitergeben in der Hoffnung, dass sich etwas ändert.

Die armen Kinder tun mir jetzt schon leid!

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Kommentar von AppleTea
05.12.2015, 02:13

Mach dir nichts draus, conelke! Wenns nach Omni ginge, würden wahrscheinlich alle nur noch Fleisch aus Massentierhaltung essen und alle Veganer und Vegetarier würden aus Deutschland verbannt werden :D Friede sei mit ihm.

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Hallo,

ich finde dein Hass ist völlig unberechtigt. Ich will nicht wissen wie du bei meinem Fleisch Konsum reagieren würdest...

Warum kümmern sich so viele Menschen um das wohl der Tiere? Es gibt viel mehr Menschen die auch schlecht behandelt werden, aber hey, ich kauf mir ja trotzdem ein apple Produkt obwohl ich weiß das sie mit unterbezahlten Kindern ihr Geld verdienen.

Ein Schwein ist ein Schwein und ein Huhn ist ein Huhn, das bedeutet ich als Mensche werde immer über ihnen stehen.

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das erlebt man bei Vegetariern/ Veganern häufig. das liegt meist daran dass ein Mangel an wissen über Landwirtschaft zugrunde liegt. Durch einseitige Medienbeeinflussung mit herzzerreisenden tränenkurzfilmchen die nur das Negative aufzeigen und nicht mehr objektiv berichten hast du ein "Aufmerksamkeitstunnelblick" entwickelt dass du dich so sehr darauf fixierst dass es sich in hass steigert und das was wirklich zählt ausblendest.

z.b. blendest du aus dass für Pestizide die auf 97% des Pflanzlichen was es in Deutschland zu kaufen gibt gesprizt wird Tierversuche durchgeführt werden. Man schneidet also den Tieren die Augenlieder ab....für deine Pflanzen.

Würden die Medien dich also Tag ein Tag aus mit Herzzerreisenden Tränenfilmchen über die Pflanzenproduktion berieseln und könnte man Brokkoli an der leine Gassi führen würdest du plötzlich nur Fleisch esse...z.b. hiermit:

so würdest du rasch von dieser Ideologie wegkommen.

es ist also eine Folge von Natur entzug und einem Überkonsum an Disneyfilmen gepaart mit dauerberieselung von herzzerreisenden Tränenflimchen.

„dass Kinder und Jugendliche die Natur zu einer idyllischen, harmonischen Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts verloren hat. Bäume zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso ein Mörder.“

In Studien wurde dies genauer untersucht:

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen, besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung, wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Durch vermenschlichung und verniedlichung von Tieren entsteht hass auf Fleisch esser.

Würdest du dich mal RICHTIG informieren was WIRKLICH zählt z.b.:

zeit.de/wissen/umwelt/2015-05/bundesamt-fuer-naturschutz-bfn-artenvielfalt-rote-liste

ARTENSCHUTZ denn Bambi wird nachgezüchtet Tiere in freier Natur nicht....würdest du schnell von der ideologie weg kommen

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Kommentar von Omnivore08
03.12.2015, 20:45

das liegt meist daran dass ein Mangel an wissen über Landwirtschaft zugrunde liegt.

DANKE für diese richtige Antwort! Das sollte dem FS zu denken geben!

DH+

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Guck mal du musst lernen damit umzugehen das andere Fleisch essen. Ich weiß es muss schwer für dich sein aber so ist es leidet. Viele Menschen machen so einiges dad ich auch nicht verstehen kann bzw verstehen will aber ich muss damit umgehen lernen da es mich nicht betrifft. Lerne damit umzugehen Egal wie schwer es ist. Du tust es ja nicht also lass die anderen machen was die wollen. Aber eckel dich nicht deshalb vor ihnen.

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Kommentar von User21088
03.12.2015, 09:19

Ich ekel mich nicht vor ihnen! Und mich würde es überhaupt nicht jucken, wenn es nur sie betreffen würde. Aber das tut es nicht, da durch den Fleischkonsum viel Leid entsteht ... Man kann nicht immer sagen "Lass die machen, was sie wollen". Terroristen machen auch das was sie für richtig halten. Und dadurch entsteht auch so viel Leid. (Ich vergleiche Menschen, die Fleisch essen, nicht mit Terroristen (!), ich will nur deutlich machen, dass man nicht immer sagen kann "Lass die machen, was sie für richtig halten", wenn es auch andere betrifft!)

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 15:38

Du musst lernen dass es dich nicht betrifft? Ach wirklich.. ich meine klar: Die Tiere können sich zwar nicht wehren und es wird sich nie etwas ändern, wenn keiner was tut aber wir müssen halt lernen, dass es uns nicht betrifft ;) sind ja nur Tiere gell

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 23:38

Fleisch essen ist halt leider nicht richtiger, nur weil du es gern so hättest

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Kommentar von AppleTea
04.12.2015, 01:51

@sarah welcher Text? und welcher Link?

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wenn du anfängst solche sachen zu hinterfragen... warum hasst du dich dann nicht selber? weil das t-shirt dass du trägst, womöglich aus bangladesch kommt und ein kind dafür arbeiten musste? oder weil für die tastatur, mit der du hier schreibst, ein minderbezahlter chinesischer arbeiter ausgebeutet wurde? dass du als deutsche höchstwahrscheinlich einen größeren ökologischen fußabbdruck hast als ein ghanese, also du der umwelt mehr schadest als andere menschen? auch hast du schon tausende lebewesen umgebracht, ohne es zu wissen.

mag sein, dass ein vegetarier moralisch "besser" lebt als ein fleischesser. aber viele beschäftigen sich nicht mit dem thema, wissen nicht, dass sie damit jemanden schaden, oder sie konzentrieren sich einfach auf andere dinge. man kann nicht alles richtig machen...

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Kommentar von EmptyCages
20.12.2015, 12:01

Letzteres weiss auch der Veganer, aber er versucht zumindest, anzufangen...!

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Du solltest dir bewusst werden, dass es dir nicht zusteht über andere zu urteilen, egal, bei welchem Thema. 

Tu du, was du für richtig hälst und lass den anderen ihren weg.

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Ein Hoch auf Deinen Vater. Er isst was er für richtig hält und du eben das was du für richtig hältst. Weiß Du wo mir der Bissen im Halse stecken bleibt? Das sind Pseudoweltverbesserer. Wegen Dir wird die Fleischproduktion, Viehhaltung und  so weiter nicht eingehen. Ich bin auch jemand der etwas gegen Massentierhaltung und unmenschliche Abschlachtung hat, aber den Betrieben ist meine Meinung Schnuppe. Selbst wenn ich kein Fleisch esse, so werden die Tiere trotzdem getötet. Klar kann man überlegen ob es moralisch vertretbar ist Fleisch zu essen, aber vieles ist eben so anerzogen, oder Gewohnheit. Und schau mal, was ist denn überhaupt fair und richtig? 

- der Millionär, der nicht weiß wie er sein Geld ausgeben kann vs. der Obdachlose, der betteln muss, der aus einer schlimmen Situation auf die Straße kam

- der Raucher, der den Nichtraucher mit vergiftet

- der Säufer, der sich zugrunde richtet, während ein anderer Mensch versucht sein Leben zu retten, weil er mit einer schweren Krankheit kämpft

.....

Mit diesen Beispielen will ich dir aufzeigen, das es im Leben immer irgendwie eine Doppelmoral gibt.

Leben und leben lassen!

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Kommentar von Phantom15
04.12.2015, 07:46

Nachtrag: Du redest von Moral und Menschlichkeit. Was aber tust Du? Du redest im gleichen Atemzug von Hass. Du hasst es das andere Fleisch essen. Genau das meine ich auch mit Doppelmoral. Auf der einen Seite Humanität und auf der anderen Seite Hass. .....

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Gleich mache ich eine Frage auf die lautet: "Warum hasse ich es so sehr, dass Veganer immer unsinnige Umweltaspekte vorschieben"

ABER bei dem Fleischkonsum ist das meiner Meinung nach nicht darauf anwendbar.

Was deine Meinung ist, ist mir herzlich egal!

Schließlich schadet man dadurch, dass man Fleischprodukte kauft, der Umwelt (Rohdung von Waldflächen für den Futterpflanzenanbau)

Jetzt ist langsam mal Schluss mit diesem Unfug! Ich kann es echt nicht mehr hören!

Wenn du das schlimm findest, dann solltest du lieber nicht die Fleischverzichts-Partei grüne wählen. Die haben da nämlich eine Mitschuld.

Der Regenwald wird nicht für Futterpflanzen gerodet, sondern für ÖLPFLANZEN wie Soja und Zuckerrüben. Daraus erzeugt man - nach dem Amiprinzip - BIOETHANOL! Das ist der Grund warum das dort unten auch angebaut wird. Das tolle an den Sojapflanzen und Zuckerrüben ist: Der Rest, der da Übrig bleibt - Also der Sojaextraktionsschrot und die Melasse - kann man noch prima in der Viehzucht zum veredeln nutzen. Viehzucht ist die  wichtigste Lebensmittelproduktion!

Und das Sojaextraktionsschrot nimmt Deutschland gerne, da man ja seit 2001 Schweine und Hühner nicht mehr artgerecht füttern DARF. Dafür braucht man Eiweißersatz. Und da bietet sich Sojaschrot an! Übrigends wird das in Deutschland genauso gemacht. Raps wird vorallem für Bioethanol angebaut und das Rapsschrot wird verfüttert.

SEI FROH! sonst müsste man das Schrot nämlich aufwendig entsorgen!

sooo, und da mit sowas total auf die Palme bringt erzähle ich dir noch was:

92% der deutschen Futtermittel stammen aus Deutschland. Deutschland ist GetreideNETTOexpoteur. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei 115%.

Der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse liegt bei 40% und bei Obst bei 18%. 82% des Obstes wird importiert! Da kannst du dir leicht ausrechnen welche Produktion wohl mehr auf Lasten der Umwelt geht!

Aber bei euch Veganern scheint es irgendwie der Meinung zu sein, dass Tiere nur Soja zu futtern bekommen!

sowie den Tieren.

Das ist genauso Unfug! Deutschland hat mit einer der strengsten Tierschutzgesetzen der Welt. Und diese werden ständig verbessert um nämlich das Tierwohl und die Produktion zu maximieren!

Natürlich hat er das nicht, denn Fleisch essen ist in Deutschland normal.

Das ist auf der ganzen Welt normal, weil der Mensch nun mal ein Allesfresser ist und KEIN Fleischverzichter!

.....

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Kommentar von Omnivore08
03.12.2015, 19:40

....

Man hat keinerlei Ehrfurcht vor deren Leben.

Das ist völliger Unfug. Das kann dir jeder Landwirt bestätigen! Landwirte mögen ihr Viehbestand. Trotzdem muss es geschlachtet werden, damit die Menschen mit Fleisch versorgt werden können.

Es sind auch eigentlich Individueen - kein reines Nahrungsprodukt!

Das sind ALLE Lebensmittel, ausser Salz! Und von Salz alleine kann man nicht leben!

Wieso verschließen dann so viele die Augen und hinterfragen nicht diese Grausamkeiten?

Weil die Grausamkeit nur eine verleumderische Erfindung der Veganerlobby ist. Der Gegner ist das Fleisch! Dabei wird aber nicht bedacht, dass Fleisch das wichtigste Lebensmittel der Welt ist. 70% der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche ist Grünland. Da wächst nur Tierfutter. Und wenn man Gras plus die ganzen Nebenprodukte (Stroh, Rapsschrot, Sojaschrot, Melasse, Futtergetreide, usw.) nicht nutzen würde, wäre das pure Verschwendung. In vielen Regionen der Erde ist es ohnehin nur möglich Fleisch zu produzieren, weil da eben nur Tierfutter wächst.

Nur von Pflanzen kann man die Menschheit nicht ernähren. 1. fehlt der nötige Platz dazu für bestes Ackerland und 2. fehlt der nötige Dünger dazu!

Ich habe zwar meine Freunde und Verwandte alle lieb, aber verstehe das irgendwie einfach nicht mehr. Man fühlt sich wie im falschen Film ...

Dann empfehle ich dir dringend mal in die Welt hinauszufahren und zu schauen wie Fleisch produziert wird. Am besten du machst mal dein Eathlings-Video aus und schaust dir echte Fleischproduktion an!

Zusätzlich rate ich dir mal in Länder wie Südargentinien, Chile, Kasachstan, Island, Afrika, usw. zu reisen und dir anzuschauen wie wichtig es ist, dass da Fleisch produziert wird. Die Menschen würden verhungern, wenn sie das nicht machen würden. Wenn dir das zu teuer ist, kannst du das auch gerne im Schwarzwald machen oder im Alpenland bei den Ösis. Da wirst du sehen, dass da regional nun mal NUR Fleisch produziert werden kann.

Um deine Frage zu beantworten:

Warum hasse ich es so sehr, wenn Menschen Fleisch essen?

Weil du dich anscheinend nur einseitig informierst und ein völlig verzehrtes Bild zwischen Mensch und Landwirtschaft hast!

Du kannst in Deutschland NUR fleischfrei leben, weil du in einem reichen land wohnst, Zugang zu Supplementen hast, Nahrung von der EU gegenfinanziert wird und in Europa ein riiiiieeeesiges Nahrungsangebot durch Importe herscht. Außerdem lebst du auf Kosten der Fleischesser, die DIR dein ökologischen Dünger produzieren, damit dein Dinkelweizen auch 80dt/ha Ertrag bringt.

Für 80% der Weltbevölkerung sind solche Aspekte der Himmel auf Erden. die meisten Menschen müssen mit dem Vorlieb nehmen was vor der Tür wächst und nicht das was massenweise importiert wird.

Und anstatt hier deinen eigenen Konsum zu hinterfragen, der schließlich auf Importe aufbaut, meckerst du lieber auf Fleischesser, dessen Fleisch und Futtermittel zum größten Teil aus dem Inland kommt.

Anstatt DANKBAR zu sein für diese Möglichkeit, meckerst du lieber auf die rum, die dir dein fleischfreies Leben überhaupt erst möglich machen.

Denk mal drüber nach...

ethisch korrekte fleischhafte Grüße
Omni

PS: Darauf brauch ich jetzt erst mal ein Schnitzel von ökologisch korrekt gezüchteten Tieren.

PPS: Das klingt für dich bestimmt hart, aber das musste gesagt werden. Sowas bringt mich auf die Palme

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Viele sagen zwar es liege in der Natur des Menschen Fleisch zu essen.

Stimmt, aber der Mensch ist in der Lage sich jeder Situation anzupassen. Ist meiner Meinung nach also kein Argument.

Wieso verschließen dann so viele die Augen und hinterfragen nicht diese Grausamkeiten?

Ganz einfach: Es ist einfacher. Es schafft keine Probleme es einfach nicht zu hinterfragen :)

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Kommentar von User21088
03.12.2015, 09:08

Ja, genau. Die meisten sind einfach viel zu bequem das zu hinterfragen und dann auch was zu ändern.

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 15:31

Es liegt außerdem in der Natur des Menschen Insekten und Früchte zu essen, trotzdem essen sie lieber Proteinlappen von riesigen Paarhufern. Das ist die reine Gewohnheit und das ist den Menschen schwer abzutrainieren. Vor Allem wenn sie es nicht verstehen (wollen)

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 20:48

Du meine Güte.. :) wenn ich jetzt anfangen würde mit dir zu diskutieren, wäre ich morgen noch nicht fertig also lass ichs heute mal bleiben. Es hat ohnehin keinen Sinn bei dir.. und wie du selber merkst, regt das beide Seiten nur unnötig auf. Iss was du willst und ich esse was ich will, so easy ist das

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Kommentar von AppleTea
03.12.2015, 23:38

Nö.. dafür gibts ja hier bei uns die Meinungsfreiheit :P Du versuchst in jeder freien Sekunde, den Menschen einzureden wie toll und gesund und ethisch korrekt es doch ist, Fleisch und Tierprodukte zu essen. Also ist es mindestens genauso okay, wenn ich den Menschen erkläre, wie es meiner Meinung wirklich ist. Ätschibätsch!

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Kommentar von AppleTea
04.12.2015, 00:13

Jedes Gericht würde dich auslachen, wenn du denen sagst: "Empty hat gesagt, ich hätte kein Herz!" Also bitte.. Und wenn meine Meinung über die Dinge nun einmal mit vielen Fakten übereinstimmt, dann ist das eben so.

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Ich sehe das Problem nicht darin, dass man Fleisch isst, sondern wo das Fleisch herkommt, wie es gelebt hat und wie natürlich es noch ist.

Fleisch und verarbeitete Wurstwaren aus Massentierhaltung sind weder glücklich noch gesund (auf Grund der vielen Zusätze, Medikamente, Hormone, Nitrit/Nitritpökelsalz). Hier sollte auf jeden Fall mehr Aufklärung betrieben werden um Tierleid zu verhindern und der Gesundheit der Menschen etwas auf die Sprünge zu helfen.

Fleisch aus artgerechter Haltung (und ja, die gibt es tatsächlich noch) und damit meine ich nicht einfach Bio Fleisch aus dem Supermarkt, sondern Fleisch von wirklichen Bauernhöfen, bei denen sich Bauern darum sorgen, dass es den Tieren gut geht und dass sie so qual- und stressfrei wie möglich geschlachtet werden, erachte ich allerdings für ok. Die Tiere haben definitiv ein glückliches Leben führen können (ich sehe es täglich vor dem eigenen Balkon) und werden (zumindest bei unserem Schlachter) wirklich stress- und qualfrei geschlachtet. Der Preis ist dafür um ein Vielfaches höher, aber für das Wohl der Tiere und meine Gesundheit ist es mir das definitiv wert.

Der aktuelle Fleischkonsum bei der Mehrheit der Menschheit hat absolut unnatürliche Formen angenommen. Das sieht nur keiner mehr, weil wie du sagtest, die Leute nicht mehr sehen, dass das mal ein Lebewesen war. Es ist einfach ein Nahrungsmittel geworden. Und davon müssen wir definitiv wieder weg.

Ebenfalls kritisch zu beäugen ist allerdings unser Getreide- (Weizen, Mais, Soja, etc) sowie Zuckerkonsum. Auch bei der Ernte dieser Produkte kommen viele Tiere ums Leben, ob durch Gift oder die Maschinen. Noch dazu sind diese Nahrungsmittel nicht so gesund, wie es einem die Industrie Glauben machen möchte (Antinährstoffe wie Gluten etc). Klar gibt es auch Glutenfrei, aber das heißt wieder behandelt und damit geht meist einher, dass entweder Nährstoffe verloren gehen oder alles Mögliche wieder künstlich zugesetzt wird, was der Körper wiederum nicht ordentlich verwerten kann. Nicht umsonst haben wir heute mehr Allergien und Krankheiten, als je zuvor.

Ein gesundes Leben als Omnivor, was der Mensch ja ist, kann man mit einem verminderten Zucker und Salz Konsum, möglichst wenig Zusätzen/künstlichen Nährstoffen und mit der Energiegewinnung aus tierischem Fett führen. Fleisch ist und bleibt ein genialer Energielieferant und ist sehr gesund. Natürlich nur, wenn es sich auch um gesunde Tiere handelt und das hat man nur, wenn sie artgerecht Leben durften.

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