Warum sind Veggie-Produkte oft deutlich teurer als echte Fleischprodukte?

14 Antworten

Die industrielle Tierhaltung wird massiv subventioniert. Die ganzen Vorschriften und Regelungen in diesem Bereich begünstigen zudem genau diese Haltungsform - lohnt sich einfach mehr als eine artgerechte Tierhaltung...

Würde man aber Subventionen raus- und die Schäden für Mensch, Tier und Umwelt, die dort verursacht werden, reinrechnen, sähe der Preis für Fleisch ganz anders aus.

Da das aber nicht passiert, wirken im Vergleich Fleischersatzprodukte relativ teuer. Zudem fließen in den Preis dieser Produkte auch etliche Kosten für Forschung und Entwicklung, Investitionen in entsprechende Maschinen und natürlich die Personalkosten für diejenigen, die diese Produkte herstellen.

Das gute ist aber doch, dass man für eine leckere, ausgewogene, vegetarische oder auch vegane Ernährung solche Produkte eigentlich gar nicht braucht! Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte - das sind eigentlich sogar super günstige Lebensmittel. Gut, etwas teurer wird es eventuell dann noch, wenn man darauf achtet, wo diese Produkte herkommen, also zu Bio und Fair Trade greift. Aber all das, was "von Natur aus" veggie und auch noch echt gesund ist, ist eigentlich sogar eine sehr günstige Ernährung.

Weil das Zielpublikum bereit ist diese Preise zu bezahlen. Aber um auf Fleisch zu verzichten muss man keine Veggie-Produkte essen.

In einer pflanzlichen Ernährung isst man als Hauptgericht Hülsenfrüchte, Getreideprodukte oder Kartoffeln, und die sind bekanntermaßen auch gar nicht teuer. Gute Rezeptideen findest du zum Beispiel hier:

https://www.eat-this.org/rezepte/schnell_und_einfach/

https://www.springlane.de/magazin/rezeptideen/schnelle-vegane-rezepte/

https://veganheaven.de/alle-rezepte/20-vegane-rezepte-vegane-ernaehrung-ganz-einfach/

https://www.isshappy.de/10-einfache-vegane-rezepte-mit-nur-5-zutaten/

HappyMe1984 hats schon gut auf den Punkt gebracht. Fleisch wird subventioniert daher ist es so günstig. Zumindest wenn man von Discounterware ausgeht (kauft man beim Direktvermarkter bzw. bauern mit eigener Schlachtung wirds auch deutlich teurer).

Wenn man die Ersatzprodukte (und die meinst du ja anscheinend) weg lässt, ist eine vegetarische Ernährung noch nicht mal teurer als eine mit Fleisch. Denn die GRUNDnahrungsmittel sind relativ günstig (und werden ja auch in einer Ernährung mit Fleisch gegessen und gekauft). Nudeln, Reis, Kartoffeln, Gemüse (egal ob frisch oder TK), Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen/Saaten, Sprossen/Algen, Pilze usw sind günstig (vor allem Gemüse/Obst wenn man es nach Saison kauft) und wenn man darauf seine Ernährung aufbaut dann ist diese nicht teuer. Vor allem weil man die meisten Ersatzprodukte auch einfach mit den Natürlichen Grundnahrungsmitteln "Nachbauen kann". Anstatt fertige "Schnitzel" zu kaufen einfach welche aus Gemüse selbst machen oder "Burgerbratlinge" anstatt fertig zu kaufen aus Hülsenfrüchten selbst herstellen usw. Geht alles wunderbar OHNE wirklichen Mehraufwand in der Küche und das essen bleibt dabei sogar noch günstiger als mit Fleisch.

Ist das so? Wenn dem wirklich so sein sollte, dann sind vegane Produkte nicht zu teuer, sondern vielmehr tierische Nahrungsmittel zu billig.

Vegane Produkte sind einerseits gut weil es sie gibt, aber andererseits in Form von Fertiggerichten sind sie natürlich viel teurerer, etwa in Relation zur Menge eines Rohstoffs gerechnet, der darin enthalten ist. Dieses Problem kennen wir aber auch von den anderen Fertiggerichten, in denen Zutaten tierischen Ursprungs, Fleisch- und Wurstwaren enthalten sind. Fertiggerichte können zwar einerseits sehr praktisch für Menschen sein, die wenig oder gar keine Zeit haben, selbst zu kochen, wer sich aber andererseits das Geld sparen möchte, der wird ums Selberkochen und ausprobieren nicht herumkommen. Generell empfehle ich den Menschen, die heute auf vegane Ernährung umstellen wollen, vor allem gleich zu Anfang, keinen all zu großen Druck aufzubauen. Lieber etwas nachgiebiger sein als zu streng mit sich und trotzdem konsequent alle tierischen Produkte meiden, das ist dabei der einzige, etwas künstlerisch anmutende Balanceakt. Es ist alles nur eine Übungs- und Gewohnheitssache, die vegane Ernährung für sich ganz individuell und langfristig durch eigene Erfahrungswerte abzustimmen und die Angst dabei spontan verhungern zu müssen, die ist absolut unbegründet.

Darüberhinaus gibt es viele gute Gründe Vegetarier zu werden. Um ein Kilo Fleisch zu produzieren, werden bis zu 22 Kilo Getreide und mehr als 50.000 Liter Wasser verbraucht. Außerdem stecken in einem Kilo Rindfleisch so viele Emissionen, wie in einer Autofahrt von 250 km, so viel Energie wie der 20-tägige Betrieb einer 100 W Glühbirne und so viel Wasser, wie der Jahresverbrauch bei täglichem Duschen. Besonders die Abholzung der Wälder für Weideflächen und die Anpflanzung der Futtermittel, belastet die Klimabilanz eines jeden Fleischessers mit jährlich etwa 1,5t CO-Äquivalenz mehr als die eines Pflanzenfressers. Das sind die Fakten aus ökologischer und ökonomischer Sicht. Übrigens, auch Fische haben ein Gehirn, ein zentrales Nervensystem und Schmerzrezeptoren! Sie können somit genau wie Katzen, Hunde und Menschen Schmerz empfinden. Ihr Tod, den sie für die Nahrungsmittelindustrie sterben, ist äußerst grausam: Gefangene Fische ersticken qualvoll, haben Schmerzen durch den Druckabfall, wobei nicht selten auch ihre Schwimmblase reißt. Sie werden zertreten, erschlagen und den meisten wird auf den großen Fangschiffen noch lebend der Bauch aufgeschnitten.

Obwohl der Fisch wegen seines hohen Gehalts an Omega 3 Fettsäuren gelobt wird, ist das Essen für den Menschen nicht ganz ungefährlich. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind Fische und Muscheln, die Hauptquelle für die Aufnahme von Quecksilber und Arsen über Lebensmittel. Außerdem können Fische (ebenso wie Schalen- und Krebstiere) extrem große Mengen an chemischen Rückständen speichern, darunter auch PCB’s (Polychlorierte Biphenyle), Dioxine und Blei. Fleisch ist tot, es ist Teil eines verstorbenen Tieres, das Leichengift enthält (also Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin sowie gelegentlich auch Krankheitserreger, Hormone und Antibiotika-Rückstände). Fleisch wird je nach Temperatur und Umwelteinflüssen schnell oder weniger schnell von Fäulnis befallen. Es entstehen bei der Verwesung hoch toxische Stoffe (Leichengifte) die über Magen und Darm vom Organismus aufgenommen werden. Fäulnisbazillen zerstören die Darmflora. Folge davon sind Kopfschmerzen, Unwohlsein, Immunschwäche und Krankheiten.

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Wen du Veggie Fleich meinst dann

Veggie Fleich zu produzieren ist kostspielig und die Technik ist momentan nicht sehr ausgereift das man es in Massenproduktion herstellen kann und somit die Preise senken kann

Ich denke in einigen Jahren wird günstiger werden

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