Verzeiht Gott uns auch die Sünden, die wir nicht bereuen?

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22 Antworten

Halllo Voluntair,

Diese Antwort setzt auch voraus, dass die Grundlagen des Christentums nicht angeweifelt werden.
Wer also der Meinung ist, dass es weder irgend einen Gott, noch Sünden
gibt, die man nicht selber wieder bereinigen könnte, der braucht hier
nicht mehr weiter lesen.

Es gibt genau betrachtet keine "schönen" Sünden.
Sünden, die du zwar unter Umständem einem Priester beichtest, aber dennoch nicht aufrichtig bereust, werden von Gott nicht vergeben.
Daran gibt es nichts zu rütteln.

Man kann jetzt aber schauen, was heute "richtige" Sünden im Sinne der christlichen Gemeinschaft sind. Und da hat sich schliesslich bis heute viel geändert.
Homosexualität galt bis vor wenigen Jahren in den Kirchen, und so angeblich auch vor Gott, als schlimme Sünde. Heute beschreibt das der Katechismus in den Artikeln CCC2357 / CCC2358 schon sehr viel versöhnlicher. Keine Sünde, aber eine Verfehlung gegen die Auslegungen der Bibeltexte.
Mir hat bis jetzt noch kein Mensch als "Sünde" anvertraut, dass er schwul ist. Gelegentlich kommen Menschen, die mit den daraus folgenden Auflagen nicht klar kommen, diese als Sünde, eher Verfehlung betrachten und dafür um Absolution bitten. Das war's.
Es handelt sich hier also nicht um eine Kapitalsünde.

Die täglichen kleinen Sünden, die wir wissentlich und dennoch in diesem Moment unwissentlich begehen, werden von Gott irgendwann vergeben werden.
"Du sollst nicht lügen."
OK, wissen wir. Ein Meineid vor Gericht ist ein schlimme (weltliche)Sache und bei Gott kommt eine gravierende Lüge auch nicht gut an.
Was aber, wenn eine Kollegin dich fragt, ob ihr heutiger Nagellack zu ihrer neuen Handtasche passt? Interessiert dich das überhaupt? Vermutlich nicht. Du schaust ggf. mal schnell hin und sagst: "Ja ja sieht prima aus, wie immer."
Wenn die Farbwahl jetzt wirklich voll daneben gegriffen wäre, würdest du ihr das im Büro, um des lieben Betriebsfriendens wegen wirklich so ehrlich vor den Kopf sagen? Wir sollen ja nicht lügen.... Und "ja ja, sieht prima aus.." wäre dann eine Lüge.
Wir alle lügen etwa 300 Mal am Tag. Oft, weil es wie hier mit der Kollegin, gar nicht anders geht. Oder weil wir einen einen Vorwand brauchen, um eine unliebsame Sache nicht erledigen zu müssen. "Du, ich kann nicht kommen. An dem Tag habe ich einen ganz wichtigen Termin..." Man hätte ja auch die Wahrheit sagen können: "Ich will ausschlafen und habe schlicht keine Lust um 9 schon bei IKEA zustehen.."

Würde man es nun streng sehen, müssten wir das alles beichten.
Allerdings gibt es eine "kleine Absolution" in jeder heiligen Messe. Das ist der Zeitpunkt, wo noch einmal erwähnt wird, dass Jesus einst alle (bis dahin angefallenen) Sünden auf sich genommen hat. Also, das ist jetzt schon 2000 Jahre her.. ;-)
Jedenfalls werden an diesem Punkt in der Messe die "Verfehlungen" (z.b. Das IKEA-Ding) vergeben.
Es gibt noch mehrere Zeiten im Kirchenjahr, wo solche, auch umfangreichere Absolutionen erteilt werden.
Ansonsten bleibt die Beichte, besonders wenn du unter einer vermeintlich kleinen Sünde wirklich leidest, diese im Sinne der Kirche aber gar keine Todsünde gewesen wäre. Dafür gibt es eben das Gespräch mit deinem Priester.
Da nicht jeder Mensch in so etwas Altertümlichen, wie einem Beichtstuhl steigen mag, gibt es auch noch das persönliche Beichtgespräch. Dafür macht man einen Termin aus und man trifft sich in einem ruhigen Raum der Gemeinde vis-a-vis, das ist selten die Kirche.

Gruss
di Colonna

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Kommentar von Raubkatze45
04.03.2017, 14:36

Keine Sünde, aber eine Verfehlung gegen die Auslegungen der Bibeltexte.

Mag sein, dass für dich das Wort "Verfehlung" versöhnlicher klingt, eine "schwere Verfehlung" kommt jedoch immer noch dem Begriff "schwere Sünde" gleich (s. Prostitution und Pornografie). Bei Homosexualität steht nichts von Verfehlung, aber sehr wohl, dass homos. Handlungen in sich nicht in Ordnung sind und in keinem Fall zu billigen. Und in der Erklärung Persona humana ist es noch ausführlicher dargestellt. Die Meinung der Kirche ist nach wie vor, dass auch homos. Menschen zur Keuschheit berufen sind und das Ausleben dieser Neigung eben doch Unkeuschheit ist.

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Ich versuche mal eine Antwort. Jesus der Sohn Gottes hat sich für die Sünden der Menschen geopfert. Damit sind die Sünden vergeben. Wir sind aber gehalten die 10 Gebote zu achten. Die übrigens heute noch genauso aktuell sind wie damals. Gott kennt uns, jeden einzelnen. Er weiß wer ein kleiner Sünder ist . Und er kennt die die wirklich Böse sind. Und das weiß er schon ab der Geburt. Er gibt jenen jedoch die Möglichkeit sich zu bessern. Kleine Sünder bereuen und Sündigen wieder das ist ok weil sie nicht wirklich schlecht sind. Wirklich bösen aber die keine wirkliche Reue zeigen kann er nicht vergeben. Weshalb auch? Zu den Bösen im Biblischen Sinne zählen übrigens auch die Reichen ,die sich auf Kosten der armen bereichern. Ihnen wird er nicht vergeben. Daher der Bibelspruch "die letzten werden die ersten sein". Also mach dir mal keine Sorgen, lebe dein Leben und sei gerecht gegen alle! Dann ist das schon ok.😊😃😉

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Diese "schönen" Sünden können den EGO-Verstand eines Menschen derart (illusionär) beeinflussen, so dass die inneren wahren positiven "SEINS-Werte" immer tiefer in einen passiven, einflusslosen Hintergrund des "vordergründigen" illusionären Geschehens verdrängt werden können. 

Wohl kein Mensch kann sich von solchen Einflüssen jemals freisprechen !

D.h., dass der "EGO-Verstand" mit seinen oberflächlichen, egoistischen, Bedürfnissen das "Kommando" über jeden  Menschen (!) gewinnen kann.

Niemand nahm bzw. nimmt diese vom EGO bewirkten bzw. zugelassenen, begangenen Sünden innerhalb dieser (illusionären) endlichen Welt auf sich. 

Dies war / ist eine eher symbolhafte - gutgemeinte - Erzählung aus der Bibel.

Letztlich kann jeder Mensch sich nur selbst vergeben, d.h. "vom inneren wahren SEIN" heraus intuitiv erkennend einen "Richtungswechsel" zum Wirken des GUTEN einleiten. 

Bevor das belastende, unerlöste, negativ beladene "Karma" das wahre unsterbliche ICH (SEELE) nach dem körperlichen Tod in eine erneute "Reinkarnation" (Wiedergeburt in einem neuen stofflichen Körper) dieser (multiversellen) Welt von ex-istierender, endlicher Illusion leiten wird.

Ein Niedergang bzw. ein "Herumreichen" dieser SEELE in die / den sogen. Dunkelwelten ("Hölle") kann dies im sehr negativen Falle nach sich ziehen.

Es ist aber nie zu spät, sich selbst die begangenen Sünden zu verzeihen !

Es bedarf hierfür des intuitiven (positiven) Zulassens der wahren helfenden inneren Erkenntnis seines "hintergründig" gegenwärtigen SEINs / SEELE !

Ab dann wird die (leidende) SEELE in ihrer Essenz wieder an positiver, helfender Kraft von LIEBE gewinnen, um somit final wieder in die "heimatliche", all-gegenwärtige, einzig reale "SEINs-Ebene" GOTT-ES zu gelangen !

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Halllo Voluntair, ich schließe mich der Antwort von DiColonna an und zitiere zunächst daraus:

Diese Antwort setzt auch voraus, dass die Grundlagen des Christentums nicht angeweifelt werden.
Wer also der Meinung ist, dass es weder irgend einen Gott, noch Sünden
gibt, die man nicht selber wieder bereinigen könnte, der braucht hier
nicht mehr weiter lesen.

Dazu eine weitere Überlegung. Lies dir mal das Gleichnis vom verlorenen Sohn bzw. vom guten Vater durch. Der Vater ist nicht Gott. Aber hier stellt Jesus an dem Vater dar, wie Gott handelt.

Der "verlorene Sohn" probt zunächst seinen Auftritt: "Ich will zu meinem Vater gehen und sagen...." Von Reue keine Spur, sondern reines Zweckdenken, wie er agieren will.

Der Vater kalkuliert überhaupt nicht, wie der Sohn denkt, aber hat den Sohn erwartet, sieht in von weitem, läuft ihm entgegen, der Sohn spricht seinen vorbereiteten Text, der Vater nimmt ihn auf, ohne zu fragen, ob er bereut.

Folgerung: Gott vergibt bereute Sünden. Das ist unsere Glaubensauffassung. Was mit den nicht bereuten Sünden ist, dürfen wir Gott überlassen. Wir können ihm da bei allen theologischen Überlegungen keine Vorschriften machen. Wir dürfen aber darauf vertrauen, dass er ein Gott ist, der es mit den Menschen gut meint.

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Kommentar von DiColonna
06.03.2017, 00:53

Danke. Perfektes Beispiel und sehr gute Erläuterung.

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Was "Sünde" ,Unrecht (gegen unsere Mitmenschen) ist weiß jeder selbst.
Wer sich nicht vom Unrecht abwendet behält es in sich.
Wie kannst man sich selbst vergeben wenn man auf Unrecht beharrt ?
Ich denke Gott vergibt so, wie man sich selbst (und dann auch Anderen) vergeben kann, aber das Gewissen kann man nicht einfach betrügen.
"Schöne Sünden" in diesem Sinne gibt es nicht, sie sind immer hässlich.
Was so landläufig (oder auch "lustig") oft als sündhaft bezeichnet wird hat nichts mit dem zu tun, was Vergebung bedarf.

Nimmt Jesus diese dann auf sich ....

Jesus hat nichts davon gesagt, daß er "Sünden auf sich nimmt".
Er hat klare Aussagen dazu gemacht, was zum Heil (Reich Gottes) führt.
Dazu gehören zuerst das Tun der (größeren) Gerechtigkeit, das sind Erbarmen mit und Zuwendung zu Anderen.
Außerdem :"Die Liebe deckt viele Sünden zu".

...oder landet man direkt in der Hölle?

Als Christ - wenn du einer bist - solltest du dich an die Aussagen Jesu halten so auch die vom Weltgericht.
https://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25
Selbst gemachte Phantasien (oder die Anderer, wie z.Bsp. hier in den Beiträgen)  sind da nicht hilfreich.




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Im Angesicht des lebendigen Gottes werden wir gar nicht anders können als zu bereuen.

Und ganz ehrlich: Meinst Du wirklich, er nimmt diesen Kraftakt am Kreuz auf sich, um Dich zu retten, nur damit es an Deinem Unbewusstsein scheitert?

Die ganze Bibel spricht immer wieder davon, dass man nichts tun kann, um in den Himmel zu kommen. Denn den Himmel bekommen wir geschenkt.

Gott weiß, was wir auf dem Kerbholz haben, und die ganze Bibel sagt immer wieder, wie sehr er uns liebt.

Und einer meiner Lieblingspsalmverse sagt, dass Gott unsere Sünden so weit von uns wegnimmt, wie Abend und Morgen voneinander entfernt sind. Und die kommen (in unseren Breiten zumindest) niemals zusammen.

Darum leb Deinen Glauben bitte fröhlich und voll Vertrauen, dass Gott es gut mit Dir meint und Dich zu einem guten Ende bringen wird.

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hi,

Voluntaire,

wenn du einen Freund hast, der dich anlügt, bist du dann enttäuscht?

Wenn eine Freundschaft schon lange besteht, sie tief und innig ist, du deinen Freund als eigentlich aufrichtig bemühten Menschen kennengelernt hast, wirst du ihm dann eine Sünde gegen dich leichter vergeben als wenn du ihn immer wieder in den vielen Jahren dabei ertappt hast, wie er dich hintergangen hat?

Er hat dich dann vielleicht auch nie um Verzeihung gebeten, sondern hat dich einfach immer wieder hintergangen, ohne seine Verhaltensweise(n) zu bereuen.

Wie würdest du über einen Freund denken und über die Freundschaft zu ihm?

So kann man Gott auch enttäuschen.

Jesus zeigte, als er seine Jünger anspornte, daß den Menschen Güte und Liebe erwiesen werden sollte. Das sah und sieht man daran, wie er selbst mit "Sündern" umgegangen ist. Er hat diese Taten nicht beschönigt, aber er begegnete ihnen mit eben diesen Eigenschaften und motivierte die Menschen , Einsicht zu zeigen und "umzukehren".

Diesbezügliche Texte der Bibel zeigen auch, daß der Mensch in Übereinstimmung mit Gottes Persönlichkeit sein sollte. Diese Eigenschaften anzustreben, wünscht der Schöpfer, ähnlich wie ein Vater.(Spr.3:11,12; 23:15, 16, 26; Heb.12:4-6)

Menschen erben Unvollkommenheit und sündiges Verhalten. So zeigte es auch schon Paulus auf, daß es daher nicht immer leicht ist, nach den Normen eines Christen zu leben (Rö.7:19) . Es ist z.T. auch ein "Glaubenskampf".

Aber Christen bemühen sich, sie wollen dem Schöpfer, Jehova, gefallen und ebenfalls seinem Sohn, Jesus.Sie bemühen sich um eine enge Gemeinschaft, sind aktiv, was das Bibellesen anbelangt, um sich immer zu vergewissern, daß sie "im Glauben leben"

"Freut euch allezeit.Betet unablässig. Sagt Dank in Verbindung mit allem. Denn dies ist der Wille Gottes in Gemeinschaft mit Christus Jesus euch betreffend. Löscht das Feuer des Geistes nicht aus" (1.Thess.5:16-19)

Durch ein gutes Verhältnis zu Gott und Jesus lernt man, was "Sünden" eigentlich sind. Es sind "Verfehlungen" gegen die Maßstäbe des Schöpfers.

Dieses hier aufzudröseln, sprengt den Rahmen.

Aber man kann dementsprechend sein Gewissen "schulen" und so sensibler für das werden, was Gott von den Menschen in dieser Hinsicht erwartet.

Da man ein gutes Verhältnis erhalten möchte, wird man, und das wird unweigerlich bei unvollkommenen Menschen geschehen, auch sündigen.

Dann haben wir die Möglichkeit , dies aufrichtig zu bereuen, wie wir es in jeder guten und aufrichtigen Beziehung einem Menschen gegenüber auch tun würden.

Wir sollten aber nicht nur bei dieser Reue bleiben, sondern durch die Bibel erfahren wir, und Jesus zeigt(e) uns dies auch, daß wir uns bemühen sollten, diesen gleichen "Fehler" nicht zu wiederholen.

Ebenso würden wir dieses Verhalten auch von einem guten menschlichen Freund erwarten.



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Kommentar von juste55
04.03.2017, 08:57

Korrektur: Es muß heißen: "Obwohl man ein gutes Verhältnis aufrecht erhalten möchte, wird man, und das wird unweigerlich bei unvollkommenen Menschen geschehen, auch sündigen"

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Bete auch für deine dir unbekannten, unbewussten und Kollektiv- Sünden. Sünde trennt von Gott und "Der Sünde Sold ist der Tod" (also abgeschlossener Tod, kein ewiges Höllenfeuer)

Jede Sünde muss bereut werden. D.h. erstens sie ggf. beenden und zweitens sie nicht wieder begehen wollen.

Sünde findet schon im Gedanken statt (Jesu Bergpredigt). Deshalb sollte sich ein Christ täglich vor Gott demütigen / die grundtiefe Verdorbenheit der menschlichen Natur anerkennen und für ein neues Herz und Gottes Heiligen Geist bitten um dem Weg Jesu folgen zu können und für den "Himmel" bereit zu sein.

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Wenn Du glaubst, dass Gott oder Jesus ein Punktekonto führt und nur darauf wartet, dir deine Verfehlungen aufs Butterbrot zu schmieren, dann hast du die Bibel und Jesu Botschaft noch nicht so richtig erfasst.

Durch den Glauben an Jesus Christus bist du gerettet - ganz egal, wie viele Vaterunser du beten kannst. DANN schauen wir weiter. DANN bekommst du den Heiligen Geist, der in dir und an dir arbeiten wird. Du wirst ein neuer Mensch sein. Mit manch alten Fehlern, ja. Aber du gehörst zu Gottes Kindern und bist gerettet.

Wenn du abnehmen willst, wirst du hin und wieder doch naschen. Solange du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst, ist alles gut. Nur einer hat es geschafft, gänzlich ohne Sünde zu leben.

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Kommentar von DiColonna
06.03.2017, 00:51

Das ist so nicht ganz richtig. Allein durch die Taufe "zum Kind Gottes" zu werden, welches automatisch gerettet ist, passt nicht ins christliche Verständnis.
Natürlich vergibt Gott Sünden. Diese sollten aber erkannt und bereut sein. Sicher gehört auch das Verständnis der Sünde dazu. Wer nicht weiss, das er gesündigt hat, wird anders betrachtet. Dennoch hat jeder von uns angeborene ethische Grundlagen. Eigentlich alle Menschen wissen, das es nicht gut ist, jemandem das Leben zu nehmen. In diesem Sinne ist sich auch ein unwissender Mensch durchaus über Gut&Böse bewusst. Und das Böse ist dann die Sünde.

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Was unbewusst geschieht, ist auch keine Sünde. Zur Sünde braucht es schon klare Erkenntnis und Willen.

Wenn Sünden im Gewissen erkannt werden, müsste man sie auch bereuen, damit sie vergeben werden und Reue beinhaltet immer auch den Vorsatz, davon zu lassen. Letztlich ist es eine ganz persönliche Frage, wieviel uns das ewige Leben wert ist und ob das "Vergnügen" der Sünde in einem kurzen Zeitraum es wert ist, eine Ewigkeit aufs Spiel zu setzen.

Niemand kann beurteilen, ob und wann dies der Fall ist, denn nur Gott kennt die Herzen bis ins Innerste. Jesus hat die Sünden bereits auf sich genommen, das bedeutet für uns, dass wir stets Vergebung erlangen können, wenn wir es nur wollen. Es bedeutet aber nicht, dass wir im Hinblick auf das Erlösungswerk Jesu Christi tun könnten, was wir wollen ohne die Konsequenzen zu tragen.

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Wenn Sie einen oder mehreren Anderen etwas angetan haben, was für Sie schön war, für den anderen aber schlecht, dann müssen Sie sich mit der Wirkung Ihres Handelns auseinandersetzen, bzw. werden damit konfrontiert.

Die Frage ist natürlich auch, können Sie denen verzeihen die sich Ihnen gegenüber schuldig gemacht haben ?

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Mk3,28-30
28 Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wie viel sie auch lästern mögen;
29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig.
30 Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist.

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Es ist recht einfach, es kommen keine Sünder in den Himmel. Damit du nicht mehr als Sünder zählst musst du dir deine Sünden vergeben lassen haben. Das geht zum einen dadurch, das du Jesuopfer angenommen hast und zum anderem, das du regelmäßig aufrichtig Buße tust.

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Kommentar von Voluntaire
04.03.2017, 02:08

Ja aber es gibt doch keinen Menschen auf dieser Welt, der JEDE Sünde AUFRICHTIG bereut? Sünden sind ja in gewisser Weise "schön" während des Lebens. Und dass man jede schöne Sache bereut, ist doch unmöglich. Dann würde ja niemand in den Himmel kommen. Bist du dir sicher?

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Kommentar von Voluntaire
04.03.2017, 02:11

Ich meine, natürlich kann man sagen "Es tut mir leid", aber wenn man sich hintenrum denkt, eigentlich war es cool, wäre das ja nicht aufrichtig.

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Kommentar von MindCore
04.03.2017, 02:19

Zumal es für "Gottes Reich", geschweige denn "Gott" nicht einen verdammten Beweis gibt. Also Sündige drauf los, jemand der nicht da ist, kümmerts eh nicht.

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Was interessierts?

Was nimmt der sich da raus von wegen Beurteilung und zur Rechenschaft und sowas? Soll erstmal gefälligst selbst antraben das kosmische Phantom und Rechenschaft ablegen, dann sehen wir weiter.

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Kommentar von schloagmidot
04.03.2017, 20:41

Was nimmt der sich da raus von wegen Beurteilung und zur Rechenschaft und sowas? Soll erstmal gefälligst selbst antraben das kosmische Phantom und Rechenschaft ablegen, dann sehen wir weiter.

Ich habe Schwierigkeiten, dir zu folgen: Deine Satzbildung. Hast du da Schwierigkeiten? Liest sich so komisch. Ich weiß auch nach dem dritten Durchlesen nicht, was du sagen willst ...

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Du stellst die Frage so, als könne dir jemand eine empirisch belegte Antwort darauf geben. Leider ist bisher noch kein reuloser Sünder aus dem Jenseits zurück gekehrt um dir die Frage zu beantworten.

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Kommentar von Voluntaire
04.03.2017, 02:03

Kann man das nicht anhand der Bibel beantworten?

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Wer nicht bereut, der hat auch nicht die Absicht, sein Leben zu ändern und zu bessern. Wieso also sollte Gott dann verzeihen?

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Nein, wohl nicht (1.Mose 6,12).

In der "Hölle" landen tatsächlich diese Menschen, welche Jesu Opfer (Röm.6,23) ablehnen (Offb.20,12-15).

Das geschieht aber erst, wenn der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) ins ewige Feuer geworfen wurde (Offb.20,10) und keiner mehr die falsche Lehre Satans (Offb.17,1-6) "zugute" halten kann.

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das ist mir ziemlich Latte

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Gibt es Gott überhaupt? Es gab in der Geschichte der Menschheit über 3000 verschiedene Götter. Warum sollte dein Gott der einzig richtige sein?

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Alles sehr redselige Kollegen hier. Ich sage dir einfach: Dem einzigen dem du Rechenschaft schuldest ist dein Gewissen. Hast du keins, dann bist du halt nen A....loch. Am Ende ist es egal. Dann sind wir alle nur noch Biomasse,sprich Würmerfutter.
Es gibt nämlich keinen Gott, und die Hölle ist eine Erfindung der Kirche um die dumme Masse gefügig zu halten.

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Kommentar von danhof
05.03.2017, 22:32

Da fällt mir ein lustiger Satz ein: "Atheismus ist ein Märchen für Menschen, die Angst vor dem Licht haben."

Es gibt nämlich keinen Gott

Falsch. Es gibt Gott. Nachzulesen in der sogenannten Bibel.

die Hölle ist eine Erfindung der Kirche

Wieder falsch. Die Ewigkeit in der Abwesenheit Gottes zu verbringen, DAS ist die Hölle. Nennen kannst du es freilich, wie du willst.

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