Verbraucht ein Auto im 1. Gang bei 6000 Umdrehungen genausoviel wie im 5. Gang bei 6000 Umdrehungen?

10 Antworten

Mal abgesehen davon, dass der 5. Gang NICHT fünfmal so schnell ist, wie der 1. Gang, ist deine Annahme schon richtig. Da der Verbrauch aber auf die gefahrene Strecke gemessen wird, ist es ein großer Unterschied mit (sagen wir mal) 20 litern Benzin 50 km oder 250 km weit zu fahren.

das war ja nicht die Frage. Ein Motor verbraucht bei 6.000 U stets die gleiche Menge Sprit. Wie weit er damit kommt, hängt von der Übersetzung ab. Wurde aber nicht gefragt... ;-)

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@ruthchen

Ich dachte, er fragt, weil er spritsparend fahren will. Ein heißgelaufener Motor, der im 1. Gang zu wenig Fahrtwind (= Kühlung) abbekam, mit nachfolgendem Wechsel der Kopfdichtung, kostet übrigens noch mehr, als das Benzin.

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  1. 20 liter : 50 km = 0,4 liter je km
  2. 20 liter : 250 km = 0,08 liter je km
    Auf 100 km gerechnet also 40 oder 8 liter. Welche Zahl gefällt deinem Tankwart besser?
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Mit Luftwiderstand ist es ein essentieller Unterschied (nicht "kein großer Unterschied"), da der Fahrwiderstand, den du überwinden musst, bei 250 km/h extrem ist. Der Rollwiderstand (1. Gang) ist bei diesem Tempo sogar zu vernachlässigen. Kurz gesagt: Bei 250 km/h verbrauchst du das gesamte Benzin zur Überwindung des Luftwiderstands (deshalb verbrauchen hohe Geländewagen mit ihrer grossen Stirnfläche und einem Beiwert cw wie der Buckingham-Palast exponentiell mehr Benzin bei Geschwindigkeits-Erhöhung).

Meiner Ansicht nach müßte man im 1 Gang weniger Benzin Verbrauchen.

Ich würde mir das so vorstellen als ob ich mit dem Fahrrad und einer bestimmten Umdrehungsanzahl im ersten oder im 3 Gang. einen Berg hochfahre. Der 3. Gang kostet wesentlich mehr Energie.

Und jetzt kommt nicht mit Windwiederstand und reibung zählt nicht. Denn dann brauchte man auch nicht mehr den Motor laufen lassen, denn das Fahrzeug würde sich ja unendlich lange mit gleicher Geschwindigkeit fortbewegen, wenn man es nicht abbremst.

Ja, das stimmt. Die Frage ist aber von theoretischer Natur, also gehe ich mal von einer schnurgeraden Straße ohne Steigungen aus. Wenn nämlich Steigungen mit berücksichtigt werden, darf man natürlich auch das Gefälle nach dem Berg nicht außer acht lassen. Dort spart man die Kraft (oder Benzin) wieder ein. Fast jedes Auto hat ja eine Schubabschaltung, wo man bergab ohne Gas zu geben, null Sprit verbraucht. So kommt am Ende doch wieder plus minus null heraus.

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Die Antworten können mißverstanden werden, wenn man nicht den Unterschied beachtet zwischen Verbrauch pro Stunde oder pro 100 km. Bei den Antworten denkt jeder an die übliche Angabe Liter/pro 100km. Der Verbrauch des Motors hängt aber nicht nur von der Drehzahl ab, sondern genauso vom Drehmoment. Das bedeutet, wenn er im 5. Gang bergab fährt, kann es sein, daß er weniger verbraucht als wenn er im 1. Gang steil bergauf fährt. Die Frage ist also nicht beantwortbar, weil eine wichtige Angabe, nämlich die Belastung, fehlt.

nein, tut er nicht. Wenn Du das vergleichen möchtest, dann mußt Du erstmal den Verbrauch pro Stunde nehmen, denn der Streckenbezogene Verbrauch ist natürlich ein ganz anderer. Nehmen wir mal den Motor aus dem Auto raus und drehen ihn ohne Belastung auf 6000U/min und messen den Verbrauch in Liter pro Stunde. Dann hängen wir eine Bremse dran und belasten den Motor, geben aber gleichzeitig mehr Gas, so daß die Drehzahl von 6000U/min gehalten wird. Ergebnis? höherer Verbrauch bei gleicher Drehzahl, da ein größeres Drehmoment erzeugt werden muß und also mehr Leistung abgegeben wird.

Grüße

pj

OMG! Was man hier für Müll lesen musste.... Die Antwort hier is die einzig vernünftige!

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