Unser unkastrierter Rüde wird plötzlich von anderen unkastrierten Rüden angebellt/angeknurrt?

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Sowas kann man aus der Ferne nicht abschätzen und keinesfalls beurteilen. 

Also ihr habt einen intakten Rüden mit ordentlich Eiern. 

Woran das liegt, muss man vor Ort sehen. 

Wichtig ihr müsst euren Hund lesen können, könnt ihr weder von eurem noch vom anderen das Verhalten einschätzen, kommt es zu solchen Situationen, wie von dir beschrieben. 

Ich lebe hier in München, und gehe fast täglich die Isar entlang, meilenweite Wiesen und es tummeln sich Hunden weit und breit. 

Oftmals bei schönen Tagen, lege ich mich mit meinem Rüden dort hin und wir lassen die Seele baumeln. Und ich bin erstaunt , wie gut die Hunde alle miteinander kommunizieren. Vor kurzem trafen sich 5 Rüden , alles ging so friedlich zu. Etwas angespannt aber jeder wollte Konflikte vermeiden . Und das macht gutes sozialverhalten aus.

Zur ersten Situation, ich hätte den Rüden erst garnicht zu meinem gelassen. Wer so hinterfotzig ankommt und aufdringlich schnuppert, ohne das deiner das mitbekommen hat. 

Meiner Meinung nach hättest du das regeln müssen. Anderen verscheuchen oder deinen drauf aufmerksam machen, hey da hinter dir ist ein anderer Hund. 

Und wenn ich sehe das die anfangen rum  „zu gockeln „ 

Dann wird der Kontakt sofort getrennt. Rum Gockeln ist für mich unter Rüden, wenn sie sich im Kreis drehen, gegenseitig beschnuppern, Ruten aufgestellt, kurz wedelnd , Ohren nach vorne gerichtet,  und die Hunde fixieren sich kurzzeitig immer wieder ohne jegliche Beschwichtigungssignale.

Bei sowas kann es von einer auf der anderen Sekunde knallen. Da brauchst du einen Hund der absolut zuverlässig auf den Rückruf hört oder auf ein zuverlässiges „weiter“ 

So das er sich abwendet und die Situation sich dann entspannt. 

***Ende vom Lied war, dass der andere Hund sich bald festgebissen hatte an unsrem.***

***Was macht unsrer, er wäre am liebsten wieder zu dem Rüden hin zum spielen,***

Absolute Fehlinterpretation vom Verhalten, und du siehst ja wie das geendet hat. Dein Hund wollte sicherlich beschwichtigen und drehte ab in den Flirt Modus, wenn sie hibbelig hin und her tänzeln. Belese dich mal zu den 3 Fs (Flirt, fight, und freeze [einfrieren]) 


Da hättest du schon weit aus früher reagieren müssen. 

Ich halte zur Not den anderen Hund fest, wenn dieser ein Geschirr oder Halsband hat. Und warte bis endlich mal die Besitzer kommen, die sich dann ne Standpauke anhören dürfen. 

***dieser Nachbarshund dann aber auch direkt angefangen hat zu bellen und die Zähne zu zeigen usw.***

Meiner Meinung nach könnt ihr weder euren noch andere hunde lesen und die Situation vor ab einschätzen. 

Knurren und bellen der kommuniziert. Wichtig ist was vorher passierte . 

Bitte beschäftigt euch mehr mit der Körpersprache und schützt euren Hund mehr. 



In der Situation früher reagieren, hat sich als schwierig gestaltet, da wir selbst in dem Moment verplext waren, dass auf einmal ein anderer Hund hinter unserem stand.

Man muss es sich so vorstellen, unser Hund lief vor uns, hat geschnuppert, sein Geschäft erledigt mitten im Weinberg. Weit und breit war niemand zu sehen gewesen.

Mein Mann und ich haben uns unterhalten.

Auf einmal stand hinter unserem ein anderer Hund. Wir haben unseren gerufen, aber unsrer kam schon gar nicht mehr zu uns, da der andere Hund ihm den Weg abgesperrt hatte. Bis wir die 5 Meter zu den zweien hingelaufen sind, war es dann auch schon zu spät. Mein Mann hat gerufen und geschrien und versucht den anderen Hund weg zu treten von unserem, was alles nix brachte. Erst als nach ewigen Sekunden der Mann/Besitzer dieses Hundes ankam, hat er dann abgelassen.

Und wir konnten den anderen Rüden nirgends festhalten, da er weder Geschirr noch Halsband anhatte und selbst als mein Mann ihn irgendwie weg holen wollte, zeigte dieser Hund meinem Mann die Zähne und wollte schon zuschnappen, deshalb hat mein Mann es dann mit treten versucht. Aber das alles hatte, wie schon gesagt, nichts gebracht.

Wir können sehr wohl unseren Hund lesen. Zu der zweiten Situation! Unsrer hatte die Rute auf halber höhe und hat zum spielen aufgefordert. Daraufhin hat der andere Hund angefangen die Zähne zu zeigen. Wie wir unsren dann zu uns gerufen haben und weg wollten, kam der andere hinterher und knurrte und bellte unsren an.

Das Ding hier ist einfach, die Besitzer scheren sich einen Dreck um ihre Hunde. Da wird nicht zurück gerufen o.Ä., sondern immer nur gesagt "der macht nix". Naja sieht man ja, wie die nix machen.

Mittlerweile gehen wir viel im Wald spazieren hier und es läuft wunderbar. Da kann sogar unsrer auch mal an anderen Hunden frei bei fuß an anderen vorbei laufen,... es scheint uns so, als wären die Hunde, die frei im Wald rumlaufen, einfach besser trainiert und gehorchen auch besser.

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@Rinachen92

Danke für den Stern. Aber Wie kannst du dich über andere Besitzer aufregen , wenn ihr selber einen Hund habt der nicht zuverlässig auf ein weiter reagiert. 

***Auf einmal stand hinter unserem ein anderer Hund. Wir haben unseren gerufen, aber unsrer kam schon gar nicht mehr zu uns, da der andere Hund ihm den Weg abgesperrt hatte.***

Weinberge da ist meilenweit Platz zum ausweichen. Ein Hund der verlässig hört, lässt sich durch sowas nicht beeindrucken, 

Der geht einen Bogen um den anderen Hund und folgt seinen Bezugspersonen. 

Zu einem Konflikt gehören immer zwei Hunde. Einer der ärgert und einer der darauf nicht eingeht, Zack knallen zwei gleiche Charaktere zusammen. 

Oben schreibst du das beide Hunde dominant waren. Und ein Hund nach einem ernsten Angriff will alles andere aber keinesfalls spielen. 

****. Was macht unsrer, er wäre am liebsten wieder zu dem Rüden hin zum spielen, was der andere natürlich mit Zähne fletschen und anknurren entgegnet hatte.****

Verstehe auch nicht warum man da nicht sofort reagiert? Wenn ich sehe meiner fühlt sich unwohl, da sehe ich sofort beim ersten beschnuppern. Dann wird der andere weg gescheucht. Ihr habe euren Hunde völlig alleine gelassen. 

Gespielt wird nur noch mit bekannten und befreundeten Hunden. 

So und er Nachbarshunde kommuniziert mit euren. Lass mich in Ruhe hau ab. Und wenn deiner da noch hibbelig umeinander tänzelt müsst ihr reagieren. 

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Wir mussten diesen dann weg treten

Mein lieber Herren-Gesangverein, ich kann @Einafets2808 nur Recht geben: Deine Kenntnis von Hunden ist mit "erbärmlich" noch sehr wohlwollend beschrieben.

Wenn du das nächste Mal so ein Problem hast, "trittst" du höchstens gegen einen Stein; aber nicht in einen Hund.   

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Stattdessen packst du die Hinterbeine des oberen/aggressiveren Hundes und ziehst sie langsam aber stetig nach hinten. Nicht "reißen", sondern einfach nach hinten wegziehen, bis er den anderen Hund loslässt ... und dann noch zwei, drei Meter weiter. Wenn du Angst vor ihm hast, notfalls eben auch so lange, bis der Hund sich beruhigt und zu wimmern anfängt.   

Der Hund verliert das Gleichgewicht und lässt von seinem Gegner ab, um sich um die neue Gefahr zu kümmern. Solange du seine Hinterbeine in der Hand hast, kann er aber gegen dich nichts - wirklich gar nichts - ausrichten. Und wenn du ihn weiter rückwärts ziehst, bleibt ihm nichts anderes, als selbst auf den Vorderbeinen mitzulaufen, wenn er nicht geschleift werden will und gänzlich hilflos herumliegen muss.

In diesen Sekunden ist er halbwegs ansprechbar, reagiert also auf deine Körpersprache. Zeige dich dann selbst aggressiv. Sei laut, halte ihm aber keine Standpauke, sondern gib kurze, laute Kommandos ("Weg!", "Ab!", "Nein!", "Verpiss dich!", etc.) im Stakkato, mache dich bullig, zeige dich zornig, "drohe ihm Schläge an". 

Damit schaffst du genug Ablenkung, um deinen Hund auf die Beine kommen zu lassen und abdrängen(!) zu können. Denn das eigentliche Problem beim Beenden eines Streits ist normalerweise nicht das Beißen selbst, sondern das Nachfassen des unterlegenen Hundes.

Wenn es sich um einen aggressiveren Hund als einen halbwegs erzogenen Labrador handelt, und wenn er kein Geschirr trägt, an dem du ziehen könntest, kannst du auch deine Leine benutzen: Der angreifende Hund ist in aller Regel so sehr mit seinem aktuellen Gegner beschäftigt, dass er dich gar nicht wahrnimmt. Das nutzt du aus, indem du deine Leine - doppelt genommen - direkt hinter seinen Vorderbeinen unter seinem Bauch durchziehst. Dann steckst du das eine Ende durch die Schlaufe der Leine. Und dann stellst du dich direkt über ihn und ziehst ihn an der Leine senkrecht nach oben; so dass die Vorderbeine den Kontakt zum Boden verlieren. 

Solange der Hund vorn "angehoben" ist, kann er sich kaum rühren. Und da du über ihm stehst, musst du nur darauf achten, dass er deine Oberschenkel nicht erwischen kann, sollte er um sich schnappen. Ihm bleibt dann nur, auf den Hinterbeinen herumzutänzeln und irritiert zu sein, weil er gepinnt ist.

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Nebenbei bemerkt: Es ist DEIN Job, darauf zu achten, dass dein Hund in aller Ruhe die Nase am Boden haben kann. Während er also beobachtet, wie das Gras wächst und nebenbei Grillen fängt; hast du die Umgebung im Blick zu halten und deinen Hund vor Gefahren zu warnen. Wahlweise, indem du ihn unmittelbar zurück beorderst, oder indem du ihn wenigstens auf die Dinge aufmerksam machst.

Dieses einfache - und von allen erwartete(!) - Verhalten vermeidet die meisten Beißereien schon von vornherein, weil sich nur sehr unerfahrene oder besonders aggressive Hunde mit zwei aufmerksamen Gegnern anlegen.

Stattdessen packst du die Hinterbeine des oberen/aggressiveren Hundes

Wenn Sie das in solch einer Situation packen, bitteschön.
Da sind uns unsre Hände doch zu wichtig, als das wir sie dann verletzt bekommen. Einen 40 Kilo Hund, der "wild" geworden ist, packen wir nicht an den Hinterbeinen.

Zeige dich dann selbst aggressiv. Sei laut, halte ihm aber keine Standpauke, sondern gib kurze, laute Kommandos ("Weg!", "Ab!", "Nein!", "Verpiss dich!", etc.)

Dies haben wir versucht, hatte aber rein gar nichts gebracht. Selbst auf seinen Besitzer hatte er erst dann gehört, als dieser ihn an den Ohren von unsren weg zog.

Wenn es sich um einen aggressiveren Hund als einen halbwegs erzogenen Labrador handelt,

Das ist das Problem, dieser Hund war/ist nicht erzogen.
Sonst würde er keine 20 Meter von seinem Besitzer entfernt laufen und sich an unsren anschleichen, dass noch nicht einmal wir inmitten von Weinreben ihn bemerkt hätten.

Das war nämlich das Problem, dass wir in diesen Weinreben gelaufen sind. Mehr wie vor und zurück schauen, können wir nicht tun um zu gucken, ob von irgendwo ein anderer Hund kommt. Und da war einfach nichts gewesen.

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Hi,
was mich etwas stutzig macht ist seine Reaktion auf läufige Mädels. Hat das Mädel echt die Standhitze ist da in der Regel kein Halten mehr, entweder waren die Mädels nicht in der Standhitze oder man sollte ihn evtl mal auf sein Hormonstatus hin untersuchen, evtl würde das auch erklären warum es mit anderen Rüden so gar nicht mehr geht.

Ansonsten ist es schwer im Internet die gesamte Situation zu bewerten, einfach weil man ja nicht die ganze Geschichte kennt. Auffällig ist nur das ja selber schreibst das er zb dominant reagiert hat, in meinen Augen hat er sich wirklich nur erschrocken und nachfolgend aufgeplustert um sich Platz zu verschaffen, das kann schonmal passieren das sollte man nicht zu streng bewerten. Allerdings könnte genau das den Kampf ausgelöst haben. Beim zweiten Zwischenfall schreibst du das beide schnuppern wollten, waren da beide angeleint? (Bedenke mögliche Leinenaggressionen) Und darf dein Hund überall schnuppern,wo er will? Wenn ja so ist es besser selber zu entscheiden wo er schnuppern darf, denn andere Hunde gehören zu anderen Rudeln (überlege mal was passiert wenn zwei wolfsrudel in der Natur in ein Revier zusammenstossen). Lässt man sein Rüden solche Wünsche immer durchgehen so wird er sich als Rudeloberhaupt beim anderen vorstellen, was wirklich nicht erwünscht ist. Denn in den Moment führt er euch und bestimmt wohin ihr geht und was ihr macht.

Aber das sind halt nur zwei Punkte von einer sicher langen Geschichte und die können kein klares Bild erzeugen was da nun nicht ganz passt. Würde euch nur raten euren vor anderen erstmal weiter abzuschirmen, sprich kommt einer so fies angerannt seit ihr vor den eigenen Hund baut euch gross auf und läuft mit festen zügigen Schritten auf den anderen zu und noch bevor er euch erreicht sagt ihr laut Ab. Ihr müsst dabei aber wirklich auch ausstrahlen,das ihr das echt ernst meint und vor allen ihn meint, er wird evtl versuchen im bogen drumherum zu laufen, da gilt es den Weg abzuschneiden. Seit dabei ruhig und nicht hektisch, seit also eher die Grenzmauer und nicht der Hooligan.

Und achtet mal etwas auf sein Verhalten wenn er andere Rüden trifft, geht er wirklich freundlich auf die anderen zu oder ist er womöglich immer aufgeplustet (macht sich gross)? Oder ist er nervös und hibbelig? Sieht das so als wäre er auf dem Sprung wenn er hinten schnüffelt? Ist er locker oder angespannt?

Und reflektiert auch eure Gedankenwelt, habt ihr euch evtl,auch erschrocken wo der eine Rüde angerannt kam? Hattet ihr da evtl schon im Hinterkopf das es bei zwei Rüden knallen könnte, weil ihr mal gehört \gelesen habt das potente Rüden dominant sind?Hattet ihr beim Nachbarhund evtl schon Angst oder eine düstere Vorahnung das die sich nicht leiden können aufgrund der vorhergegangenen Erfahrungen? Auch das ihr nun Angst habt den Weg zu laufen gehört mit zu den Problem, dadurch rutscht man leicht in ein Hamsterrad aus dem man so schnell nicht rauskommt.

Würde also den Besuch einer Hundeschule mal vorschlagen mit den Schwerpunkt Kommunikation und Verhalten. Ziel,sollte da sein das man die Kommunikation auch innerartlich etwas versteht, das Verhalten deuten und einteilen kann was ein mehr Sicherheit gibt. Hinzu kommt das man so auch erstmal lernt solche Begegnungen zu managen, man kann auch erstmal wieder gute positive Erfahrungen sammeln, um seine eigene Angst da auch etwas zu bekämpfen.

 

 

 

 

 

 

Hallo,

nein unsrer darf nicht überall schnuppern bei anderen Hunden. Wenn beide an der Leine sind, sowieso nicht.
Beim zweiten Vorfall war der andere Hund an der Schleppleine gewesen, weil er ansonsten weglaufen würde. Wie gesagt, die zwei kennen sich von klein auf. Das jetzt zu solch einem Vorfall kam, hat uns selbst überrascht.

Bei der ersten Situation, hat er die Rute oben gehabt, da er sich, so wie wir denken, eben erschrocken hat. Wir selbst uns ja auch, weil wir den anderen Hund vorher weder gesehen, noch gehört haben, erst als er bei unsrem war.

Und er interessiert sich zwar für Hündinnen die in der Standhitze sind, aber drauf gehen - Fehlanzeige. Das wollen wir auch nicht und unterbinden dies auch sofort, sobald wir es sehen. Das muss man dazu sagen. Da reicht von uns ein scharfes "nein" und dann lässt er dies auch bleiben.

Wenn unsrer andere Hunde sieht, egal ob Männlein oder Weiblein, dann fängt er an zu fiepsen und wenn es okay ist das gespielt werden darf, also auch nach kurzer Absprache mit dem anderen Besitzer, leinen wir unsren ab, oder geben ihn ansich das okay wenn er frei läuft und dann startet er durch und ja rennt im besten fall mit dem anderen Hund um die Wette. Auch zusammen Stöckchen hinter her rennen und sich teilen, bzw unsrer gibt alles ab was man wirft, wenn ein anderer Hund dabei ist. Und so wird dann eben gespielt. Auch gemeinsam ein Stück Weg laufen funktioniert mit gewissen Hunden gut. Meistens wenn der gegenüber einer ist, der etwas älter ist und ruhig vom Wesen her ist. Aufpulstern tut er sich nicht. Hibbelig ist er. Liegt aber auch daran, dass man eher selten mal andere Hunde trifft, die auch spielen wollen.

Das sage ich extra deshalb, denn wir hatten vor 2 1/2 Jahren einen Zweithund gehabt. Nach den ersten 2 Tagen haben die beiden sich super verstanden. Da war auch dieses hibbelig sein weg gewesen.

Er ist immer dann hibbelig, wenn er neue Hunde trifft. Bei Hunden die er bereits kennt, geht das ganze ruhiger von statten.

"Und reflektiert auch eure Gedankenwelt, habt ihr euch evtl,auch
erschrocken wo der eine Rüde angerannt kam? Hattet ihr da evtl schon im
Hinterkopf das es bei zwei Rüden knallen könnte, weil ihr mal gehört
\gelesen habt das potente Rüden dominant sind?Hattet ihr beim
Nachbarhund evtl schon Angst oder eine düstere Vorahnung das die sich
nicht leiden können aufgrund der vorhergegangenen Erfahrungen?"

Wir haben uns erschrocken, als der andere Rüde angerannt kam. Aber wir haben nie im Kopf, dass es nicht klappen könnte zwecks dominanz, weil wir es gar nicht kannten. Bisher hat sich seit 3 Jahren jeder andere Hund mit unsrem verstanden. Da gab es nie irgendwelches dominante verhalten oder gar ne Beißerei. Auch bei der zweiten Situation hatten wir keine düstere Vorahnung, da die zwei sich ja kannten von klein auf, wir haben nur 1 Jahr woanders gewohnt.

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Auch Rüden die sich so benehmen haben eine schlechte Kinderstube. Dann gibt es schon Rassen die Dominanter und territorialer sind.

Retriever die sich so benehmen haben ein schweren Wesensfehler und stammen höchst wahrscheinlich nicht aus seriöser Zucht.

Angriffige Hunde haben in der Regel auch Besitzer die das Verhalten gut finden oder aus Unwissenheit mit ihrem Verhalten fördern.

Euer Hund ist jetzt erwachsen. Man lässt erwachsene Hunde, egal ob Rüden oder Hündinnen nicht einfach so zusammen. Denn es sind Rivalen! Miteinander spielen tun nur befreundete, sich gut kennende Hunde. Bei allen anderen ist dieses Spiel Vorspiel zum Ernstfall.

Kein normaler Mensch würde zwei Hengste oder zwei Stiere gemeinsam in einen Stall oder auf eine Weide stellen, mit Hunden wird aber ständig so ein Unfug gemacht. 

Google auch Kommentkampf

Man lässt erwachsene Hunde, egal ob Rüden oder Hündinnen nicht einfach so zusammen.

Wir haben den Kontakt auch nicht gewollt. Denn wie schon geschrieben, kam der andere Hund auf unsren einfach zu, ohne das wir es im vorneherein bemerkt haben!!!

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@Rinachen92

ja eben. denn wenn der Kontakt trotzdem zustande kommt, dann knallt es bei den Kontrahenten vielleicht sogar ernsthaft. 

Diese Situationen, wo ein anderer freilaufender Hund kommt werden ihr in eurem Hundehalterleben noch oft bekommen. Das ist (leider) so. Froh sein, kann dann der, der einen selbstbewussten Hund sein eigen nennt, einen mit Eiern  ;-)) 

die gockeln, wie es jemand hier so schön nannte, umeinander herum. Pöbeln und rempeln sich an, ziehen sich vielleicht auch mal am Fell und wenn sie keine Zuschauer mehr haben, weil beide Besitzer plötzlich beherzt in die entgegen gesetzten Richtungen auseinander laufen, dann ist der Spuk auch rasch beendet.

Also: nicht stehenbleiben und quasi den Zuschauer mimen, denn das verschlimmert solche Situationen.

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