Ihm drohen bis zu 40 Jahre. Und aktuell sieht es gar nicht mehr danach aus, dass er mit der milden Strafe rechnen kann, die man ursprünglich mal annahm/erhoffte (bis 5 Jahre).

Selbst in den USA ist man regelrecht irritiert, wie viele Zeugen - auch, und gerade, Polizei-Beamte - gegen Chauvin aussagen. Gut möglich also, dass er, zum Teil auch aus politischen Gründen, zum Exempel wird und die Höchststrafe (oder nahe daran) bekommt.

Aktuell glauben jedenfalls die amerikanischen Medien ziemlich einhellig, dass die einzige "Rettungsstrategie" für Chauvin sein kann, dass er nachweist, dass nicht Chauvin, sondern der Drogenkonsum des Opfers, maßgeblich zum Tod beitrug. Sollte das nicht gelingen, wird es verdammt eng.

Das gilt insbesondere, da der zuständige Polizeichef bereits vor Gericht ausgesagt hat, dass Chauvin nicht nur kein Recht hatte, sondern er sogar wissentlich gegensätzliche Anweisungen ignoriert bzw. übertreten hat, als er dem gefesselten Opfer immer noch das Knie in den Hals rammte. Allein durch diese Aussage gerät er gefährlich nahe an den Vorsatz. Und dann rasseln typischerweise sehr hohe Zahlen...

... aber schauen wir mal. Das Urteil wird ja schon bald erwartet.

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War sie nicht. Sie ist lediglich in den erzählerischen Fokus gerückt, weil sie - anders als eine Geburt, die jeder schon mal irgendwie miterlebt hat - etwas außergewöhnliches ist.

Ansonsten gilt: Die gesamte Geschichte um Jesus herum stellt auf den Wert-Nachweis ab. Das beginnt bei der Geburt (wo ihm verschiedene Dinge nachgesagt werden, weil dies von der Bibel so gefordert wird, um den "wahren Messias" erkennen zu können), und das endet bei der Auferstehung (die ebenfalls den besonderen, nachgerade göttlichen Wert des Menschen Jesus betont).

Und zwischendrin sind weitere Ereignisse und Begebenheiten beschrieben, die "biblisch gefordert" werden, um die Legitimität des Jesus quasi zu beweisen.

(Bis ins 4. Jahrhundert hinein glaubten wesentliche Teile der Christen nichts anderes als heute die Moslems: Jesus war ein Prophet, ein von Gott berufener Mensch; doch selbst keineswegs ein Gott. ("ICH bin dein EINZIGER Gott!", sagte Gott mit drohend erhobenem Zeigefinger.) Und er kam zwar nicht ohne Wunder, also göttliche Hilfe, sehr wohl aber ohne göttliche Fähigkeiten aus.

Erst als die Kirchen anfingen, ihre Glaubensgenossen wie Vieh abzuschlachten, weil sie sich der neuen Kirchen-Hierarchie, die Jesus so vehement abgelehnt hatte, als er "mit Vollmacht lehrte", nicht beugen wollten, begann auch die Auferstehung - und vor allem deren offensichtliche Göttlichkeit - eine besondere Rolle zu bekommen.)

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  • Nach Ansicht der RKK dient Sex ausschließlich der Fortpflanzung. Spaßvögel sind dort nicht gern gesehen und gelten sogar als Sünder.
  • In der Bibel sind jedoch nur Selbstbefriedigung und und Lustbefriedigung unter Schwulen (nicht: Lesben) ausdrücklich belastet. Den Rest haben sich die Christen allein ausgedacht.

Mit dem Oralsex ist es allerdings wie mit vielem in der christlichen Kirche: Es gibt Interpretationen davon.

Beispiel: Weißt du, wie die schwäbischen Maultaschen (Fleisch umhüllt mit Brot-Nudel-Teig) entstanden sind? Da in der Fastenzeit der Fleischverzehr verboten ist, dachten sich einige Mönche einen Trick aus: Sie umhüllten das Fleisch mit Brot. So konnte Gott es nicht sehen; und was er nicht sieht, kann er nicht bestrafen; denn Gott ist ein gerechter Gott.

Ein Scherz? Mitnichten!

Noch ein Beispiel: Wieder Fleischverzehr. Diesmal Wildfleisch. Darauf wollten die hohen Herren der christlichen Kirche natürlich auch während der Fastenzeit nicht verzichten. Dummerweise geht das in dieser Zeit nicht. ... Aber Fisch! Fisch geht. Und deshalb beschloss man, dass Rehe und Wildschweine, die beim Durchschwimmen eines Flusses oder Sees erschossen würden, nicht dem Wild, sondern - weil schwimmend - den Fischen zuzuordnen seien.

Ein Scherz? Mitnichten!

Noch ein Beispiel: Starkbier. Seinerzeit war es während der Fastenzeit (und damals fastete man insgesamt fast ein halbes Jahr; wenn auch nicht zusammenhängend) strikt verboten, starken Alkohol zu verzehren. Das Dünnbier bzw. der dünne Wein waren üblich, weil die Wasserqualität seit dem Abzug der Römer drastisch gelitten hatte; jedoch eben keine "Besäufnisse".

Also brauten ein paar Mönche ein ordentliches Starkbier für ihren Eigenbedarf. Um das genehmigen zu lassen, schickten sie ein Fass als Probe an den Bischof. Pfiffigerweise ließen sie das Fass jedoch undicht, so dass die Bierprobe auf dem Weg verdarb. Der Bischof probierte das völlig verdorbene Bier und stellte fest, dass es sich nachgerade um eine Strafe handele und nicht dem Genuss diene. Seitdem durften die Mönche dieses Klosters jede Fastenzeit mit einem ordentlichen Starkbier-Dauer-Vollrausch verkürzen.

... mit dem Oralverkehr ist es ganz ähnlich; nur weniger jugendfrei. ;)

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Wenn das für den Religionsunterricht ist, dann erinnere deinen Reli-Lehrer mal an Jesus. Und falls bei diesem Namen irgendwas bei ihm klingelt, sage ihm, er solle mal nachschlagen, was in Mt 6, 5-13 steht:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

-- Mt 6, 5-13

Jesus sagt also ausdrücklich, das sei das einzige "sinnvolle" Gebet zu Gott; und jeder, der anders bete sei ein Heide oder ein Heuchler. Und Martin Luther war gewiss vieles, aber weder Heide noch Heuchler. Also kannte er wohl nur dieses eine Gebet.

... aber wer war schon Jesus, nicht wahr?!

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Unabhängig von wichtigen offenen Fragen ein paar einfache Lösungsansätze:

  • Klebe etwas vors Fenster, so dass der Hund nicht so leicht rausschauen kann.
  • Sperre den Zugang zum betreffenden Zimmer, wenn es nur eines ist.
  • Achte darauf, WANN du ihm Aufmerksamkeit (Auch ein "Nein!" oder "Aus!" ist Aufmerksamkeit!) gibst. --- "Falsche" Aufmerksamkeit ist Belohnung für den Hund und durchaus ein indirektes "Gut gemacht! Weiter so!"
  • Beschäftige den Hund mit Spielen und Kommandotraining, wenn er am Fenster einparken will.
  • Biete interessantes(!) Alternativ-Verhalten an. (Manche Hunde lieben Versteckspiele; andere mögen gern Tricks vorführen, wieder andere lassen für eine Extra-Runde Bauch-Kraulen sogar das Futter stehen.) Hast du etwas interessantes gefunden, dann setze es ein, UNMITTELBAR BEVOR dein Hund sich aufschaukelt. Also nicht erst, wenn er schon hart angespannt ist oder gar kläfft, sondern schon, wenn er dir signalisiert, dass er GLEICH bellen wird.
  • Sei ultra-konsequent (lasse es kein(!) einziges(!) Mal(!) durchgehen), aber bleibe immer ruhig, als wäre es das erste Mal.
  • Ändere die Tagesroutine. Laste den Hund vor längeren Pausen im Wohnzimmer vor allem und insbesondere physisch aus.

All das lässt sich mehr oder weniger intensiv in den Alltag einbauen, ohne gleich einen intellektuellen oder physischen Kopfstand machen zu müssen. Für eine dauerhafte Lösung braucht es aber zwingend ultra-konsequentes Verhalten (Du darfst es in den nächsten Wochen KEIN EINZIGES MAL durchgehen lassen; noch nicht mal den Ansatz dazu; denn jedes Mal wirft dich im Fortschritt wieder weit zurück.) Und du brauchst zwingend Mega-Geduld & Gelassenheit. Denn es wird dir noch viele, viele Male passieren, bevor sich erkennbar ein dauerhaft schleichender Besserungsprozess einstellt.

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Diese metaphysische Frage kann dir niemand beantworten. Es ist nur eine Variation von "Glaubst du an Gott/Götter?"

Und was sind "höhere Wesen" überhaupt? Nehmen wir einfach mal an, einst waren Außerirdische hier und haben ein paar Gen-Experimente mit den Affen gemacht und probiert, ob die Affen oder die Delfine schneller intelligent werden und diese Intelligenz nutzen. Heraus kam der Mensch. ... ist das dann ein "höheres Wesen"? Und war es "von vornherein da"?

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Das hängt davon ab, wie sehr du Allah oder den Exegeten vertraust:

  • Allah selbst scheint es ziemlich egal zu sein, er hat dazu nichts überliefert. Das könnte daran liegen, dass er sowieso in dein Herz schauen kann und ihm deshalb ziemlich egal bleiben darf, welche eifernden äußerlichen Formalitäten du zelebrierst.
  • Die Fatwas sagen jedoch regelmäßig, dass mit gebundenem Haar zu beten gleichbedeutend ist, mit gebundenen Händen zu beten: Du verweigerst Allah also den Respekt, wenn du sie nicht mit in die Sajda nimmst. Es ist also makrooh (verhasst, verpönt, missbilligt).

Entsprechendes gilt auch für "langes Haar": Schulterlänge ist das äußerste der Gefühle, sagt die Sunna. Und selbst das nur, wenn es nicht anders geht; denn es ist ein Kennzeichen der Narren. Und dem Propheten wird nachgesagt, dass er sagte: "Wer ein Volk nachahmt, der ist von ihnen; und wird mit ihnen gehen."

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Man kann ja schließlich nicht nur Aroma und Nikotin Salz dampfen

Das wäre in der Tat noch gesundheitsschädlicher als sowieso schon und ggf. sogar sehr schnell echt gesundheitsgefährlich, ja.

möchte diesmal mehr Nikotin reinmachen

Wenn du Nikotin bereits gewöhnt bist, kann im Wesentlichen nicht allzu viel passieren. Bei einer "Überdosis Nikotin" wird dir zunächst schwindelig, dann schlecht. Wenn du diese Signale missachtest und weiterqualmst, kann es sehr unangenehm werden; ggf. lässt du dir auch das letzte Essen noch mal durch den Kopf gehen. Dann wird's aber wirklich Zeit, eine Weile auszusetzen, bis es dir wieder besser geht.

Umbringen würde es dich aber nur, wenn du wirklich alle Warnzeichen deines Körpers ignorierst.

Als grobe Faustregel auf etwa 90-100 ml Base:

  • ohne Shots = nikotinfrei
  • 1 Shot = Gelegenheitsraucher
  • 2 Shots = leichter Raucher
  • 3-4 Shots = kräftiger Raucher
  • 4-5 Shots = (sehr) starker Raucher

1 Shot = 10 ml á 20mg/ml

Letzten Endes hängt es aber auch davon ab, wie viel du dampfst. Wenn du nur alle halbe Stunde mal nuckelst, kannst du mehr reinmachen, damit dich das Nikotin flasht. Wenn du ständig nuckelst, solltest du eher (deutlich) weniger nehmen, damit dir nicht schlecht wird.

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Weil Dinge selten absolut eindeutig sind. Und selbst dann gäbe es noch Leute, die diese Eindeutigkeiten übersehen oder gar nicht erfassen könnten (oder wollten, weil es ihnen beispielsweise ihre Ideologie verbietet).

Praktisch ALLES hat Vor- UND Nachteile. Es ist eine Frage der jeweiligen Gewichtung, was am Ende überwiegt.

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Natürlich. Es ist ein anerkannter Staat. Man mag ihn nicht. Aber es gibt keine Verbote.

(Ein Bekannter hat übrigens früher gern mal sein Grundstück mit der palästinensischen Flagge geschmückt, wenn er in den Urlaub gefahren ist. So konnte er sicher sein, dass die Polizei häufiger an seinem Grundstück vorbeifährt und damit Einbrecher abgeschreckt werden ... hat er behauptet.)

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Pro

  • Irgendjemand muss es ja machen. Schließlich ist es Voraussetzung für zahllose weitere technische Entwicklungen der Gegenwart und Zukunft. Und Deutschland kann sich mittelfristig nicht noch mehr Abstieg leisten.

(Selbst in Rumänien hat man in jedem Taxi, jedem Bus und jedem Zug unterbrechungsfreies Internet. Und in jedem noch so kleinen Kaff, zu dem es oft nicht mal eine befestigte Straße gibt, liegen Breitband-Anschlüsse. ... Nur das einigste High-Tech-Land Deutschland, das sich so sehr auf die Private-Public-Partnership verlassen hat, ist mittlerweile abgehängt und zunehmend von allen guten Geistern verlassen.)

Contra

  • Warum muss immer nur der Steuerzahler hinhalten, wenn es darum geht, Verluste bzw. weniger rentable Geschäfte zu finanzieren? Die Konzerne haben sich darum gerissen; nun sollen sie auch den Ausbau in weniger rentablen Gegenden finanzieren. Notfalls per Zwangsverordnung als Kostenbeteiligung.

(Deutschland wurde von den Konzernen massiv ausgebeutet und missbraucht. Mittelfristig ist es nicht bezahlbar, wenn immer nur die Gemeinschaft einspringen soll, sobald es nicht mehr ausreichend rentabel ist; eine Querfinanzierung durch rentablere Projekte aber infolge der Reichen-freundlichen Politik unmöglich gemacht wird. Um also das Abwirtschaften zu reduzieren, muss auch der Steuerzahler allmählich aufpassen, in welche Projekte er überhaupt noch Geld stecken kann.)

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