Eine feine Sache, die sicherlich wieder für ein bisschen mehr Umgänglichkeit unter den Menschen sorgen könnte. Doch wenn es ein Beruf werden soll, müsste man ja davon leben können: Wie viel wärst du denn bereit, für so einen Kuss zu bezahlen, MissAmbrose?

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Anders

Sie ist nicht hinreichend vernetzt und hat starke Gegner, die selbst auf den Thron schielen. Deshalb kann sie machen, was sie will: Sie wird es nicht weit bringen.

Der Bonus, den Frau Merkel seinerzeit hatte, namentlich, dass sie als Frau und Ossi zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, sticht bei Frau Karrenbauer nicht mehr. Und die Macht des Parteichefs, etwas par ordre du mufti durchzusetzen, ist mittlerweile ebenfalls weitgehend gebrochen.

Damit bleiben nur noch die sogenannten "Mühen der Ebene". Und dort schleichen schon seit langer Zeit ein paar Gestalten, wie Merz und Spahn, herum, die selbst Ambitionen haben. Und die sind deutlich besser vernetzt.

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https://www.usa.gov/immigration-and-citizenship

Dort findest du alle Antworten auf entsprechende Fragen. (Achtung! Die Regeln ändern sich gelegentlich. Bleibe also am Ball und schaue immer wieder mal nach.)

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Wenn du es logisch betrachten willst: In keinem Fall, solange man Gläubiger ist.

Begründung:

Jede größere Religion hat sowas wie die "Hölle". Dorthin werden die jeweils Andersgläubigen geschickt. Und das bedeutet: Ist man Christ, kommt man in die Hölle(n) der anderen Religionen. Glaubt man an andere Götter, kommt man hingegen in die christliche Hölle.

So oder so: Glaubt man an einen Gott, landet man vollautomatisch in der Hölle der anderen Götter bzw. genauer: ihrer Religionen.

Die einzige logische Chance, sicher in den Himmel zu kommen (sofern es ihn nach dem Tod überhaupt gibt), ist, an gar keinen Gott zu glauben. Denn nahezu alle Religionen - auch die Christen - richten sich und ihre Abneigung nur an Andersgläubige; nicht jedoch an Nicht-Gläubige. Sie schicken also nur Andersgläubige, aber praktisch nie Nichtgläubige in ihre Hölle.

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Ist das bei jeder Filiale so ( Rewe,Edeka,Aldi,Lidl,Penny,...) oder nur bei einzelnen ?

Mittlerweile haben alle großen Supermarkt-Ketten Kassen, bei denen das Wechselgeld automatisch ausgerechnet und angezeigt wird.

Kleinere Unternehmen haben zumeist auch Kassen, die das Wechselgeld ausrechnen, doch gelegentlich ist das ziemlich umständlich und/oder fehleranfällig.

Nur in sehr wenigen Unternehmen bzw. bei sehr wenigen Gelegenheiten werden heute noch Kassen ohne diese "Wechselgeld-Berechnungs-Unterstützung" eingesetzt.

Ich habe einfach Angst, dass ich mich bei der Rückgabe des Rückgeldes verrechne und zu wenig oder zu viel Geld gebe, wodurch ich dann entweder Ärger vom Kunden oder der Filialle bekomme.

Diese "Angst" ist überhaupt nicht schlimm, sondern gut. Du solltest sie behalten. Wenn man abstumpft und gleichgültig wird, macht man mehr Fehler.

Aber eigentlich ist es gar nicht schwer. Schaue dir @GuenterLeipzigs Tipp an: Du musst beim Wechselgeld nicht rechnen, wenn du einfach vom kleinsten zum großen Betrag "hochzählst". Das geht oft sogar sehr viel schneller, als erst den Betrag in die Kasse einzutippen und dort das Wechselgeld ausrechnen zu lassen.

Jetzt bin ich auf Nebenjob suche und habe mich bis jetzt noch nicht getraut mich als Verkäufer zu bewerben, ...

Dann bewirb dich! Und sage den Leuten, dass du noch keine Erfahrung damit hast. Höre ihnen zu, wenn sie dir Tipps geben und frage ggf. auch nach der automatischen Berechnung durch die Kasse.

Der Rest kommt von ganz allein.

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Das Eine geht nicht ohne das Andere. Um eine gute Geschichte (= Kreativität) gut zu erzählen, braucht es ausgezeichnete Kenntnisse der Sprache (= Grammatik/Rechtschreibung/Satzformulierung). Denn erst das Spiel mit der Sprache erweckt die Geschichte zum Leben.

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Wenn die Menschheit z.B. in 100.000 Jahren noch da ist, wird es da dann noch weiteren Fortschritt geben?

Aber natürlich. Wir leben heute erst in der Steinzeit des Fortschritts; also ganz, ganz, ganz am Anfang.

Ich meine Handys werden immer dünner, irgendwann werden die Handys im Kopf sein und mit Gedanken gesteuert....was kommt dann als nächstes?

Beispielsweise "gar keine Handys mehr". Dann hast du einen kleinen Computer unter der Haut oder am Arm, mit dem du so ziemlich alles machen kann: Er zaubert ein Hologramm des von dir Angerufenen vor dir auf die Straße; er zeigt dir direkt auf deiner Netzhaut den kürzesten Weg zu deinem Seminarraum; er flüstert dir die richtige Aussprache fremdsprachiger Wörter direkt in dein Ohr bzw. übersetzt für dich ins Deutsche, so dass du niemals eine fremde Sprache lernen musst; ... wie gesagt: Wir stehen noch nicht einmal am Anfang des Möglichen.

Wenn wir die dunkle Energie und Materie kontrollieren können, dann müsste es doch irgendwann an einen Punkt kommen, bei dem wir so fortgeschritten sind, dass es keine weiteren Erfindungen o. Entwicklungen mehr gibt.

Es wird irgendwann sicherlich wieder langsamer gehen. Aber ganz aufhören? In einem unendlichen Universum voller unendlicher Möglichkeiten? Höchst unwahrscheinlich.

Wenn überhaupt, dann wohl eher mit einem Knall, in dem wir uns als Menschheit selbst vernichten.

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Hat das ganze rein rechnerische Gründe ...

Nein, im Gegenteil: Eine solche Bemessungsgrenze macht die Berechnungen komplexer.

Welchen Sinn hat die Beitragsbemessungsgrenze?

Man will damit die "Umverteilung von oben nach unten" eindämmen: Ohne diese Grenze müssten reichere/besserverdienende Menschen mehr bezahlen als sie äquivalent von der Gemeinschaftskasse "zurückerhalten" würden. (Beispiel: Ein gebrochenes Bein wird bei Reichen und Armen gleich behandelt; kostet also gleich viel.)

Der Sinn ist also EINZIG, die reichen/besserverdienenden Menschen vor den weniger gut Verdienenden zu schützen.

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Was haltet ihr vom Libertarismus?

Welche Spielart meinst du denn?

  • Jene des linken Libertarismus, wonach Privateigentum nicht abgeschafft, sondern nur gerechter verteilt werden soll; und wonach eine freie Marktwirtschaft unter strenger Begrenzung des Zusammenspiels von Großkonzernen und Politik propagiert wird?
  • Oder jene des rechten Libertarismus, wonach vielfach eine Abschaffung, mindestens aber Einschränkung der Demokratie gefordert wird, um die Eingriffe derselben in Politik und Wirtschaft zu reduzieren; und zugleich ein gesellschaftlicher Konservativismus, der zum Teil sogar totalitäre Züge erreicht, gepflegt wird?
Und warum ist er in den USA beliebt, aber nicht in Deutschland?

In den USA ist fast ausschließlich der rechte Libertarismus salonfähig. Linkslibertär Orientierte, wie etwa Bernie Sanders, werden dort schon als "Kommunisten" bezeichnet.

Daraus ergibt sich auch, warum der rechte Libertarismus in den USA beliebt ist: Im Senat sitzen fast ausschließlich Multi-Millionäre mit starker und sehr enger Verknüpfung zur Wirtschaft. Entsprechendes gilt für die meisten Medien in den USA: Auch hier führen und kontrollieren ausschließlich Multi-Millionäre und Milliardäre. Natürlich - und sehr verständlich - haben die eigene Interessen, die sie nun auch durchsetzen wollen.

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Direkt "einstellen" kann man das nicht. Aber mit einem Makro kann man darauf Einfluss nehmen.

Beispielsweise kannst du bei überschrittener Seiten- und/oder Zeichen- bzw. Wortzahl durchaus das Speichern des Dokuments verhindern und den Nutzer darauf hinweisen, dass nur maximal x Seiten|Wörter|Zeichen gespeichert werden.

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Nein

Demokratie bedeutet wörtlich "Herrschaft des Volkes". (Demos = Volk; Kratia = Herrschaft) Und nun kommst du: Wo und wie genau kannst du deine Herrschaft ausüben?

  • Kannst du bestimmen, dass Frau Merkel gehen, die Regierung ansonsten aber weitermachen soll?
  • Kannst du festlegen, wer Minister in der Regierung werden soll?
  • Kannst du wenigstens die Gesetzgebung beeinflussen?
  • Kannst du vielleicht den Bundespräsidenten selbst festlegen?

... welche Herrschaft hast du überhaupt; abgesehen davon, dass du alle 4-5 Jahre mal ein, zwei oder drei Kreuze auf einem Zettel machen darfst?

Die Antwort darauf ist zugleich die Antwort auf deine Frage, ElaRagner113.

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Oh ja, du darfst "Petitionen" einreichen, um die Politik zu beeinflussen. (Petition = Bittschrift) Doch Petitionen gab es ZU ALLEN ZEITEN. Sogar als Leibeigener durftest du Bittschriften an deinen Fürsten schicken.

Oh ja, du darfst "deinen Abgeordneten" in seinem lokalen Büro besuchen. Doch auch das gab es ZU ALLEN ZEITEN. Sogar als Sklave durftest du deinen Herrn in seinem Arbeitszimmer aufsuchen, um mit ihm zu reden.

Oh ja, du darfst "demonstrieren" gehen. Du darfst dich also gegen Beschlüsse deiner Fürsten wehren. Doch selbst das ging schon "demokratischer": Wenn etwa bei den alten Germanen ein Oberhaupt eine für die Gemeinschaft schlechte Entscheidung traf, dann durfte es getötet und ersetzt werden. Töten ist vielleicht nicht mehr zeitgemäß; aber aus dem Amt verjagen und einen anderen einsetzen wird man doch wenigstens machen dürfen, oder?!

Es ist leicht zu erkennen: Das, was man uns für "fortschrittliche Demokratie" verkauft, gab es in gleicher oder sehr ähnlicher Form schon seit Jahrtausenden. Es hat sich nicht viel verändert; abgesehen davon, dass heutige Fürsten nicht mehr "blaues Blut" haben müssen. (Gute Beziehungen zu anderen Mächtigen sind hingegen bis heute erforderlich, wenn man den Posten eines Fürsten, Königs oder gar Kaisers ergattern will.)

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Das große Problem des sozio-finanziellen Scorings ist eben genau das:

  • Du bist zu jung.
  • Du hast zu wenig relevante Kontobewegungen nachgewiesen.
  • Du hast zu wenig (langfristig sicheres) Einkommen.
  • Du hast praktisch keine Sicherheiten für den eventuellen Rückgriff.

Folglich fällst du schlicht durch das Raster. Pech gehabt! Willkommen im Kapitalismus, in dem dein Wert nur an der Größe deines Geldbeutels bestimmt wird.

Noch dazu wollte mir der Mitarbeiter nach der fehlgeschlagenen Bonitätsprüfung ein Vertrag andrehen er meinte ich würde meine Bonität steigern wenn ich einen Kredit aufnehme oder eine Handyvertrag abschließe hab das aber abgelehnt weil bei Handyverträgen ja auch eine Bonitätsprüfung brauchen...

Der Mitarbeiter hat durchaus Recht: Ein solcher Handyvertrag KANN deine Bonität - also im wörtlichen Sinne: "deinen Ruf im Hinblick auf deine Zahlungsmoral" - tatsächlich deutlich verbessern. Ganz besonders in den ersten Jahren deines selbständigen Erwerbslebens.

Das hängt damit zusammen, dass die Banken vor allem deine Zahlungsmoral (noch) nicht kennen. Deshalb gehen sie meist erst mal vom Schlimmsten aus (das hängt von zahlreichen Faktoren ab, aber im Zweifel entscheiden sie sich eher pessimistisch): Du willst nicht zahlen. Also bist du ein schlechter Kunde.

Doch wenn du mit einem Handyvertrag oder Kleinkredit artig beweist, dass du pflichtschuldig und rechtzeitig zahlst, beginnen die Banken, dir zu vertrauen: Deine Bonität steigt. Je mehr solcher Kredite du artig bezahlt hast, desto mehr.

Aber Vorsicht: Zahlst du unpünktlich oder muss man dir gar hinterherlaufen, entwickelt sich sowas im Handumdrehen zum Pferdefuß. Dann kann deine Bonität auch sehr schnell und sehr lange sehr stark leiden. Für Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Warum Handy-Vertrag oder Kleinkredit, aber nicht iPad-Miete zur Bonitätsverbesserung? Das hängt ebenfalls mit verschiedenen Faktoren zusammen. Oft ist es aber das starre konservative Korsett der Banken, die mittlerweile schon mit Handy-Verträgen klarkommen, Technik-Miete aber für "zu modern" halten, um es salopp auszudrücken.

Deshalb haben Banken oft vereinfachte Prüfungsverfahren für Handy-Vertrags-Anwärter oder Kleinkredit-Nehmer. Und darauf stellt dieser Mitarbeiter nun ab: Er schleust dich quasi durch die Maschen des Systems in das System...

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https://www.linksfraktion.de/themen/a-z/detailansicht/familienpolitik/

https://www.die-linke.de/fileadmin/download/grundsatzdokumente/programm_formate/programm_der_partei_die_linke_erfurt2011.pdf

https://archiv-wahlen.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen2019/wahlprogramm_pdf/Europawahlprogramm_2019_-_Partei_DIE_LINKE__Druckversion_.pdf

Da solltest du genug finden.

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Tatsächlich tun sich alle - auch die Russen selbst - schwer, ihr Regierungssystem in das klassische Modell einzuordnen. Deine Frage ist also völlig berechtigt und kann gar nicht korrekt und abschließend beantwortet werden.

Formal ist Russland ein "demokratischer föderativer Rechtsstaat mit republikanischer Regierungsform". Bei deinen Auswahlmöglichkeiten ist "Demokratie" am dichtesten dran, trifft es aber nicht ganz.

Am ehesten ist es eine Mischung aus parlamentarischer Demokratie (wie in Deutschland) und präsidentieller Demokratie (wie in den USA). Dafür gibt's aber bis heute keinen eigenen Namen.

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Ich fürchte, deine Frage zielt am eigentlichen Thema vorbei. Man wusste von ihm und seinen Taten zu jener Zeit. Bereits im Jahr 1972 hatte man ihn ausführlich befragt ... und ihm anscheinend Straffreiheit zugesichert, wenn man seinen Aussagen glauben darf.

Deshalb sollte die Frage vielleicht eher so lauten:

Warum wird der SS-Wachmann Bruno D. erst jetzt, im Alter von 93 Jahren, und nicht schon zu Zeiten der Ent-Nazifizierung; spätestens aber im Jahr 1972, also im Alter von 46 Jahren angeklagt?

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Um aber auf deine Frage zu antworten: SS und Wehrmacht sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Zur Wehrmacht wurde man eingezogen. Bei der SS nahm man nur sehr ausgewählte Leute auf, weil man sich dort als elitärer Club betrachtete.

Insofern gilt: Nein, er wurde nicht gezwungen.

Aaaaaber: Er ist in einer Zeit aufgewachsen, in der man ihm jeden Tag vom frühen Morgen bis in die späte Nacht erzählte, wie toll die Wehrmacht und die SS seien und was sie alles für Führer, Volk und Vaterland tun würden. Da einen klaren Kopf zu bewahren, sich gar eine eigene Meinung zu bilden, ist alles andere als einfach.

Schaue dir doch nur die heutigen Zeiten und - beispielsweise - den Hype um FFF an: Was ist Wahrheit? Was ist Lüge? Wo werden Fakten genannt? Wo wird übertrieben? In die eine oder andere Richtung. ... Das zu erkennen ist alles andere als einfach. Und dabei hast du jederzeit die Möglichkeit, dich umfassend zu informieren. An "Geheimhaltung" liegt's also nur sehr begrenzt. Das war damals anders...

Insofern gilt: Ja, er wurde durchaus "gezwungen". Nur eben nicht, wie man gern meint, mit der physischen, sondern mit der psychischen Peitsche.

"Frei von Schuld" ist er deshalb aber nicht. Er wusste, was geschah. Und er unternahm nichts dagegen. Das macht ihn mindestens zum Helfer der Täter. Und dafür MUSS es eine Strafe geben, wenn uns Moral und Gewissen noch etwas bedeuten.

Oder würden wir nicht auch jene bestraft wissen wollen, die eine Frau "nur festhalten, während andere sie vergewaltigen"; ganz egal, wie alt sie sind? Um wie viel mehr muss es uns dann darum sorgen, wenn nunmehr ganze Weltbilder davon betroffen sind?

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Der gesamte Beitrag ist ausgesprochen schwierig. Die dort angeschlagene - und man kann es leider nicht anders bezeichnen - Propaganda versucht, noch dazu sehr verkrampft, Stauffenberg als "einen von uns" darzustellen.

Tatsächlich hatte Stauffenberg mit "uns" aber nichts - wirklich gar nichts - am Hut. Im Gegenteil:

Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun.

Das schrieb Stauffenberg beispielsweise über die Polen, nachdem der Zweite Weltkrieg, den er selbst übrigens als "Erlösung" bezeichnete, begonnen hatte.

Dummerweise war Stauffenberg einer der wenigen nicht-sozialistischen bzw. nicht-kommunistischen Attentäter. Und deshalb klammert man sich so verzweifelt an ihn.

"Bürgerlich" bedeutet jedoch traditionell gerade NICHT "adelig". Schon gar nicht, wenn dieser Adel - wie die Stauffenbergs - sich so harsch vom eigenen Volk distanzierte und auf der Einhaltung alter Riten, etwa beim Umgang mit ihnen, beharrte.

Und mehr noch: Stauffenberg selbst war bekennender ANTI-Demokrat und GEGNER der bürgerlichen Entwicklung. Er verachtete die sogenannte "Gleichheitslüge", auf der die Demokratie fußt und forderte stattdessen - sic! - die "Anerkennung der naturgegebenen Ränge" (Zitat: Stauffenberg), also die Wiedereinsetzung des Adels als Herrschaftsstruktur.

All das (und noch einiges mehr, das aufzuzählen sicherlich nicht mehr notwendig ist) macht es ausgesprochen schwierig, Stauffenberg wirklich als "Widerstandskämpfer" zu sehen.

Doch noch viel weniger als Widerstandskämpfer war Stauffenberg ein "Bürgerlicher". Und das nach seinem eigenen Bekunden.

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Die Polizei wird nur mit den Schultern zucken und sagen, dass sie nix machen kann.

Das beste Mittel, dieses Problem langfristig zu lösen: Vertragt euch! Und denkt stets an den alten Aphorismus:

Ein langer Streit zeigt nur, dass BEIDE Seiten Unrecht haben.

Ich glaube dir, dass es dir schwer fällt. Ganz besonders, wenn da viel vorgefallen ist, das einen maßlos ärgert. Doch wenn niemand den ersten Schritt macht, dann geht ihr euch nur weiterhin Jahre oder gar Jahrzehnte lang gegenseitig auf die Nerven.

Wie wäre es also, wenn ihr die Nachbarn zu einem "Versöhnungs-BBQ" einladet?! Für jeden Streit gibt es irgendeine Lösung. Hört euch an, was die Nachbarn verlangen. Findet einen gemeinsamen Kompromiss, mit dem alle leben können! ... und habt genug Bier und Wein vorrätig, denn es könnte leicht ein sehr langer und sehr lustiger Abend werden. :)

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Stauffenberg war nur einer von vielen Attentätern. Und genauso wurde er auch behandelt: Als einer von Vielen. Auch über ihn gab es in der DDR Filme und Bücher. Doch eben - anders als heute - nicht ausschließlich oder vornehmlich.

Tatsächlich hatte man in der DDR ab 1991auch einen staatlichen "Stauffenberg-Orden" geplant, der "für besondere militärische Verdienste im Widerstandskampf" vergeben werden sollte. Der kam jedoch nie, da die DDR kurz zuvor zu existieren aufhörte.

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Das muss sich keineswegs widersprechen. Vielmehr hängt es stark davon ab, was genau man da eigentlich betrachtet: Die Einen sprechen von einer Entwicklung; die anderen von einem bestimmten Zeitpunkt.

Übrigens: Das Label "Made in Germany" wurde einst von Großbritannien erzwungen, um sich vor den Imitaten und Nachbauten aus Deutschland zu schützen. ... also genau dasselbe, was man heute mit "Made in China" versucht.

Und lange galt es wegen der besonderen Qualität der deutschen Produkte - gerade im Vergleich mit ähnlichen Produkten aus anderen Ländern - auch als besonderes Markenzeichen. Doch es ändert sich gerade gravierend. Die Konservativen in diesem Land haben mittlerweile so ziemlich alle Pfründe verspielt und die Lorbeeren weitgehend verfrühstückt. Mittlerweile ist vom einstigen Bildungsland und Technologievorreiter so gut wie nichts mehr übrig. Stattdessen häufen sich die Skandale - von der Deutschen Bank bis zu Volkswagen - immer massiver.

Beispielhaft sei nur der "Internet-Ausbau" genannt: Da bildet Deutschland mittlerweile fast das Schlusslicht in Europa. Selbst in Rumänien und Albanien ist das Internet flächendeckender und preisgünstiger zu haben als in Deutschland. Vom Verfall der Infrastruktur - auf der die Wirtschaft fußt und lebt - ganz zu schweigen: Hier stauen sich längst Hunderte Milliarden Euro an Investitionslücken.

Oder noch deutlicher: Während der BER-Flughafen mittlerweile fast 4-Mal so teuer geworden ist, wie er werden sollte; haben die Chinesen in der gleichen Zeit 12 Flughäfen, davon 4 Stück größer als der BER aus dem Boden gestampft. Vorbei die Zeit, als die Deutschen noch "fleißig & zielstrebig" waren...

Das wirkt sich natürlich auch mittel- und langfristig auf den gesamten Ruf aus.

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