Also ich kann meinen Hund in dieser Sache nicht einschätzen . Weiß nur dass sie damals in keiner guten Obhut war .

Ja, ja. Die schwierige Kindheit, nicht wahr?! Immer sind die Anderen schuld!

In diesem Fall hast aber DU es verbockt. Ganz allein. Dein Hund kann gar nix dafür.

Es ist echt anstrengend raus zu gehen deshalb halte ich sie aus Gewohnheit immer kurz .

Damit motivierst du sie nur noch mehr, sich wie eine Verrückte zu verhalten. Übe mit ihr Grundvertrauen. Bringe ihr bei, dass sie dir vertrauen kann, wenn "kritische Situationen", wie etwa Begegnungen mit fremden Menschen und/oder fremden Hunden anstehen.

Dann wird sie von ganz allein ruhiger.

Nun meine Frage , könnte ich mir einen zweiten Hund kaufen ?

Können kannst du. Nur Sinn macht es nicht. Nicht für deinen Yorkshire. Nicht für den Neuen. Und auch nicht für dich.

Ich hätte Angst dass sie den zweiten Hund beißen würde und dass der kleine Welpe sich irgendwann verteidigen will und genauso aggressiv wird

Eher weniger. Vielmehr wird der Neue sich das Verhalten beim Alten abschauen. Du hast also schon sehr bald zwei Furien an der Leine.

Bringe erst mal dein Verhältnis zum Alten in Ordnung. Sobald da alles im grünen Bereich ist, kannst du auch über einen Zweiten nachdenken...

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Was bedeutet die Produktionsmittel sind Privateigentum?

"Produktionsmittel" sind die Maschinen, mit denen die Produkte hergestellt werden. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das:

  • Wenn diese Produktionsmittel einem Menschen gehören, dann sind sie Privateigentum.
  • Wenn sie hingegen der Gesellschaft gehören, dann sind sie "Volkseigentum".
Heißt das das die Produktionsmittel den Herstellern oder deren Lieferanten gehören?

Es gibt beide Modelle. Sowohl jenes, in dem die Produktionsmittel dem Hersteller gehören; als auch jenes, in dem die Produktionsmittel (oder einige davon) dem Hersteller/Verkäufer/Vermieter der Produktionsmittel gehören und der Hersteller der Produkte diese Produktionsmittel nur mietet oder least.

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Es könnte zwar sein dass sie Muttergefühle hat aber wir sind uns nicht ganz sicher

Das sind keine "Mutter-Gefühle", sondern schlicht und einfach "Beute-Gefühle".

Es nervt uns auch so langsam mit dem pinsen und so da wir es auf Dauer echt nicht abkönnen.

Naja, wenn's dieser Weg ist, ist es auch recht. Entscheidend ist, dass ihr dem Hund solches Spielzeug schleunigst wegnehmt und nie wieder gebt. Werft's in den Müll! Denn da - und NUR DA - gehört es hin.

Euer Hund steht unter enormem psychischem Stress, den er durch Herumwerfen der "quietschenden Beute" und durch (genervtes) Winseln ausdrückt. Seine Instinkte sagem ihm, dass Beute erst dann tot ist, wenn sie nicht mehr quietscht. Aber das Quietsche-Spielzeug lässt sich einfach nicht töten, ganz egal, wie sehr er sich auch anstrengen mag: Es quietscht immer noch.

Kurz gesagt: Ihr zieht euch einen Psychopathen heran. Und wenn ihr das vermeiden wollt, dann entsorgt das quietschende Spielzeug schleunigst.

Lies dir auch den Link von @LeiseWolke durch. Da steht etwas ausführlicher erläutert, warum solches Spielzeug - neben der psychischen Belastung - nix für Hunde ist.

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Kann ich eine Gehalts Erhöhung 1 jahr nach der Ausbildung fordern?

Gehaltserhöhungen kannst du JEDERZEIT fordern. Auch alle 4 Monate, oder so.

Entscheidend ist aber: Wie rechtfertigst du diese Forderung? Denn natürlich wird man nur einer Forderung, die gut begründet wird, stattgeben.

"Einfach so, weil halt ein Jahr rum ist", reicht jedenfalls als Begründung in den meisten Unternehmen nicht aus.

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Ich habe eine Vermutung, diese deckt sich aber überhaupt nicht mit der Politik dieser Parteien oder mit Aussagen von (ranghohen) Mitgliedern dieser Parteien.

Das hängt davon ab, wie du "christlich" definierst.

Ich sag's mal so: Die Römer haben fließende Wasserversorgung, Müllentsorgung, fortschrittliche Medizin und zahlreiche andere Errungenschaften gebracht.

Dann kamen die Christen. Und von da an kackte man wieder rund 1.300 Jahre lang auf die Straße und schmierte Schweinedung auf offene Wunden.

Aus dieser Perspektive sind die CxU-Parteien absolut "christlich"...

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Ich versuch's mal so kurz, wie es irgend geht:

Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion. (Voltaire)

Das Problem an der Hoffnung, und darauf bezieht sich Nietzsche, ist vor allem, dass Hoffnung ausschließlich der Fantasie entspringt. Damit sediert sie und verhindert, dass man sich in der Gegenwart der Lösung seiner Qualen/Probleme widmet.

Beispiel: Die Christen hoffen auf einen "paradiesischen Himmel". Diese Hoffnung ist so ausgeprägt, dass sie zugleich verhindert, dass diese Christen sich schon auf der Erde ein Paradies errichten. Stattdessen sehen sie ihr irdisches Dasein als "Quasi-Zulassungsprüfung" für das nach dem Ableben ganz sicher kommende Himmelreich.

Anstatt also sich schon auf Erden so weit wie möglich ein "irdisches Himmelreich" zu errichten, warten sie einfach mit den Händen im Schoß darauf, dass nach ihrem Tod ganz sicher ein "himmlisches Himmelreich" kommen wird; was letztlich ihre Qual unnötig (denn Gott verbot ihnen keineswegs, ein "irdisches Himmelreich" zu errichten; es ist also AUSSCHLIEẞLICH SELBST VERURSACHTES LEIDEN) verlängert.

... und übrig bleibt nur, dass die Hoffnung, dass es nach dem Tod wirklich ein himmlisches Paradies geben werde, sich erfüllen möge.

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Wieso gibt es Dinge wie Liebe?

Da der hormonelle Vergiftungszustand*, der beim Menschen "Liebe" genannt wird, regelmäßig nur etwa 3 - 9 Monate anhält (mehrheitlich weniger als 6 Monate); liegt die Begründung auf der Hand: Sie dient der Nachwuchssicherung; also der Sicherung der Verbreitung der eigenen Gene.

Sobald der Nachwuchs mit Sicherheit im Leib der Mutter heranwächst, verliert der Erzeuger das Interesse an Mutter und Kind und versucht sich an der weiteren Verbreitung seiner Gene.

Das hat sich instinktiv bis heute erhalten; auch, wenn Kirchen und Gesellschaft hier kraft "lebenslang erzwungener Bündnisse", die dann mehrheitlich doch nur ein paar Jahre halten, widernatürliche Riegel vorzuschieben versuch(t)en.

*) ad "Vergiftungszustand": Das ist keineswegs abwertend gemeint. Vielmehr verhält sich der menschliche Körper im Zustand der Liebe exakt genauso, als sei er hochgradig vergiftet worden. Auch die vielbesungenen "Schmetterlinge im Bauch" sind eigentlich nichts anderes als ein (unterdrückter) Kotz-Wunsch des Körpers im Versuch, die Vergiftungsursache loszuwerden.

Die Romantik dahinter ist eine freie Erfindung des Verstandes, der nicht wahrhaben will, was tatsächlich geschieht. "Liebe" ist also tatsächlich nichts anderes als "Glitter furzendes Einhorn" im Hinblick auf den Fakt, dass man eigentlich hormonell vergiftet ist; und der Körper in den kommenden Wochen und Monaten einzig darauf sinnt, diese Vergiftung zu bekämpfen...

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Denkt ihr es wäre möglich Kommunismus oder eine Version davon in dem heutigen Gesellschaftssystem einzuführen?

Huh? "Kommunismus" und "Kapitalismus" sind völlig diametral. Wie soll man im heutigen Gesellschaftssystem, in dem sich der Wert eines Menschen durch sein Bankkonto bemisst, ein Gesellschaftssystem etablieren, das keinerlei Wert auf Geld legt?

Abgesehen davon: Für den Kommunismus braucht es zwingend eine solide Allgemeinbildung. Für den Kapitalismus reicht es, wenn du deinen Namen unter einem Arbeits- oder Kreditvertrag schreiben kannst. Auch hier sind die Anforderungen so unterschiedlich, wie sie nur sein könnten.

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Zunächst einmal würde ich zeitnah einen Tierarzt meines Vertrauens aufsuchen: Das kann durchaus eine psychische Störung sein. Und es kann so weit ausarten, dass sie irgendwann "unsichtbare Fliegen" zu fangen versuchen wird.

Sollte es keine psychische Störung sein und auch mit den Augen (ebenfalls kontrollieren lassen!) alles okay sein, prüfe mal, ob sie eventuell "nur" Stressverhalten zeigt. "Fliegen jagen" kann auch einfach nur eine stressreduzierende Ersatzhandlung sein. In diesem Fall arbeite an den Stressursachen.

Und, last but not least, auch die Auslastung deines Hundes solltest du auf den Prüfstein legen: Ist sie wirklich, wirklich, wirklich sicher ausreichend ausgelastet? Teste es doch mal, indem du sie mal einen Tag lang an ihre Grenze bringst, sowohl geistig, als auch körperlich. ... Fängt sie an diesem Tag auch Fliegen? Und wenn ja: Lässt sie sich auch dann gar nicht abrufen und/oder ablenken?

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Sieh in jedem Fall zu, dass du es zeitnah (innerhalb einiger Wochen) in den Griff bekommst. Solches Verhalten ritualisiert schnell; und dann kämpfst du viele, viele Monate damit, ohne dabei nennenswerte Fortschritte zu erreichen.

Dabei ist "gelegentliches Schnappen" nach Fliegen völlig natürlich. Wenn sie sich aber nicht ablenken/abrufen lässt, es gar zu häufig macht und sogar randaliert, geht's eindeutig zu weit.

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Ja, Donald soll den Preis bekomm

Meinetwegen. Seit Obama (dem ultimativen "Kriegs-Präsidenten"; der als allererster Präsident der USA mitten in Friedenszeiten jeden einzelnen Tag seiner Amtszeit mit Krieg verbrachte) ist dieser Preis sowieso nichts mehr wert.

Warum sollte also nicht auch Trump einen bekommen?

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würde ein bedl. Grundeinkommen nicht über lang zu einer verstärkten Inflation führen und am Ende sind wieder alle dran wie vorher ?

Sicherlich. Deshalb gibt es auch Modelle, die an die Inflation gekoppelt werden. Da hier auch der Mindestlohn "mitgezogen" wird, bliebe ein relevanter Abstand erhalten.

Doch um solche Modelle auch nur in Betracht ziehen zu können, müsste man jene, die Deutschland in den vergangenen rund 50 - 60 Jahren in Grund und Boden gewirtschaftet haben, in die Wüste schicken: Die Konservaten und die Liberalen; gemeinsam mit den Spezialdemokraten.

Jene also, die "Made in Germany" zu einer weltweiten Lachnummer gemacht haben (vgl. "Diesel-Skandal"). Jene also, die den Titel des Exportweltmeisters nur durch Lohndumping kaufen können, weil die tatsächlich dahinter anzuhäufende Leistung in diesem Land gar nicht zu erbringen ist (vgl. "BER" --- in der gleichen Zeit, in der man derzeit den BER baut, hat China 5 - in Worten: F-Ü-N-F - Flughäfen gebaut, die allesamt nicht nur deutlich größer (zwei davon sogar mehr als 3x so groß), sondern auch längst in Betrieb sind). Jene also, die die Digitalisierung - einen der elemetarsten Motoren der nahen Zukunft - völlig verpennt haben (Deutschland liegt bei der Digitalisierung in Europa auf Platz 32; ganz knapp vor Georgien, aber weit hinter Rumänien und Albanien). ...

... und so weiter ... Die Liste der Unfähigkeiten dieser politischen Strömungen ist schier endlos. Man ist ja nicht einmal in Zeiten "sprudelnder Steuereinnahmen" imstande, mehr als eine "knappe schwarze Null" (wohlgemerkt: ohne Schattenhaushalte(!)) zu schaffen; wie soll es also erst werden, wenn die Zeiten, da man so gnadenlos vom Elend der Nachbarn profitieren kann, vorbei gehen?

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... und daran siehst du: Ein erfolgreiches BGE-Modell ist derzeit gar nicht etablierbar. Selbst wenn es Erfolg versprechende Modelle gibt.

Das Problem ist jedoch nicht das BGE selbst; sondern die Tatsache, dass sich keine kompetenten Leute finden lassen, die es so umsetzen können, dass es Hand und Fuß behält. (vgl. auch: Hartz IV, wo aus "Fördern und Fordern" binnen kürzester Zeit ein "Fordern und Sanktionieren" geworden ist.)

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Haben einen 2ten Hund kann und jemand helfen?

Hallo wir haben uns heute einen 2ten Hund angeschafft, seitdem er bei uns ist ist er nicht mehr zu beruhigen, springt auf alles drauf, lässt den anderen Hund nicht in ruhe und ist draußen nur am ziehen.

Unser erster Hund: Dackel-mix

knapp 4 Jahre alt haben ihm seit dem er 3 Monate alt ist.

Unser zweiter Hund jetzt: Boxer-mix

er ist 10 Monate alt bleibt nie stehen kann noch keine richtigen Tricks wie sitz, platz, bleibt etc.(zumindest wenn wir die Kommandos ausprobiert haben z.B. auch mit leckerlie) ist die ganze Zeit aufgedreht und lässt sich nicht beruhigen, wenn er was falsch macht und wir ihm ausschimpfen dafür ignoriert er es.

Weitere infos:

Die Leute von dem wir den Hund haben waren ein paar 20-24 Jahre alt und waren nicht mal traurig das sie dem Hund verkaufen (wirkten sogar mehr glücklich) und das obwohl sie ihm seit 10 Monaten haben. Sie haben ihm keine Leinenführung beigebracht und auch kein richtiges verhalten. Man könnte sagen sie haben sich den Hund angelegt als Welpe waren überfordert als er dann größer wurde, haben ihm nichts außer Stubenreinheit beigebracht und wollten ihn dann loswerden so wie ich das einschätze, dass problem ist wir haben das zu spät germerkt ihn gekauft und wollen ihn nicht direkt ins Tierheim bringen weil wir denken das der Hund die meiste Zeit alleine zuhause war und nie wirklich viel kontakt mit seinen vorherigen besitzer hatte weil die warscheinlich von ihm generft waren obwohl die ihm falsch erzogen haben. Sind gerade ahnungslos :(

Versuchen unser bestes weil er sich vielleicht noch einleben muss und bestimmte sachen müssen ihm noch beigebracht werden, aber wenn es keine besserung gibt wissen wir garnicht mehr weiter.

Bitte kann mir jemand sagen was ich beachten soll oder machen soll, wäre mir eine große hilfe :/

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Haben einen 2ten Hund kann und jemand helfen?

Der beste Rat ist der, den du nicht hören wollen wirst: Gebt den Hund schleunigst wieder ab. Ihr seid damit überfordert.

... wir haben uns heute einen 2ten Hund angeschafft ... er ist 10 Monate alt ... wenn er was falsch macht und wir ihm ausschimpfen ...

Erstens: Dieser Hund ist gerade in ein neues Rudel umgezogen. Was er in den nächsten Tagen braucht, ist AUSGESUCHTE RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. RUHE. ... Sagte ich schon "Ruhe"?

Keine Kommandos. Keine Befehle. Und schon gar kein unfreundliches Wort. Im Gegenteil: Gebt ihm das Maximum an Zuneigung, zu dem ihr fähig seid und lasst den Hund in Ruhe im neuen Heim ankommen.

Einzige Ausnahme von dieser Regel: Er sollte vom ersten Tag an die Hausordnung kennenlernen. Wenn er also bestimmte Zimmer nicht betreten darf, wenn er nicht aufs Bett oder aufs Sofa darf, dann wird er RUHIG aber bestimmt runtergeschickt. Nicht mehr. Nicht weniger.

Ein einzelnes klares "Nein!" und der Verweis aus dem Zimmer bzw. das sanfte, aber nachdrückliche Herunterschieben vom Bett bzw. Sofa reicht da völlig aus. Und wenn er wieder raufspringt, geht's von vorn los. Doch NIEMALS BÖSE. Immer so, als wäre dieses Mal das erste Mal. Dann begreift er schnell, was er darf und was nicht.

Kein böses Wort. Kein Schimpfen. Kein Herumkommandieren. Stattdessen Ruhe. Ruhe. Ruhe. Ruhe. Ruhe. Ruhe. Ruhe. Ruhe. ... und nochmals Ruhe.

Zweitens: Ihr habt bereits einen Hund. Mit diesem muss "der Neue" zuallererst klarkommen. Gebt den beiden Gelegenheit, einander im Spiel kennenzulernen. Geht raus! Spielt mit beiden Hunden! Und zwar stundenlang. Gern 3-4 Stunden jeden Tag. Aber nochmals: KEINE HERAUSFORDERNDEN SPIELE; schon gar keine, die eine Rangordnung implizieren. Keine Zerrspiele. Keine Kommandos. Stattdessen Laufspiele oder Suchspiele (je nachdem, was der Alte am liebsten mag). In jedem Fall aber Spiele,. die BEIDE HUNDE GEMEINSAM spielen können und an denen auch ihr selbst teilnehmen können solltet.

Drittens: In einer Woche - und nicht einen Tag früher - fangt ihr langsam an, euren Neuen zu integrieren und die ersten Kommandos mit ihm zu üben. Gebt ihm dabei NUR ZUNEIGUNG; KEINE STRAFEN, also auch keine bösen Worte und kein Ausschimpfen.

Belohnt ihn, wenn er etwas richtig gemacht hat. Und wiederholt einfach, was er falsch gemacht hat, so lange, bis er es richtig macht. Ihr müsst 100 Mal wiederholen? Dann ist das eben so! Und jede Wiederholung behandelt ihr so, als wäre es der erste Versuch. Sobald er es geschafft hat, lobt ihn überschwänglich für seine tolle Leistung.

Viertens - Einhundertstens: ... ach, es gäbe noch so unendlich viel zu dieser Situation zu sagen; doch allein die Tatsache, dass ihr schon am ersten Tag "Kommandos übt" und "mit ihm schimpft", zeigt, dass ihr euch wenigstens erst mal an die aller-fundamentalsten Dinge halten solltet.

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Und welche Auswirkungen hat die demografische Entwicklung auf die Situation der gesetzlichen Rentenversicherung?

Eigentlich gar keine, denn die Produktivität steigt erheblich schneller als die demographische Kurve. Es arbeiten also zwar immer weniger Menschen für immer mehr Rentner; doch sie sind dabei auch sehr viel produktiver als früher.

Das wird natürlich so nicht kommuniziert, weil sich damit kein Geld verdienen lässt.

Deshalb wird Angst geschürt und das solidarische System zerstört; womit man dann wieder "beweisen" kann, dass man ja Recht hat...

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Beispiel: Zwischen dem Jahr 1900 und dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Rentner mehr als verdreifacht. Würde die heutige Logik, dass "zu viele Rentner eine Kürzung der Renten bedingen" stimmen, hätte man schon damals drastische Senkungen der Rente umsetzen müssen. Doch das Gegenteil war der Fall: Die Rente stieg mit den Löhnen regelmäßig weiter. Und nichts brach zusammen oder wurde sonstwie beschädigt.

Im Gegenteil. Auch die "Renten-Zahler" (im Umlageverfahren also die Arbeitnehmer) erfreuten sich kontinuierlich wachsenden Wohlstands, und zwar so drastischen Wachstums, dass jeder Vergleich des Lebensstandards zwischen 1900 und 2000 absurd zu wirken scheint, und stetig sinkender Pflicht-Arbeitszeiten.

Die heutige Logik ist also NACHWEISLICH FALSCH.

Warum man trotzdem weiterhin daran festhält? Ganz einfach: Würde man es machen, könnten die Arbeitnehmer aufwachen und ihren Anteil an der durch sie verursachten Produktivitätssteigerung fordern. Das jedoch würde die Gewinne der Konzerne und Unternehmen schmälern.

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Wie könnte der Staat und der einzelne dem möglichen scheitern des Renten Systems entgegen wirken?

"Der Einzelne" kann gar nix machen. Dank Harz IV hilft noch nicht einmal Sparen gegen Altersarmut; denn wenn du einmal in der Hartz-IV-Falle bist, musst du deine gesamten Ersparnisse verbrauchen. Lediglich einige wenige Ausnahmen, wie etwa das "Riestern", sind davon ausgenommen. Das allerdings auch nur, weil die Versicherungs-Konzerne sonst weniger verdienen würden.

Der Staat hingegen kann vieles machen. So gibt es beispielsweise Hochrechnungen, dass, wenn ALLE - wirklich ABSOLUT ALLE - gemeinsam/solidarisch in dieselbe Rentenkasse einzahlen würden, je nach Modell die Rentenabgabe um 30 - 50 Prozent gesenkt, das Renteneintrittsalter auf 45 - 50 Jahre gesenkt und/oder die durchschnittliche Rente auf bis zu 2.600 Euro pro Rentner angehoben werden könnte.

Das wird natürlich von den Lobby-Vertretungen und Interessenverbänden der Wirtschaft vehement torpediert. Schließlich geht es hier um Milliarden-Summen, die man an einem zerstörten Renten-System verdienen kann.

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Falls du an einer Antwort jenseits der hier bereits dumpf-unreflektiert zitierten Propaganda, die im Regelfall noch nicht einmal Kommunismus und Sozialismus auseinanderzuhalten vermag, interessiert bist:

Schaue dir die Definitionen der Begriffe "Kommunismus" und "Sozialismus" an. Dann erübrigt sich deine Frage eigentlich von selbst.

  • Sozialismus: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20648/sozialismus
  • Kommunismus: https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19801/kommunismus

Kommunismus definiert sich im Kern als "klassen- und herrschaftslose Gesellschaft". Sowas gab es bisher noch nicht.

Sozialismus versteht man als Übergangsstufe zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Hier kann es noch zu verschiedenen Vermischungen - etwa beim Eigentumsvorbehalt der Produktionsmittel oder beim Herrschaftssystem - kommen.

Jedoch setzt auch der wissenschaftliche Sozialismus enge definitorische Rahmenbedingungen, die in keinem ehemals "sozialistischen" Land eingehalten wurden. Tatsächlich gingen etliche Länder, wie etwa, um zwei Extrem-Beispiele zu nennen, Kuba oder Rumänien, völlig eigene und zum Teil sehr experimentelle Wege, die vielfach nur andere Bezeichnungen für Diktaturen waren und weder mit Kommunismus noch mit Sozialismus in Verbindung standen. Daher grenzte man es mit "real existierendem Sozialismus" vor der wissenschaftlichen Definition ab.

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Mithin lautet die korrekte Antwort auf deine Frage:

Es gab noch nie Kommunismus, die Länder waren wenn schon nur sozialistisch

Auch das ist formal nicht richtig. Richtig wäre: "Es gab noch nie Kommunismus. Die Länder waren noch nicht einmal sozialistisch, sondern bestenfalls auf dem Weg zum Sozialismus."

... und final folglich:

Was halten Kommunisten von dem Satz

Jeder, der sich wenigstens ansatzweise fundamentaler Schulbildung rühmen darf - und das muss wahrlich kein Kommunist sein -, wird dir also antworten:

"Selbst dieser Satz ist falsch. Aber er ist weitaus weniger falsch, als die infantil-naive Propaganda. Insofern ist er schon fast akzeptabel."

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,,Normales” Hundeverhalten?

Ja. Es ist normal, Futter zu verteidigen. Futter ist eine lebenswichtige Ressource. Und wer sie nicht verteidigt, der riskiert den Hungertod. (Hunde wissen ja nicht, dass wir das Futter im Supermarkt kaufen. Sie glauben, dass wir es mühsam und stundenlang jagen gehen.)

Sie knurrt, selbst wenn man 8 m von ihr weg ist und sie greift an/beißt wenn man nur ein Schritt zu nahe kommt oder sich bewegt.

Sowas ist allerdings nicht "normal". Auf derartige Entfernungen sollte sie euch eigentlich einfach ignorieren und höchstens "mit dem Körper blocken", sich also so hinstellen, dass ihr das Futter idealerweise nicht sehen könnt.

Der Hund kommt wie eine wilde Bestie angelaufen, es ist ihr egal ob Kind oder Erwachsen.

So ist es. Und das ist zugleich die große Gefahr. Denn Kinder können noch weniger einschätzen, wie weh ein Hundebiss tun kann; als es Erwachsene können. Ganz zu schweigen davon, dass Droh-Schnappen häufig mehrfaches Zuschnappen bedeutet. Und das wiederum hat zur Folge, dass man eine ordentlich perforierte Hand und/oder Wade bekommt. Keine tiefen Löcher, dafür aber reichlich mehr als bei einem "normalen Biss".

Meine Eltern sagen, aber es sei normales Hundeverhalten und wollen nichts dagegen machen.

Wenn sie den Hund mögen, sollten sie aber durchaus etwas dagegen unternehmen. Derart ausgeprägter "Futterneid" versetzt den Hund in unglaublichen Stress. Und irgendwann kippt er mal mit einem Herzinfarkt um.

Abgesehen davon ist es nicht angenehm, gebissen zu werden. Schon gar nicht für Unbeteiligte oder Kinder, die vielleicht nicht einmal wissen, warum sie gerade angefallen werden.

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Wenn sie etwas dagegen unternehmen wollen:

  • Futter gibt es zukünftig NUR NOCH aus der Hand. Auch das "normale Futter". Auch Feuchtfutter. (Ggf. Gummihandschuhe nutzen, wenn es euch "ekelt")
  • Idealerweise verdient er sich sein Futter. Also "Sitz!" ... und es gibt eine kleine Hand voll Futter. Und wieder "Komm!" ... und es gibt noch eine kleine Hand voll Futter.
  • Das Futter wird nicht mehr an einem festen Platz gegeben, sondern praktisch überall ein bisschen. Im Haus, beim Spaziergang, am See, auf der Tobewiese, im Hof, in der Garage, ... einfach überall. Und immer dann, wenn er sich positiv verhalten hat, bekommt er einen Teil seiner Tagesration.

Da der Hund seine Tagesration nun nicht mehr am "offenen Buffet" erhält, fallen die Belohnungen für gute Taten eben deutlich großzügiger aus. Trotzdem sollten es nur "Häppchen" sein; er muss sie also gut mit ein, zwei Mal Schlingen herunterwürgen können.

Und ganz wichtig: NUR AUS DER HAND FÜTTERN. Passe also die Portionen deiner Hand-Größe an. Es sollte möglichst nichts aus der Hand fallen können, wenn er frisst. Im Zweifel noch kleinere Portionen machen und dann eben zwei, drei oder auch vier Mal die Hand hinhalten.

Einzig der Zugang zu Wasser muss immer frei sein, so dass der Hund jederzeit etwas trinken kann, wenn er Durst hat. Futter hingegen gibt's fortan nicht mehr am Buffet, sondern als Bezahlung für geleistete Arbeit. (Auch eine halbe Stunde lang brav herumliegen und nichts anstellen ist eine "Bezahlung" wert.)

Zieht das etwa 2, 3 Wochen lang JEDEN TAG durch. Ihr werdet schon nach wenigen Tagen merken, dass er beginnt, seine Aggression einzudämmen. Behaltet es trotzdem mindestens 2 Wochen genauso bei.

Ab der 4. Woche gebt ihr eurem Hund das Futter in mehreren Portionen in den Napf. Dabei sollten die Portionen immer so klein sein, dass er sie in ungefähr 5-10 Sekunden herunterschlingen kann. ZUSÄTZLICH hockt sich einer von euch in etwa 1-2 Metern neben dem Napf hin und bietet mit der offenen Hand Leckerlie an. Der Hund soll sich frei entscheiden können, ob und wann er die Leckerlie haben will. Nicht locken. Nicht ansprechen. Nicht reden. Nicht bewegen. Nur hinhocken und die Hand mit dem Leckerlie aufhalten.

Sucht besonders schmackhafte Leckerlie aus, damit ihm die Entscheidung möglichst schwer fällt. Das Ziel ist hier, dass ihr eurem Hund klarmacht, dass ihr noch sehr viel leckerere Sachen anzubieten habt, als das Zeug, das er da in seinem Napf findet.

Verteilt die Portionen ebenfalls über den ganzen Tag. Also morgens ein, zwei Portionen; nachmittags drei, vier Portionen; und abends noch ein paar. Lasst idealerweise zwischen den einzelnen Portionen etwa eine halbe Stunde vergehen. Und bietet dem Hund JEDES MAL in ungefähr 1-2 Metern Entfernung neben dem Napf Leckerlies aus der Hand an.

Reduziert die Entfernung nach jeder erfolgreichen "Portions-Fütterung" um ein paar Zentimeter. Und erhöht die Entfernung wieder, wenn es "Zwischenfälle" gibt (und ja, die wird es geben).

Auch das macht ihr noch so ca. 2 Wochen lang JEDEN TAG.

Wenn es Rückfälle gibt (und die wird es geben), seid geduldig und fangt einfach wieder für ein paar Tage mit "Futter aus der Hand" an. Das ist okay. Entscheidend ist nur, dass die Richtung stimmt.

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Wie wäre es mit:

Thing about boats is, you can always sell them if you don't like them. Can't sell kids.

Das schrieb Lin Parday, eine weltberühmte Seglerin, in einem ihrer Bücher.

Oder dem hier:

Calm sailing doesn't come from calm waters, it comes from having a good navigator; a good crew and a good vessel.

Das stammt von Anthony T. Hincks, einem Buchautor und Philosophen...

... oder klassischen Sprüchen, wie den folgenden:

Sailing: the most expensive way to travel 3rd class.
I hate storms, but calms undermine my spirits.
The sea hates a coward.
Education is important. But sailing is importanter.
Keep calm and sail on.
World's okayest sailor.
Cruisin' my way...
Sail it like you stole it.
Ship happens
Pirate Code: Never say "Thank you". Say: "I'll kill you tomorrow."
What happens on the boat stays on the boat.
Let's do boat stuff!
Home is where the anchor drops
I must warn you: I suck at this.
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Warum sehen fast alle Menschen Gott als Person an? Spricht doch rein gar nichts dafür.

Der menschliche Geist ist nicht dafür geschaffen, "Unbegreifliches" zu verstehen.

Beispiel: Stelle dir mal "Endlosigkeit" vor. Geht nicht? Siehst du!

Noch einfacher: Male mal einen Strich auf den Boden. Und dann schätze mal ab, wie weit du gehen müsstest, um 10, 100 oder 1.000 Meter weiter einen Strich zu machen. Je größer und "unhandlicher" die Distanz wird, desto ungenauer wirst du schätzen. Das ist völlig natürlich und biologisch absolut sinnvoll: Du belastest dich nicht mit Dingen, die dein Hirn (als größten Energieverbraucher in deinem Körper) "sinnlos" Energie verbrauchen lassen.

Genau das ist der Grund, warum Religionen erfunden wurden. Sie geben einfachste Erklärungen für die Dinge, die dir im Leben widerfahren. Und genau deshalb sind auch die Götter keine transzendenten Geistwesen, sondern sehen aus, wie unsere Nachbarn: Rauschebart, muskulös, ... menschlich.

Denn das entspricht dem geistigen Horizont des Menschen. Das kann er verstehen. Das kann er begreifen.

Selbst, wenn es ein allmächtiges Wesen gibt, wäre der Unterschied zwischen ihm und uns Menschen mind. 1mio mal größer als der Unterschied zwischen dem Mensch und einer Ameise.

Warum? Lies dir mal 1 Mo 1, 1-31 durch. Da steht beispielsweise "Gott schuf die Fische und Vögel" (am 4. Tag).

Die Menschen sind HEUTE SCHON imstande, sowas zu tun. Ganz ohne "göttliche Fähigkeiten". Nur mit Hilfe der Wissenschaft.

Warum sollte so ein Wesen, dem Menschen Beachtung schenken, wenn er alles erschaffen kann?

Warum schenkst du deinem Hund Beachtung, wo du dir doch jeden Tag einen neuen holen könntest?

Warum nimmt sich der Mensch das Recht, Gottes einzige Schöpfung zu sein?

Minderwertigkeitskomplexe gehen seltsame Wege. In diesem Fall kommt aber erschwerend hinzu, dass Religionen dazu geschaffen wurden, den Menschen durch den Menschen zu unterdrücken und unter Kontrolle zu halten.

Selbst wenn man biblische Geschichten glauben schenkt und wir wirklich Gottes Lieblingsexperiment waren, was spricht dagegen, dass er weitergezogen ist und eine neue Welt erschaffen hat, wo er rumexperimentiert?

Gar nix. Das würde sogar erklären, warum Gott im Alten Testament noch so rührig war und des Öfteren persönlich eingriff; seit gut 2.000 Jahren aber nicht mehr gesehen und gehört und stattdessen stets von Stellvertretern vertreten wurde...

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Leben wir in einem von ganz grob geschätzt 10^500 Universen?

Wie sieht die Formel aus, die zu diesem Ergebnis führt? Nur dann kann man auch beurteilen, wie deine Frage konkret zu beantworten ist.

So viele müssten wohl entstanden sein, um eines hervorzubringen wie unseres - in dem Leben und sogar Bewusstsein vorkommt.

Warum? Selbst bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:6 (Würfel) kann es passieren, dass du bei 10 Versuchen 10 Mal hintereinander die 6 würfelst. Unwahrscheinlich? Ja, aber nicht unmöglich.

Auf deinen Gedanken übertragen, kann es bedeuten, dass JEDES dieser "Universen" Leben trägt.

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bin grad etwas ratlos...

Warum genau?

Da sagt sie zu mir: wenn Sie mit Ihrem Hund an unserem Grundstück vorbei gehen, hat Ihr Hund ruhig zu sein.

Wenn es sich um öffentlichen Raum handelt und du die Hunde auf dem Grundstück erkennbar nicht (zusätzlich zu deiner aktuellen Anwesenheit) provozierst, kannst du dich dort so lange aufhalten, wie du möchtest.

Mein Hund (ungarischer Tierschutzhund) zerrt dann auch wie blöd an der Leine und kläfft zurück.

Unerzogenes Tier, das! Wie wäre es, wenn ihr gemeinsam Manieren übt?

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Etwa 50 - 100 Meter vor dem fremden Grundstück:

  1. Nimm deinen Hund auf die vom Grundstück abgewandte Seite.
  2. Nimm die Leine kurz, so dass dein Hund nicht herumspringen kann. (Falls er "Bei Fuß!" beherrscht, ist das der richtige Zeitpunkt für das Kommando.)
  3. Richte deinen Blick auf einen Punkt, der etwa 50 - 100 Meter hinter dem fremden Grundstück liegt. (ein Baum, eine Straßenecke, eine Laterne, etc.)
  4. Fixiere nur diesen einen Punkt. Nichts anderes. Auch keinen Blick mehr zu deinem Hund oder auf das fremde Grundstück zu den fremden Hunden.
  5. Atme einige Male tief und fest ein und aus. Mache den Rücken gerade und drücke die Schultern durch.
  6. Beschleunige deinen Schritt - anfangs ist (schnelles) Rennen eine sehr gute Option.
  7. Laufe bis zu dem Punkt, den du in (3) fixiert hast.
  8. Kümmere dich nicht um deinen Hund. Keine Kommandos. Nicht anschauen. Nur weiterlaufen. (Wie gesagt: Anfangs ist es einfacher, wenn du schnell rennst. Dann hat dein Hund weniger Zeit, Blödsinn zu machen.)
  9. Halte an dem fixierten Punkt an, bringe deinen Hund ins "Sitz!" und lobe ihn sanft.

Danach setze deinen Spaziergang fort. Auf dem Rückweg machst du dasselbe wieder. Meide das Grundstück nicht, sondern setze es gezielt auf deinen Routenplan für deine Spaziergänge.

Von diesem Tag an wiederholst du dasselbe jedes Mal, wenn du an diesem Grundstück vorbeikommst. Aber du wirst jedes Mal wirst du in den Punkten (6) und (7) ein bisschen langsamer.

Durch diese Übung lernt dein Hund, Vertrauen zu dir zu fassen: Du hast die Situation ganz allein im Griff. Er muss dir nicht helfen oder gar selbst die Führung übernehmen. Und das dankt er dir mit der Zeit dadurch, dass er sich einfach ruhig verhält, solange er das Gefühl hat, dass du die Sache allein regeln kannst.

Und schon in einigen Wochen könnt ihr beide gemütlich am Grundstück vorbeischlendern, während drinnen die Tölen ausrasten.

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Hintergrund: Deinem Hund fehlt es an Grundvertrauen zu dir. Er traut dir einfach nicht zu, dass du mit der Situation (zwei fremde, aggressive Hunde) fertig wirst. Das Konzept des "Zauns", der die fremden Hunde auf Distanz hält, kennt er nicht. Stattdessen glaubt er: "Sie greifen an! Wir müssen uns verteidigen! Warum macht @Musicalautorin2 nichts? Also muss ich die Sache selbst in die Hand nehmen!" ... Und das führt dann zu dem Szenario, das du erlebst: Dein Hund zerrt wie verrückt an der Leine und kläfft so laut und heftig er kann. Und je mehr du ihn selbst an der Leine zurückziehst, desto mehr hat er das Gefühl, dass du glaubst, die Situation sei unbeherrschbar; desto mehr hat er also das Gefühl, sich für euch beide ins Zeug legen zu müssen. ... Kurz gesagt: Du verstärkst das Problem dadurch nur.

Übt gemeinsam und sehr intensiv, euer gegenseitiges Vertrauen zu stärken. Das geht am besten mit ausgiebigen gemeinsamen Spielen und dem regelmäßigen Training der 7 Grundkommandos (Sitz, Platz, Hier, Bleib, Komm, Nein, Aus).

Das hilft dir nicht nur an dieser Stelle, sondern es erleichtert dir den gesamten Umgang mit deinem Hund.

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meine Hündin ist 8 Monate alt und hat ein kleines Problem:

Nicht "sie" hat ein Problem, sondern du. ;)

Wenn sie ein Papierchen oder ihren Knochen hat, fängt sie an zu knurren, sobald man ihr es wegnehmen will.

Du kennst das besitzanzeigende Fürwort "Meins!"? Mit dem Knurren erklärt sie es dir. Und über kurz oder lang wird sie auch anfangen, nach dir zu schnappen, wenn du hartnäckig insistierst.

Wir wissen langsam nicht mehr weiter.

Grundlegender Gedanke: Warum wegnehmen? Nachdem du deinem Hund etwas gegeben bzw. überlassen hast, ist es seins. Er kennt den Begriff "Leihgabe" nicht. Das gilt insbesondere für Futter und Knabber-Sachen. (Beides sind verteidigenswerte Ressourcen, die herzugeben aus Hunde-Sicht keinen Sinn ergibt, wenn man sie einmal hat.)

Das hat auch nichts - wirklich GAR NICHTS - mit "fehlendem Respekt" oder so zu tun. Es ist für deine Lütte völlig natürlich, dass sie beanspruchen kann, was du freiwillig hergegeben hast. Und es ist für sie auch völlig natürlich, dass sie es vor dir verteidigen kann und darf. Niemand - auch kein Rudelführer - hat dann noch einen "freiwilligen Abgebe-Anspruch".

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Darüber hinaus hat @Kamikaze2001 hier die bisher einzig sinnvolle Antwort gegeben: Wenn du es wiederhaben willst, biete deiner Hündin etwas anderes als Alternative an. Beispielsweise kannst du sie vom Objekt deiner Begierde ablenken und es dir nehmen, sobald sie es nicht mehr unter Kontrolle hat. Dann "gehört" es wieder dir. Und das wird sie respektieren.

Oder du kannst ein Leckerlie gegen den Knochen bzw. das Papierchen eintauschen. Das ist für weniger erfahrene Hundehalter die bessere Variante, weil sie ungefährlicher ist und nach einiger gemeinsamen Übung ad hoc einsetzbar ist.

Übe es regelmäßig (= mehrmals täglich) mit ihr. Und schon bald gibt sie die Dinge auch völlig freiwillig und ohne Leckerlie als Tauschgeschäft her.

Oh, und vermeide sämtliche Zerr- und "Eigentums"-Spiele, solange du sie nicht überreden kannst, freiwillig loszulassen, was du haben möchtest. Sonst verstärkst du auf der einen Seite genau das Problem, das du an der anderen Seite reduzieren willst.

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