Sind Hunde die andere Hunde anknurren oder gar angreiffen wollen unzufrieden?

 - (Hund, Haltung, Zufriedenheit)

10 Antworten

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Die Hunde sind auch von Rasse zur Rasse verschieden. Das wirkt sich auch im Verhalten aus. Und dann sind sie alle von ihren Herrchen unterschiedlich erzogen. Es gibt Leute, die es dem Hund beibringen agressiv zu sein. Ist halt wie mit Menschen auch. Meiner hat die Lektion ziemlich früh gelernt. Spielt nur mit kleinen Hunden wie er selbst und wenn er genervt wird von einem viel zu Forschem Artgenossen dann kann er auch unangenehm werden. Grossen Hunden begegnet er immer mit gebührendem Abstand und sucht sofort Blickkontakt zu mir um sicher zu sein, dass ich ihn beschütze. Bellt dann auch mal zurück, weil er weiss, dass Herrchen da ist. Er hatte relativ früh schon ein Paar Auseinandersetzungen mit grossen Hunden, die etwas blöder waren. Da bin ich dann dazwischen gegangen. Seitdem weiss er, dass es auch unangenehme Hunde gibt und auch, dass er bei mir Schutz bekommt.

Grossen Hunden begegnet er immer mit gebührendem Abstand und sucht sofort Blickkontakt zu mir um sicher zu sein, dass ich ihn beschütze. Das ist sooooo niedlich,meine Güte:D Richtig so,gehört sich auch für einen verantwortungsvollen Hundebesitzer.Allerdings,hast du nicht oft Angst,wenn es sehr agressive Hunde sind?

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@Lejli

Ich nicht. Er wahrscheinlich schon, deswegen kommt er auch schnell zu mir wenn ein grosser am Horizont erscheint. Er scheint sich aber bei mir ziemlich wohl zu fühlen, so dass ich mich manchmal wundere, wenn er einen Hund, der 5 Mal grösser ist anbellt.

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@aptem

Ja das tut er weil er weiss,dass du hinter ihm stehst:D Danke für deine Antwort,sie ist sehr hilfreich.Man merkt dass dein Hund dir vertraut und das ist das wichtigste überhaubt.DH!

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Meine Hündin hat ihre eigene Couch, sie schläft bei mir im Bett, ist den ganzen Tag mit im Büro und spielt mit den Arbeitskollegen, bekommt teilweise mehr Aufmerksamkeit als ich und kriegt jeden Tag über 2 Std Bewegung. Dazu ein Haufen Leckerlies und jede Menge Streicheleinheiten. Ich kann also zu 100% sagen, meine Hündin ist mehr als nur zufrieden. Und trotzdem mag sie Artgenossen nur bedingt. Wenn ein Hund nunmal, wie bei meiner Hündin, nicht sozialisiert und eher gegen Artgenossen aufgehetzt wurde, dann ist das halt so. Deswegen ist sie noch lange nicht unzufrieden! Sie hat sich vielmehr dafür entschieden lieber mit Menschen zu leben als mit Artgenossen.

Davon abgesehen: du kannst nicht verlangen, dass jeder Hund jeden mag. Wir mögen ja auch nicht jeden Menschen. Und knurren ist nun mal die hundische Art zu sagen "du nervst!"

Dankeschön.Ich finde es gut,dass dein Hund Menschen so sehr mag.Dass mit seiner Vorgeschichte tut mir sehr leid aber bewundernswert was du aus ihm gemacht hast.DH!

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Meine Kleine reagiert so weil sie nicht sozialisiert wurde, sie kennt und versteht die Hundesprache nicht und weiß auch nicht wie sie darauf reagieren soll. Und sie wird es leider auch nicht mehr lernen. Übrigens, du hast einen seeehr süßen Hund, sieht aus wie ein Plüschtierchen.

ja,das könnte ein grund sein..tut mir sehr leid für deine hündin,hauptsache sie hat es gut bei dir:) oh dankeschön,da war er noch klein,jetzt ist er einiges grösser..Welpen sind soooo niedlich freuuu wenn ich mir das bild anschaue,denke ich immer an die zeit zurück..sie ist leider so schnell verflogen...

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Hallo erstmal, also folgendes zu deiner Frage: Es hat selten etwas mit Unzufriedenheit zu tun!

Wieso knurren die deinen Hund an?

  1. Weil er anders aussieht! (Hunde gehen mit ihnen unbekannten Rassen/Eigenheiten anders um! Und zur Sicherheit wird dann erstmal geknurrt und Stärke demonstriert...so ne Art flucht nach vorne)! Das klingt evtl lächerlich, aber unsere Hündin ist z.B. so bei Irish Wolveshound und anderen seltenen Rassen mit speziellen, ihr unbekannten und neuen Merkmalen!

  2. Weiss dein Hund wie er sich unterwirft? Damit meine ich klares regloses am Rücken liegendes Tod stellen! Das ist nicht ganz ersichtlich, da ich nicht weiss ob du ihn immer "gerettet" hast bevor es dazu kam! Hunde die das nicht beherrschen haben das Problem, dass sie eher mal einen und dann meist zu recht drüber bekommen!

  3. Weil er ein Rüde ist und in der Macho-Welt gibt es nur einen Boss und selbst derjenige der nicht nach Macht strebt bekommt mal zur Sicherheit gezeigt wer sich für den Chef hält!

Also mein Tipp: Treffe dich mit Hund/Mensch-Teams denen du vertraust. Dabei bitte jeder Größe und jeden Alters! Dann lass deinen Hund mit laufen und auch lernen, z.B. indem er mal unterworfen wird ohne das ihm ein Leid geschieht! Das gegenseitige Pöbeln gehört dazu und ein Hund der lange Zeit gelernt hat welches Verhalten zu krach führt und welches nicht kann damit besser leben! Unsere Hündin kann in großen Rudeln laufen, andere mit wegschnappen abweisen wenns ihr zu bunt wird oder sich tot stellen wenn sie klar unterlegen ist! Weiss nicht zu 100% ob das dein Problem ist, aber wenn ich etwas richtiges angesprochen haben sollte hoffe ich, dass es dir hilft! Und bitte schreite nicht zu früh ein, Hunde wie Kinder müssen sich auch mal raufen damit sie dazu lernen...(natürlich im kleinen Rahmen...wenns Ernst wird merkt man recht schnell...Glück wenn beide Hunde gut sozialisiert sind und der Unterlegene schnell merkt, dass er sich unterwerfen muss und der dominierende weiss, dass er nicht nachhaken braucht!)

Ich habe vor fast 7 Jahren meinen ersten hund bekommen eine 9 Monate alte sehr gut sozialisierte Hündin aus Spanien.

Mir als Anfänger, aber auch durch doofe zufälle, sind Sachen passiert die so nicht hätten laufen sollen. Sowohl Mobbing unter Hunden wie auch Futterneid waren keine wirklichen begriffe fürmich und verhinderten so das gegensteuern von meiner Seite. Außerdem wurde sie 2 mal ohne das der andere Hund irgendwelche Signale vorher gab gebissen, soschwer das es getackert werden musste und sie verlor in jungen Jahren einen großen Teil ihrer Sehkraft.

Ich habe mittlerweile einen Hund mit einer übersteigerten Agression gegenüber anderen Hunden (vielen nicht allen), die auch nach Hunden schnappt (und sie beissen würde) die sie kennt.

Agressionen gehören zum natürlichen verhalten und sind auch ein gutes Mittel einen anderen gut sozialisierten hund auf abstand zu halten. Doch sie lösen einen lerneffekt aus "Ich schnappe/Knurre/kläffe der andere Hund geht weg, lässt mich in ruhe/ unterwirft sich", dadurch kann es zu übersteigerten Agressionen kommen.

Ich habe meinerMaus begebracht ihren Maulkorb gerne zu tagen und so kann sie 4 mal die Woche auf unserer Hundewiese frei mit anderen Hunden laufen und in 95% der kontakte mit einem anderen Hund würde sie nichts machen und dann plötzlich hört man nur noch ihre zähne hinter dem Maulkorb aufeiannder schlagen weil ein aderer Hund sie wirklich ausversehen angerempelt hat.

Also Agressionen gehören zum natürlichem Verhalten können aber selbstvertsärkend sein wodurch sie verstärkt werden und haben so nicht direkt wasmit unzufriedenheit zu tun!

Pass auf deinen süßen gut auf ermögliche ihm aber trotzdem Kontakt zu anderen Hunden und Erfahrungen!

Jep das ist ne gute Antwort! Bei uns sorgten die größeren dafür, dass die Kleinen sich net selbst verstärkten! Das Leittier im Rudel ist zur Not immer dazwischen und hat dann beide, in erster Linie den stärkeren der Raufer dominiert und alles war Paletti! Aber dazu braucht man auch einen echten Alpha und keinen Möchtegern!

Unser Alpha Aaron ist btw ein 80kg Rottweiler...da sieht es schon lustig aus, wenn er sich fetzende West Highland Whites trennt ^^

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