Tollwut Impfung kosten? Alle kosten - eigenes Pferd?

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7 Antworten

Wenn du auf Turniere gehst, dann ist glaube ich eine Influenza vorgeschrieben.

Ich lasse meine Pferde schon seit 10 Jahren nur noch Tetanus impfen und das auch nur alle 3 bis 4 Jahre. Alles andere wird nicht geimpft. Tollwut ist bei uns nicht mehr vorhanden. Da kostet dann eine Impfung 35 Euro.

Herpes Impfung bringt nichts.

Ich schlüssel das ganze gar nicht mehr auf. Ich habe ca. 500 Euro kosten pro Pferd pro Monat. Stall zahl ich 280 Euro. Versicherung habe ich eine Haftpflicht mit 116 Euro pro Pferd und eine OP Versicherung mit 340 Euro im Jahr.

Ich würde mal mit 500 Euro rechnen, was nicht verbraucht wird - auf die hohe Kante legen. Nebenbei am besten 100 Euro noch zusätzlich auf ein Sparbuch. Wenn was ist hat man da ein Polster, wenn nichts ist wird das mit den Jahren immer mehr. (Leider ist mein Polster auch zeitweise immer wieder geschrumpft).

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Kommentar von Baroque
29.03.2016, 20:37

Herpes verlangt die FN glaub auch noch ... und so werden wir nie zu wirksamen Impfstoffen kommen, wenn das alte Zeug weiterhin so fleißig verkauft wird. Warum sollten die Hersteller da Entwicklungskosten rein stecken? Influenza verlangt die FN halbjährlich, obwohl Hersteller und die anderen Verbände jährlich vorgeben, auch so ein Punkt, wo ich mich frag, warum die FN hier mehr macht als notwendig (ist ja auch eine Grundsatzfrage, aber die lassen wir hier mal außer Acht).

Aufgeschlüsselt hab ich auch schon viele hunderte Male, aber wie man es auch dreht und wendet: Als Faustformel gilt "Stallmiete in Vollpension plus 200 Euro pro Monat" OHNE unvorhersehbares wie Erkrankung oder Verletzung. Wenn die Stallmiete nicht Vollpension ist, muss man halt überlegen, was man im Vergleich zur Vollpension individuell noch zuzahlt.

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Ich hab mein Pferd auch noch nie gegen Tollwut impfen lassen. Zahnarztkosten weiß ich von 120-150 Euro.

Vergessen wurden meiner Meinung nach:

Manueller Therapeut (100-150,-)

Reitunterricht (und genügend Geld in der Reserve, sollte man ein Korrekturberitt fällig werden)

Ansonsten finde ich es noch immer ganz gut, ein Auto zu haben, mit dem man einen Pferdeanhänger ziehen kann. Ich möchte ihm Notfall nur einen Hänger leihen müssen und nicht ein komplettes Gespann in vielleicht einem Panikartigen Zustand, weil Pony schnellstmöglich in die Klinik muss, mit einem mir unbekannten Auto unterwegs zu seinen. Einen Hänger bekommt man in der Regel ziemlich problemlos am Stall zu leihen (wenn welche Vorhanden und man guten Kontakt zu den Miteinstellern hat), aber dann braucht man halt noch ein entsprechendes Zugfahrt.

Je nachdem wie alt deine Mutter ist, bräuchte sie für das Fahren mit einem größeren Hänger auch noch einen speziellen Führerschein.

Und man sollte wirklich noch finanziellen Spielraum für andere Dinge haben. Ich habe anfangs auch mit einem bestimmten Betrag für die Unterbringung meiner Pferde gerechnet - bloß musste ich dann den Stall wechseln und der neue Stall war dann einen hunderter teurer. Außerdem hatte ich größere Fahrtkosten, weil er auch noch weiter weg war.

Meine günstig ausgesuchte Ausrüstung, die ich zu Beginn meiner Reiterzeit gekauft habe (teilweise auch in "juhu ich habe ein Pferd-Kaufräuschen" habe ich auch zugunster einiger weniger wirklich notwendiger Ausrüstungsgegenstände von wirklich guter Qualität (aber auch mit einem entsprechenden Preis) ausgetauscht (als die Erstausstattung ihren Dienst aufgab).

Was ich oft gesehen habe, waren die finanziellen Verrenkungen, die manche Leute machen mussten, damit sie einen passenden Sattel für ihr Pferd kaufen konnten. Entweder sie wichen auf Händler mit schlechterer Qualität (auch von der Fähigkeit des Sattelanpassens - nicht nur des Materials) auf oder sie mussten ewig lang warten, bis die Kohle für einen wirklich passenden Sattel vorhanden war.

Als ich den ersten "richtigen" Sattel für mein Pferd kaufte, hat der Sattler den kompletten Satteltruck einmal auf meinem Pferd "entleert". Der letzte hat dann gepasst - war ausgerechnet der teuerste Sattel, den der gute Mann im Wagen hatte.

Dann hieß es, eine Entscheidung fällen: entweder in den sauren Apfel beißen und diesen wirklich gut passenden Sattel kaufen oder eben nicht und dann auch mit der Ausbildung des Pferdes so lange nicht weitermachen können, bis ein passender Sattel vorhanden ist. Mein Pferd hat eine etwas ungünstige Sattellage, sodass "mal eben" einen Sattel leihen auch nicht drin war....

Ich kenn eben einige Leute, die zwar dann also einen passenden Sattel gefundeh hätten, er ihnen aber zu teuer war.

Dass soll jetzt nicht heißen, dass man nach dem Motto lebt "Geld spielt keine Rolle", aber zumindest auch keine finanziellen Verrenkungen machen muss, wenn eine Anschaffung - vor allen Dingen eine so wichtige wie ein SAttel - ansteht !

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Kommentar von MilleW
29.03.2016, 21:17

Ich tendiere ja eher zu einem Pony zur Verfügung wo ein passender Sattel vorhanden sein sollte. Falls nicht ist genug Geld für einen vorhanden (2.000€ sollten für einen guten gebrauchten und passenden vom Sattler reichen). Und Rücklagen würden ab Sommer vorhanden sein, früher würde ich auch kein Pony holen. Und wegen Hänger und so, ich habe eine Verwandte mit Pferden (die Pferde stehen von mir aber zu weit weg.) die bei sich zuhause (15 Minuten fahrt) einen Hänger und ein passendes Auto samt Führerschein hat. Und alle 3 Ställe in meinem Ort liegen um die 300€. Und wegen guten Sachen werde ich eine alte Reitlehrerin mitnehmen, diese hat bereits 2 Pferde mit Hochwertigen Sachen und würde mich sicher auch beraten.

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Hast du dir Gedanken gemacht, was mit dem Tier wird, wenn du mit der Schule fertig bist? Das ist ein viel wichtiger Punkt als die Kosten für die nächsten paar Jahre!

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Kommentar von MilleW
29.03.2016, 19:12

Ja habe ich. In meinem momentanen Wohnort gefällt es mir und meiner Mutter gut weshalb wir da bleiben werden. Und ich werde nach der Schule vermutlich eine Ausbildung anfangen. Dazu gibt es in meinem Wohnort viele Möglichkeiten auch für Berufe die mich interessieren. Ich könnte während der Ausbildung bei meiner Mutter weiterhin wohnen (würde ich auch ohne Pony/Pferd tun) und könnte mit der Ausbildungsvergütung die Kosten für das Pony selbst übernehmen. Und ich möchte sowieso mal einen Job haben der mir genug Geld und Zeit für ein eigenes Pony bietet.

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Kommentar von MilleW
30.03.2016, 01:32

Ich habe kein Interesse an einem Freund oder so. Also schon, aber das ist doch eh nur Mist und Liebe pure Einbildung die nicht Lebensnotwendig ist. Ohne kann man auch gut auskommen und wenn das mit einem Pony zur Verfügung klappt ist das ganze schon mal wieder ganz anders.

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tollwut wird glaub ich bei pferden gar nicht unbedingt geimpftheutzutage( bin mir grad nicht sicher, hab aber auch keinen pass zur hand gerade.)
zahnarzt hast du sehr knapp gerechnet. unser nimmt 160€
allerdings reicht der ZA auch alle 2-3 jahre zur kontrolle, bei einem gesunden pferd im guten alter.

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Kommentar von MilleW
29.03.2016, 18:46

Okay danke, dann rechne ich lieber 160€ für den Zahnarzt ein :) Ich finde nämlich lieber zu viel eingerechnet und geld übrig als zu wenig und Geld fehlt :)

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Kommentar von Viowow
31.03.2016, 15:16

ja, genau so ist es. wer downvotet kann auch komentieren!

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Hufpflege ist zu teuer und die Intervalle kannst Du auch mal strecken.

Tollwut musst Du nicht impfen, es ei denn, bei Euch ist das ein Problem. Aber wie soll sich das Pony denn anstecken? Bei und gibts schon lange keine Tollwut mehr.

Versicherung ist auch viel zu teuer. Die Hälte bitte, Pony erst Recht.

Zahnarzt? Da gibt es keine Intervalle, der kommt wann man ihn braucht.

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Hufschmiede sind in der Regel teurer, glaub ich. So 80€, kommt aber bestimmt auf die Region an. Macht man 'ne Wurmkur nicht auch quartalsweise? Will nichts falsches sagen. Ansonsten kommt das ganz gut hin, denke ich.
Würde die dennoch empfehlen, mit einer Reitbeteiligung zu beginnen. Hatte von Juni bis August zwei Pflegepferde (jeweils einmal wöchentlich), ab September nur noch eins bis ich im Februar ganz aufgehört hab, da es doch zu stressig wurde. Viel Glück:)

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Kommentar von MilleW
29.03.2016, 18:44

Ich hatte schon Reitbeteiligungen :)
Und ich möchte wenn ein unbeschlagebes Pony (ohne Hufeisen) und bei meiner Letzten RB war ich mal dabei, die Besi hat nur 40€ bezahlt und den selben Hufpfleger würde ich mir auch nehmen. Und das die Wurmkur Jedes halbe Jahr muss, habe ich aus dem internet.

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Kommentar von Viowow
29.03.2016, 18:44

die TE hatte schon pflegepferde, wenn ich mich recht erinnere. WK quartalsweise belastet das pferd nur und bringt mehr negatives, wenn kein befall vorliegt(in großen ställen wirds aber so gemacht) hufschmied ist nur teuer bei eise. bei barhuf kommt man mit 35-50€ hin

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Kommentar von watchitburn
29.03.2016, 22:07

Bin auch nie so ganz informiert gewesen bezüglich der Wurmkur. Stand immer nur an großen Ställen. :) Beim Hufschmied hab ich halt mit Eisen gerechnet

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Kommentar von MrssX
30.03.2016, 11:02

Also ich zahle bei meinem Hufschmied nur 20-25€...

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schau mal auf meine Homepage - meine RB's wollen sowas nämlich auch immer mal wieder wissen....

http://Pferde-im-Alter.jimdo.com

da gibt's etwas über das Thema eigenes Pferd und die Haltungskosten;

wichtig:
sie sind regional z.T. extrem umterschiedloich, deswegen hab ich auch Vergleichsdaten eingefügt aus dem täglichen Leben

(Kostet ein Stallplatz in München 800,-€ mtl, ist er in der ländlichen Nähe von Beverstedt für 180,-€ zu haben...)

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