Spaltet Religion die Familien?
Schönen Abend,
die frage die ich mir heute stelle ist ob Religionen die Familien spaltet…
Mein Cousin den ich nach 7 Jahren wieder gesehen habe, behauptet er sei fromm und er regt sich auf:
Könntest du mal aufhören Schwein zu essen…
Als ich vor 1 1/2 Jahren war das, meinte ich, ich sei ein Atheist.
Man merkte (leider) ein hasserfülltes Augenrollen und ging in einem marschierenden Tempo von mir weg, was ich sehr schade finde.
Passiert sowas häufig oder ist das ein Einzelfall?
Mit hochachtungsvollen Grüßen
Onur Güvenç
14 Antworten
Nicht die Religion spaltet Familien, sondern das Verhalten der Menschen.
Jeder sollte die Religion und der Kult darum, jeden einzelnen respektieren und kein Drama draus machen.
Wenn jemand aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch isst, ist das für denjenigen in Ordnung, aber deswegen darf man nicht den anderen seine Einstellung aufdrängen.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er tut und wie streng er nach seinem Glauben lebt, aber anderen darf man keine Vorwürfe machen oder etwas aufzwängen.
Es kann, wenn Menschen nicht tolerant sind, zu solchen Vorfällen kommen.
Es passiert allerdings auch bei Politik, Erziehung oder Ernährung. Immer dort, wo Menschen meinen, ihre Meinung wäre die einzig legitime.
Ich bin mir ziemlich sicher das dies kein Einzelfall ist. Sowas habe ich zwar nicht selbst erlebt aber es gibt viele Beispiele dafür und durch unterschiedliche Meinungen und vielleicht zu wenig Verständnis für den Gegenüber passiert das natürlich
Apropos Islam… beschäftige mich gerade sehr intensiv damit! Ich bin krass schockiert über den Koran. Ich kann verstehen warum du den Islam verlassen hast.
Und viele/die meisten Menschen sind innerlich schmutziger -als wenn man ein Schwein verspeisen würde…
Ich persönlich esse sehr selten Schweinefleisch- weil es meinem Magen nicht wohl tut. Aber das ist nicht aus erzwungenen/religiösen Gründen! Sondern aus persönlichen Gründen.
Vom Muslim zum Christ
https://www.youtube.com/live/SS9ZUI3DBiU?feature=share
(Vom Toilettengang)
(Ex-Muslim findet Jesus)
(Erlaubte Pädophilie im Islam)
Die Steinigung zwischen JESUS und Mohammed | Jesus
https://youtu.be/sW2Fj2z8Y8c (die Steinigung)
https://youtu.be/e_FUpHr_ckQ (englisch)
https://youtu.be/eho98TRfcdQ (Hass & Liebe im Islam)
https://youtu.be/G3zls-hYoXE (islamischer Schulunterricht)
https://youtu.be/GKczPKjJTPs (Zwangs Religion)
https://youtu.be/GphSSA1eUBI („Integration“ der Muslime)
https://youtu.be/PiZXwrtUsho (über Mohamed)
https://youtu.be/Fg6WG2zUKOQ (Ex-Al Qaida gegen Islam)
Lieben Gruß und alles Gute!
Ich kann dich verstehen.
Doch „kein Gott“ ist auch keine Lösung oder? ☺️
immerhin siehst du all seine Schöpfung. Du existierst…
Du atmest
du denkst
du erinnerst dich
du kannst fühlen
du kannst lieben ….
du kannst hören und sehen….
LG
Doch „kein Gott“ ist auch keine Lösung oder?
Doch, ist eine Lösung.
immerhin siehst du all seine Schöpfung.
Ich sehe das, wovon manche glauben, dass es seine Schöpfung sei.
Aber du GLAUBST, das es keinen Gott gibt… das ist auch ein Glaube.
Das ist deine Religion.
Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt. Das ist Abwesenheit von Religion.
Das ist ein Glaube daran- das es keinen Gott gibt. Deine Regeln. Deine Religion.
Jein. Muss nicht, kann. Bei mir hat es das. Die eine hälftte folgt jesus nach (Ich, meine Mutter und ein Bruder) die andere hälfte lehnt jesus aentwerde komplett ab oder siuch ausserhalb nach ihrer zufreidenheit.
GOtt will alle menschen bei sich haben. Die meisten menschen wollen gott nicht bei sich haben.
Das respektiert gott. Und du respektierst, dass er deine ABlehnung repsektiert. Dazu gibt es den Himmel für die die wollen, und die hölle für die die wollen. beide bekommen, was sie wollten.
Und ob, vorallem, wenn der Islam auf der einen oder anderen Seite involviert ist. Moechte ein Muslim den Ilam verlassen oder konvertieren, laeuft er Gefahr, von der Familie verstossen zu werden, wenn nicht sogar schlimmer. Ein zum Islam konvertiertes ehem. christliches Familienmitglied mag den Familienfrieden dadurch stoeren, wenn von jetzt auf gleich nur noch auf ganz religioes/islamisch gemacht wird.
Passiert häufig. Bin selber Atheist und musste mit meinem Vater auch schon Diskussionen über "die guten Werte der Kirche" führen, die btw für mich nicht existieren, weil er halt Katholisch ist
Aus meiner Sicht spaltet Religion nicht nur Familie, sondern alle Menschen. Religion funktioniert, indem ihren Mitgliedern durch endloses Einreden suggeriert wird, dass sie - ja! nur sie etwas ganz Besonderes seien. Dass sie Auserwählte seien und nur sie (von wem auch immer) geliebt werden.
Religion funktioniert deshalb äußerst erfolgreich, weil sie die Urinstinkte unseres Menschseins berührt: Teil einer Gemeinschaft sein, Geliebt und Umsorgt werden. Das sind Dinge, die allen Menschen, ob eingestanden oder uneingestanden, unfassbar wichtig sind. Fürsorge und Geliebt werden sind der Garant unseres Überlebens als Säugling. Dieses emotionale Bindungsgefühl verlieren wir nie wieder.
Wenn dann die Sozialisation Fahrt aufnimmt und man merkt, dass die sozialen Gefüge diffiziler werden (Schule, Ausbildung, Eltern usw.) und man dann Ablehnung erfährt, dann steigt damit mehr und mehr die Wahrscheinlichkeit, einer religiösen Gemeinschaft zugehörig zu werden, sofern man nicht ohnehin in sie hineingeboren wird.
Hierauf zielt auch die Außenwerbung besonders von Hardlinern ab. Daher lesen z.B. Zeugen Jehovas stets aufmerksam die Todesanzeigen in den Stadtspiegeln, um bei Trauernden gezielt auf Akquise zu gehen.
So sinnvoll ein religiöses System auch sei (denn sonst gäbe es ja nicht Milliarden Gläubige da draußen), dumm ist nur, dass automatisch mit dem suggerierten Sonderstatus alle anderen Menschen herabgestuft werden. Ihr Verhalten wird dann "gottlos", "teuflisch" und "boshaft".
Und genau das widerfährt Deinem Verwandten gerade. Er ist vollkommen durchsetzt von Propaganda und versteht überhaupt nicht mehr, wie Du - als Ungläubiger - überhaupt so etwas wie Glück empfinden kannst.
Die sich wie ein Gift einschleichende Intoleranz gegenüber anderen Menschen und das totale Selbstverständnis, für alles "Gute", "Erhabene" und "Altehrwürdige" zu stehen, frei nach einem Weltbild, das alles in "Gut" und "Böse" aufteilt, ist mit Abstand die größte Bedrohung für unseren Weltfrieden.
So lange Religionen Gesellschaften spalten, statt zu verbinden, handeln sie falsch - und irrationalerweise auch oftmals im totalen Gegensatz zu ihren Predigern.
Nur sehr intolerante Menschen wenden sich von Familienangehörigen ab, nur weil diese eine andere Religion oder auch gar keine haben. An diesen hast du aber auch nichts verloren.
Diese gibt es unter streng Gläubigen leider häufig.
Das passiert in konservativen Kreisen immer. Sie sehen dich nicht mehr als ein Teil von ihnen. Sie sind so indoktriniert, dass sie reale Menschen rauswerfen für einen Gott, mit dem sie nie interagiert haben.
....das ist nicht nur mit Religion so - auch Politik, Beruf, Ausbildung, Kultur, Interessen können Menschen "spalten", also voneinander entfernen.
Aber eigentlich is es die mangelnde Toleranz der einen und/oder der anderen Seite, die diese Spaltungen verursachen.
Du versuchst, Deinen Standpunkt zu erklären, der andere will es nicht kapieren oder lehnt das ab. Und umgekehrt. Wir Menschen sind das Problem, nicht unsere Religion oder unser Atheismus.
Ill
Ja und nein. Die Vorgangsweise und das Verständnis mögen ausschlaggebend sein. Wie die Wahrheit von der Lüge trennt, so trennen auch falsche Religionen von der echten. Jesus hatte vorhergesagt, dass er Feindschaft bringen wird. Die alte Welt unter dem Teufel geht zu Ende, die neue Welt unter dem Christus hat schon begonnen
Nicht nur Familien spaltet Religionen, sogar Freundschaften
Wegen Religion werden ganze Völker vernichtet - also ja, da ist viel Konflikpotential drin.
Danke für Deine Antwort, ich bin allerdings von Moslem zum Atheisten.
Mit Liebster Grüße