Wütende Atheisten?

17 Antworten

Der Angry Atheist (wütender Atheist) ist ein beliebtes Narrativ bestimmter Theisten. Sie werden gerne in Medien so dargestellt.

The myth of the angry atheist
Atheists are often portrayed in the media and elsewhere as angry individuals.

Das ist ein Mythos: sie sind nicht wütender als andere Menschen.

... these results support the idea that people believe atheists are angry individuals, but they do not appear to be angrier than other individuals in reality.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25590340/

 - (Religion, Gesellschaft, Islam)
bestimmter Theisten

Ohne dass ich deine Antwort grundsätzlich kritisieren möchte, denn auch im Christentum gibt es Vorurteile: Welche "bestimmte Theisten", also welche Untergruppe(n) kämen hier aus deiner Sicht in Frage?

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@UW1969

Eine bestimmte Untergruppe kann ich nicht nennen.

Auch die Studie nicht:

https://cupola.gettysburg.edu/cgi/viewcontent.cgi?referer=&httpsredir=1&article=1043&context=psyfac

Diese Vorgehensweise bzw Benamsung ist aber beliebt. ZB  The Angry Feminist

 The Angry Feminist is an archetype that is immediately portrayed in a negative light and often presumed to be man-hating, hairy and unwillingly but terminally single, or at least without a ‘cis-het’ male partner.

https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/10130950.2020.1798791

The Angry Leftist:

Just why are the left so angry these days?

https://www.aei.org/carpe-diem/why-are-the-progressive-left-so-angry-and-so-ungrateful/

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Salue

Du hast einen, an und für sich, netten Bekannten. Der spricht aber immer über sein liebstes Hobby, das Briefmarkensammeln. Du selber kannst damit nichts, aber auch gar nichts, anfangen.

Du wirst ihm höflich sagen, dass Du es super findest, dass er Briefmarken sammelt und dabei glücklich sei. Du selber sammelst Reiseerlebnisse.

Kommt er immer noch mit dem Thema, wirst Du etwas konkreter. "Weisst Du, ich möchte nicht über Briefmarken sprechen, also lass das bitte.

Nun reichts es aber, wieder kommst Du mit Deiner Ergänzung Deiner Sammlung. Nun werde ich deutlich; "Schei.. auf Deine Papierschnitzel, Du kannst mit anderen darüber diskutieren" stehe auf und wechsle den Sitzplatz.

Der Glauben kann eine segensreiche Sache sein und für viele Leute sehr beruhigend und lebenserfüllend sein. Das ist ihr Rezept für ein gutes Leben.

Andere haben andere "Rezepte" gefunden und sind damit glücklich. Wenn man solchen Leuten vom segensreichen Glauben erzählt, heisst dies auch, dass man deren Lebensrezept nicht akzeptiert. Das wirkt auf die Dauer beleidigend.

Muslime, Buddisten oder Hinduisten, noch niemand von diesen Bekannten hat je versucht, mir ihren Glauben schmackhaft zu machen.

Deine Erfahrung können also ein Zeichen dafür sein, dass Du zu häufig unbewusst andere Leute abstösst.

Tellensohn

Natürlich kann das ein Trauma sein. Anlass für religiöse Traumata gibt es erfahrungsgemäß viele.

Allerdings kann auch einfach eine starke Ablehnung dieser Vereine damit verbunden sein.

Eine strikte Trennung von Kirche und Staat ist definitiv notwendig. Viele setzen sich nunmal mehr dafür ein als andere.

Warum ist das nötig?

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@Lebenschuetzer4

Um die Religionsfreiheit und Neutralität zu gewährleisten. Außerdem um fortschrittlicher und fairer zu werden.

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@Lebenschuetzer4

Ich sehe keinen Grund warum es nötig sein sollte die Kirche zu unterstützen.

Suizidale Teenager? Aha. Erklär was das mit Atheismus zu tun haben soll.

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@Lebenschuetzer4

Inwiefern siehst du da einen Zusammenhang?

Auch würde ich dazu gern eine nichtreligiöse, neutrale Studie zu sehen.

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Das ist nicht nur gegen die Christen hier sondern auch Muslime so (hauptsächtlich, fast nur die beiden Gruppen). Sie verschwenden eben ihre Zeit mit dem kritisieren, und merken nicht wie sehr sie ihre Psyche in die Materie reinsaugen und ihr menschliches Wesen, in Form ihres Charakters, verändern.

Aber du hast diese Wesensveränderungen weg vom Menschlichen bemerkt, nicht wahr?

(Ironie off.)

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@AlifLamMim

Aber danke, dass du trotzdem eine Rückmeldung lieferst.

;-)

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Ich denke, die meisten Atheisten kritisieren jedwede Art von Religion. Es kann natürlich sein, dass einige Menschen bestimmte Religionen in besonderem Maße kritisieren - also öfter, als die anderen.

Das kann in der Tat mit einem Trauma zusammenhängen. Traumatische Erlebnisse gibt es mit streng gläubigen Eltern ja genug.

Es kann aber auch einfach damit zusammenhängen, dass das Christentum die in Deutschland meistverbreitete Religion ist und dementsprechend häufiger im Diskurs ist. Wenn hier 9 von 10 Fragen bezüglich Religion zum Christentum gestellt würden, unter jeder Frage die Religion, auf die in der Frage Bezug genommen wird, aber von einem Atheisten kritisiert wird, könnte es einem also so vorkommen, als würde das Christentum häufiger kritisiert. In Wahrheit werden alle Religionen gleichermaßen kritisiert, das Christentum ist aber nur häufiger Gesprächsthema.

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