Sollten für soziale Medien feste Altersgrenzen gelten oder ist Medienbildung der bessere Weg zum Schutz von Kindern und Jugendlichen?
Der Suchtbeauftragte Hendrik Streeck fordert klare Altersbeschränkungen für Social Media. Verbände wie der Kinderschutzbund lehnen dies ab und setzen stattdessen auf digitale Teilhabe, sichere Online-Räume und verpflichtende Medienbildung an Schulen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kinderschutzbund-soziale-medien-100.html
3 Antworten
Klare Regeln über Nutzungsalter oder Zeitlimits können Orientierung bieten, aber sie müssen flankiert werden durch schulische und familiäre Medienbildung. Nur so entsteht echter Schutz, der nicht bloß auf Zugangsbeschränkung, sondern auf mündige Nutzung zielt.
Gruß aus Tel Aviv
Altersgrenzen wären keine schlechte Idee, auch gestaffelt nach Inhalten, aber wer will festlegen, ab wann welche Inhalte geeignet erscheinen? Ein generelles Zutrittsverbot ist vielleicht unter 12 machbar, darüber wird es dann schon schwieriger. Eine Identitätsprüfung, wie z.B. beim Lotto online machbar, würde klar auch die Identität und damit das Alter klären. Da kämen dann wieder die Datenschützer auf den Plan, alles keine so ganz einfache Sache.
Nein weil es die Demokratie einschränkt und wir alle wollen Freiheiten.