Sollte man als Erwachsener Mann reiten lernen?

9 Antworten

Guck dich mal in Turniersport um wie viele Männer dort reiten (;

Ich denke auch, dass sie Angst haben von ihren Freunden/Verwandten dafür gedemütigt zu werde, was in Der Schule ja noch heftiger wäre.

Guck dich bei den Reitställen in deiner Nähe um, frage bei der Fn nach ob dieser eingetragen ist, dann ist es meistens ein guter Stall.

Bei einem wo nicht eingetragen ist, musst du darauf achten, ob es den Pferden gut geht. Werden sie auf die Koppel gestellt? Oder fristen sie ein darsein in der Box? Macht der Reitlehrer einen guten Eindruck? Geht er gut mit den Pferden um? Wirken die Pferde glücklich?

Außerdem sollte der Reitlehrer eine Ausbildung zum Pferdewirt abgeschlossen haben, dann ist dieser nämlich auch geprüft worden.

All das solltest du im Vorfeld klären.

Meistens sind aber genau die Reitlehrer gut, die dich auch hart rannehmen, also streng sind. (Tipp: In einem Turnierstall ist es strenger als in einem reinen Freizeitstall)

Lg

Ein Anfänger wird kaum in einem Turnierstall unterrichtet.

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@Dahika

Kann ich nicht unbedingt bestätigen. Die Reitschule meines Vertrauens ist ein Springstall, wo bis S geritten wird - die Reiter hat man sich selbst herangezogen, angefangen mit der Pony-Kinderstunde.

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@Dahika

Kann ich auch nicht bestätigen. Unser SB - RL in Personalunion ist auch ein sehr erfolgreicher Turnierreiter, im Gegensatz zu vielen mittelmäßig erfolgreichen Kollegen ist er aber definitiv auf dem Teppich geblieben, "verkauft" sich nicht und gibt motivierten Anfängern auch gerne Unterricht. Sind "aber" ein Westernstall, aber das sollte ja eigentlich nichts heißen.

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Ein Reitlehrer sollte nicht besonders streng sein, da man das ja in seiner

Freizeit macht. Ich habe schon mal bei Reitstunden zugesehen mit

einem Reitlehrer, der nur herumgebrüllt hat. So verkrampft man nur und

lernt nicht viel.

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@Willibald404

Ja, so streng auch nicht, aber er sollte dir ja auch nicht alles durch gehen lassen.

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@Willibald404

Da sollte man nicht zu empfindlich sein, vor allem, wenn man springen möchte. Da geht es heiß her, und da es viel zu koordinieren gibt und obendrein eine gewisse Lautstärke notwendig ist, damit man alles versteht, ist ein gewisser „Komisston“ manchmal unumgänglich.

Bis der Reitlehrer dich freundlich bitten würde, diese oder jene Anweisung zu befolgen, würdest du sonst schon 3 x mit samt Pferd im Hindernis liegen...

Fur den Anfang bei den ersten Reitstunden ist das natürlich anders. 😄

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Ich würde mich an deiner Stelle erstmal nach einem geeigneten Stall umschauen. Vor dem Springreiten kommt erst mal das grundsätzliche Reiten lernen ;) Auch wenn Männer hier zuweilen sehr ungeduldig sind, ist es wichtig, erstmal das Reiten an sich zu lernen, bevor man dann über Hürden will (bzw. sich ggf. auf eine andere Disziplin spezialisiert.). Sehe das bei uns im Stall, dass es hauptsächlich Männer sind, die mal kommen, weil sie sich fürs Cutting interessieren und dann feststellen, dass man erstmal reiten können sollte, bevor man mit dem Pferd ans Rind geht. Selbst langjährige Reiter stellen dann fest, dass ihre Fähigkeit (noch) nicht für eine derartige "Spezialisierung" ausreicht. Insofern solltest du erstmal die Geduld aufbringen, und eben Reiten lernen ;-)

Ich habe meinen guten RL so gefunden, indem ich erstmal bei einer "öffentlichen" Veranstaltung des Hofes zu Besuch war und zugeschaut habe. Dann habe ich gefragt, ob ich mal bei einer Reitstunde zuschauen dürfte und danach habe ich eine Probestunde genommen.

Mir war wichtig, dass es den Pferden in dem Reitbetrieb gut geht, die nicht eine Stunde nach der anderen im Unterricht laufen müssen, auch raus kommen, eine passende Ausrüstung haben und dort Einzel- oder Kleingruppenunterricht angeboten wird. Ich habe dort - obwohl ich vorher schon auf einem Pferd gesessen bin - auch erstmal wieder mit Longenstunden angefangen, um den Sitz von Anfang an einigermaßen richtig zu lernen.

Inwieweit man einen "netten" RL findet, da scheiden sich wohl auch die Geister - je nach Empfindlichkeit. Mein RL ist wohl einigen reitenden Bekannten von mir zu streng und teilweise zu laut. Allerdings ist die "Strenge" in meinen Augen insofern notwendig, weil sie dazu dient, auch mich immer weiter zu motivieren, auch wenn mein innerer Schweinehund gerne mal "verweigern" möchte, weil es halt doch auch anstrengend sein kann. Laut in dem Moment, wo er merkt, dass ich mich so konzentriere, dass er mit normaler Lautstärke gar nicht zu mir durchdringen würde - und er muss ja auch in der Regel durch eine ganze Halle sich Gehör verschaffen.

Ich finde, man merkt es durchaus recht schnell selber, ob man jetzt nur einen lauten "Polterer" als Lehrer hat, der einfach nur laut und ungeduldig ist oder ob man von jemandem Unterricht bekommt, der auch mit Leib und Seele beim Unterricht dabei ist und sich deswegen auch manchmal einfach "mitreissen" lässt. Wenn ich dann aber immer motiviert werde, auch gelobt werde und jederzeit Fragen stellen kann oder mir mal das eine oder andere vorreiten und zeigen lassen kann, nehme ich die "gewisse" Strenge auch in Kauf.

Ich hab schon mitgekriegt, dass viele Reitschüler eher den Typ RL bevorzugen, der sie nur lobt, nie kritisiert etc. aber bei solchen Leuten kann man meiner Meinung nach nichts lernen. Und man ist ja dort, um zu lernen. Und nicht, um gesagt zu bekommen, wie toll man schon reitet. Dann könnte man sich ja das Geld für die Reitstunden auch sparen.

Viel Glück bei der Suche nach einer passenden Reitschule.

Die Sache mit dem Reitlehrer kenne ich gut, klar sollte er nicht super fies sein, aber ich finde ein bisschen Druck vom Lehrer kann echt anspornen :)

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Klar kannst du noch reiten lernen :) aber glaub mir : Bist du springen kannst vergehen ein paar Jahre und falls du denkst Reiten hätte was mit mutig sein und oben bleiben zu tun, dann liegst du leider falsch. Ob du Talent fürs Springreiten hast, kannst du eigentlich nicht wissen, denn ich entnehme deiner Frage, dass du noch nie geritten bist.

Das Reiten ist, meiner Meinung nach, eine der schwierigsten Sportarten überhaupt und klar, ein bisschen Mut gehört dazu, aber viel entscheidender ist es, das Pferd zu verstehen und sich in es hineinversetzen zu können. Draufsetzen und losreiten ist nicht :)

Und zum Reitlehrer : Natürlich sollte der Reitlehrer nicht die unhöflichste Person des Jahrhunderts sein, doch ein bisschen Strenge gehört schon dazu. Zb war ich mal vor Jahren in Reiterferien : Der Reitlehrer wirkte etwas ruppig und er konnte auch etwas verletzend werden (mit den Pferden ist er allerdings super umgegangen), ich konnte ihn anfangs überhaupt nicht leiden, aber der Unterricht war einfach mega (er war wohl früher relativ erfolgreicher Dressur Reiter). Nach einer Woche mit täglichem Unterricht hat man wirklich einen Unterschied gesehen und er hat mich auch gelobt, also mach am besten ein paar Probestunden, ihr müsst ja nicht unbedingt beste Freunde werden, aber ein guter Reitlehrer ist Gold wert!!!

LG Lea

vor dem Springreiten kommt erstmal das normale Reiten und das können auch Erwachsene noch lernen - schau einfah mal nach einer Reitschule in Deiner Nähe, da gibt es immer auch Erwachsenenkurse

viele, vor allem mäner, die erst im erwachsenenalter reiten lernen, kommen besser mit dem westernreiten klar.

bevor du zum springreiten übergehst, solltest du zunächst mal herausfinden, ob das reiten überhaupt was für dich ist.

wenn es dir nur darum geht, eine rasante sportart zu erlernen, mit der man andere beeindrucken kann, bist du beim reiten allerdings falsch. da kommen eher so sachen wie kitesurfen infrage.

bis du beim reitenlernen mit dem springreiten anfangen kannst, vergehen bei 1-2 reitstunden pro woche etwa 2 jahre.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

Würde Dich ein kitesurfer beeindrucken?

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