Pferd lässt sich nicht putzen?

Hallo Leute,

Wie ihr schon lesen konntet, habe ich zurzeit meine Probleme mein Schulpferd(das ich immer reite) zu putzen. Ich reite ihn schon seit ein paar Jahren. Also in der Gurtlage war er schon immer schwer zu putzen. Hat geschnappt, nach hinten ausgetreten. Aber es war noch ertragbar. Zurzeit eskaliert es völlig. Nicht nur mehr in der Gurtlage sondern überall. Zum Beispiel, wenn ich ihn am Hals putze etc. Ich weiß nicht warum? Normalerweise ist er sonst so lieb. Zurzeit eben überall wo ich putze versucht er zu schnappen und mit dem treten ist es schlimmer geworden. Jetzt tritt er nicht mehr einfach nur nach hinten aus sondern auch seitwärts und versucht mich sozusagen zu treffen. Aber nicht nur das. Er läuft auch plötzlich auf mich zu. Sozusagen springt oder sollte ich sagen rennt, egal ich glaub ihr habt verstanden was ich meine. Er versucht auf mich los zu gehen. Ich bin wirklich verzweifelt. Warum ist er so geworden🤷‍♀️? Es ist aber anscheinend nicht speziell auf mich gerichtet. Ich habe mit den anderen Reiterinnen von ihm geredet(die ihn auch oft reiten). Sie meinten, dass das gleiche bei ihnen auch passiert. Ich habe aber erfahren, dass er bei ihnen auch in der Box so rumzickt. Das ist bei mir nicht der Fall. Bei mir macht er es nur beim Putzen. Im Großen und ganzen, weiß ich nicht mehr was ich tuhen soll. Es ist wirklich nur noch anstrengend ihn zu putzen. Es macht mich auch ein wenig traurig, weil er mir wirklich am Herzen liegt. Ich habe versucht ihn zu beruhigen. Mit ihm beim Putzen zu reden. Einmal wo er versucht hat mich zu treten sogar ein wenig geschimpft(aber nicht angeschrien oder so, das könnte ich nicht, weil er immer noch mein Shz ist.) Wisst ihr vielleicht, wie das Putzen wieder ohne so viel Stress klappen könnte? Ich wäre sehr froh, wenn ich Tipps bekommen könnte ( und es hat nichts mit den Bürsten zu tuhen, weil ich speziell für ihn andere Bürsten besitze und die anderen das gleiche Problem mit anderen Bürsten haben(seine eigenen Bürsten). Wisst ihr was ich tuhen kann. Schonmal danke für eure Antworten.

Lg😊

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Aus der Ferne lässt sich nicht beurteilen, ob das Pferd jetzt einfach ein körperliches Problem im Sinne von Schmerzen etc. hat oder ob es sich so aufführt, einfach weil es es kann.

Auf jeden Fall finde ich es fragwürdig, so einen Reitbetrieb zu unterstützen, der leichtfertig mit Leben und Gesundheit seiner Schüler umgeht und dabei zusieht, wie sich das Pferd benimmt, ohne nachzuforschen, was die Ursachen für das Verhalten sind.

Wenn man davon ausgeht, dass bei dem Pferd alles soweit in Ordnung ist, müsste man das Verhalten korrigieren; dies ist aber auch nicht Aufgabe der Reitschüler, sondern des Betriebes. Ich glaube nicht, dass es viel bringt, wenn jeder Reitschüler für sich versucht, mit dem Pferd irgendwie klarzukommen und ihn zu "erziehen". Da würde ich vermutlich als Pferd auch das tun, was ich will, denn es ist ja anscheinend auch niemand in der Lage, etwas "dagegenzuhalten".

Dir möchte ich noch nahelegen, deine Einstellung zum Verhalten dieses Pferdes zu überdenken. Das Pferd kann dich durch sein Verhalten schwer verletzten. Das ist kein Verhalten, was man toleriert und dem man "mit ein bisschen Geschimpfe" begegnet. Der braucht auch nicht beruhigt zu werden. Damit wird das Pferd doch noch in seinem Verhalten bestärkt. Was passiert in einer Pferdeherde, wenn ein zu übergriffig bei einem anderen Pferd wird ? Dann wird "Tacheles geredet". Die bilden keinen Stuhlkreis und diskutieren das aus. Deshalb sind sie aber danach trotzdem noch Freunde und spielen miteinander oder betreiben gegenseitig Fellpflege. Das Verhalten, was du da an den Tag legst, zeigt dem Pferd höchstens, dass er mit dir ja machen kann, was er will. Passiert ja nichts.

Ganz ehrlich, wenn mich ein Pferd gezielt treten will, dann schlage/trete ich zurück. Nicht nur ein bisschen. Sondern massiv. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mein Pferd nicht gerne habe. Sondern dass hat damit zu tun, dass ich mich nicht verletzten lassen will. Ich kann dir garantieren, dass DU das Pferd sehr viel weniger gerne haben wirst, wenn es es tatsächlich schafft, dich zu verletzen. Selbst wenn sowas unabsichtlich erfolgen sollte, wird dein Vertrauen in dieses Pferd erstmal massiv gestört sein. Bei diesem Pferd ist es aber so, dass es nicht "unabsichtlich" versucht, dich zu verletzen, sondern beabsichtigt. Und das nicht nur mit "ich droh mal ein bisschen", sondern gezielt mit Überrennen, Austreten, Schnappen, Beißen. Auch wenn du glaubst, es ist nicht gezielt gegen dich gerichtet, weil er das bei jedem macht, ist es trotzdem gegen den Menschen gerichtet. Und dann hört einfach der Spaß auf ! Weil es gefährlich ist ! Nicht nur ein bisschen gefährlich mit blauen Flecken oder einer Prellung, sondern dass kann im Krankenhaus mit einem dauerhaften Schaden oder gar schlimmer enden. Also verharmlose sein Verhalten nicht länger ! Es bringt dir nichts und es bringt auch dem Pferd nichts. Einem Pferd seine Grenzen zu zeigen, heißt nicht, dass man zum Pferdeprügler mutiert, sondern, dass man in der Lage ist, dem Pferd zu zeigen, dass es sich so dem Menschen gegenüber nicht zu verhalten hat. Das heißt auch nicht, dass man ein Pferd deshalb weniger liebt, weil man es - wenn notwendig - bestraft, sondern nur, dass einfach die Grenzen abgesteckt sind. Und erstaunlicherweise sind die meisten Pferde wesentlich zufriedener, wenn sie ihre Grenzen kennen.

Ich persönlich würde einen Reitbetrieb, der so leichtsinnig mit seinen Schülern und so wenig Interesse am Wohlergehen seiner Pferde hat, dass er einem derartigen Verhalten zusieht, ohne abzuklären, was die Ursache für das Verhalten ist, nicht unterstützen. Entweder die tun was oder ich wäre weg.

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Ich persönlich würde jetzt beim Ausreiten nicht zwingend mit dem Pferd auf eine Wiese ? Mir würde sich jetzt nicht erschließen, warum es für das Pferd eine Abwechslung bedeuten sollte, wenn ich meine gymnastizierenden Übungen statt auf dem Reitplatz auf einer Wiese mache ? Ich mag da vielleicht ein wenig pessimistisch eingestellt sein, aber ich würde auf der Wiese immer die Verletzungsmöglichkeit durch unerwartete Löcher etc. sehen oder der Rutschgefahr.

Ein Pferd zu gymnastizieren kann ich ja auf dem normalen Reitweg auch machen, da muss es ja keine Wiese sein, die dem Pferd möglicherweise eher "Koppelfreizeit" als "Arbeitszeit" suggeriert und wo ich dann unter Umständen ständig mit dem Pferd am Kämpfen bin, weil es den Kopf zum Fressen senkt....

Aber das ist nur meine Meinung in Bezug auf den Ort wo geritten wird und nicht, wie geritten wird. Wie gesagt, Gymnastizierung geht auch auf dem Reitweg.

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Ich kann es jetzt nicht für jeden Westernreithof sprechen, sondern nur für die, wo ich bislang war, aber da wird niemand blöd angeschaut. Bei uns auf dem Hof waren die Westernreiter ein recht entspanntes Völkchen und hilfsbereit.

An deiner Stelle würde ich erstmal mit der normalen Reithose hingehen und dann in den folgenden Stunden schauen, ob du es mit dieser Hose angenehm findest, oder ob dir eine Jeans lieber wäre. Ich bin in meiner Anfangszeit auch mit einer Jodpurhose mit Besatz geritten, habs aber dann relativ schnell sein lassen, weil ich es in der Jeans dann angenehmer fand. Im Westernsattel war der Besatz nach meinem Gefühl eher hinderlich. Aber das würde ich nach Gefühl entscheiden. Chaps kannst du ja mitnehmen, wenn du das Gefühl hast, dass sie eher stören, dann hast du bestimmt Gelegenheit, sie abzulegen.

Orientier die nicht an den Klischees, sondern lass dich einfach drauf ein. Ich denke, man wird weniger belächelt, wenn man als Umsteiger in den normalen gewohnten Klamotten kommt, die man bislang zum Reiten anhatte, als wie wenn man im "Cowgirl-"Outfit erscheinen würde. Sobald du auf dem Pferd sitzt, würde man eh merken, dass das ganze noch mehr "Verkleidung" als "zweckmäßig" ist und dann hätten zumindest eventuell doch vorhandene Lästerschwestern ja was zu tratschen.

Zieh das an, was dir jetzt gewohnt und vertraut ist, wo du bislang dich beim Reiten wohlgefühlt hat, alles andere kommt dann wirklich von ganz alleine. Verkopf dich nicht damit, indem du überlegst, ob du passend gekleidet bist.

Was ich dir neben dem Helm noch raten würde: Achte auf eine Jacke, die nicht zu "blousonmäßig" weit geschnitten ist, sonst kann es evtl. passieren, dass du beim Absteigen am Horn hängenbleibst. Passiert nicht oft, aber kommt manchmal halt doch vor, und dass kann recht blöd sein.

Viel Spaß bei deiner ersten Westernreitstunde.

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Sehr erwachsen ist das ja nicht gerade....

Ich persönlich würde vielleicht beim ersten Mal noch nach einer Möglichkeit zur Versöhnung suchen, kommt das aber mehrfach vor, würde ich sein Schluss machen akzeptieren und die Beziehung als beendet ansehen.

Für ihn ist es ja anscheinend sehr einfach, Schluss zu machen, ohne dass die Beziehung tatsächlich auch endet, wenn du ihm dann jedes Mal wieder hinterherläufst und ihr euch - bis zum nächsten Streit - wieder versöhnt.

Würdest du persönlich so jemanden ernstnehmen, der sich so wie du verhält ? Oder würdest du den dann nicht auch so respektlos behandeln, weil er es ja mit sich machen lässt ? Insofern liegt es an dir, ihm DEINE Grenze aufzuzeigen. Wenn du nicht willst, dass er sich ständig von dir trennt, wenn ihr Streit habt, dann mal konsequent bleiben und nicht hinterherlaufen. Du wirst dann sehen, ob ihm eure Beziehung so viel wert ist, dass er zurück kommt. Wenn nicht, dann ist die Beziehung aber auch nicht so viel wert, den so geht man miteinander in einer Beziehung nicht um. Je länger du an einem solchen Typ festhältst, der es nicht wert ist, blockierst du dich selbst, jemanden zu finden, mit dem du eine ernsthafte Beziehung eingehen kannst.

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Es liegt an Dir !

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Ich werfe jetzt einfach mal so in den Raum, dass die Menschen, die über genügend Erfahrung zur Jungpferdeausbildung verfügen, sich definitiv nicht in einem Laienforum erkundigen müssen, wo sie ein güngstiges Pferd herkriegen können. Solche Leute sind schon so lange in der Pferdeszene unterwegs, dass sie selber wissen, wo sie so etwas finden könnten (wenn sie es denn suchen würden). Denn ich glaube auch, die meisten Leute, die genügend Erfahrung in Sachen Pferd und Pferdeausbildung haben, würden von einem allzu günstigen Pferd abraten, da sie wissen, dass es sich schon um einen rechten Glücksfall handeln muss, dabei ein vernünftiges Tier zu bekommen.

Und knappes Budget und Pferdeausbildung sind zwei Begriffen, die definitiv nicht besonders gut zusammenpassen.

Spar dir das Geld, dass du in so ein Tier investieren möchtest, bis du mehr Geld zur Verfügung hast.

Bei einem Händler, der günstig ein Pferd zu verkaufen hat, würde ich definitiv nicht von einer guten Ankaufsmöglichkeit ausgehen, denn da wollen definitiv zu viele Leute noch Geld dran verdienen. Der Händler hat das Pferd ja schließlich auch irgendwo aufgetan und musste dafür bezahlen. Und selbst für einen Absetzer von irgendeinem Vermehrer dürfte man schon so um die 1.000 Euro auf den Tisch legen müssen, muss aber dann das Pferd bis zum entsprechenden Alter noch aufziehen und hat damit "nur" Kosten, ohne ein Reitpferd zu haben.

Letztlich drängt sich bei der Frage tatsächlich der Verdacht auf, dass es dir an entsprechender Erfahrung zur Jungpferdeausbildung fehlt, d. h., dein knappes Budget mit ziemlicher Sicherheit keinen Beritt enthält und somit im Zweifelsfall nur ein nicht so gutes Pferd mit nicht so guter Ausbildung draus wird, wo in Summe dann häufig das Attribut "Problempferd" nicht besonders weit ist.....

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Es ist nicht dein Pferd, also solltest du die Besitzerin fragen, ob a) das Problem bekannt ist bzw. b) ihr deine Beobachtung mitteilen.

Wenn man ein fremdes Tier zur Nutzung überlassen bekommt, fragt man als allererstes den Besitzer, bevor man sich anderweitige Ratschläge einholt.

Tipps, welche Mittelchen dagegen gegeben werden könnten, sollte man vor Anwendung ebenfalls mit dem Besitzer absprechen und auf gar keinen Fall ohne Rücksprache anwenden.

Hätte ich ein RB und würde die so etwas machen, wäre dies für mich ein Grund, sofort die RB zu beenden !

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Geh doch erstmal hin, lerne Pferd und Besitzer erstmal kennen. Das hat doch noch gar nicht stattgefunden, oder?

Und dann seh erstmal weiter...

Und wozu willst du Freunde mit in den Stall nehmen? Du willst /sollst dich doch ums Pferd kümmern? Dann würde ich das machen, aber eben allein, damit ich meine volle Aufmerksamkeit dem Pferd schenken kann....

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Das ist offenbar ein Schülerlehrgang Basispass/reitabzeichen, was zu dem Termin stattfindet. In den Preislisten 2018 steht der von dir genannte Betrag als Kosten dafür drin. Auf dieser Preisliste steht deutlich, dass alle Preise ohne Übernachtung, incl. MwSt und zzgl Prüfungsgebühr sind.

Insofern ist das ein Lehrgang und keine kleine-Kinderbespaßung. Ich glaube, dass die in Marbach nicht die Zielgruppe Reiterferien und Spaß haben bedient wird , sondern dass da ernsthaft geritten wird.

Nachdem der Kurs nicht gerade billig ist, wird von der Kundschaft erwartet, dass sie in einem Alter ist, wo sie durchaus in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Warum sollte ein Schüler das nicht können?

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Wenn er keinen Freigang will, dann lass ihn halt drinnen, wenn er sich dort sicher fühlt. Ich würde ein misshandeltes Tier nicht zwingend, etwas gegen seinen Willen zu tun (außer, wenn ihm das schadet oder nutzt (z.B. Medikamenteneinnahme). Aber fehlender Freigang ist ja jetzt nicht wirklich schlimm....

Ich finde den ohnehin zu jung für Freigang.

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Ich weiß nicht, in welchem Bundesland du wohnst, hast du es schon bei der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung deines Bundeslandes probiert.

Such dir in deinem Umfeld jemanden, mit dem du über Probleme oder deine Gefühle sprechen kannst. Ich weiß nicht, wie lange du dein Kind jetzt schon hast, aber es kann durchaus sein, dass dein seelisches Gleichgewicht durch das Kind durcheinander gekommen ist (gerade wenn du eh schon vorbelastet bist).

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Wenn der Handyvertrag vor weniger als 14 Tagen geschlossen wurde, würde ich ihn Widerrufen. Schau in deinen Unterlagen nach, wann die Unterlagen gekommen sind. Geht allerdings nur, wenn der Vertrag online geschlossen wurde.

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Den Kontakt blockieren. Man kann sich nicht in einen Drachen verwandeln - weder angezogen noch nackt.

Wenn du nicht möchtest, dass irgendwelche Nacktvideos von dir im Internet kursieren, blockiere den Kontakt.

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Es gibt keinen "Trick", das muss man können, dass lässt sich m. E. auch nicht "trainieren", sondern da hilft "nur" guter Reitunterricht, wo dir das gezeigt wird, wie es geht und wo du es unter Anleitung dann üben kannst, bis es so sitzt, dass du dabei keine Korrektur mehr eines RL brauchst. Das ist nichts, was man in ein paar Reitstunden mal eben schnell "trainieren" kann.

Reitunterricht via Internet funktioniert nicht.

Selbst wenn du eine 100 % richtige Anleitung bekommen würdest, was du tun solltest, klappt es nicht, den Reiten ist ein Zusammenspiel von Reiter und Pferd. Auf alles, was du tust, folgt eine Reaktion des Pferdes, dem dann wiederum eine Reaktion von dir folgen sollte. Sowas lässt sich in einer Anleitung nicht umfassend beschreiben, weil keiner die Reaktionen des Pferdes so genau vorhersagen kann, dass er dann die erneute Reaktion des Menschen darauf anleiten könnte.

Und nicht zuletzt haben solche Anleitungen deshalb schon deshalb keinen Zweck, weil nicht sichergestellt ist, dass die 100 % genaue Anleitung auch zu 1000 % korrekt umgesetzt wird. Eine Kleinigkeit, die dir gar nicht mal auffallen muss, reicht schon aus, dass die Reaktionen des Pferdes eine komplett andere sind, weshalb die Anleitung dann gar nicht mehr hinhaut.

Das ganze theoretische Wissen ums Reiten ist alles schön und gut, aber es funktioniert leider nicht, dass man damit tatsächlich reiten lernen kann. Dazu braucht man guten Reitunterricht vor Ort, wo du ständig kontrolliert und korrigiert werden kannst.

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Leider sieht man immer wieder, dass selbst Erwachsene mit weit mehr Erfahrung als du sie hast, bei einem eigenen Pferd versagen, weil definitiv mehr dazu gehört, als mit einer dicken Brieftasche jeden Monat ein paar Hundert Euro für den Unterhalt des Pferdes zu bestreiten.

Als Kind/Jugendliche ist es allein überhaupt nicht machbar, wenn nicht die Eltern selber Pferdemenschen sind bzw. Interesse an Pferden haben. Nur die Unterstützung deiner Oma wenn du im Urlaub bist, reicht da nicht aus.

Du bist 13 Jahre alt, rechne mal damit, dass sich dein Schulalltag in den nächsten Jahre verändern wird, dass zur Schule dann Dinge wie Fahrschule, Ausbildung etc. hinzukommen, dann eine eigene Wohnung etc. All diese Dinge kosten auch enorm viel Geld. Geld, das einem fehlt, wenn man jetzt schon jeden Cent für ein Pferd ausgegeben hat.

Zum Thema Geld ist in Sachen Pferd ohnehin zu sagen, dass es in der Regel doch mehr kostet, als man sich im Vorfeld ausrechnet. Entweder die Ausrüstung kostet mehr, man stellt fest, dass das Pferd Korrekturberitt braucht, teure Behandlungen, etc. etc.

Ich denke mal, es ist kein Einzelfall, wenn die Leute merken, dass sie mit dem eigenen Pferd plötzlich ihre sorgfältig aufgestellte Kostenkalkulation über den Haufen schmeißen müssen. Da muss nicht mal was schlimmes wie eine kostspielige Behandlung beim TA dazu kommen, reicht schon aus, dass man plötzlich ein anderes Qualitätsverständnis bei der Ausrüstung bekommt. Kleines Beispiel aus meiner Erfahrung gefällig ? Sattel für Pferd. Ungefähres Limit gesetzt. Dann festgestellt, dass die günstigen Westernsättel von der Qualität her gruselig sind und kein gebrauchter Sattel in meinem Limit auf das Pferd passt. Jetzt steht das aber in Beritt.... Was also machen ? Und da gibts in meinem Umfeld massig beispiele, wo das Pferd dann mehr Geld gekostet hat, wie geplant. Anderes Beispiel: eine Bekannte, hält ihr Pferd "kostengünstig" in Eigenregie, spart sich also die Stallmiete. Jetzt kann sie aber mit dem Pferd nicht gut ins Gelände, will aber trotzdem reiten, also wird ein kleiner Reitplatz gebaut. Selbst in Eigenleistung und nur bedingt "professionell" gebaut verschlingt das mehr Geld, als die Bekannte das kalkuliert hat. Wenn du einen Job hast, dann kann man mit solchen ungeplanten finanziellen Belastungen noch einigermaßen fertig werden, aber als Schüler ohne richtiges Einkommen - vergiss es. Damit kannst du dich nur unglücklich machen, weil du ständig Angst haben musst, dass du mit dem Pferd über die Runden kommen kannst.

Letztlich sind aber deine Überlegungen ohnehin obsolet, denn du kannst noch gar kein Pferd kaufen, sondern dass würden deine Eltern übernehmen. Und das finde ich, bei Eltern, die kein Interesse an Pferden haben, keine gute Idee.

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Überreden geht schon mal gar nicht. Allein der Glaube, dass man seine Eltern zur Anschaffung eines derartig teuren und zeitaufwendigen Tieres wie eines Pferdes einfach so "überreden" könnte, zeugt davon, dass man noch nicht in der Lage ist, die Ansprüche, die ein Pferd mit sich bringt, zu erfüllen.

Erstens, wenn deine Eltern ein Pferd kaufen, ist es in erster Linie ihr Pferd - du darfst es lediglich nutzen. D.h. deine Eltern sind diejenigen, die alles rund ums Pferd entscheiden, wo es steht, ob es notwendig ist, die Ausrüstung zu checken, eine Tierärztliche Kontrolle etc. D.h., sie müssten sich selber mit Pferden auskennen. In der Regel ist das bei Eltern, die zum Pferdekauf überredet werden müssen, nicht der Fall.

Du überlässt also die Verantwortung für ein Lebewesen deinen Eltern, die sich vermutlich nicht sonderlich für das Tier interessieren, sondern nur darauf achten, dass die Kosten sich in dem für sie gesteckten Rahmen bewegen.

Ich frage mich, ob man das einem Tier, dem man Zuneigung entgegenbringt, antun möchte, dass man nicht selber entscheiden kann, wie damit umgegangen wird, wie es gehalten wird etc.

Recht vermessen finde ich auch die Einstellung "das Geld haben wir". Bist du dir da wirklich sicher ? Meine Eltern hätten mir mit 13 Jahren sicherlich ihre finanziellen Verhältnisse offengelegt, noch hätten sie - nachvollziehbarerweise - es eingesehen, von ihrem schwer verdienten Geld jeden Monat einen sehr großen Teil für ein Hobby für ein einzelnes Familienmitglied ausgeben zu müssen.

Dann bist du in der Schule nicht so gut. Da solltest du dir mal überlegen, dass du letztlich für DICH lernst, nicht für deine Eltern, nicht für ein Pferd. Je besser du die Schule abschließt, desto bessere Chancen hast du auf dem Arbeitsmarkt und damit auch, dir selber eines Tages den Traum vom Pferd zu erfüllen. Dann macht das ganze nämlich viel mehr Sinn....

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Das ist weit komplizierter als dass man es mit einer Anleitung aus dem Internet einfach so umsetzen könnte. Notwendig ist guter Reitunterricht und dann die entsprechende Übung.

Wie erwähnt, ist es auch hilfreich, zu sehen, wie es aussehen soll, wenn das Pferd derart läuft.

Der RL deines Vertrauens sollte dir dabei gerne behilflich sein.

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Die Katze ist sehr krank. Sie zu erlösen ist eine Erleichterung für die Katze. Mir war das beim Verlust meiner Tiere immer Trost zu wissen, dass sie sich eben nicht quälen müssen, sondern ohne Schmerzen und langes Leid gehen können. Ihr habt euer gemeinsames Leben gehabt, dafür sei der Katze dankbar und lasse sie in Frieden gehen.

Wenn du es zulässt, wird eines Tages eine andere Katze dein Leben teilen, die selbstverständlich die andere nicht ersetzen wird, aber eben auf ihre Weise dein Leben bereichert.

Derlei Verluste gehören zum Leben dazu. Ich bin mir sehr sicher, dass weder Mensch noch Tier, von dem wir jemals in unserem Leben durch Tod Abschied nehmen mussten, wollte, dass wir an seinem Fortgang zerbrechen. Das würde meines Erachtens auch dem Zusammensein mit diesen Tieren/Menschen nicht gerecht werden und das würden diese auch nicht wollen.

Die Katze wird in deiner Erinnerung ewig weiterleben und das ist etwas, was du dir durch eine angemessene Trauerzeit auch nicht kaputt machen solltest.

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Wieso glaubst du, dass Reiten Tierquälerei ist ?

Wenn man es richtig macht, ist es keine Tierquälerei. Wie immer, ist der richtige Umgang mit Tieren entscheidend. Macht man es richtig, sind Pferde gerne mit Menschen zusammen und lassen sich von ihnen auch gerne als Reit-, Rücke- oder Kutschpferd einsetzen. Zu behaupten, Reiten wäre Tierquälerei, ohne wirklich Ahnung davon zu haben, ist recht einseitig.....

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