Soll ich mein Kind evangelisch oder orthodox taufen?

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12 Antworten

Es muss dir klar sein das dein Orthx. Glaube.Galaxien  entfernt von jeglichem Evangelischen Glauben liegt .

Denn dort gibt keine Liturgie und keine Sakramente ausser die Taufe .

Dazu wird deine Kirche die Taufe deines Kindes in der reformierten Kirche niemals anerkennen .Da du selber den glauben praktizierst würde ich als Mutter hier keine faulen Kompromisse schließen ,denn du wirst das Kind so erziehen wie es dir dein Herz sagen wird .Und das ist auch gut so .

Eine Taufe ist das Beste Geschenk dass du deinem Kind machen kannst .

Der Orthodoxe Glaube unterscheidet sich vom Römischen Katholischen Glauben im Grunde nur durch die östliche Liturgie ,das Credo ,also der Glaube ist weitgehend identisch .

  • (Ausser dem Filoque eine spitzfindige theologische Streiterei ob der Geist von Vater ..oder vom Vater und vom Sohne ausgehe ...)

Mein Mann ist Griechisch Orthodox und wir gehen immer zusammen in die R.K.Kirche und haben auch mit dem Segen dieser Kirche die Ehe geschlossen,wir haben da keine Probleme .

Als Orthx Gläubige kannst du auch alle Sakramente in der R.K.Kirche ohne Probleme empfangen .Umgekehrt allerdings geht das nicht .Aber das ist bei euch nicht das Thema .

Leider ist auch die Katholische Taufe allermeist nicht von der Orthodox Kirche anerkannt .Du könntest aber leicht zur katholischen Kirche konvertieren ,ist aber im Grunde auch nicht nötig ,sofern es dir egal ist ob deine Kirche die Taufe anerkennt .

Aber ich vermute auch die R.K.Kirche wird deinem Freund Schwierigkeiten bereiten ..lass dich aber nicht davon abhalten .

Viel Glück !

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"Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muss von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren" Friedrich von Schiller

Konfrontiere dein Kind nicht mit irgendein glauben, es sollte die Wahl haben, wenn es älter ist. Eine solche Entscheidung, also sich zu einem glauben zu bekennen, sollte nicht per elterlichen Dekret gesetzt werden, sondern sollte von innen heraus geschehen. Deswegen lasse ihm doch die Wahl. 

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Kommentar von HirnvomHimmel
07.08.2016, 21:55

Schiller rockt :-)

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Im Rahmen der Ökumene tun sich beide Kirchen nichts.

Als orthodoxer Christ, der auch mit den anderen Konfessionen zu tun gehabt hat, kann ich Dir von meinem persönlichen Empfinden sagen, dass die orthodoxer Kirche mir besser gefällt, da die sakralen Handlungen für mein Empfinden würdevoller sind. In der evangelischen Kirche habe ich immer so den Eindruck einer totalen Nüchternheit. Kein Weihwasser am Eingang, keine Ikonen, keine Kerzen die Du entzünden kannst. Ich kam da nie in eine meditative Stimmung. Vielmehr habe ich mich dort immer wieder ertappt, dass ich einen Blick auf die Uhr geworfen habe....

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Ich würde das Kind entscheiden lassen, wenn es soweit ist, dass es versteht, was es mit der Taufe und der jeweiligen Religion überhaupt auf sich hat.

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Hallo arcticmonkeyy,

die Unterscheidung zwischen den Konfessionen ist ein spezielles Gebiet. Siehe Anwort von Waldfrosch4!

Kurz gefasst würde ich aber in deinem Fall nach dem Gesichtspunkt gehen: Wer hat den Hauptanteil an der Erziehung? Meist ist das die Mutter.

Wenn du überzeugt orthodox bist, dann auch orthodoxe Taufe.

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Gar nicht taufen. Das sollte das Kind (im Konfirmationsalter) selbst entscheiden. Wenn es getauft ist und hinterher austreten muss ich das doch viel aufwendiger.

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Kommentar von Waldfrosch4
24.08.2015, 08:15

in der Orthodoxen Kirche gibt es keine Konformation .

Die Firmung passiert dort zeitglich bei der Taufe .

Mit der eigenen Glaubensentscheidung,die jeder Mensch treffen muss , hat die Taufe nichts  zu schaffen .

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Kommentar von alicar
24.08.2015, 09:39

Dann eben Firmung. Kommt doch aufs gleiche hinaus. Aber wozu denn taufen, wenn es eh nichts mit einer Glaubensentscheidung zu tun hat. Dann kann mans auch gleich lassen.

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Kommentar von alicar
24.08.2015, 22:46

Was für ne Lehre?! Damit zwingt man dem Kind einfach nen Glauben auf! Lass es doch frei entscheiden. Meine Güte...wir leben doch nicht mehr im 18. Jahrhundert!

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Da musst du dich schon mit deinem Freund einigen. Die Entscheidung liegt eben nicht nur bei dir allein. Wie kommst du darauf? Nur weil du gläubig bist und dein Freund nicht? Dann könnte man genauso gut sagen, daß er es alleine entscheiden darf. Wobei ich tatsächlich bezweifle, daß er Atheist ist. Es scheint, als würde er sich wohl einfach nur nicht mit Glaubensfragen befassen. Aber natürlich hast du eigentlich im Rahmen deiner Gläubigkeit keine andere Wahl, als deinen Freund von deiner Kirche zu überzeugen, oder? Dieses Abwägen, welche Religion für das Kind besser wäre, ganz besonders die Wahl deiner Argumente, lassen die ganze Gläubikeit doch sehr albern und unausgegoren rüberkommen.

Es ist aber im Grunde vollkommen egal, wie es getauft ist. Es spielt auch, anders als viele immer wieder mahnend anmerken, überhaupt keine Rolle, daß man ein Kleinkind quasi "gegen seinen Willen tauft". Denn der Vorgang der Taufe ist für das Kind absolut belanglos. Er hat für sich allein gestellt keinerlei Konsequenzen. Das machen die Eltern nur für sich. Die religiöse Erziehung ist da schon fragwürdiger. Aber wenn man sein Kind gläubig erzieht, stehen die Chancen ja zum Glück sehr gut, daß es irgendwann ein Atheist wird.

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Kommentar von arcticmonkeyy
23.08.2015, 16:04

Ich weiß, dass er Atheist ist, da er nicht an nichts glaubt, was die Bibel oder Gott betrifft.  Er ist nur keiner von den Atheisten, die jeden Gläubigen versuchen vom Gottesglauben abzuwenden. Er befasst sich einfach nicht mit der Gottesfrage, lässt aber die, die glauben wollen, dies auch tun. 

Daher sind wir uns auch einig, dass wir unser Kind auf jeden Fall taufen lassen. Auch wie du schon sagtest, die Taufe wäre eher für mich als für unser Kind. Außerdem sind wir uns einig, dass wir, bzw. Ich, unser Kind religiös erziehen, da, wie hier schon oft gesagt, sich das Kind selbst, wie jeder andere Mensch auch, irgendwann mit der Gottesfrage und seiner eigenen Einstellung zu Gott und der Bibel auseinandersetzten wird.

Mit der religiösen Erziehung wollen wir unserem Kind nur eine gute Glaubensgrundlage schaffen. Was und woran es später glaubt, ist nicht meine Sache. Auch wird der Vater offen zu seinem nicht-glauben stehen, sodass unser Kind sich nicht "gezwungen" fühlt, glauben zu müssen. 

Mir ging es wirklich nur darum, wie ich mein Kind taufen lassen soll. Ich selber bin für den orthodoxen Glauben, mein Freund jedoch bevorzugt für das Kind eine evangelische Taufe. Nicht, weil diese ihm mehr zuspricht, sondern einfach weil es für das Kind "bequemer" wäre. Ich werde mein Kind nicht strikt nach dem orthodoxen Glauben erziehen, ich möchte ihm nur vermitteln, dass man an einen Gott glauben kann.

An welche Religion es sich später festmacht oder ob es überhaupt religiös ist, darauf möchte ich keinen Einfluss nehmen, da jeder sich selbst mit der Frage beschäftigen muss. 

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Kommentar von Waldfrosch4
23.08.2015, 16:40

Wieso sollte sie ihn überzeugen müssen ??

Sie kann auch einfach ihren Weg gehen ! 

Das habe ich auch gemacht und am Ende ist mir mein Mann doch noch wieder erwarten gefolgt .

Faule Kompromisse sind immer schlecht ,auch für eine Beziehung .

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Entweder du entscheidest das oder du wartest bis das Kind 14 ist und läßt es selbst entscheiden. Aber wir können da gar nichts entscheiden.

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Lass es später selbst entscheiden, ob es überhaupt getauft werden will.

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Kommentar von Waldfrosch4
23.08.2015, 16:42

Wieso die Taufe ist ein Sakrament .

Es ist offenbar das du nicht weisst was die Taufe für uns bedeutet .

Es ist ein sehr Grosser Unterscheid ob die Tür zum Himmel schon offen ist ,oder nicht .

Das Kind kann immer noch die Kirche verlassen wenn es später möchte .

Du kannst immer nur wählen was du kennst .

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Kommentar von alicar
24.08.2015, 22:59

Wozu Geld für eine Taufe rauswerfen, wenn der spätere Austritt auch wieder Geld kostet? Um die Austrittsquote konstant zu halten? 😅

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gar nich taufen ist meine meinung wenn das king getauft werden will wird es selber äussern ihr müsst es nur aufklären und ihm die freie wahl lassen

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Ich würde auch evangelisch taufen und du kannst ihm ja trotzdem dein glauben näher bringen 

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Kommentar von Waldfrosch4
23.08.2015, 16:51

das wäre wohl doch etwas  verlogen nicht wahr ? 

Das gezeichnet sich kaum für einen Christen ..

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Wie wärs wenn du das dein Kind fragst. Und falls es jetzt noch zu jung ist das zu entscheiden, kann es das ja auch noch später entscheiden.

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