SCHULE: gute(r) Noten(durchschnitt) -> Zeichen von Intelligenz / schlechte(r) Noten(durchschnitt) -> Zeichen von Dummheit?

18 Antworten

Ohne Intelligenz wird man einen Notenschnitt von 1,0 wohl kaum erreichen.

Wer mit 3,9 sein Abi baut, wird sicher irgendwelche Gründe finden, warum er oder sie so gerade am Aus vorbeigeschrammt ist: Wahrscheinlich die am wenigsten Ehrenrührige, nämlich ganz einfach "Pech" mit den falschen Fragen und den Lehrern, die einen ja nicht mochten...

"Ohne Intelligenz wird man einen Notenschnitt von 1,0 wohl kaum erreichen."

öhm doch, in der Schule reicht pures auswendig lernen, man muss rein gar nichts verstehen. Einziges Problem könnten die Talentfächer Kunst, Musik und Sport werden

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@verreisterNutzer

Dann will ich mal sehen, wie du Mathe, Physik und Chemie auswendig lernst, ohne es zu verstehen.

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@icecoId

Was gibt es da groß zu verstehen im schulischen Bereich. du bekommst Formeln ja vorgegeben und nach Themengebiet sortiert, hast dazu noch in Prüfungen das Tafelwerk. Man muss also nur noch wissen was man wie im Taschenrechner eintippen soll. (Auf Mathe und Physik bezogen)

In Chemie nur um mal ein Bsp zu bringen für die organische Chemie, Als Schüler lernt man auswendig was Methan, Ethan, Butan und Co als Zahl darstellen und dann hat man schöne kleine Formeln mit denen den Molekülaufbau berechnen kann, also zu mindestens das Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff, gleiches gilt bei Alkenen, Alkinen usw

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@verreisterNutzer
Man muss also nur noch wissen was man wie im Taschenrechner eintippen soll. (Auf Mathe und Physik bezogen)

Sorry, aber offenbar hast Du das Fach Mathe im Abi gelant ausgelassen...

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@tevau

Vorsichtig mit solchen Aussagen, ich hab mein Abitur noch in der DDR abgelegt, da war nichts mit Wahlfächern oder Leistungskursen. Da galt es in allen Fächern Schriftlich oder mündlich eine Prüfung ab zulegen.

Ansonsten reißt du da meine Aussage aus dem Kontext. Speziell in Mathe hast du immer klare Regeln vorgegeben die man auswendig lernen kann und dann die damit verbundenen Aufgaben lösen kann. Du darfst mir aber gerne den Teil der Mathematik zeigen, der nicht aus logischen Regeln besteht.

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@verreisterNutzer

Eben: logische Regeln. Genau deren Anwendung erfordert Verständnis.

Auswendig lernen ist dort angesagt, wo man keine Regeln verwenden kann.

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@tevau

ist vollkommener Mumpitz Ich muss nicht verstehen was a²+b²=c² bedeutet (halte es absichtlich so simpel) ich muss mir nur merken hat was mit Dreiecken zu tun und muss mir halt diese Formel merken und ggf dann mit nem Taschenrechner ausrechnen. Den ganzen Käse, das in einem Halbkreis immer ein rechtwinkliges Dreieck entsteht bekommt man sogar noch als Merksatz auf den Weg, notwendig ist es fast nie. ALso halten wir fest ich lerne die Formel auswendig und lerne ggf den Merksatz auswendig, jetzt muss ich nur noch ein Dreieck erkennen können - wer das dann nicht kann ist entweder Blind oder egal wie nicht fürs Abi qualifiziert

Und ob wir nun Cos/ Sin usw nutzen und dann sagen man muss sich die Definition von An und Gegenkathete merken, diese sagen ja selbst für Deppen aus was was ist. Deswegen muss man bei weitem nicht verstehen, wie symbolisch gesprochen ein Kreis zum Dreieck wird respektive umgekehrt. Das ganze kann man auch noch durch alle anderen Bereiche der Mathematik ziehen.

Das Verstehen der Theorie die dahinter liegt wird erst entscheidend, wenn man beruflich ggf auch mit Studium in diesem Bereich betätigen will. Denn dann hat man keine xh Zeit um an Hand von Merksätzen das jedes mal durch zu gehen. Sondern da kommt es dann auf wirkliches Wissen an um die dementsprechend notwendige Geschwindigkeit zu erreichen

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@verreisterNutzer

Ich weiß ja nicht, wie bei Euch die Abiklausuren ausgesehen haben. Normalerweise sind das Textaufgaben, deren Lösung ein Verständnis der Zusammenhänge erfordert.

Und in meiner Erinnerung waren es vor allem die analytisch starken Mitschülerm, die in Mathe gut abgeschnitten haben, aber nicht die Fleißlerner...

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@tevau

"Ich weiß ja nicht, wie bei Euch die Abiklausuren ausgesehen haben. Normalerweise sind das Textaufgaben, deren Lösung ein Verständnis der Zusammenhänge erfordert."

Wo ist der Unterschied zwischen "eins plus eins" und "1+1" ? Wenn du die Formeln kennst kannst du es übersetzen, dazu gehört dann die Fähigkeit des Denkens und das hat man zu DDR-Zeiten in der Schule gelernt, weil wer das nicht konnte, bekam nicht mal eine Zulassung zum Abitur.

"Und in meiner Erinnerung waren es vor allem die analytisch starken Mitschülerm, die in Mathe gut abgeschnitten haben, aber nicht die Fleißlerner..."

Im Grundsatz hast du damit recht, wer analytisch / logisch denkt hat es einfacher, dass möchte ich nicht bestreiten. Aber fleißig lernen würde ich von auswendig lernen unterscheiden. In so fern, um es dir zu erläutern, jemand der fleißig lernt erhält fast immer an einem nicht näher bestimmbarem Punkt einen Heureka-Effekt und hat es dann verstanden - um es mit den Worten einer jüngeren Generation zu sagen, diese Person ist Teil der Matrix geworden. Wer nur auswendig lernt hat totes Wissen, was er nach der Prüfung recht schnell wieder vergisst. Bei Mathe und Physik ist das z.B. bei mir so ich hab damals einfach jegliche Formeln auswendig gelernt, weil es zum großen Teil nicht in meinen Schädel rein wollte. Habe es erst verstanden und den Heureka Effekt erhalten als meine Kids es beim Abitur hatten und ich so noch mal eine 2. Chance hatte es zu lernen. Hab dennoch früher mein Abi mit 1,2 abgeschlossen- wobei Mathe und Physik 1 waren und frag mich nicht wie ich das hinbekommen hab, ich hab an beiden Prüfungen mit 3,8 aufm Kessel teilgenommen

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"SCHULE: gute(r) Noten(durchschnitt) -> Zeichen von Intelligenz / schlechte(r) Noten(durchschnitt) -> Zeichen von Dummheit?"

1) Gute Noten sind ein Hinweis auf gute Schulleistungen, auf Angelerntes.

2) Ein hoher IQ ist ein Zeichen für gute Anlagen und reiche Begabungen, nicht für Angelerntes.

Wer vergleicht denn bitteschön IQ und Notendurchschnitt miteinander? Von wem hast du das denn? Wenn du einen höheren IQ hast als du es in einer Klausur zeigen kannst, dann sagt es lediglich aus, dass du unter Druck in der Klausur dein Gelerntes nicht super optimal abrufen kannst. Mehr nicht! Un wer hat den gesagt, dass es keine Leute gibt, die sich alles vor einer Klausur in das Gehirn kloppen und gut raus kommen und Leute gibt die alles verstanden haben und schlecht raus kommen?

Nein. Viele "Superbrains" (Einstein, ...) von damals waren auch keine Spitzenreiter in der herkömmlichen Schule.

Das heißt nicht, dass man mit einem schlechten Notendurchschnitt automatisch superintelligent ist. Eventuell einfach nur faul.

Was Einstein betrifft, meinst du die Tatsache, dass er in der Schule hauptsächlicher 4er, 5er und 6er gehabt haben soll?

Hab das nämlich paar mal wo gelesen.

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@Schneebergland

Ja, nur schade dass er in der Schweiz zur Schule gegangen ist und eine 6 da die beste Note die man erreichen kann.

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@MonkeyKing

Einstein ist erst in der weiterführenden Schule besser geworden. Seine Sprüche, über die negativen Auswirkungen der Schule sind schon fast legendär

Mach‘ dir keine Sorgen wegen deiner Schwierigkeiten mit der Mathematik. Ich kann dir versichern, dass meine noch größer sind.

Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man all das, was man in der Schule gelernt hat, vergisst.

Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen.

Universitäten sind schöne Misthaufen, auf denen gelegentlich einmal eine edle Pflanze gedeiht.

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@Kuhlmann26

Er war aber kein schlechter Schüler, nur eben kein herausragend guter.

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@Kuhlmann26

Da gebe ich dir absolut Recht. Was aber im Umkehrschluss auch nicht immer bedeutet dass, wer schlecht in der Schule ist, ein Genie ist - was viele Eltern heutezutage zu glauben scheinen ;).

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@MonkeyKing

Richtig! Mit anderen Worten: Es gibt keine Korrelation zwischen guten Noten und Intelligenz bzw. schlechten Noten und mangelnder Intelligenz.

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@Kuhlmann26

Das ist auch nicht richtig ;). Es gibt sehr wohl eine Korrelation zwischen guten Noten und Intelligenz. Daraus folgt aber nicht, dass Intelligenz automatisch zu guten Noten führt sondern nur, dass wer intelligent ist, eher gute Noten hat.

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Der IQ hat nichts mit der Schulleistung zu tun. Ein IQ von 80 sagt aus, dass man in seiner Vergleichsgruppe unterdurchschnittlich intelligent ist.

Hoher IQ > gute Anlagen, reiche Begabungen.

Schulleistungen werden mit Noten bewertet und allenfalls mit einem Schulleistungstest getestet.

Gute Noten > gute Schulleistungen.

Der IQ hat nichts mit der Schulleistung zu tun

Doch, es gibt Korrelationen....

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