... was dann der Sinn davon sein soll, nach ueber 18 Jahre noch zur Schule zu gehen, das kann einem auch kein anderer Mensch schluessig beantworten.

Ich kann zumindest wichtige Hinweise geben. Die Schule ist kein Ort für Bildung und schon gar nicht für selbstbestimmte Bildung, sondern eine Belehrung- und Erziehungsanstalt. Es geht um das Erlernen bestimmter Denk- und Verhaltensweisen und darum, die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen. Mindestens die Erwartungen der Lehrer, aber oft auch die der Eltern.

Gruß Matthias

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Negativ, er hat Probleme unterschätzt

Ich habe es schon an anderer Stelle hier im Forum geschrieben: Frau Merkel hat nie gesagt, wer »Wir« ist und was das »das« genau bedeutet, also was ihrer Meinung geschafft werden würde. Insofern ist es schwierig, die richte Auswahl aus der Umfrage auszuwählen. Ich unterstelle bei meiner Auswahl also einen guten Willen. Dieser gute Wille ist bei mir aber im Laufe der Jahre nicht nur ins Wanken geraten, sondern in sich zusammengefallen.

Denn: Spätestens im Febr. 2018, mit dem "Auftritt" von Yascha Mounk in den ARD-Tagesthemen hätte eigentlich Jedem aufgehen können, dass es 2015 nicht um die Aufnahme von Flüchtlingen oder die Zuwanderung von Fachkräften ging. Mounk sprach von einem »historisch einmaligen Experiment«, eine mono-ethnische Demokratie in eine multi-ethnischen Gesellschaft umzuwandeln, bei der es auch zu Verwerfungen kommen wird. Diese "Verwerfungen" kann sich jeder, der will, in den Kriminalstatistiken anschauen.

Für die Beurteilung, ob dieses Experiment gelungen ist und die "Verwerfungen" es wert waren, ist es viel zu früh. Hebt Euch die Frage auf und stellt sie der übernächsten Generation.

Gruß Matthias

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Das Schulsystem funktioniert genau so, wie es funktionieren soll. Insofern ist es nicht veraltet. Das Problem, weshalb es veraltet erscheint, ist, dass man diesem System eine Rolle zuschreibt, die es nie hatte. Es geht schon mit einer vernebelnden Bezeichnung los "Bildungssystem". Bildung war nie die Aufgabe der Schule. Weil das aber viele glauben, die Organisation der Schule jedoch dafür gar nicht ausgelegt ist, glauben viele, das System sei veraltet.

Der korrekte Begriff wäre Belehrung- und Erziehungsanstalt. Die Bezeichnung »Irrenanstalt« ist ja schon vergeben. Beides klingt natürlich nicht gut und es soll ja auch niemand merken, dass es um die Anerziehen bestimmter Denk- und Verhaltensweisen geht. Man hat die Wissensvermittlung als Element gewählt, um den eigentlichen Zweck der Schule zu kaschieren.

Man thematisiert im so genannten Unterricht die verschiedensten Wissensgebiete, aber es geht nicht darum, mit möglichst viel Wissen die Schule am Ende zu verlassen. Dafür hat man das Bewertungssystem erfunden. Weder Ziffern noch ein Punktesystem sind zum Wissenserwerb erforderlich. Aber sie dienen den Lehrern dazu, einen vermeintlichen Wissensstand zu dokumentieren. So werden sie nicht dafür verantwortlich gemacht, wenn ein Schüler wenig weiß.

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Gruß Matthias

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Wie der Name es bereits sagt, bekommt man ein Abgangszeugnis, wenn man von der Schule (ohne Abschluss) abgeht. Mit anderen Worten: Wenn man sie verlässt. Damit ist nicht nachvollziehbar, warum Du danach noch weiter die Schule besuchen musst.

Vermutlich hast Du die Schule gewechselt und deshalb das Abgangszeugnis bekommen.

Wenn Du keinen Schulabschluss anstrebst, sind die Noten natürlich vollkommen irrelevant.

Gruß Matthias

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Wofür sind die Freistunden überhaupt da?

Du widersprichst Dir in Deiner Frage: Entweder steht in der ersten Stunde nichts oder es steht »Freistunde« da.
Wenn nichts da steht, handelt es sich nicht um eine Freistunde, sondern der Unterricht fängt an diesem Tag erst zur zweiten Stunde an. Zum Vergleich: Wenn es an einem Tag grundsätzlich sieben Unterrichtsstunden gibt, Dein letzter Unterricht aber in der sechsten Stunde stattfindet, ist die siebte Stunde dann eine Freistunde?

Wäre es nicht besser,früher Schulschluss zu haben?

Sicher wäre es für manche besser, wenn sie früher nach Hause könnten. Es gibt aber genauso Leute, die sich darüber freuen, morgens eine Stunde mehr Zeit zu haben; sei es nun zum Schlafen, zum ausgiebigen Frühstück oder zum Frühsport.

Der Stundenplan ist ein kompliziertes Regelwerk mit vielen verschiedenen Einflussfaktoren. Da in diesem verminten Schulsystem der Aberglaube vorherrscht, es bedürfte zum Lernen a) immer eines Lehrers und das Lernen müsste b) in Zeiteinheiten von 45 Minuten aufgeteilt werden, zählt das Vorhandensein von Personal zu den unabdingbaren Voraussetzungen, damit Unterricht stattfinden kann.

Wenn nun vonseiten der Schule alle Bedingungen für das Unterrichten erfüllt gewesen wären, hättest Du mit großer Wahrscheinlichkeit auch am Freitag in der ersten Stunde Unterricht.

Gruß Matthias

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Wenn man das Schulsystem abschaffte, wären die Klausuren automatisch mit weg. Warum also halbe Sachen?

Gruß Matthias

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Kennst Du die Nag Hammadi Schriften der koptischen Christen? Du kannst die mögliche Warnung des Browsers getrost ignorieren.

https://gnosis.study/library/%D0%93%D0%BD%D0%BE%D0%B7%D0%B8%D1%81/%D0%98%D1%81%D1%81%D0%BB%D0%B5%D0%B4%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D1%8F/DEU/B%C3%B6hlig%20A.%20-%20Das%20%C3%84gypterevangelium%20von%20Nag%20Hammadi.pdf

Nicht christlich, aber sehr interessant:

https://www.bo-yin-ra-stiftung.de/das-werk

Gruß Matthias

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  • Alle spirituellen Grenzerfahrungen. Und zwar deshalb, weil es individuelle und nicht nachprüfbare Erlebnisse sind. Und wenn das Vorhandensein solche Ereignisse bestätigt werden konnte, dann wurden sie noch lange nicht erklärt.
  • Geistiges Heilen
  • Die in aller Welt vorkommenden nicht identifizierten Flugobjekte. Unter anderem deshalb, weil ihre Bewegungsmuster allen physikalischen Gesetzen widersprechen.

Gruß Matthias

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An deutschen Schulen wird ungefragt belehrt. Gelehrt würde bedeuten, dass die Lernenden um die Lehre gebeten hätten. Der Inhalt der Belehrung ist vollkommen irrelevant, weil es in der Schule nicht um Bildung geht, sondern um Erziehung zur Gehorsamkeit.

Die scheinbare Lehre - man müsste sie eigentlich Leere nennen - ist nur Mittel zum Zweck. Dieses Mittel kaschiert, was wirklich in der Schule passiert. Was glaubst Du, warum es andauert klingelt und alle 45/90 Minuten das Thema gewechselt wird? Das sind keine natürlichen Lernbedingungen. Und warum wird andauernd kontrolliert und bewertet? Man ist ja nach einer Leistungskontrolle und der Bewertung des Ergebnisses nicht schlauer als vorher.

Wo Tabellenkalkulation Teil des Leerplans ist, ist noch lange nicht garantiert, dass sie am Ende beherrscht wird. Wenn es darum ginge, brauchte man keine sechs Ziffern und auch kein Punktesystem.

Gruß Matthias

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In dem man die Schüler nicht jahrelang in der Schule auf unqualifizierte Weise damit quält.

Gruß Matthias

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Hier kann es sich ja nur um eine Verkürzung des schulischen Teils der Ausbildung handeln. Die zeitliche Verkürzung bestünde darin, dass Du den praktischen Teil vorziehst; wenn es denn vorgegebene Ausbildungs-Module gibt, die jeder Auszubildende durchlaufen muss. Du wärest, anstatt in der Schule, in Deinem Ausbildungsbetrieb. Letztendlich müsste das mit der Handwerkskammer abgesprochen werden. Die macht die Prüfungen und händigt die Abschlüsse aus.

Als ich meine zweite Ausbildung berufsbegleitend gemacht habe, musste ich die allgemeinen Fächer, die in jeder Facharbeiterausbildung gleich waren, nicht noch einmal absolvieren.
Da meine praktische Ausbildung in dem Betrieb erfolgte, in dem ich bereits mit einem Arbeitsvertrag ungelernt arbeitete, wirkte sich die Verkürzung nur in der Form aus, dass ich nicht so oft in die Berufsschule musste.
Ich kannte eine Auszubildende im Raumausstatter-Handwerk, die nach zweieinhalb Jahren, und damit ein halbes Jahr früher, mit der Ausbildung fertig war.

Gruß Matthias

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Da es hier bereits anteilnehmende Antworten gibt, will ich mich auf etwas anderes konzentrieren:

Wenn Du diese Frage wirklich beantwortet haben möchtest - es könnte sich auch um eine rhetorische Frage handeln -, wäre der Besuch eines seriösen Medium möglicherweise die Lösung. Zumindest würde es Dir die Verarbeitung des Verlustes erleichtern.

Außerdem kannst Du mal auf ungewöhnlichen Geschehnissen in Deiner Umgebung achten. Für das, was ich meine, hier ein Beispiel (erster Teil):

https://youtu.be/8DNfks07f9k?si=8xngDY45H1C9SH3M

https://jenseits-von-materie.de/eream...

Dir alles Gute.

Gruß Matthias

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Die drei Gebäude sind gesprengt worden. Etwas anderes glaube ich nicht. Da bin ich ganz Verschwörungsgläubiger.

Gruß Matthias

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Nein

Diese Redensarten kenne ich noch aus meiner Schulzeit, deren Ende ein halbes Jahrhundert zurückliegt. Nach den Behauptungen einiger meiner Lehrer hätte ich nichts werden können. Dass manche Lehrer so durchdrehen, ist insofern normal.

Unter Brücken findest Du auch studierte Leute und unter den Gutverdienern solche ohne Schulabschluss. Natürlich erleichtert ein Schulabschluss in der Tasche den Berufseinstieg, aber er ist kein zwingende Voraussetzung.

Gruß Matthias

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Eine häufig gestellte Frage, deshalb kopiere ich eine Antwort von mir:

Wenn Du den Farben folgen möchtest, dann vielleicht nach der Farbenlehre. Ordne zunächst Deine Fächer nach einem natürlichen System (das lernt man leider nicht in der Schule)

  • Naturwissenschaften (Mathe, Chemie, Biologie, Erdkunde, Physik) Informatik ist eine Unterkategorie von Mathe; jedenfalls nach der Logik unserer Schulen.
  • Sprachen (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Latein, …)
  • Vom Menschen erdachte Dinge (Musik und andere Kunst, Geschichte, Gemeinschaftskunde, WBS)

Welches Farbspektrum Du welcher Fächerkategorie zuordnest, hängt davon ab, von welches Spektrum Du wie viele Hefter oder Umschläge bekommst.

Hier ein Video über ein System, nach welchem man eigentlich lernen sollte. Ab Minute 50:20 gehts los. Das aber nur nebenbei. Es hat nichts mit Deiner Frage zu tun.

https://www.youtube.com/watch?v=6FIMsaacx4o

Gruß Matthias

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Mir scheint der Denkfehler darin zu liegen, dass so genannte sehr gute Noten eine Auszeichnung seien. Wenn man dies glaubt, dann kommt man natürlich auf die Idee, eine Note, die besser oder genauer: kleiner als 1 ist, sei eine besondere Auszeichnung wert.

Wenn man genau hinschaut, müsste man eigentlich erkennen, dass die Note keine Leistung des Schülers darstellt. Sie ist eine subjektive Bewertung durch eine anderen Person. Ich drücke es gerne noch provokanter aus: Genauso wie eine als schlecht definierte Note Bestrafung ist, ist eine als gut oder sehr gut definierte Note Bestechung; also in beiden Fällen nicht Gutes. Wer sich über gute Noten freut, freut sich demnach darüber, die Erwartungen anderer Menschen erfüllen zu können.

Erst im Bereich höchster Bildungsabschlüsse, wird nicht mehr mit Ziffern benotet. Dann bedeutet das lateinische »summa cum laude« auf Deutsch: »Mit höchstem Lob«.

https://www.academics.de/ratgeber/noten-promotion

Gruß Matthias

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Aus dem Artikel die Schlussfolgerung abzuleiten, die Intelligenz von Schülern sei gesunken, ist etwas abenteuerlich. In der Schule wird ja nicht Intelligenz gefordert, sondern Gehorsamkeit. Letztere ist in der Tat gesunken.

Dass die massenhafte Verwendung von elektronischen Geräten im Kindesalter in vielerlei Hinsicht nachteilig ist, würde ich unterschreiben. Aber das liegt ja nicht an den Kindern.

Gruß Matthias

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Ganz sicher gibt es die.

https://thanatos.tv/?s=Geister

Hier noch ein Artikel.

https://www.vfp.de/magazine/freie-psychotherapie/alle-ausgaben/heft-01-2014/der-unsichtbare-stoerenfried-wie-verstorbene-unsere-seelische-gesundheit-beeinflussen

Gruß Matthias

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