Schießt ihr gegen den Islam?
Als Muslima verstehe ich, dass manche Regeln streng erscheinen können, wie das Verbot, als Anwalt zu arbeiten, weil man nicht weiß, wen man verteidigt. Dennoch halte ich es für falsch, den Islam als Ganzes anzugreifen. Problematisches Verhalten einiger Menschen sollte nicht auf die gesamte Religion projiziert werden.
In Deutschland sollten wir aus folgenden Gründen nicht gegen den Islam schießen:
1. Religionsfreiheit:Jeder hat das Recht, seine Religion frei zu wählen und zu praktizieren. Hass gegen den Islam ist ein Angriff auf dieses Grundrecht.
2. Differenzierung: Nicht die Religion, sondern das Verhalten einzelner Menschen ist das Problem. Fehlverhalten gibt es in allen Gruppen.
3. Gesellschaftlicher Zusammenhalt:Hass und Vorurteile schaden dem Miteinander und der Integration. Respekt fördert den Frieden.
4. Bildung: Vorurteile entstehen oft durch Unwissenheit. Aufklärung schafft Verständnis und Toleranz.
5. Rechtliche Konsequenzen:Hassrede und Diskriminierung sind strafbar.
Anstatt den Islam anzugreifen, sollten wir uns darauf konzentrieren, das Fehlverhalten einzelner Personen unabhängig von ihrer Religion zu bekämpfen.
Bist du konvertiert?
Nein ich bin schon immer Muslima gewesen.
16 Antworten
Du stellst ja schöne Thesen auf, und inhaltlich ist an denen auch nichts auszusetzen. Allerdings ist der Islam wohl die Religion der Doppelmoral schlechthin, sowohl was gewisse Aussagen im Koran angeht als auch nach dem, wie viele Muslime leben, sich äußern - oder eben auch nicht äußern.
Religionsfreiheit: Jeder hat das Recht, seine Religion frei zu wählen und zu praktizieren. Hass gegen den Islam ist ein Angriff auf dieses Grundrecht.
Ersetze den Islam durch das Judentum, schon widersprechen dir nicht gerade wenige Muslime. Bei diesen ist Antisemitismus und Gewaltbereitschaft gegen Juden vier mal so stark vertreten wie in der gesamten deutschen Bevölkerung:
Eine grosse Mehrheit der in Deutschland lebenden Bevölkerung lehnt antisemitische Aussagen entschieden ab. So wird beispielsweise die Aussage «Juden sind hinterhältig» von 71 Prozent voll und ganz abgelehnt – 4 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu. Bei den Muslimen stimmen 12 Prozent zu, dass Juden «hinterhältig» seien. 26 Prozent, mehr als ein Viertel, der befragten Muslime sind der Meinung, dass «reiche Juden die eigentlichen Herrscher der Welt» seien. Im Bevölkerungsdurchschnitt sind es lediglich 6 Prozent.
Die Umfrage ergab ausserdem, dass Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland häufiger Gewalt gegen Juden für akzeptabel halten. Die Akzeptanz von Gewalt gegen Juden liegt im Bevölkerungsdurchschnitt bei 2 Prozent – bei Musliminnen und Muslimen sind es 7 Prozent. (Quelle: NZZ)
Differenzierung: Nicht die Religion, sondern das Verhalten einzelner Menschen ist das Problem. Fehlverhalten gibt es in allen Gruppen.
Problematisch wird es, wenn diese "einzelnen" Menschen nicht mehr einzeln agieren, sondern sich zusammenschließen und auch eher wenig Gegenwind erhalten. Wo waren denn die muslimischen Gegendemonstrationen, als in Hamburg die Einführung eines Kalifats in Deutschland gefordert wurde?
Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Hass und Vorurteile schaden dem Miteinander und der Integration. Respekt fördert den Frieden.
Respekt kommt nicht daher, dass man andere als "Almans", "Kartoffeln" o.ä. diffamiert, sich durch Bildung von Parallelgesellschaften nicht integrieren möchte oder ständig versucht, andere Menschen zu missionieren und damit ihre persönliche Entscheidung eben nicht zu respektieren.
Bildung: Vorurteile entstehen oft durch Unwissenheit. Aufklärung schafft Verständnis und Toleranz.
Dann sollte man mit politischer Bildung anfangen. In einer nicht-repräsentativen Umfrage unter jugendlichen Muslimen antworteten mehr als zwei Drittel, dass ihnen islamische Gesetze wichtiger seien als deutsche Gesetze. 30% forderten einen islamischen Führer statt unserer Demokratie, für 45% ist ein islamischer Gottesstaat die beste Staatsform. Wer so denkt, hat in Deutschland nichts verloren. (Quelle: WDR)
Rechtliche Konsequenzen: Hassrede und Diskriminierung sind strafbar.
"Hass" und "Diskriminierung" sind Begriffe, mit denen man vorsichtig umgehen sollte, damit ihre Bedeutung nicht abstumpft. Leider sind das heutzutage aber vor allem Kampfbegriffe, mit denen Menschen mit anderer Meinung zum Feindbild erklärt werden sollen. Viele Muslime können nicht mit Kritik und freier Meinungsäußerung umgehen und bezichtigen einen infolge dessen als "Islamhasser".
Eine muslimische Pro-Israel Demo habe ich noch nie gesehen, Anti-Israel Demos aber schon einige.
Es ist wichtig, zwischen kritischen Punkten und pauschalen Verurteilungen zu unterscheiden. Viele Muslime engagieren sich für Integrations- und Reformarbeit und sind gegen Antisemitismus. Pauschale Vorwürfe helfen nicht weiter – der Dialog und die differenzierte Auseinandersetzung sind entscheidend.
Was soll das Geschreibsel von "pauschalen Verurteilungen"? Ich verurteile nicht pauschal, sondern nenne die Zahlen. Und die sagen eindeutig, dass Muslime mit Abstand die Religionsgemeinschaft darstellen, welche am ehesten Deutschland, dessen Werte und Gesetze nicht in einem angemessenen Rahmen achten wollen. Das sind belegbare Fakten.
Und ja, natürlich sind differenzierte Auseinandersetzungen nötig. Differenziert heißt aber auch, den eigenen Standpunkt ständig zu reevaluieren. Besonders das ist aber ein Punkt, an dem viele Muslime noch Nachholbedarf haben, wenn ich bspw. an eine Reihe von pro-palästinenschischen Aktionen denke, welche vor Judenfeindlichkeit und Feindlichkeit gegenüber Israel nur so gestrotzt haben.
Es ist wichtig, Fakten anzuerkennen und differenziert zu bleiben. Bei der Diskussion über religiöse Gruppen sollten wir jedoch darauf achten, dass wir konstruktiv bleiben und nicht alle über einen Kamm scheren. Viele Muslime setzen sich aktiv für die Werte und Gesetze in Deutschland ein.
Wie ich diesen gekünstelten KI-Stil verabscheue...
Schreibe bitte selber, was du denkst. Und nicht immer den selben Inhalt doppelt und dreifach. Dein Kommentar bringt inhaltlich überhaupt keine neuen Aspekte ein, sondern ist eine anders formulierte Wiederholung deines ersten Beitrags.
Das ist kein KI-Stil, sondern eine ernsthafte Antwort. Wiederholungen entstehen, weil einige Argumente immer wieder auftauchen, ohne dass neue Perspektiven hinzugefügt werden. Wenn du konkrete Punkte hast, über die wir diskutieren sollen, lass es mich wissen.
Die konkreten Punkte findest du in meiner Antwort. Wie erklärst du dir denn zum Beispiel die bei Muslimen vierfach höhere Neigung zu Antisemitismus und Gewalt gegen Juden?
Es gibt keine einfache Erklärung für solche Zahlen, und sie spiegeln nicht alle Muslime wider. Studien und Statistiken können Verallgemeinerungen liefern, aber sie erfassen oft nicht die ganze Realität. Viele Muslime engagieren sich aktiv gegen Antisemitismus und für Integration.
Statistiken zeigen Trends, aber sie spiegeln nicht jeden Einzelnen wider. Viele Muslime engagieren sich aktiv gegen Vorurteile und arbeiten an positiven Veränderungen.
In einer nicht-repräsentativen Umfrage unter jugendlichen Muslimen antworteten mehr als zwei Drittel, dass ihnen islamische Gesetze wichtiger seien als deutsche Gesetze. 30% forderten einen islamischen Führer statt unserer Demokratie, für 45% ist ein islamischer Gottesstaat die beste Staatsform. Wer so denkt, hat in Deutschland nichts verloren.
Muss ich Deutschland und das Grundgesetz besser finden als alles andere?
Dass man islamische Gesetze wichtiger findet als das GG, bedeutet nicht, dass man das GG unwichtig findet. Das ist wie wenn jemand fragen würde, ob du deine Eltern oder das GG wichtiger findest, und man mit "Eltern" antwortet. Für einige Schüler ist ihre Religion eben die höchste Priorität. Was genau soll daran verkehrt sein?
Warum muss ich die Demokratie besser finden als andere Staatsformen? Wer sagt denn, welche Staatsform ich mögen und mir wünschen muss?
Diese Umfrage ist nichts weniger als Hetze. Warum wurde diese Umfrage nur bei Muslimen gemacht? Was ist mit der Mehrheit, den Christen? Den Juden? Den Atheisten?
Muss ich Deutschland und das GG besser als alles andere finden?
Du musst das Grundgesetz nicht gut finden, aber es ist nunmal unser aller oberstes Gesetzesbuch. Und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Wenn islamische Gesetze den in Deutschland gültigen Regeln widersprechen, haben immer die deutschen Gesetze Vorrang. Der Rest ist Privatsache und kann zusätzlich befolgt werden.
Warum muss ich die Demokratie besser finden, als andere Staatsformen?
Unsere Demokratie ist in der Verfassung festgeschrieben. Wer der Meinung ist, diese missachten zu müssen, ist ein Verfassungsfeind und sollte das verfeindete Land verlassen.
Du musst das Grundgesetz nicht gut finden, aber es ist nunmal unser aller oberstes Gesetzesbuch. Und daran gibt es auch nichts zu rütteln. Wenn islamische Gesetze den in Deutschland gültigen Regeln widersprechen, haben immer die deutschen Gesetze Vorrang.
Was heißt denn "nicht gut finden"? In der Umfrage geht es darum, ob Schüler das Islamische Gesetze wichtiger als das GG finden. Und wenn 2/3 der Meinung sind dass ihnen Islamische Gesetze wichtiger sind, bedeutet es nicht dass sie das GG nicht gut finden bzw sich nicht daran halten.
Unsere Demokratie ist in der Verfassung festgeschrieben. Wer der Meinung ist, diese missachten zu müssen, ist ein Verfassungsfeind und sollte das verfeindete Land verlassen.
Nochmal: Dass ich andere Staatsformen, andere Gesetze und andere Sitten besser finde als andere, bedeutet nicht dass ich andere schlechter finde, und mich nicht daran halte.
Das ist wie wenn jemand fragen würde, ob du deine Eltern oder das GG wichtiger findest, und man mit "Eltern" antwortet. Für einige Schüler ist ihre Religion eben die höchste Priorität.
Was heißt denn "nicht gut finden"?
Dann solltest du erst einmal definieren, was du mit "Deutschland und das Grundgesetz besser finden als alles andere" meinst. Ich beziehe mich auf deine Formulierung und Wortwahl.
Und wenn 2/3 der Meinung sind dass ihnen Islamische Gesetze wichtiger sind, bedeutet es nicht dass sie das GG nicht gut finden bzw sich nicht daran halten.
Es kann aber nicht sein, dass Menschen, die sich als deutsche Staatsbürger bezeichnen, die damit einher gehenden Pflichten nicht wahrnehmen wollen. Pflicht ist dabei zum Beispiel, unser aller Grundgesetz als Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens an oberster Stelle zu respektieren und zu beachten. Und diesen Regeln und Werten widersprechen die Regeln des Islam reihenweise. Das beginnt bei der Diskriminierung von Frauen, geht über die Gewaltanwendung gegen Andersdenkende hinaus und endet bei der Todesstrafe. Das sind die Regeln des Islam, und wer diese über die deutschen Werte stellt, ist schlichtweg nicht geeignet, deutscher Staatsbürger zu sein. Das hat auch nichts mit einer Wertung zu tun, sondern ist lediglich eine Frage der Gewichtung. Die Regeln des Islam sind freiwillig, die unserer Verfassung verpflichtend.
Ich habe nichts gegen andere Religionen, bin aber Atheistin. Solange niemand verletzt, diskriminiert etc. wird, ist das vollkommen okay für mich (gilt für alle Religionen). Und ich selbst habe z.B. auch mehr muslimische (falls das die falsche Bezeichnung ist, bitte verbessern! Ich kenne mich da nicht so aus) Freunde, weil sie mir mehr entspannt rüberkommen und ich eben extrem introvertiert bin. Hängt natürlich auch vom Charakter der Person ab
Ja. Das ist mein Pflicht.
Dazu würde ich sagen. dass man bei uns Religionsfreiheit hat, wie das in muslimischen Ländern nicht der Fall ist.
Jetzt kommen Muslime zu uns und sagen, was bei uns abläuft ist nicht akzeptabel.
Dazu haben sie kein Recht, sääen Hass und dieser beginnt schon in den Koranschulen.
Andere als Ungläubige zu bezeichnen ist Diffamierung.
Kruzifixe aus den Klassenräumen zu nehmen, wie das schon gefordert wurde, ist eine Frechheit.
Mir ist es egal welche Religion jemand lebt. Es kann jedoch nicht angehen, dass man seine eigene Einstellung der Gesellschaft eines anderen Landes Vorrang einräumt un glaubt, dass wir uns danach zu richten haben.
Das kann und iwr nicht gut gehen. Toleranz auf beiden Seiten ist da gefragt.
Hass und Vorurteile sind immer zu verurteilen, insofern hast du Recht. Wichtig ist nur, dass beide Seiten sich auch daran halten.
- Es stimmt, dass es in Deutschland Religionsfreiheit gibt. Das ist wohl auch ein Grund, warum der überwiegende Teil der muslimischen Asylanten nach Deutschland kommt. Dieses "Grundrecht" gibt es nämlich in muslimischen Ländern nicht. Also gibt es viele Muslime, die sich in ihren eigenen Ländern nicht wohlfühlen. Die Zuwanderer, die in Deutschland leben wollen, sollten sich auch an das deutsche Grundgesetz halten. Das bedeutet nämlich auch, dass der Gastgeber sich nicht nach den Gesetzen von Muslimen richten muss. Abneigung entsteht schon dadurch, dass Religionsfreiheit in Deutschland so weit geht, dass man sogar das grausame Schächten von Tieren erlaubt hat, wobei die Auflagen keineswegs beachtet werden. Es werden Moscheen gebaut, es wird islamischer Religionsunterricht erteilt, weil der Islam angeblich zu Deutschland gehört. Was will man denn noch? Erzwingen, dass dies alle gut finden sollen? Niemals !
- Die Differenzierung ist nur nicht gegeben. Es handelt sich nicht um Ausnahmen, sondern um zunehmende "In-Landnahme" mit allen Forderungen des Islam, wie man sie in Demonstrationen, im Verhalten von muslimischen Schülern durch Druck zum Übertritt bei Mitschülern und Gewalt gegenüber Lehrern beobachten kann. Das sind keine Ausnahmen mehr, das ist tägliche Realtität.
- Respekt fördert den Frieden. Was nützt das, wenn nur Deutsche das tun? Zunehmende Messerstechereien fördern Angst im eigenen Land. Respekt vor Ländern, in den der Islam grausam gelebt wird für alle Nichtmuslime? Respekt vor dem Koran, auf den man sich hier beruft? Das kannst du wohl nicht erwarten.
- Unwissenheit wird durch zunehmende Aufklärung ersetzt: durch die Fragen und Antworten bei GF, durch tägliche Gewalttaten und was der Koran dazu sagt. Die muslimischen Länder leben nach dem Koran. Die Folge sind Folter, um Geständnisse zu erzwingen, qualvolle Hinrichtungen und Verfolgung von Christen. Da bezieht man sich auf den Koran und das Gesetz Allahs. Von Einzelfällen kann keine Rede sein. Der Islam verbreitet Grauen !
- Konsequenzen sollte es auch für islamische Zuwanderer geben, die ein Kalifat hier einrichten wollen oder für islamische deutsche Eingebürgerte, die von Deutschland aus noch den radikalen Islam wählen dürfen. Konsequenzen sind das, was sich Deutsche wünschen - damit das Land jene Sicherheit zurückerobert, die es vor der Zuwanderung in Deutschland gab.
- Als Christen haben wir einen Missionsauftrag, der Islam ist für uns eine Irrlehre. Hassen tun wir nicht, aber fürchten tun wir uns.
Ich verstehe deine Sorgen. Es ist wichtig, dass alle, die hier leben, das Grundgesetz respektieren. Nur durch gegenseitigen Respekt und offenen Dialog können wir ein friedliches Zusammenleben erreichen.
Dieses "Grundrecht" gibt es nämlich in muslimischen Ländern nicht.
Indonesien selbst hat eine Christliche Bevölkerung von über 30 Mio. und hat mehr Kirchen als Deutschland gesamt.
VAE hat selbst viele ausländische Gastarbeiter genommen, darunter Inder (überwiegend Hindus) und Philippinos (Überwiegend christlich)
also was soll dieser Käse hier?
Die Differenzierung ist nur nicht gegeben. Es handelt sich nicht um Ausnahmen, sondern um zunehmende
Also beutet das dass verhalten von (nur machen nicht alle) Latein Amerikaner in der USA mit den Katholischen Christentum zusammenhängt?
Die meisten Muslime die ich kenne sind viel Judenfreundlicher als Deutsche, Christen und Europäer...