Schädlich für die Gitarre , wenn man immer hin und her stimmt?

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6 Antworten

Das ist ein ganz normaler Effekt und somit stimmt da immer noch alles. Das die Saiten schnarren, muss ja automatisch passieren, wenn man den Saitenzug so extrem verringert. Deswegen zieht man normalerweise einen 52er oder gar 56er Saitensatz für Drop C drauf um das wieder zu verringern. Dieser ist dann jedoch nicht mehr so gut für das E Tuning geeignet.

Der Gitarre und den Bünden macht das Umstimmen gar nichts. Den Saiten auch nichts. 

PotenzenHilfe 10.07.2017, 20:41

Was wenn ich Stunden mit diesem "scheppern" spiele...Kann das die Bünde beschädigen , da das hin und her knallen ja nicht gut sein kann oder?

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Vando 10.07.2017, 22:45
@PotenzenHilfe

Das juckt die Bünde nicht die Bohne. Es gibt ja auch das Bending, das ist tausenmal schlimmer und die Bünde halten trotzdem Jahre.

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Nein, wenn es darum geht die Gitarre in Richtung tiefer zu stimmen ist das nicht schädlich für die Gitarre. 

Drop C ist in der Regel (die Ausnahmen hat) nicht mit einem Saitensatz gut zu realisieren, der die normale Stimmung gut unterstützt. Die Probleme die du hast sind also kein Wunder. Dafür sind also etwas dickere Saiten besser, und je nachdem sogar eine Gitarre mit größerer Mensur. 

Das Problem entsteht aber auch nur durch Rocksmith...

Es kommt drauf an, wie oft du umstimmst, du verringerst den Zug auf den Hals um mindestens 10kg, wenn du von E auf Drop-C runterstimmst. Den Bünden ist das egal, aber der Hals wird das nicht lang gut finden, wenn du immer mal wieder über 10kg Zug wegnimmst und wieder draufgibst. Hatte schon Gitarren, die wellenförmig verzogene Hälse hatten, kann mir vorstellen, dass das von vielem hin- und herstimmen kam. Wenn der Hals verzogen ist, dann kann man die Gitarre kaum noch ohne Schnarren spielen, oder einzelne Töne sterben ganz ab. 

Ich würde mir eher eine zweite Gitarre für tiefe Tunings kaufen. 

Zu 1.: Nein. "Schädlich" ist es nicht. Bevor ich Gitarre spiele, überprüfe ich jedes Mal, ob das Tuning noch passt. Ich korrigiere dann immer die kleinste Abweichung. Allerdings leiden die Saiten darunter, weshalb man sie, ab und an, wechseln sollte. 

Zu 2.: Das die Saiten "scheppern" ist, bei tieferen Tunings, normal. Für Drop C, spiele ich 0.12er Saiten. 

Du sagst, du spielst auch in E-Standard, was mir sagt, du hast 0.09er oder 0.10er Saiten drauf. Das damit die Saiten scheppern, ist leider nicht zu vermeiden, da der Zug auf den Saiten fehlt.  

PotenzenHilfe 10.07.2017, 20:42

Wäre es schlimm , wenn ich mit diesem scheppern einfach weiter spiele? Kann das die Bünde oder das Holz beschädigen?

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Nein, schädlich ist das nicht. Ich nehme einfach mal an deine Saiten sind zu dünn für ein Drop C Tuning. Die Saiten sind ja weniger stark gespannt und schwingen dadurch mehr, kommen also auch eher mit einem Bundstäbchen in Kontakt und klappern. 

Bei derart tiefen Stimmungen bräuchtest du vermutlich zumindest einen 10er, oder sogar 11er Saiten-Satz. Die Alternative dazu wäre es die Saitenlage der Gitarre zu erhöhen, worunter dann aber die Spielbarkeit leidet.

PotenzenHilfe 10.07.2017, 01:15

Wäre es denn schlimm wenn ich so einfach spiele oder könnte das klappen also das aufeinander treffen mit den bündeln schädlich sein ? Also könnten die bündeln dadurch abnutzen bzw. Kaputt gehen?

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ne nur für die saiten

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