Patenschaft: Hund

11 Antworten

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Überall in Tierheimen werden Tiere, Hunde, Katzen übernommen welche unvorstellbares mit dem Menschen hinter sich haben. Misshandelte, Verwahrloste und dadurch schwer krank gewordene Tiere.

Der Gedanke welchen du hast ehrt dich!

Gerade um den Ärmsten unter den Armen helfen zu können, ihnen wenigstens einmal im Leben zeigen zu können, dass Menschen etwas Gutes für ein Tier sein und Lebenserfüllung bieten können kostet oft nicht wenig Geld. Tierarztkosten, Kosten für Resozialisierung und gesonderte Unterbringung...

Hier fehlt es immer - als Pate kann man hier unheimlich viel Entlastung bringen um diese Aufgaben zu sichern (finanziell) oder auch wenn man es möchte daran mitzuwirken (Mithilfe)

Hier findest du zum Beispiel zu solchen Menschen die sich um Herdenschutzhunde kümmern:

<a href="http://www.herdenschutzhundhilfe.de/HILFE/paten.htm" target="_blank">http://www.herdenschutzhundhilfe.de/HILFE/paten.htm</a>

Dort ist auch alles erklärt!

Okay. Danke für die Antwort :)
 

Aber wenn die Patenschaft wirklich viel kostet, dann kann ich sie leider nicht machen, da ich "nur" 35€ im Monat Taschengeld bekomme :(

Ich würde echt zu gerne wenigstens  einem Tier helfen ;(

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@Fantasiewelt

Du kannst auch für 5 €uro eine Patenschaft übernehmen! Der Pate wählt den Betrag nach seinen Möglichkeiten aus. Natürlich musst du dann regelmässig und zuverlässig sein. Jeder Groschen hilft. Auch wenn man sein Sparschwein leert und den Betrag einfach spenden sollte

Danke fürs Sternchen :O)

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@YarlungTsangpo

Achso! Ja, das ist gut :)

Ich würde zu gerne mein Sparschwein plündern, aber leider habe ich da zurzeit nichts drin^^

Jetzt muss ich nurnoch meine Eltern überreden.. da das Tierheim mit dem Fahrrad nicht zu erreichen ist, bzw. das zu lange dauern würde und meine Eltern wollen nicht jede Woche bzw. jeden Monat da hinfahren -.-"

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Es gibt zwei Arten von Patenschaften:

Die Eine ist die, dass man monatlich einen Geldbetrag überweist und zusätzlich sein Patentier im Tierheim besuchen und z.B. im Falle eines Hundes ihn auch ausführen darf.

Die Andere ist die, dass man nur einen Geldbetrag überweist, sonst aber keinerlei Verpflichtungen gegenüber seines Patentieres eingeht.

Für eine Patenschaft muss man aber je nach Tierheim 16 oder 18 Jahre alt sein. Erkundige dich da nochmal.

Finde deine Idee aber sehr gut, so gibst du deinem Patentier Zuneigung und hilfst mit der Spende dem Tierheim die Kosten zu tragen. Habe selbst einen Patenhund.

Mein Patenhund Oskar - (Tiere, Hund, Tierheim)

Oh, der Hund ist niedlich :)

Nunja... ich bin erst 14 und meine Eltern wollen da nicht jedesmal mit hin gehen... aber ich darf da schon alleine hingehen um z.b. mit ihm zu spielen, oder? (also im tierheim, nicht außerhalb)

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@Fantasiewelt

Ich würde da mal im örtlichen Tierheim nachfragen. Die haben immer ein Auslaufgehege, schon möglich, dass du unter Aufsicher der Pfleger mit ihm Ball werfen darfst, den du z.B. direkt mitbringst (also den Ball) - als Spende ;-)

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@Fantasiewelt

bei uns im Tierheim z.B darf man die Hunde alleine ausführen, die Eltern unterschreiben einen Zettel auf dem steht das sie haften wenn was passiert oder so ähnlich bin mir gerade nicht sicher. Naja auf jedenfall kann man dann regelmäßig einen Hund auführen. Ichhab das eine ganz lange zeit gemacht, ca 2 Jahre, ich hatte sogar meinen lieblingshund aber der wurde damals vermittel. Wären wir 1 Jahr eher umgezogen hätte ich den bekommen *verdammt* lach :)

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Das ist von Tierheim zu Tierheim völlig unterschiedlich. Das Beste ist es, sich vor Ort zu informieren und manchmal hilft es auch schon, wenn man sich dazu bereit erklärt mit dem Tier Gassi zu gehen. :)

Am Besten du suchst dir ein Tierheim in deiner Nähe. Möglicherweise  gibt es dort einen "Gassidienst" wo du mit einem Hund regelmäßig spazieren gehen kannst. Die freuen sich auch sicher über "freiwillige Hilfe" wenn du gerne Zeit mit Hunden verbringen möchtest. Erkundige dich mal. Eine gute Homepage ist "Häuser der Hoffnung" wenn du da mal reinschaust da ist sehr viel-sehr gut erklärt. Alles Liebe ilsemarie

Okay, danke werde ich mal reinschauen :)

Aber erstmal muss ich jetzt meine Eltern überreden :(

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Um die "Patenschaft" für eines oder mehrere Tiere aus dem TH  zu übernehmen, muss man nicht zwangsläufig an den Futter- und Tierarztkosten beteiligt sein, aber man kann natürlich sachgebunden oder allgemein spenden, wenn man mag.

Unter Tierpatenschaft versteht man im allgemeinen, dass man regelmäßig ins Tierheim geht, sich die Tiere zeigen lässt, um die man sich kümmern kann und darf und dann eben für diese Tiere Zeit aufwendet.

Das kann ein  Spaziergang sein, (täglich, wöchentlich, - wie man Zeit hat), aber auch Fellpflege und Besuch einer Hundeschule, wo man selbst auch lernen kann, Hunde zu beschäftigen und zu erziehen.

Im Tierheim gibt es   leider nicht nur liebe und freundliche Hunde, sondern auch solche, die wegen Bissigkeit abgegeben oder beschlagnahmt wurden. Deshalb unbedingt den Empfehlungen des Personals Folge leisten, damit man nicht selbst zu Schaden kommt!

Wenn man als Fremder mit dem Anliegen in ein Tierheim kommt, sich mit den dort untergebrachten Tieren beschäftigen zu wollen, dann muss man darauf gefasst sein, zunächst mit Zurückhaltung und Vorsicht in empfang genommen zu werden.

Mit Tieren umgehen, heißt ja nicht nur kuscheln und spielen, sondern es heißt, in erster Linie mal Arbeit und Putzen - und das bringen sie einem Neuling im Tierheim als erstes bei.

Wer dort helfen möchte, kann seinen guten Willen und seine Ernsthaftigkeit erst mal unter Beweis stellen, indem er die Futternäpfe spült, schmutzige Decken in die Waschmaschine, den Trockner oder auf die Leinen bringt und die Koteimer, in denen das Personal alle Hinterlassenschaften aus den Freiläufen eingesammelt hat, zum Biomüllcontainer tragen.

Wer sich dabei ziert und vor der Arbeit drückt, wird schnell merken, dass er nicht wirklich ernst genommen wird., - es ist nun mal eine Tatsache, dass Tierheimarbeit kaum Zeit für Kuscheln und streicheln lässt und wer wirklich eine Patenschaft übernehmen will, scheut sich auch nicht vor Hundesch..ße.

Du kannst natürlich auch nur "Spaziergänger " sein. Dann kommst du einfach zur "normalen" Öffnungszeit für Publikumsverkehr. Dann sind die Schmutzarbeiten bereits erledigt, das Tierheim präsentabel und alles, was man dafür braucht, ist der Personalausweis und ein Mindestalter von 18 Jahren oder die Begleitung eines Erwachsenen (ebenfalls mit Personalausweis).

Die Ausweise werden als Pfand im Tierheimbüro hinterlegt, man bekommt sie zurück, wenn man den Hund wieder weggebracht hat.

Wer neu ist, bekommt dabei Hilfe beim Betreten des Zwingers und beim Anleinen des Hundes. wenn man zurück kommt, ebenfalls.

 

 

Okay. danke erstmal für die info :)

Ähm, ich bin erst 14 und meine Eltern wollen da nicht mit hingehen (beim erstenmal natürlich schon, wenn ich sie überredet habe :P).

Aber wenn es jetzt so ist, dass sie merken dass ich das gut mache und so, darf ich dann auch mal so spazieren gehen, ohne meine eltern?

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@Fantasiewelt

Das hängt ganz sicher  vom Tierheim ab. Denn die Tierheime haben ja eine gewisse Sorgfaltspflicht zu erfüllen, wobei es unter anderem auch um die Sicherheit derer geht, die mit den Hunden spazieren gehen, aber auch darum dass angeleinte Hunde sich losreißen und Schäden verursachen oder in Verkehrsunfälle verwickelt werden können.

Aber natürlich kommt es auch ein bisschen auf den Hund an, den du dir zum spazierengehen aussuchst.. Mag sein, dass du zum Beispiel einen leicht zu bändigenden, folgsamen, kleineren Hud, dem du kräftemäßig gewachsen bist, dann auch ohne Begleitung eines Erwachsenen  anvertraut bekommst.

Ansonsten kannst du dich im Tierheim aber auch wunderbar nützlich machen, indem du Hunde kämmst und bürstest, - denn dazu fehlt dem Tierheimpersonal leider meist die Zeit, bzw. solche Dinge können sie nur nach oder vor ihrer regulären Arbeitszeit erledigen und da sind die Tierheime fast immer auf ehrenamtliche Helfer angewiesen..

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