Der Züchter ist kein Züchter wenn er Mischlinge produziert.

Halter eines Hundes muss immer Erwachsen sein, da er für den Hund haftet!!

Also wenn Mamma und Papa erlauben, dass du den Hund halten darfst ist es kein Problem. 

Viel Freude mit dem neuen Familienmitglied!!

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Ärger in der Hundeschule - Ist ein kleiner Klaps auf die Schnauze eine gute Erziehungsmethode bei Hunden?

Guten Tag, wir (meine Frau und ich) haben seit 3 Wochen einen kleinen Welpen, einen Podenco Schäferhund Mischling. Meine Frau sagte von Anfang an dass wir mit ihm in die Hunde Schule gehen sollten, da wir wenig Erfahrung mit Hunden haben und noch lernen müssen. Am Sonntag war es so weit, bevor wir losgingen bereiteten wir uns vor um in der Schule nicht negativ aufzufallen. Mein Mann kaufte sich eine Outdoor Weste und eine Bauchtasche, und wir legten dem Hund ein Hundegeschirr mit der Aufschrift "Ich will doch nur spielen" um, dann spannten in unserem gebrauchten Kombi ein "Hunde Netz" zwischen Rückbank und Kofferraum, legten den Hund in den Kofferraum und fuhren zum Park, wo die Hunde Schule statt fand.

Von weitem sahen wir schon ein dutzend Menschen mit ihren Vierbeinern im Kreis stehen, in der Mitte, auf einer kleinen Kiste unser Nachbar, welcher die Veranstaltung leitete. Wir sagten "Hallo", und reihten uns unauffällig ein. Direkt dann gab es jedoch bereits das erste Problem, unser Hund zerrte an der Leine, und bellte einen schüchternen Dalmatiner Welpen an. Ich zog ihn an mich heran, und gab ihm einen mittelstarken Klaps auf den Schnauze. Unser Nachbar stieg sofort von seinem Podest herunter und sagte "Was FÄLLT euch ein den Hund so zu behandeln". Ich sagte sofort: "Ganz ruhig, er hat Ärger gemacht und muss bestraft werden, schließlich kneift die Hunde Mutter ihr junges auch mal wenn er sich daneben benimmt!". Unser Nachbar sagte sauer "Also ich muss GANZ klar sagen, dass wir uns hier nicht auf Hunde Niveau begeben. Eine solche Bestrafung kann negative Folgen haben, beispielsweise wenn das Tier während des Klapses ein Kleinkind im Blickfeld hat. Dann kann es nämlich sein dass er das Kind und den Schmerz in einen Zusammenhang stellt und irgendwann später VÖLLIG unerwartet reagiert. Es gibt andere Methoden, wie beispielsweise die Ermahnung oder das kurzzeitige ignorieren".

Schüchtern schauten meine Frau und ich auf den Boden, während der Nachbar und die anderen Gäste uns scharf anschauten. Nach der Stunde fuhren wir nach Hause und berieten uns, später am Abend kam dann unser Nachbar in die Wohnung und sagte "Heike, Wolf, Entschuldigung dass ich heute so reagiert habe aber so etwas geht einfach nicht".

Meine Frau und ich haben uns bis heute morgen noch über das Geschehene beraten, und möchte nun mal Leute hier im User Kontingent fragen, was meint ihr, haben wir uns sehr falsch verhalten oder ist es in Ordnung, und hat der Führer überreagiert oder war sein eingreifen erforderlich?

Grüße aus NRW, Wolf

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Stellt dir mal bitte vor ihr möchtet eurem Partner das Tangotanzen beizubringen und ihr habt selbst keine Ahnung davon wie das geht. Haltet ihr es für möglich dass das ein harmonisches Bild abgeben würde-wahrscheinlich nicht. An diesem Beispiel wird vielleicht etwas klarer, worauf ich hinauswill. Solange du dich darauf konzentrierst was dein Hund alles falsch macht, wirst du es nicht schaffen ihn das „Richtige „ zu lehren. Ein klassisches Beispiel für das „Aufschaukeln“ eines negativen Verhaltensmusters ist die Unart mancher Hunde, an der Leine den großen Macker zu spielen wenn sie einem Artgenossen begegnen. Ohne Leine dagegen haben sie oft keine Probleme in derselben Situation. Wie kommt das? Der Hauptgrund dafür ist sicherlich die Halsung und die zu kurze Leine, die den Hund daran hindert, einen für ihn richtigen Abstand zu halten um sich seinem Gegenüber „hundehöflich“ benehmen zu können. Das allein macht die ganze Situation für ihn schon unangenehm. Er ist beunruhigt und verunsichert, ganz besonders wenn der Mensch an der Leine seine „Not“ nicht erkennt und die ganze Situation fasch einschätzt und falsch reagiert. Der Beginn einer negativen „Eskalationsspirale“ ist gemacht. Hier wäre es sehr hilfreich die „calming signals“ der Hunde zu kennen. Guter Link dazu „spassmithund.de“ Je mehr die Situation eskaliert, desto geringer werden seine Möglichkeiten, gelassen zu reagieren. Wenn sich jetzt noch die Leine strafft oder sogar strafend an ihr geruckt wird, bedeutet das für den Hund eine zusätzliche Bedrohung. Es aktiviert seinen Selbsterhaltungstrieb und steigert damit sein aggressives Verhalten enorm. Der Hund reagiert immer heftiger, bis schließlich wieder genügend Abstand zwischen ihm und dem anderen ist. Zu guter Letzt glaubt der Hund wahrscheinlich auch noch, dass er die ganze Aufregung nur „überlebt“ hat, weil er ein derartiges Theater gemacht hat. Noch ein paar solcher Erfahrungen mehr und dein Vierbeiner lernt weil er mit diesem Verhalten erfolg hatte dass es absolute Energieverschwendung ist ruhig zu bleiben und er steigt bei der nächsten Begegnung mit Aggression um ein paar Ebenen höher ein. Das ganze Verhalten verfestigt sich durch wiederholtes „Lernen am Erfolg“! Die gute Nachricht ist jedoch, dass der Hund im Prinzip alles, was er jemals gelernt hat, auch wieder Verlernen kann. Wie geht das?

Distanztraining

 

Wir arbeiten nur mit Brustgeschirr

Ziel des Trainings ist es, dass der Hund eine neue positive Erfahrung mit anderen Hunden an der Leine macht. Er soll eine positive Assoziation bei dem Anblick eines Artgenossen herstellen. Wenn er Hunde anbellt, ist das eine Sache von einer wahrscheinlich falsch verknüpften Wahrnehmung wie ich sie oben beschrieben haben. In diesem Fall hat er wahrscheinlich seinen obligaten Leinenruck und wahrscheinlich ein paar nicht sehr freundliche Worte von dir bekommen. Die falsche Verknüpfung wird sein - er sieht Menschen und Hunde- aha - jetzt kommt ein Auto und es tut mir gleich weh. Schmerzen um den Halsbereich weil wahrscheinlich sein Halsband auf den Kehlkopf drückt. Frauli wird ungehalten weil ich belle-das müssen böse Leute, Kinder, Hunde was auch immer sein-beelllleeenn und durchdreehen!!!Er bezieht das nicht auf sich und sein Verhalten sondern auf die Menschen oder Hunde oder was auch immer er in diesem Moment sieht. Darum ist hier auch die Halsung so wichtig. Wir arbeiten wie gesagt nur mit Brustgeschirr. Er verknüpft die Schmerzen den er bei einem Leinenruck empfindet nicht mit seinem Verhalten.Er verbindet den Schmerz mit den anderen Hunden und glaubt, dass der andere Hund jetzt schuld ist dass es ihm so weh tut. Du kriegst das in den Griff wenn du darauf achtest, dass wenn er Menschen und Hunde sieht (hier ist die richtige Distanz ganz wichtig)und er noch ruhig ist - ein supergutes Leckerli bekommt! Kategorie Käse und Wurst kein" Alltagskrümeltrockenzeug". Er bekommt auch keine anderen Kommandos wie Sitz oder Platz. Wenn er bellt passiert gar nichts er wird auch nicht bedauert oder geschimpft. Bringe genügend Distanz zwischen den "imaginären Feinden" bis er wieder ruhig sein kann. Besser ist es die Distanz zu dem andern so zu wählen dass dein Hund den andern zwar wahrnimmt aber noch nicht negativ reagiert. Du musst sozusagen noch im grünen Bereich trainieren. Mit der Zeit dann die Distanz verringern. Zusätzlich noch mit einem befreundeten Hund im Freilauf spazieren gehen. Dann wieder gemeinsam an der Leine gehen und dann wieder Freilauf. So dass der Hund lernt es ist nicht so schlimm an der Leine und der andere Hund tut mir nichts wenn ich an der Leine bin.

Kein Klapps kann da helfen. Nur eine bessere Einstellung und ein gute Hundeschule.

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.....es kommt darauf an wie klein die "Kleine" ist.

Ich habe schon einen kleinen Terrier an einem Wespenstich sterben gesehen.

Desto kleiner der Hund, desto stärker wirkt das Gift.

Ich würde den Hund gut beobachten und wenn dir die geringsten Zweifel kommen sofort zum Tierarzt.

Alles Gute!

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Na, der sieht ja  süüüüüß aus!

.Eine Richtlinie könnte sein, so viele Wochen der Hund alt ist, so viele Minuten kann der Spaziergang dauern.

Es kommt aber immer noch auf die Rasse , die Wetterlage, und den Gesundheitszustand des Hundes an.......

Am Besten alles zusammen abwägen und dann, ganz wichtig für den Hund entscheiden. 

Auf keinen Fall den "Kleinen" entscheiden lassen.( z.B.Jagdterrier, die laufen so lange mit, bis sie tot umfallen- ich kenne einen solchen Fall!

Also immer für den Hund mitdenken! 

Alles Liebe und viel Glück mit dem sü´ßen Mops!

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Ich habe das gleiche Problem. Mir hat die Hornhautcreme von Scholl sehr geholfen. Auch dass regelmäßige tägliche eincremen am Abend, und nach dem Bad oder der Dusche, oder wenn ich schwimmen war.

Wenn ich aber nicht "dahinter" bin kommt die Hornhaut immer wieder

Ich gehe auch einmal im Monat zu Pediküre.

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Keine Ausreden- bessere Argumente!

Stehe zu deiner Entscheidung. Du kommst bei deinen Kollegen als der "Stärkere" rüber, wenn du klipp und klar sagst was du möchtest, beziehungsweise nicht möchtest.,

Mit "sei kein Spielverderber" oder anderen Überredungssprüchen, kriegen sie dich dann soweit, dass du das tust was die Anderen von dir wollen, und nach dem Motto, sauf mit, dann wird das allgemeine schlechte Gewissen leichter, hilfst du die Schuldgefühle der Kollegen etwas mitzutragen.

Steh zu dir selber und sei stark! Viel Erfolg!

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