Neue Sterne entstehen und alte Sterne explodieren, Schwarze Löcher entstehen und das Universum dehnt sich immer weiter aus. Wie passt das zur Schöpfung?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Schreiber von antiken Mythen und Märchen waren keine Wissenschaftler oder Astronomen, denen unser heutiges Wissen zur Verfügung stand.

Selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts glaubte man noch, dass die Milchstraße identisch mit dem Universum ist und auch Einstein glaubte anfangs noch an ein statisches Universum, das schon immer existiert hat. Die Urknalltheorie des belgischen Astronomen und Theologen Lemaître war ihm suspekt, bis er dann Edwin Hubble in den USA besuchte. Der Rest ist Geschichte.

Das muss nicht zur Schöpfung passen. Das ist eben so.

Wie passt das zur Schöpfung?

indem Schöpfung nicht "das große Backen" ist, das Kreationisten sich so vermenschlicht vorstellen.

Alleine schon der gedanke daran, dass wir dinge erforschen und beobachten können, welche für uns, durch dessen weite, sowieso für immer unerreichbar werden bleiben, sorgt bei mir dafür dass ich einfach nicht an das "nichts" glauben kann.

Irgendwas wird es nach dem tod schon geben. Sonst wäre ja alles völlig sinnlos.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Nach dem körperlichen Tod kann es nichts geben. Wo sollte eine Seele sonst vor der Zeugung und vor der Geburt gewesen sein?

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tja warum sollte das alles denn sinnvoll sein?

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Die Sinngebung ist ein Teil der menschlichen Orientierung und Verlustangst.

Mit dem Menschen stirbt auch die Grundlage des Sinns bzw. der Definition des Wortes Sinn.

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Wissenschaft erklärt Entstehung, Religion Schöpfung. Interpretation hängt vom Glauben ab, kann komplementär oder konträr sein.

Hätten die Menschen vor über 2000 Jahren über das heutige Wissen verfügt würde es vermutlich keine Bibel geben denke ich. Die Bibel ist ein Versuch die Dinge zu erklären mit den Möglichkeiten die damals vorhanden waren. Vorstellungskraft.

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@leokal17696

Das ist eine interessante Sichtweise. Du könntest auch sagen, die Bibel sei so etwas wie ein uralter Wikipedia-Artikel - nur ohne regelmäßige Updates. 📖💻😉

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