Warum hat Gott so ein unfassbar unvorstellbar großes Universum erschaffen mit 70.000.000.000.000.000.000.000 Sterne für nur einen Planeten Erde?

Auf welchen Beleg beziehst du dich? MFG!

Auf welchen Bezug der angefragte Beleg? Wenn du die Anzahl der Sterne meinst, so ist mir über Suchmaschinenergebnisse die genannte Anzahl immer wieder aufgekommen.

Meine, dass Allah oder halt Gott im Christentum nur Leben auf der Erde geschaffen hätte.

Achso. Das nur so von dem was ich mitbekommen habe, in der Bibel oder Koran wird auch nicht erwähnt, dass es noch anderes Leben außer der Schöpfung Gottes auf Erden gibt.

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein einigermaßen wissenschaftlicher Ansatz wäre, dass ein so großes und altes Universum eine Voraussetzung ist für Leben. Es muss sich unbedingt ausbreiten und abkühlen, sonst kann kein Leben entstehen. Zu warm zu viel Strahlung etc.

Außerden ist Verschwendung ein Überlebenskonzept der Natur. Zum Beispiel: Hunderte Samen (z.B. Pusteblume) werden vom Wind ausgestreut und 99% davon gehen kaputt bzw. finden keine geeignete Stelle zum keimen. Das klägliche 1% stellt die Fortpflanzung sicher.

In Principio deus creavit caelum et terram ("Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" und allererster Satz der Genesis)

mit dem Anspruch darf man erwarten, dass er kein Überflussprinzip braucht, sondern gleich eine neckische Sonne+Erde aus dem Ärmel schüttelt statt erst Milliarden Jahre lang herumzubasteln. :p .

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@Ranzino

Bloss bestand da schon Wasser, über denen er geschwebt haben soll.

Das Wasser hat er laut Genesis aber nicht erschaffen. Jedenfalls gibt es keinen Hinweis darauf, dass dieses Wasser Produkt seiner Schaffenskraft war. Es wird eher so dargstellt, als wäre es einfach schon da gewesen. Darum könnte Wasser von seinem Göttervater Odin (Wodan) gekommen sein, der ihm das in seien jungen Jahren zum damit Spielen gegeben hat. Denn in der Götterhierarchie müsste Wodan deutlich höher stehen, gesehen dass ihm nachgesagt wird, dass er sich auch mit anderen Göttern paarte, wogegen dem christlichen Gott das nur mit einer Menschin gelang. Also ein relativ niederrangiger Gott, womöglich sogar von anderen geächtet, was ihn auf die Idee gebracht haben könnte, seine Mitgötter aus Scham einfach zu verleugnen.

Jedenfalls schienen Götter dann schon auf dem absteigenden Ast zu sein, viele Nachfolger kamen seitdem nicht mehr. Allah könnte einer der letzten sein, und damit womöglich noch niederrangiger. Aussterbende Spezies, quasi. Die letzten ihrer Art.

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Mal unabhängig von der Existenzfrage von Göttern: Jeden konkreten Planeten und jeden konkreten Stern gibt es nur einmal. Nur eine Erde, nur einen Jupiter, nur einen Antares, nur einen Alpha Centauri etc. Die Frage ist in gewisser Weise sinnlos. Und wir haben nicht den blassesten Schimmer, wie viele Planeten im Universum bewohnt sind. Und welche Götter sich um die kümmern oder nicht.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Physikstudium

Wahrscheinlich verstehen wir von der Größe und Macht Gottes weniger als eine Ameise von der bemannten Raumfahrt. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das riesige Universum mit seinen vielen Milliarden von Galaxien, die selbst wiederum aus vielen Milliarden von Sternen bestehen, ein Hinweis auf die Größe, Macht und Herrlichkeit Gottes ist.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Gott zu Abraham sprach: "Und er führte ihn hinaus und sprach: Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So soll dein Same sein!" (1. Mose 15,5) .

Eigentlich hätte Abraham enttäuscht sein müssen, da Gott ihm kein großes und schier unzählbares Volk verhieß, sondern nur eine kleine Nachkommenschaft. Zur damaligen Zeit war es nämlich möglich, die Sterne zu zählen. Da es noch keine Teleskope gab, konnte man den Sternenhimmel abzählen und wäre auf ungefähr 6000 Sterne gekommen (ca. 3000 auf der Südhalbkugel und ungefähr 3000 auf der Nordhalbkugel), die man mit den Augen erkennen kann. Doch Abraham vertraute darauf, dass Gottes Wort wahr ist und nicht auf das, was für ihn scheinbare Wirklichkeit war. Erst mit der Einführung von optischen Hilfsgeräten wurde deutlich, dass sich im uns umgebenden Raum wesentlich mehr Sterne befinden, als angenommen. Wissenschaftlich wissen wir also erst seit rund 400 Jahren, dass die Ansicht von Tausenden von Sternen im Weltall deutlich nach oben korrigiert werden musste. Aus dem biblischen Kontext kann dieses Wissen aber bereits seit über 3'000 Jahren abgeleitet werden.

In Jeremia 33,22a steht: "Wie man das Heer des Himmels nicht zählen kann."

Auch hier müsste man sich wieder wundern, wie die Bibel behaupten kann, dass man die Sterne nicht zählen kann. Zur damaligen Zeit war es wahrscheinlich normal, die Sterne zu zählen und man hätte Jeremia für diese Aussage verlachen können. Das sich im Weltall nur wenige Tausende Sterne befänden, galt bis vor wenigen Hundert Jahren als gegeben. Erst mit der Einführung von optischen Hilfsgeräten wurde deutlich, dass sich im uns umgebenden Raum wesentlich mehr Sterne befinden, als angenommen. Mit der Hilfe moderner Teleskope wissen wir, dass es nicht möglich ist, die Sterne zu zählen, allein unsere Milchstraße soll 100-300 Milliarden Sterne enthalten.

Der Sachverhalt dieser beiden Verheißungen (1. Mose 15,5a und Jeremia 32,22a) belegt m. E., dass die Verheißungen nicht menschlicher - sondern göttlicher Natur gewesen sein müssen.

Vielleicht liefern folgende Bibelstellen ein paar Hinweise oder ergänzende Informationen:

"Welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!" Römer 11,33

"Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." Jesaja 55,8.9

"Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat. Obwohl die Menschen Gott schon immer kannten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Statt dessen beschäftigten sie sich mit belanglosen Dingen und konnten schließlich in ihrer Unvernunft Gottes Willen nicht mehr erkennen." Römer 1,20-21

Sehr interessant! Ich würde die Antwort glatt bestätigen, wenn mir selbst bewusst gewesen wäre, dass man zu biblischen Zeiten die Sterne zählen konnte.

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„denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken der Schöpfung durch Nachdenken wahrgenommen, sodass sie keine Entschuldigung haben.“

‭‭Römer‬ ‭1:20‬ ‭SCH2000‬‬ https://bible.com/bible/157/rom.1.20.SCH2000

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Damit wir uns gegenseitig aus dem Weg gehen können! - Aber irgendwas ist dabei schiefgelaufen:(

Vielleicht wollte er Menschen erschaffen und hat 70.000.000.000.000.000.000.000 Versuche gebraucht, bis es endlich klappte.