Nach welchen Kriterien sollte man ein Beruf auswählen?
Nach welchen Kriterien sollte man eigentlich ein Beruf auswählen oder ein berufliches Feld?
Was ist am wichtigsten, was ist am unwichtigsten? Und warum fällt es mir so schwierig etwas auszuwählen? Ist es wirklich so wichtig, dass man seiner Leidenschaft folgt, oder muss man es einfach können und Geld einbringen?
Ist es wirklich so falsch es nach Geld auszuwählen? Wie habt ihr euer Beruf ausgewählt?
5 Antworten
Die beiden wichtigsten Kriterien sind:
1) Passt der Job zu psychischen Bedürfnissen? Das merkt man daran, dass man leicht in einen Flow gerät, dass der Beruf (im Wesentlichen) Spaß oder Freude bereitet.
Der Punkt ist einfach: wenn Du etwas wählst, dass Du gar nicht leiden kannst, machst Du Dir das Leben schwerer. Es wird schwerer sein, sich zu motivieren und durchzuhalten.
2) Wirtschaftlichkeit: kann man von dem Beruf gut leben?
Zum Thema "Leidenschaften":
- Kein Job ist so, dass man alles mag. Im Wesentlichen mögen reicht.
- Man muss nicht rund um die Uhr Feuer und Flamme für den Job sein. Eine gewisse Freude beim Ausführen / ein wenig Flow-Erleben reicht.
- Freude an etwas kann sich auch mit der Zeit entwickeln und ist nicht zwangsläufig von Anfang an da. Wenn man noch nicht weiß, wie es überhaupt ist, einen bestimmten Job zu machen, kann es sein, dass man dazu noch kein positives Gefühl entwickeln kann.
- Es ist nicht so, dass man nur Talente hat: gut in etwas werden ist immer harte Arbeit. Talent bedeutet, dass man schneller Fortschritte macht, weil man irgendwie ein Händchen dafür hat, aber auch talentierte Menschen brauchen Übung / Training/ Praxis-Erfahrung um wirklich gut zu sein.
Zum Thema "es gibt nichts, was mich interessiert": kann ich schwer glauben. Es kann aber sein, dass Du über deine Vorlieben nicht gut informiert bist und es schlicht und einfach nicht weißt. Vorlieben kennenlernen ist eine Mischung aus ausprobieren und mitkriegen, wie es einem damit geht (wie man affektiv auf die Sachen reagiert: hat man ein Gefühl von Leichtigkeit, Freude oder Freiheit, oder fühlt sich das eng und verkrampft an?).
Beides ist wichtig, wenn du einen Beruf hast, bei dem du die Aussicht auf das große Geld hast, bist aber eine Niete in diesem Beruf aufgrund von fehlendem Interesse oder Engagement, dann bist du sehr schnell weg von deinem Beruf. Hast du aber Interesse und stehst dazu was du machst, dann wächst das Engagement sehr hoch und du wirst ein Profi, dann dauert es zwar mit der gehaltserhöhung vielleicht etwas länger aber du verlierst deine Arbeit nicht so schnell und bleibst auch mit belastender Arbeit weitgehendst gesund.
Dann musst du eben in deinem verschlossenen Raum bleiben und dich nicht für irgendetwas interessieren. Ich denke mal, dass du alt genung bist für dich eine eigene Verantwortung zu übernehmen. Wenn nicht dann bleibst du immer da wo du jetzt bist.
Naja als krankenpfleger wirst du wohl kaum absahnen. Viele Leidenschaften bringen eben kaum Geld ein. Warum die verfolgen?
Ich habe mich in meinem Beruf weiterqualifiziert und habe eine entsprechende Gehaltszahlung.
Nochmals, nicht jeder hat eine profitable Leidenschaft, was bleibt denen übrig als was anderes zu wählen?
Glaubst jeder macht den Job aus leidenschaft? NEIN
Für die, die am lautesten jammern ein ein unüberwindbares Hindernis auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist es mit Arbeit und Mühen verbunden und da hilt dann eher das Amt.
Ich habe mir überlegt, wie ich arbeiten will. Wie soll mein Arbeitsalltag aussehen, sodass ich Ihn am angenehmsten/spannendsten finde.
Dann habe ich mir überlegt was ich gut kann und mich immer weiter auf die Dinge konzentriert die ich gut kann.
Zunächst sollte man sich darauf konzentrieren, seine Arbeit sehr gut zu erledigen, ggf. besser als andere. Spätestens mit dem guten Erfolg kommt auch die Freude und der bessere Verdienst. Und wenn nicht, dann wechselt man zu dem Job, wo Freude und Gehalt passen.
Also überlege Dir, in welchem Beruf Du mit einer guten Leistung starten willst. Orientiere Dich an Deinen Stärken und Schwächen und lass Dich ggf. beraten.
die meisten, die den hohen Verdienst als 1. Priorität anstreben, landen bestenfalls beim Durchschnitt und dazu noch in einem Job, der ihnen keine Freude macht. Zuerst sollte immer die gute (bessere) Leistung angestrebt werden.
Du denkst also man hat wie angeborene talente und kann nichts neues dazulernen?
Es gibt nichts in dem ich besonders gut bin.
Du denkst also man hat wie angeborene talente und kann nichts neues dazulernen?
Das hat Nordlicht979 eigentlich in keinster Weise gesagt....
Lernen kann man im Allgemeinen immer. Vor allem neue Lösungstechniken und soziale Fähigkeiten.
Es gibt nichts in dem ich besonders gut bin.
Deine negative Art ist auffallend.
Positiv wäre, wenn Du Dir immer öfter überlegen würdest: worin möchte ich besonders gut sein? - und anfängst zu lernen und zu versuchen, immer besser zu werden.
Man sollte schon Interesse an der Arbeit haben, aber natürlich spielt auch das Geld eine Rolle.
Ich habe nunmal keine Leidenschaft