Mutter dominanter als Vater?

8 Antworten

Jedes Kind schaut auf die Eltern und nimmt deren Verhalten ganz unbewusst und selbstverständlich an.

Es wird später das gleiche Verhalten wie die Eltern zeigen, was schon bei der Partnerwahl anfängt.

In der Beziehung wird es dann das Verhalten der Eltern als innere Vorgabe haben und findet das in Ordnung.

Ein Mädchen wird in der Beziehung auch dominant sein und ein Junge wird eher devot sein.

In der Jugend und noch ein paar Jahre später werden die Kinder das Verhalten der Eltern ablehnen und für einige Jahre das Gegenteil leben wollen, doch früher oder später kommen sie doch auf das Muster der Eltern zurück.

Um diese unbewussten Vorgaben zu verändern braucht es viel Selbstrefelxion, doch es ist möglich.

Mir wurde in Bio beigebracht, dass das Verhalten eines Menschen zu 70% genetisch festgelegt ist. Der Rest wird durch Erziehung und sonstige Umwelteinflüsse bedingt. Wie genau sich jemand entwickelt, ist also hauptsächlich abhängig von ihm selbst. Dadurch reagiert er anders auf sein Umfeld, also kann man das nicht pauschal festlegen. 

Genetisch muss nicht heißen, dass er nur nach den Eltern kommt, sondern bezieht auch Eigenschaften von Groß- bzw. Urgroßeltern oder sonstigen näheren Verwandten mit ein.

Wichtiger ist, ob die Beziehung der Eltern zueinander und zu dem Sohn liebevoll, respektvoll und fürsorglich ist. Hoffentlich nicht überfürsorglich, aber auch nicht lieblos.

Irgendwelche Folgen hat die Beziehung der Eltern untereinander für ein Kind immer. Nur welche das sein werden, wird sich erst im späteren Leben zeigen.

Es kommt doch vor allem darauf an, wie sehr sich ein Kind von seiner Erziehung beeinflussen lässt, was es später selber aus seinem Leben macht, welchen Menschen er begegnet...

Dazu kann man pauschal keine Aussage treffen, da es von so vielen Faktoren abhängt, wie sich jemand entwickelt.

Ich finde den Schaden durch eine devote Mutter sehr viel schlimmer. (;-))

Abgesehen davon ist es generell nicht gut für die Kinder, wenn sich die Eltern nicht respektvoll auf Augenhöhe begegnen. Dabei würde ich Stärken und Schwächen niemals geschlechtsspezifisch definieren. Eltern sind am besten, wenn sie sich ergänzen und ihre Kinder mit den gleichen Zielen und Werten, aber besondern im Einklang und miteinander erziehen.

Wenn du mit dominanter Mutter einfach eine starke Mutter meinst, die
viel regelt und scheinbar alles bestimmt, so könnte es genauso gut ein zu
passiver Vater sein, der das Weltbild eines Kindes ebenso negativ prägen
kann.

Wie das Verhältnis der Eltern zueinander ist - besonders in Situationen, wo sie ein PAAR sind - geht Kinder widerum nichts an.

Sollte ein Kind seine Eltern wirklich mal beim Sex "erwischen", ist eine dominante Mutter (sollte es so gemeint sein) mit Sicherheit genauso verstörend wie ein devoter Vater. Sollte es zwischen den beiden auch noch so ok sein ....

Dass ihre Eltern Sex haben, dürfen Kinder gern prinzipiell wissen, Kopfkino dazu ist aber nie gut.

Gruß S.

Da stellt sich als erstes die Frage: Was ist Männlichkeit? Wie wird Männlichkeit definiert?

Und dann ist anzumerken, dass es unzählige Faktoren gibt, die die Entwicklung eines Kindes beeinflussen, unter anderem eben auch die Beziehung der Eltern zueinander.

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