Musikkeller Mietwohnung: Möglichst Schalldicht bekommen?

7 Antworten

  1. Ich hab sowas nie versucht.
  2. Ich hab schon häufig solche Versuche gesehen, die meist nie gut endeten.
  3. Kann ich mir kaum vorstellen, dass sowas Sinn macht. Denn ein Wohnhaus ist kein Proberaum. Das kann vielleicht mit viel Arbeit gut gehen, aber die Kosten m.E. wirklich sehr hoch werden. Da würde ich echt eher zu etwas anderen raten, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass das Haus nicht dir gehört und du die Schalldämmung nicht mal eben weiterverkaufen kannst wie eine Gitarre.
  4. Wenn dich das noch nicht entmutigt hat, empfehle ich diese mehr oder weniger "unabhängigen" Artikel, der einige Tipps für so ein DIY-Projekt bietet: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/raumakustik-workshop.html
  5. Würde ich ich freuen von deinen Erfahrungen zu hören, wenn du erfolgreich warst und was es gekostet hat
  6. und dann ist auch wirklich Schluss! Ich wohne jetzt in einem eigenen Haus und muss sagen, dass ich, obwohl früher laut immer besser war, mittlerweile lieber leiser spiele, da das Equipment auch darauf ausgelegt sein muss.
Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es wird nicht als Proberaum genutzt nicht lauter als ich jetzt in der Wohnung spiele aber dennoch war meine Vermutung dass der Kellrraum weniger oder schlechter isolliert sein sollte als die Wohnung selbst deshalb meine Frage. Ich möchte auch nur mit Mitteln arbeiten die man nach Auszug leicht wieder entfernen kann. Hatte die Idee mit dem Teppich aber hatte auf Erfahrungsberichte gehofft! Vielen Dank für deinen Tipp!

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Zu Punkt 4: In dem Artikel geht es um Raumakustik und die hat andere Ziele als den Schallschutz. Um den Artikel zu zitieren: "Achtung: Wir verbessern die Raumakustik, nicht die Schalldämmung!"

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Hier helfen Materialien mit hohem Flächengewicht. Knauf und Rigips haben für sowas spezielle Schallschutzplatten. Wird hier aber nur bedingt helfen, da natürlich die Schallübertragung über die Decken und Fußböden ebenfalls erfolgt und nachträglich hier eine Entkopplung zu machen, geht nicht mehr.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Mach Dir den Keller wohnlich. Schlechter als die Wohnungen ist er akustisch auch nicht  isoliert, im Winter fehlt Dir möglicherweise die Heizung.

Wenn die Bewohner gleichzeitig auch die Musiker sind, sollte es ja keine Lärmbelästigung geben, wo Ihr auch noch Zimmerlautstärke einhalten wolltet. Isolierung nach außen ist also gar nicht notwendig, Ihr müsst nur mehr eine angenehme Raumakustik schaffen.

Für einen "Studioeinbau" in den Keller, sind bauliche Voraussetzungen, Raumgröße, …, notwendig, die man in Mietshäusern für gewöhnlich nicht vorfindet; günstig ist so ein Um-, Einbau nicht einmal, wenn man selber Hand anlegt.

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