Hallo,

vor fünf Tag warst du noch 15 Jahre alt. Jetzt auf einmal eine 15-jährige Tochter zu haben ist schon bemerkenswert.

Ganz allgemein, falls es mal wirklich relevant sein sollte: Stell dich darauf ein, dass es (gute) medizinische Versorgung für trans* Personen nicht um die Ecke gibt. Weite Wege sind da nichts Ungewöhnliches.

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Hallo,

Krebsvorsorge ist unabhängig von der Brustgröße.

Ab einem Alter von 30 Jahren zahlt die Krankenkasse jährlich eine Tastuntersuchung der Brust.

Ab dem 50. Lebensjahr zahlt die Kasse alle zwei Jahre ein Mammographie-Screening.

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Transmädchen auf Klassenfahrt?

Guten Tag,

Ich bin Mutter eines Transmädchens namens Laura. Sie kam also als Junge zur Welt, wollte aber mehr oder weniger von Anfang an ein Mädchen sein. Ich habe sie gewähren lassen, weil ich dachte es sei eine Phase, aber es blieb. Als dann die Einschulung anstand wollte sie unbedingt als Mädchen zur Schule gehen, was sie nach einigem hin und her durfte. Inzwischen ist Laura 12.

Nur auf dem Zeugnis muss aus rechtlichen Gründen nach wie vor ihr alter Name stehen. Jetzt steht allerdings kurz nach den Sommerferien eine Klassenfahrt an. Laura möchte natürlich auf ein Mädchenzimmer.

Das will die Klassenlehrerin aber nicht zulassen, sie sagt, ""Sie" ist rein rechtlich ein Junge, gehört deswegen auf ein Jungenzimmer und damit Ende". Das möchten wir aber überhaupt nicht, weil Laura ziemliche Probleme mit ihren männlichen Klassenkameraden hat. Inklusive Mobbing, etc. Das würde schiefgehen, da bin ich mir zu 100% sicher.

Insgesamt 3 ihrer Freundinnen würden Laura sofort in ihrem Zimmer aufnehmen und auch deren Eltern wären bereit schriftlich zu erklären, dass sie damit kein Problem hätten. Wie sieht das rechtlich aus?

Eine andere Lösung wäre für uns, dass Laura ein Einzelzimmer bekommt. Die Klassenlehrerin lässt da leider bisher gar nicht mit sich reden und behaart darauf, dass Laura in ein Jungenzimmer kommt.

Wenn es tatsächlich dabei bleiben sollte, sehe ich mich eigentlich dazu gezwungen Laura während der Klassenfahrt krank zu melden. Unser Kinderarzt würde da wohl mitspielen.

Wie seht ihr das? Was soll ich machen?

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Wie seht ihr das? Was soll ich machen?

Hör einfach auf Rage Bait zu verfassen. Deine Phantasiegaschichten kannst du dir sparen.

Die rechtliche Einschätzung der Klassenlehrerin wäre übrigens falsch.

Das Personenstandsrecht hat eine Spiegelfunktion. Die Einträge ändern die Rechtslage nicht, sondern bilden sie nur ab. Wenn ein Eintrag unzutreffend ist, ändert das offensichtlich nichts an der tatsächlichen Geschlechtsidentität. Diese zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Auf dem Zeugnis könnte prinzipiell auch Laura stehen. Das Rechtsgutachten von Frau Augstein ist jetzt nicht so schwer zu finden.

https://www.trans-kinder-netz.de/files/pdf/Augstein%20Maerz%202013.pdf

Wenn ich ein trans Kind hätte, würde ich mir erstmal eine gute Anwältin suchen.

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Ich find das (sehr) gut, weil...

Hallo,

das ist gut. Vorzeitige Pubertas in kleinen Kindern effektiv behandeln zu können ist keine schlechte Sache.

Menstruierende Vierjährige und Achtjährige mit geschlossenen Wachstumsfugen wären Beispiele für Folgen von unbehandelter Pubertas Praecox.

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Hallo,

das Gesetzgebungsverfahren zum SBGG ist noch nicht abgeschlossen. Insofern hat deine Gemeinde wahrscheinlich auch noch keine Gebührenhöhe für diesen Verwaltungsakt festgelegt.

Geh mal grob von 20€ bis 50€ für die Verwaltungsgebühr aus.

Was die Neuausstellung einer Geburtsurkunde kostet, kannst du bei deiner Gemeinde doch einfach telefonisch erfragen, wenn das nicht online zu finden ist. Eine Geburtsurkunde kostet in meinem Geburtsort 10€ und in meinen Wohnort 12€. So als Orientierung.

Ein Personalausweis kostet je nach Alter 22,80€ (unter 24 Jahren) oder 37€ (wenn du über 24 bist).

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Hallo,

theoretisch kann dir jeder psychologische Psychotherapeut ein entsprechendes Indikationsschreiben ausstellen.

Praktisch gibt es Psychotherapeuten die von der Thematik keine Ahnung haben. Die stellen dann oft keine Indikationsschreiben für Hormonersatztherapie aus.

Es wäre eine gute Idee gleich beim ersten Kontakt zu fragen, ob die Therapieperson überhaupt ein Indikationsschreiben ausstellen würde.

Am besten wäre es eine Psychotherapie bei einer Person zu machen, die sich mit der Thematik auskennt. Entsprechende Empfehlungen kannst du über Beratungsangebote für trans* Personen in deiner Region bekommen. Auch Selbsthilfegruppen kennen die ein oder andere Adresse. Portale wie Translist oder Queermed könnten auch helfen.

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Hallo,

das Rode NT-5 ist ein relativ günstiges Kleinmembrankondensatormikrofon. Dieser Mikrofontyp ist ein Standard für die Aufnahme von Gitarren.

Das Rode NT-5 ist ein klassisches "echtes" Kondensatormikrofon im Gegensatz zu Elektretmikrofonen. Günstige Elektretmikrofone haben oft einen sehr unnatürlichen Hochtonbereich und können das Schimmern der Saiten schlecht abbilden. Mit dem NT-5 kann man schon gute Ergebnisse bei Gitarren erzielen.

Wobei so ein Kleinmembrankondensatormikrofon durchaus geneigt ist eine schlechte Raumakustik auch entsprechend abzubilden. Wer in sehr suboptimalen Umgebungen aufnehmen muss, wäre mitunter mit einem anderem Mikrofontyp besser bedient.

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Transfrau war grad komisch?

Eine gute Freundin (Transfrau) die echt sehr passabel aussieht und operiert ist und klein etc...

Die sieht wirklich sehrbweiblich und hübsch aus die Leute merken halt echt nichts... abee sie selbst geht davon aus das es ALLE SEHEN... alle merken und alle wissen es...

Und zu Männern (ausser ihren Ex) haötet sie generell Abstand...

Aber was grade vorhin passiert ist ging irgendwie gar nicht... ein voll netter Typ und noch dazu SEHR GUT AUSSEHENDER TYP ist zu ihr rüber gelaufen (die war grad dabei ein Mohntaler zu essen) und sie ist auch die NETTESTE PERSON die man sich vorstellen kann sehr Hilfsbereit vorallem und sehr nett und zuvorkommend aber mit Typen die sie nich kennt die keine Kollegen oder Freunde sind haltet sie sich total fern... aufjedenfall ist der Typ rüber gelaufen zu ihr und sie aß den Taler und er wollte ihr ne Rose schenken und die einfach so weil sie essen im Mund hatte und nich antworten konnte meinte die nur "MH MH" quasi "NEIN" und sah ihn voll verschrocken und wütend an!!!

Ich meibte dann was sollte das denn? Hättest aus Höflichkeit auch annehmen können!

Und die meinte ich bin wie ein Junge angezogen! Hab Mom Jeans an! Ne Brille! Ne Kappe! Und weites Oberteil! Noch dazu bin ich ungeschminkt! Der wollte mich bestimmt nur schikanieren! Weil der gemerkt hat das ich ne Transfrau bin!

Ich meinte "man sieht es echt nicht! Du siehst sehr weiblich aus!" Und es ist so sie wird selbst in so einer Kleidung als Frau wahrgenommen! Dabei ist sie NULL GIRLY! Sie mag Schminke gar nicht etc.... 0 ihr Ding! Aber ihre OP's am Körper und Face sind sehr gelungen! Sie glaubt das aber nicht! Die meint so "jaja als ob man das nicht checkt wegen paar OP's"... aber man checkt es halt nicht ihre beste Freundin die nicht Operiert ist ungelogen man sieht das direkt! Aber bei ihr nicht...

Ich meintw das war sehr unhöflich von dir! Der wollte nett sein weil du ihm gefallen hast. Wäre ich du hätte ich die Rose angenommen"

Und sie meinte nur HEIRATE IHN DOCH! Sag halt das er sie dir geben soll... und och meinte du gefällst ihm aber deswegen gab er sie dir und nich mir und die so ist mir egal! Es ist wiw ich es sage! Der wollte mich schikanieren etc....

Das war voll unhöflich meint ihr nich?

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Hallo,

wenn du am Ende deiner kleinen Geschichte noch einbaust, dass sie gegen Rosengewächse allergisch ist, hat es wenigstens eine Pointe.

Finds eher unhöflich, dass der Typ sie beim Essen stört.

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Hallo,

dein gelöschter Beitrag hat ganz klar den Straftatbestand der Volksverhetzung aus Abs. 1 Punkt 2 § 130 StGB erfüllt.

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, (...) die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__130.html

Dein Recht auf Meinungsfreiheit wird durch das Strafrecht eingeschränkt und durch das Recht der persönliche Ehre.

Die Leugnung der Existenz einer Bevölkerungsgruppe ist die Verleumdung dieser.

Bei Bedarf kann dir die Staatsanwaltschaft helfen, dass dir das mal vom Gericht erklärt wird.

Nachtrag: Da dir das öfter passiert; geht es hier nur um einen deiner wohl vielen gelöschten Beiträge.

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Hallo,

das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sieht in Artikel 12a unter Absatz 2 vor, dass niemand zum Militär muss.

(2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden. Die Dauer des Ersatzdienstes darf die Dauer des Wehrdienstes nicht übersteigen. Das Nähere regelt ein Gesetz, das die Freiheit der Gewissensentscheidung nicht beeinträchtigen darf und auch eine Möglichkeit des Ersatzdienstes vorsehen muß, die in keinem Zusammenhang mit den Verbänden der Streitkräfte und des Bundesgrenzschutzes steht.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_12a.html

Dabei geht es, zumindest meint es der Gesetzgeber so, nur um den Geschlechtseintrag in den Personenstandsregistern. Dieser Eintrag ist unabhängig von irgendwelchen OPs. Das hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt.

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Hallo,

Laktation bei trans Frauen ist möglich, ja.

Wie du bereits festgestellt hast, ist dies prinzipiell auch bei cis Männern möglich.

Bei trans Frauen auf feminisierender Hormonersatztherapie entwickeln sich die Brüste unter Einfluss von Estradiol wie sie sich auch in der Pubertät von cis Frauen entwickeln.

Prolaktin bewirkt, dass die Brustdrüsen Milch bilden. Da der Prolaktin-Spiegel im Blut bei trans Frauen nicht nach einer Schwangerschaft ansteigt, kann der Prolaktin-Wert (wie bei vielen cis Frauen) mit Medikamenten erhöht werden.

Die Milch unterscheidet sich in Zusammensetzung nicht vom Mittel der Milch aus cis-weiblichen Brustdrüsen.

https://internationalbreastfeedingjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13006-024-00624-1

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37138506/

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Hallo,

bezeichnend ist doch, dass du überhaupt nicht weißt, was der Fachbereich der Urologie umfasst.

Wer Organsysteme hat, die in das jeweilige Fachgebiet passen, geht eben dahin. Ich bin ja auch kein Haus, weil ich zum Hausarzt gehe.

Dass nicht-binärgeschlechtliche Personen für sie passende medizinische Versorgung in Anspruch nehmen, ist richtig und wichtig.

Das einzig Sinnlose ist deine Missachtung von geschlechtlichen Minderheiten.

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Hallo,

deutsche Krankenkassen dürfen nicht-binärgeschlechtlichen Personen die Kosten für eine Mastektomie nicht erstatten. Das hat das Bundessozialgericht festgestellt. Es muss auf eine neue Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschuss gewartet werden. Wann die kommt weiß niemand. Wir haben nicht einmal eine deutsche Version der ICD-11, die Rechtsgrundlage für das Urteil des BSG ist.

https://www.bsg.bund.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2023/2023_10_19_B_01_KR_16_22_R.html

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Hallo,

die Natur denkt nicht, sie hat kein Ziel und keinen Willen. Wir alle sind das Ergebnis einer Reihe von Zufällen.

Was die Evolution und die Homosexualität angeht, ist das im Großen und Ganzen offenbar keine Eigenschaft die einen Nachteil darstellt.

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Hallo,

bei Grenzkontrollen wird es vielleicht etwas umständlicher, wenn du Medikamente hast, die nicht klar erkennbar sind. Das ist dann mitunter erstmal weg und geht in ein Labor um zu bestimmen was das ist.

Für die Reise wäre es praktisch zugelassene Medikamente in den Verpackungen zu haben, mit denen sie am Markt angeboten werden. Bei irgendwas wo im Beipackzettel steht, dass das für die Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden ist, wird es an der Grenze sicher angenehmer, als wenn jemand denkt du schmuggelst Biowaffen und Drogen.

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Was sagt ihr zur Ansicht von Feministin Alice Schwarzer zum Thema Transsexualität bei Mädchen?

„Es geht nicht um die extrem kleine Gruppe echter Transsexueller“, betont sie. „Es geht um Zehntausende junge Mädchen, die plötzlich ihr Geschlecht wechseln wollen. Vor allem sehr junge Mädchen. Mittlerweile gibt es Klassen, in denen vier Mädchen sitzen und sagen: "Ich bin trans – ich will ein Junge werden!" Es wird zum Massenphänomen.“ Sie spricht von einer regelrechten „Trans-Mode“.

Schwarzer: Welt vermittelt sehr widersprüchliche Botschaften

Als Ursache dafür vermutet die „Emma“-Herausgeberin etwas ganz Anderes: „Diese jungen Mädchen, die jetzt die Therapeutenpraxen stürmen, leben in einer Welt, die ihnen sehr widersprüchliche Botschaften vermittelt. Einerseits wird ihnen gesagt: „Du kannst Kanzlerin werden, du kannst Astronautin werden, du kannst alles, was die Männer können!“ Gleichzeitig wird ihnen aber nicht nur im Netz signalisiert: „Aber immer schön Frau bleiben dabei! Der Körper, der Busen, das Gesicht – muss alles perfekt sein!““

Durch diesen Spagat entstehe verständlicherweise ein Unbehagen mit der eigenen Frauenrolle. „Die Lösung dieses Problems ist aber nicht, den eigenen Körper zu verstümmeln. Die Lösung ist, die Frauenrolle zu überwinden und sich sogenannte männliche Freiheiten einfach zu nehmen. Die Therapeuten müssen unterscheiden lernen zwischen den seltenen echten Fällen von Transsexualität und den vielen, vielen Fällen, in denen junge Frauen und manchmal auch junge Männer einfach Probleme mit ihrer Geschlechterrolle haben.“

https://www.rnd.de/panorama/alice-schwarzer-ueber-transmenschen-es-wird-zum-massenphaenomen-MD2XR6HVZKJCUDRT572HSC772A.html

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Inhaltlich vollkommen falsch!
Anfang der 80er Jahren habe sie dann zu den wenigen gehört, die sich in der öffentlichen Debatte für das Transsexuellengesetz eingesetzt hätten, das es Menschen erlaubt, ihr Geschlecht zu ändern (oder anzupassen). Doch was damals als Errungenschaft galt, wird 40 Jahre später von vielen als unwürdig und demütigend empfunden.

Das TSG war bereits 1978 im Kern fertiggestellt und lag dem Bundesverfassungegericht im Beschluss des 1. Senates vom 11. Oktober 1978 (1 BvR 16/72) bereits vor. Dieser Beschluss hat die Möglichkeit einer Berichtigung der Registereinträge für trans* Personen rechtsverbindlich ermöglicht.

Das TSG wurde aus wahlkampftaktischen Gründen am Ende der Legislaturperiode 1980 durchgewunken.

Alice Schwarzer schreibt:

1984 schrieb ich zum ersten Mal über Transsexuelle.

https://www.emma.de/artikel/anpassung-die-rolle-337403

Oder auch:

Ich habe schon zu einer Zeit, als kaum jemand auch nur den Begriff Transsexualität kannte – seit 1984 – Respekt für Transsexuelle gefordert und ein Gesetz, das bei großem Leidensdruck und echter, also untherapierbarer Transsexualität das Recht auf Geschlechtsangleichung und Personenstandswechsel gewährt.

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/debatte/alice-schwarzer-wir-muessen-den-einwanderern-respekt-vor-frauen-beibringen-li.266245

  1. War das TSG eine deutliche Verschlechterung der Situation für trans* Personen, im Gegensatz zur rechtlichen Lage nach dem BVerfG Beschluss von 1978. Schwarzer hätte sich hier also auch schon gegen die Interessen von trans* Personen gestellt.
  2. Schwarzer war schlicht nicht an den gesellschaftlichen Debatten beteiligt, die zum wegweisenden Beschluss von 1978 führten.
  3. Es findet sich praktisch nichts, was irgendwie belegt, dass Schwarzer das Thema TSG nicht nur retrospektiv behandelt.

Schwarzer ist eine Lügnerin und eine schlechte dazu. Schwarzers Ansichten sind die einer reaktionären Lügnerin. Das hat keinen Wert.

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Hallo,

die Dosis wird langsam gesteigert, weil dein Körper und vorallem dein Hirn mit dem neuen Hormonhaushalt erstmal klar kommen müssen.

Gleich von Null auf Hundert kann z.B. zu länger anhaltenden und wirklich unangenehmen Kopfschmerzen führen.

Edit: Die Dosis von anderen ist auch nicht so wichtig. Du scheinst ja nachdem was du in anderen Beiträgen geschrieben hast sehr dünn zu sein. Da kannst du auch mit weniger Wirkstoff eine Testosteronkonzentration im Blut erreichen, für die stämmigere Personen mehr benötigen.

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Hallo,

ein Antrag wird nicht gestellt.

Du musst im Grunde nur erklären was in Paragraph 2 geregelt ist.

Das könnte so lauten:

"Hiermit erkläre ich, dass die Angabe zu meinem Geschlecht in den Personenstandseintrag XY (oder eben kein Eintrag) geändert werden soll, da meine Geschlechtsidentität von meinem Geschlechtseintrag im Personenstandsregister abweicht.

Ich versichere, dass der gewählte Geschlechtseintrag (beziehungsweise die Streichung des Geschlechtseintrags) meiner Geschlechtsidentität am besten entspricht und dass mir die Tragweite der durch die Erklärung bewirkten Folgen bewusst ist.

Mit dieser Erklärung bestimme ich die Vornamen XY, als die Vornamen die ich künftig führen will und die meinem gewählten Geschlechtseintrag am besten entsprechen."

Edit: Die Anmeldung zur Abgabe der Erklärung muss mindestens drei Monate vor Abgabe der Erklärung auf dem Standesamt erfolgen. Die Anmeldung darf aber nicht weiter als sechs Monate vor der Abgabe der Erklärung erfolgen.

Die Anmeldung kannst du schriftlich oder persönlich beim Standesamt machen. Da reicht ein "Hiermit melde ich an, dass ich eine Erklärung nach § 2 SBGG bei Ihnen abgeben werde." Sinnvollerweise lässt du dir den Eingang bestätigen.

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Hallo,

ein Alltagstest ist für die Indikationsstellung einer Hormonbehandlung nicht obligat. Der Alltagstest ist als Konzept nicht Stand der Kunst und viel mehr wird auf vielfältige Alltagserfahrungen abgestellt. Der klassische Alltagstest war eine Maßnahme der Verhinderung durch die Konfrontation mit dem gesellschaftlichen Stigma.

Die S3-Leitlinie meint dazu:

"Alltagserfahrungen, bei denen sich Behandlungssuchende in der gewünschten Rolle erfahren, können aufschlussreich für die weitere Transition, für Entscheidungen für oder gegen transitionsunterstützende Behandlungen sowie für die Wahl der geeigneten Zeitpunkte sein“. (…) Für eine voll informierte soziale und medizinische Transition sind möglichst vielfältige Alltagserfahrungen zu empfehlen. Es sollte sich um ein individualisiertes Vorgehen handeln, das bei Vorliegen einer Indikation mit Beginn bspw. einer Hormonbehandlung, einer Entfernung der Gesichtsbehaarung oder einer Mastektomie einhergehen kann. Rücksicht genommen werden sollte auf Diskriminierungspotentiale“. (S3-LL 2018, S. 46, starker Konsens und evidenzbasiertes Statement, Evidenzgrad III)

Aus Gründen ist es zum Sammeln von Alltagserfahrungen oft durchaus angebracht Hormonbehandlungen, Haarentfernung und Logopädie zu Beginn durchzuführen.

Schließlich ist die Alltagserfahrung wohl kaum repräsentativ, wenn du nur dysphorisch Spießruten läufst, weil z.B. Bartwuchs soziale Interaktionen erschwert.

Indikationen gibt es bei kompetenten trans*-erfahrenen Therapeut*innen ohne Alltagstest.

Für erste Schritte und Alltagserfahrungen kannst du mal schauen ob die queere bzw. trans* Community in deiner Region Angebote hat. Bei einer Veranstaltung in einem Safe Space fällt es wohl eher leichter erste Erfahrungen zu sammeln. Und da hast du auch Leute mit denen du dich austauschen kannst - Mitunter finden sich da auch Leute, die dich begleiten, damit du die ersten Schritte in der Öffentlichkeit nicht alleine gehen musst.

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Hallo,

Du schreibst hier auf der Plattform:

Die meisten Frauen sind nur noch Deppert, weibliche Vollidiotinnen wie sie im Buche stehen.

Auch feierst du hier gerne die rechtsextremistische AfD und schreibst widerliches Zeug über Migranten.

Sowohl Frauen als auch Menschen mit Migrationshintergrund spannst du hier vor den Karren um gegen trans* Personen zu hetzen.

Deine sogenannte Moral legt zweierlei Maßstäbe an, ja. Du spielst nach Belieben unterschiedliche Menschengruppen gegeneinander aus, denen du aber grundsätzlich allen feindlich gegenüber gesinnt bist.

Ist das nicht verlogene Doppel Moral?

Ja, das trifft deinen Beitrag sehr gut.

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