Mülheim, Velbert & Co.: Wie könnte das Problem der Verschuldung angegangen werden?

1 Antwort

Die Besteuerung muss anders gelagert, organisiert, verteilt werden oder Städte müssen Einkünfte anders beziehen. Monheim sitzt auf dem platten Land, hat viel Platz und wenig Kosten; hat sich mit günstigen Konditionen die Unternehmen des Umlands an Land gezogen.

Diese Unternehmen ziehen dafür woanders weg, reissen ein Loch in die dortige Stadtkasse und zwingen die Kommune, ihre Gewerbesteuer zu erhöhen, wonach noch mehr Unternehmen nach Monheim gehen. Am Ende sind sie ale in Monheim.

Düsseldorf zieht als Wirtschaftsstandort auch Firmen an, hat gleichzeitig über Jahre den sozialen Wohnungsbau vernachlässigt und so die finanziell Schwächeren ins Umland getrieben, etwa nach Duisburg.

Eine Stadt sollte Geld für die Leute bekommen, die sie unterbringt und umsorgt und für die Arbeitskräfte, die sie bereitstellt.

Bezüglich Arbeitskräfte habe ich da noch eine andere Vermutung, nämlich im Fall von Velbert, dass die Stadt in einer Art Enklave liegt. Ich weiss nur, wie nervig der Weg von Düsseldorf nach Velbert mittels Auto ist.

Hab gerade mal im DB Navigator geschaut und will man mit den Öffis von Velbert nach Düsseldorf, braucht das auch 1 1/4 Stunden. Da macht es natürlich auch Sinn, warum viele sich auf dem flachen Land Arbeit suchen, oder umgekehrt in Städten wie Hilden ansiedeln.

In Mülheim ist man glaube ich von Düsseldorf etwas schneller, zumindest hatte ich es so in Erinnerung.

0