Sind Menschen in Großstädten intelligenter als in Kleinstädten?

12 Antworten

Naja, das ist ziemlich einfach. In einer Großstadt hast du eine größere Bevölkerungsdichte. Auf einen Quadratkilometer (also deinem alltäglichen Wirkradius) wohnen da beispielsweise 4000 Menschen. Auf dem Land hast du weit und breit ein Dorf, in dem vielleicht 400 Menschen leben. Nehmen wir mal der Einfachheit halber als "intelligentere Menschen" das Kriterium der Hochbegabung, also die "oberen 2,3 Prozent". Dann triffst du in der Stadt auf 104 hochbegabte Menschen, auf dem Dorf nur auf 10.

Allerdings habe ich Zweifel daran, dass du bei all diesen Leuten IQ-Tests machst, um die Leute nach ihrer Intelligenz einzuschätzen. Nehmen wir an, es möge dir gelingen, den Bildungsgrad der Leute einzuschätzen. In Städten sind mehr Industrie, "bessere" Jobmöglichkeiten, höhere Bildungseinrichtungen, etc. was bedeutet, dass es gebildete Menschen tendenziell mehr in die Städte zieht. Gleichzeitig findet dort auch eine lokale Ausdifferenzierung solcher Bildungsgefälle statt, d.h. es gibt Stadtteile mit tendenziell mehr oder weniger gebildeten Einwohnern, während auf dem Dorf einerseits weniger hohe Bildung aufeinandertrifft und andererseits die Leute sich örtlich nicht so ausdifferenzieren, man wohnt halt, wo Häuser sind. Dadurch hast du im Dorf viel mehr Kontakt zum gesamten Bildungsspektrum, während du dir in der Stadt deine Peer Group beliebig aussortieren kannst. Dementsprechend suchst du dir in der Stadt die Leute aus, die dir am ähnlichsten sind und hältst die natürlich auch für intelligent.

Man braucht nicht unbedingt einen IQ Test zu machen, um zu erkennen dass eine Person nicht gerade schlau ist.

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@Kiara32

Also meintest du nicht so sehr die Intelligenz als mehr die Bildung?

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Weil sich die meisten Bildungszentren wie Universitäten und Hochschulen in größeren Städten befinden. Firmen und Betriebe, in denen Akademiker arbeiten, befinden sich auch oft in großen Städten, weil sie dort guten Zugang zu den Universitäten und eine gute Infrastruktur haben. Das führt dazu, dass viele Menschen mit hoher Bildung und akademischem Abschluss in den Städten leben. Im Schnitt ist der Bildungsgrad hier also höher.

Dazu kommt, dass du wahrscheinlich in einer Bubble lebst und vermutlich nicht im sozialen Brennpunkt deiner Stadt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Abgeschlossenes Studium (Pädagogik/Psychologie)

Gute Antwort! Aber in einer Bubble lebe ich nicht. Bin in einer Großstadt aufgewachsen und wohne seit kurzem in einer Kleinstadt. Deswegen fällt mir der Unterschied sehr auf.

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@Kiara32

Ich spüre den Unterschied von Universitätsstadt (Kleinstadt allerdings) zu Dorf bei mir auch ganz deutlich.

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@Fuchsbutter

Ich will unbedingt wieder in eine Großstadt ziehen.

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@Kiara32

Ich habe das Dorfleben, die Ruhe und das Grün zu schätzen gelernt.

Eine Großstadt käme für mich nicht in Frage. Aber so hat halt jeder seine Vorlieben.

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@Fuchsbutter

Ich liebe die Ruhe und Natur auch sehr aber hier gibt es nicht so viele Möglichkeiten wie in einer Großstadt. Es gibt halt überall Vor- und Nachteile. :)

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Mir scheint, du hast da was von wegen Intelligenz nicht ganz verstanden. Was du meinst, dürfte BILDUNG sein. Das hat mit Intelligenz nur sehr, sehr am Rand was zutun.

Da Bildung, insbesondere bessere Bildung, auch von Hochschulen (FH, Uni, u. a m.) abhängig ist und sich diese mehrheitlich, wenn nicht sogar überwiegend in Städten befinden, liegt es auf der Hand, dass dir Menschen mit höherer Bildung eher in Städten auffallen, als auf dem Land.

Intelligenz und Bildung sind nicht wirklich von einander getrennt... Aber vielleicht hast du das nicht verstanden.

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Wir lernen: Wissen = Intelligenz.

Ich kann Dich beruhigen: Dank der signifikant steigenden Wohnkosten wandern Intelligenzbestien vermehrt in die Peripherie ab und steigern somit den durchschnittlichen Intelligenzfaktor der örtlichen Bevölkerung. Im Idealfall gibt es sogar eine genetische Vermischung mit den Eingeborenen, was dann nicht nur den statistischen Wert in die Höhe treibt, sondern den IQ der betreffenden Personen anschwellen lässt.

Langfristig wird das vermutlich eher ein Problem werden, denn hoher IQ = geringe praktische Fähigkeiten: lauter Häuptlinge, aber keine Indianer, welche man zum Verrichten niederer Arbeiten heranziehen könnte. In Folge steigen die Kosten für Handwerker, was wiederum dazu führt, dass die Wohnkosten steigen. Ergo wird die Intelligenzbestie langsam aber sicher zum Nomaden, welcher sich regelmäßig billige Behausungen suchen muss.

Dein Text ist leider durch die ganzen Fach- und Fremdwörter unverständlich und damit leider nicht hilfreich.

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@Kiara32

Das sollte Dich doch eigentlich anspornen, Deine Intelligenz = Wissen zu mehren. Dann kannst Du Dich auch mit Erwachsenen auf einer Stufe unterhalten. Du hast ja gute Ansätze; ich bin sicher, Du schaffst das.

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Nein. Es leben mehr Menschen dort, also gibt es auch mehr schlaue Menschen. Es könnte nur sein, dass in Großen Städten Mehr Unis sind und viele Schlaue Menschen dort hin ziehen.

Ja ich glaube auch dass es an den Unis liegt.

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