Abgesehen davon, dass das echt nur eine hypothetische Frage ist, seh' ich da ein paar Probleme:

  1. Hochintelligente (bspw. IQ > 120) Eltern machen nicht automatisch hochintelligente Kinder. Die Intelligenz ist zwar zu einem Großteil genetisch determiniert, das wurde aber nicht anhand von Eltern-Kind- sondern tatsächlich nur durch Zwillingsstudien nachgewiesen. Die Intelligenz setzt sich aus zahlreichen Genen zusammen, die in ihrer Kombination schon wieder ein stark vom Zufall bestimmter Prozess sind, geleitet von der sogenannten "Regression zur Mitte".
  2. Hochintelligente Menschen sind nicht zwangsläufig die Top-Rententopf-Bediener unserer Gesellschaft. Viele sind selbständig oder verbeamtet, viele pfeifen auf Statussymbole und machen Jobs die ihnen gefallen und nicht so sehr Jobs, die viel Geld erwirtschaften,... Hochintelligenz führt vor allem dazu, als Lebenskünstler erfolgreich zu sein. Aber nicht jeder Lebenskünstler hat das Ziel, viel Geld zu erwirtschaften.
  3. Individuell kann man so eine Mindestvoraussetzung ja vielleicht ansetzen, die Partnerwahl ist jedem selbst überlassen. Aber systematisch, bspw. staatlich gelenkt, würde ich sowas nicht gutheißen. Schlicht, weil wir momentan zwar Intelligenz ziemlich feiern, wir wissen aber nicht, welche Persönlichkeitsmerkmale und Gene in der Zukunft für den Fortbestand der Menschheit wirklich wichtig sein werden. Die natürliche Selektion sollten wir lieber weitgehend sich selbst überlassen, auch bei unserer Spezies.
  4. Der IQ ist lediglich ein diagnostisches Konstrukt, der zwar eine gewisse, aber letztendlich doch noch recht beschränkte Aussagekraft hat. Einen Menschen als intelligente:n Partner:in wahrzunehmen geht darüber hinaus. Daher ist der IQ meiner Meinung nach ungeachtet der anderen drei Punkte kein qualifiziertes Instrument bei der Partnerwahl.

Das heißt: Nein, ich würde (und habe übrigens auch nicht) bei der Partnerwahl dem IQ eine wesentliche Rolle einräumen.

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Was die formale Krawattenfrage angeht: Ich seh' jetzt ehrlich gesagt kein großes Problem dabei, wenn oberhalb des Knotens noch etwas Hemd zu sehen ist.

Ich finde es eher bedauerlich, aber das ist meine persönliche Meinung, dass die Leute das Thema "Krawatte" oft relativ einfallslos mit einem Four-in-Hand oder Windsor abhaken anstatt gerade beim Knoten etwas Individualität und Vielfalt ins Outfit zu bringen, ohne dass es den Gegenüber gleich erschlägt. Auf einer Hochzeit in Norditalien trug ich zum Beispiel vor ein paar Wochen meine Krawatte mit einem Prince-Albert - der gefällt mir besonders, weil er erst bei genauem Hinsehen auf den ersten Blick aussieht wie ein Fehler und erst auf den zweiten Blick Sinn ergibt.

Die Person im gezeigten Bild ist einschlägig bekannt (Martin Sellner). In diesem Kontext interpretiere ich das Tragen der Krawatte eher als repräsentatives Beiwerk, um den Eindruck von Sachlichkeit und Seriösität zu vermitteln. Ich bezweifle, dass da viel Interesse vorhanden ist, auf subtile Art und Weise Individualität und Vielfalt auszudrücken.

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Es gibt hierzu klare Empfehlungen aller Hersteller und auch der Sicherheitsforschung im Bergsport: Textile Ausrüstungsgegenstände, die Teil der Sicherungskette sind, sollten ein Alter von zehn Jahren nicht überschreiten.

Eventuelle Lagerungszeiten vor der Erstbenutzung können die Lebensdauer der Materialien etwas verlängern. Häufige Benutzung verkürzt die Lebensdauer eher.

Ein 20 jahre alter Gurt kann nach keiner bergsportlichen Konvention mehr als sicher betrachtet werden und sollte ausgemustert werden. Ich persönlich habe meine alten Gurte beim Wegschmeißen auch immer zerschnitten, damit bspw. vom Mehrparteienhaus niemand auf die Idee kommt, den Gurt aus dem Müll zu fischen und weiterzunutzen.

Leih' dir lieber beim Alpenverein oder bei einer Bergschule einen modernen Gurt aus für deine ersten Gehversuche und kauf' dir dann was Gescheites.

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Gibt es das? Stell' ich jetzt mal ganz bewusst in Frage. Die mir bekannten Zahlen zeigen eher einen seit den 2010er Jahren negativen Trend, es gibt also eigentlich tendenziell weniger Bergunfälle mit Todesfolge.

Und das, obwohl die Zahl der Leute, die in die Berge gehen, definitiv zugenommen hat.

Was ebenfalls zugenommen hat, ist die Zahl der rettungsbedürftigen Bergnotfälle (mit oder ohne Todesfolge). Das geht d'accord mit der gestiegenen Zahl der Bergtouristen, folgt also einer nachvollziehbaren Kausalität.

Auch wenn es jetzt nicht direkt aus der Frage entnehmbar ist, wir sollten es bitte vermeiden, Bergunfälle als eine Art ausuferndes Problem zu framen. Bergsport ist etwas Tolles und jeder sollte nach seiner körperlichen oder mentalen Verfassung die Möglichkeit haben, die Natur zu erleben. Dass sich dabei Menschen verschätzen, kommt im Bergsport genauso vor wie im Straßenverkehr oder im Job. Und wer dabei in Not gerät, braucht in erster Linie Hilfe und am wenigsten Urteile.

Wenn man also wirklich etwas tun will gegen "diesen ausufernden Leichtsinn am Berg", dann empfehle ich die aktive Mitgliedschaft in der Bergrettung, denn die Bergrettung ist in den meisten Alpenländern ehrenamtlich organisiert und mit der steigenden Zahl der Bergtouristen wird man zwangsweise auch auf eine größere Zahl an Bergrettern angewiesen sein.

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Ja, es bringt was, wenn man dem Körper während der letzten Tage vor einem ausdauersportlichen Wettkampf oder einer anderweitigen anstrengenden sportlichen Tätigkeit eher leicht verdauliche Kohlenhydrate zuführt. Man geht anschließend mit gefüllten Glykogenspeichern in den Renntag und reduziert den Verdauungsstress, den der Körper bspw. beim Verdauen von Proteinen oder Fett hat.

Hauptziel ist es, die Glykogenspeicher wirklich voll zu haben. Die sind aber bei jedem begrenzt (je nach Trainingszustand in der Regel zwischen 400 und 600 g) und in den letzten Wochen vor einer großen sportlichen Belastung sollten die eh nicht ganz leerlaufen. Ein paarhundert Gramm Kohlenhydrate, etwa ein großer Teller Pasta mit einer leichten Gemüsesoße zum Abendessen sind da völlig ausreichend.

Wer meint, "Carbloading" bedeute, ein all-you-can-eat Pastabuffet leerzufuttern, wird keine positiven Effekte haben.

Aber man muss auch differenzieren: Bei einem 10 km Lauf achte ich eher auf leichte Verdaulichkeit, die Kohlenhydrate, die ich bei einer gesunden, vollwertigen Ernährung zu mir nehme, reichen für sowas aus. Bei einem Halbmarathon oder Marathon achte ich schon mehr darauf, weil spätestens jenseits der 90 Minuten, für die Meisten also beim Halb-, sicher aber beim Marathon die Glykogenspeicher garantiert an ihre Grenzen geraten.

Mit Bodybuilding habe ich keine Erfahrung. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es auch beim Krafttraining sinnvoll ist, nicht mit leeren Energiereserven ins Training zu gehen.

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Wenn es sich anfühlt als sei Blei in den Beinen, hast du vielleicht eine Bleivergiftung...

Spaß beiseite. Klingt nach Muskelermüdung oder Muskelkater. Vielleicht hast du zum Beispiel bei hohen Aßentemperaturen deinen Spaziergang gemacht, viel geschwitzt und das eventuell nicht ausreichend mit Wasser und Elektrolyten ausgeglichen. Dann fühlen sich die Muskeln später schwerer an.

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Eine schlechte Idee

Das Problem ist der Atomstrom:

Zahlreiche AKW-Bauprojekte zeigen, dass er nicht billig ist. Der Uranabbau sowie die Endlagerproblematik sind weiterhin große ungelöste Umweltprobleme und unabhängig ist man ebenfalls nicht, da Uran für bspw. deutsche AKWs importiert werden müsste. Zudem ist auf Atomkraft während heißer, trockener Sommer auch nicht wirklich verlass, wie die Vergangenheit gezeigt hat, als Frankreich Anlagen wegen fehlenden Kühlwassers drosseln und herunterfahren musste.

Die Lösung heißt Solarstrom. Wenn es so heiß ist, dass man mit einer Klimaanlage die Raumtemperatur senken muss, ist es in der Regel auch sonnig.

Die Idee mit "Heizungen raus und moderne Klimaanlagen (besser: Wärmepumpe) rein" hatten bereits zwei Bundesregierungen vor der aktuellen.

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Ja

Ja, das macht Sinn. Deutschland als "kleines Land" (drittgrößte Volkswirtschaft der Erde) hängt da genauso mit drin wie alle anderen Länder und hat als so große Volkswirtschaft einen gewaltigen Hebel.

Klimaschutz ist längst kein deutscher Alleingang mehr. Wer das heute noch so sieht, übersieht dabei viele Leistungen aus anderen Ländern.

Vielleicht konnte man das vor 20, 30 Jahren mal so darstellen, weil sich die deutsche Industrie damals noch Gedanken darüber gemacht hat, wie sie sich in der Zukunft ausrichten muss, um weiterhin Erfolg zu haben. Aber dieses Framing müssen wir verlassen, inzwischen sind viele andere Länder deutlich weiter, was die technologische Transformation angeht.

Von daher: Um seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, kommt Deutschland an einem progressiven Klimaschutz nicht vorbei.

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Ja, bei meiner Frau und mir war das auch so, dass wir viele Entscheidungen treffen mussten. Aber mich hat das gefühlt nicht so sehr belastet, weil ich zuvor jahrelang technische Projekte gemanagt habe und dadurch sehr viel Struktur auf unsere Hochzeitsplanung übertraen konnte.

  • Zunächst einmal haben wir uns zusammengesetzt und ein kleines "Drehbuch" für den großen Tag geschrieben.
  • Davon ausgehend konnten wir einen "Mikrozeitplan" für die Tage vor der Hochzeit machen, z.B. Getränke holen, Saal dekorieren, Kirche dekorieren, Friseurbesuche, ankleiden.
  • Anschließend konnten wir identifizieren, wann wir welche Ressourcen und Dienstleister benötigten
  • Das erlaubte uns, einen "Makrozeitplan" zu verfassen, in dem die Deadlines für bestimmte Entscheidungen, Reservierungen und auch Meilensteine wie "Save the date" oder "Einladungen verschicken" oder "Rückmeldungen einfordern" erfasst waren.
  • Aus diesem Makrozeitplan leiteten wir Arbeitspakete mit klaren, abgegrenzten und terminierten Zielformulierungen ab, die wir an hilfsbereite Verwandte vergeben konnten. Wir haben geguckt, dass diese Arbeitspakete bis zum Weihnachtsfest vor der Hochzeit (also 6 Monate vorher) geschnürt waren, weil man ja an Weihnachten viele Verwandte trifft, über die Hochzeit redet und Hilfe angeboten bekommt.

Bei der Gästeliste waren wir uns als Paar auch recht schnell einig. Wir haben erstmal alle aufgezählt, die uns eingefallen sind und haben die dann einen verregneten Samstag lang "priorisiert", d.h. in fünf verschiedene Gruppen aufgeteilt (bspw. "mit dieser Person will ich voll gern feiern" oder "diese Person würde ich nur aus Höflichkeit einladen"). Wir haben das in einer filterbaren Excel-Liste gemacht, sodass wir, sobald wir uns für einen Saal festgelegt hatten, uns einfach von der niedrigsten Priorität her kommend hocharbeiten und Leute aus der Liste wegfiltern konnten, bis die Personenzahl gepasst hat. Klar, dann sind halt manche Cousins nicht eingeladen worden, aber es geht ja nicht um die, die man einlädt sondern um einen selbst.

A propos Saal: Wir hatten ja ursprünglich mal einen prunkvollen Saal im Hofgarten des Schlosses unserer Heimatstadt gebucht. Dort hatte es aber einen Personalwechsel gegeben und unsere Reservierung ging verloren / wurde überbucht. Wir haben dann einen ollen Gemeindesaal gemietet. Die Hochzeit war trotzdem eine richtig tolle Feier. Macht euch also nicht so viel Stress. Essen und Musik müssen geil sein, dann wird die Feier episch.

Die Stunden vor der Hochzeit, als ich als Bräutigam noch die letzten Dinge erledigen musste, während meine Frau beim Friseur war, liefen dann einfach nur am Schnürchen. Sogar so, dass ich beim Konditor noch einen Kaffee trinken konnte, bis die Torte fertig war und ich im Hotelzimmer vor dem Umziehen noch eine schöne Rede für die Gäste schreiben konnte.

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Ich hatte selbst schonmal einen Anzug, der so ein bisschen ins Olivgrün ging. Normaler Zweiteiler, den ich bspw. mit schwarzen Schuhen, weißem Hemd und anthrazitfarbener Krawatte kombiniert habe.

Auf ne Weste würde ich verzichten. Die Farben, die du vorschlägst, kann ich mir da nur schwer vorstellen. Und ein Zweiteiler ist auch ein kompletter Anzug, nicht weniger festlich als ein Dreiteiler.

Wenn dir so Standardanzüge nicht so gefallen, könntest du auch vielleicht eine Kombi probieren. Beispielsweise eine schwarze Hose mit braunem oder beigem Sakko,

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Wandern ist ja schon eine wichtige Komponente des Bergsteigens. Aber ich glaube, ich weiß, was du meinst: Du willst dich auch in Terrain in Richtung Gipfel bewegen, wo keine Wanderwege sind: Klettersteige, Felsklettereien, Eis, Schnee.

Wie steigt man da am besten ein? Einlesen, zu Hause im Trockenen üben, mit Leuten gehen, die Erfahrung haben.

Welche Kurse sind sinnvoll? Kletterkurse (am Anfang auch Halle), dann von der Halle an den Fels, Mehrseillängen, alpines Klettern, Eiskurs (Hochtouren / Gletscher, optional dann auchi rgendwann Steileis), wenn du was mit Schnee machen willst (bspw. Skibergsteigen) lohnt sich auch Lawinenkunde und entsprechende skifahrerische Ausbildungen.

Wo kann man solche Kurse im Allgäu machen? Vermutlich auch beim Alpenverein. In der Gegend um Oberstdorf gibt's bestimmt auch Bergführerbüros, da kostet's halt ein bisschen mehr, aber man kann individueller auf dich eingehen.

Was zuerst lernen? Ich würd' erstmal mit Sportklettern anfangen, also entweder in der Halle oder im gut abgesicherten Klettergarten. Das, was du da brauchst - Seilmanagement, Materialkunde, grundlegende Knoten, Sicherungsprinzipien, Bewegungsabläufe, wirst du in allen anderen bergsteigerischen Spielarten auch brauchen.

Welche Ausrüstung braucht man am Anfang? Ich persönlich habe mit einem Gurt, einem Helm, einem Paar Reibepatschen, zwei Bandschlingen und drei Schraubkarabinern angefangen.

Wie seid ihr zum Bergsteigen gekommen? Mein Dad und mein Onkel waren beide bei uns auf der schwäbischen Alb in der Bergwacht. Als ich alt genug war, bin ich in die Jugendgruppe gegangen. Auf der Alb gibt es viele Kletterfelsen, aber kaum Kletterhallen. Daher bin ich relativ schnell ins Alpine gerutscht (Mehrseillängentouren, dann irgendwann Gletscherkurs, viele Sektionstouren vom AV und schließlich eigenständige Touren).

Um vernünftig und sicher voranzukommen, solltest du deine Fähigkeiten und Erfahrungen bei der Tourenplanung eher unter- als überschätzen. Ich persönlich bin z.B. ziemlich sicher, dass ich schwierigere Dinge machen könnte als ich mache. Aber leichtere Sachen haben auch ihren Reiz. Man findet leichter Partner für leichte Touren und kann sich besser auf das Gesamterlebnis, die Landschaft, den Flow, etc. einlassen - und ist halt mit Reserven unterwegs. Für Leute, die dieses Hobby einfach nur genießen wollen, spielt es oft keine Rolle, ob sie einen selbst abzusichernden 7er hochwackeln oder dieselbe Aussicht in dem eingebohrten 4er nebenan genießen können. Ist beides Klettern.

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Erfahrungsgemäß reicht das vollkommen aus. Wenn ich morgens laufen gehe (zw. 45 und 90 Minuten) und eine Schlüsseleinheit ("anstrengendes Training") bevorsteht, esse ich vorher oft "nur" eine Banane oder eine Scheibe Honigbrot (bei mir Vollkorn, weil ich kein Toast da habe) und frühstücke danach vernünftig. Ich esse ja im Alltag sowieso Kohlenhydrate.

Relevant ist das ja eigentlich nur im Falle eines ansonsten nüchternen Trainings (also > 6 h vorher nichts gegessen). Wenn du zwei, drei Stunden zuvor sowieso eine Mahlzeit hattest oder dein Workout im Vergleich zu deiner Form eh "regenerativ", also nicht anstrengend ist, ist ein "pre Workout Meal" ein Nice-to-Have. Im Grunde geht's darum, dass du einfach nicht komplett auf leeren Speichern trainierst. Eine alte Läuferweisheit besagt, dass auch Fette im Feuer der Kohlenhydrate brennen. Das heißt, selbst, wenn du weit im aeroben Bereich trainierst, wirst du etwas Glykogen brauchen, damit die Energiebereitstellung gut funktioniert. Zwei Scheiben Toast reichen da meines Erachtens schon aus.

Thema Honig: In Honig steckten schnell verfügbare Kohlenhydrate. Je nach Trainingsintensität und Zeit zwischen Mahlzeit und Training könnte das etwas früher Energie bereitstellen. Das sind aber meines Erachtens Nuancen. Ich würde dann lieber eine Scheibe Toast mit ein bisschen Honig essen als zwei Scheiben Toast. Das ist dann schneller verdaut, weil's einfach weniger Zeug ist und für eine Stunde Training völlig ausreichend.

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Weil die Maßnahmen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren bislang nicht ausreichen, um die Aktivitäten, die zu einem Anstieg der Treibhausgasemissionen führen, auszugleichen.

Die meisten Staaten der Welt haben sich darauf geeinigt, ihre Treibhausgasemissionen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts auf netto null zu bringen. Solange das noch nicht erreicht ist, werden sich weiterhin Treibhausgase in der Atmosphäre ansammeln, speziell der CO2-Gehalt wird also weiter steigen.

Es sind also Ziele und Maßnahmen gesetzt, was insbesondere aus den 1990er bis in die 2010er Jahre hinein auf internationaler Ebene erarbeitet wurde. Aber die industrielle und gesellschaftliche Transformation weg von fossilen hin zu nachhaltigen Technologien muss trotz ihrer dringenden Notwendigkeit viele Aspekte einbeziehen und kann deshalb nicht von heute auf morgen passieren. Das zeigt ja schon der gewaltige allergische Schock, der Deutschland erschüttert hat, als irgendwelche Schwurbler die Mär "nächstes Jahr rennt der Robert in deinen Keller und reißt dir eigenhändig die Öl-/Gasheizung raus" verbreitet haben.

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Das ist insofern eine interessante Frage als dass ökologische Nachhaltigkeit streng genommen ein ur-konservatives Bedürfnis sein müsste. Und die Grünen sind ja nicht gerade dafür bekannt, eine konservative Partei zu sein.

Da frage ich mich eher, was für eine Ideologie jene Parteien, die sich selbst als konservativ bezeichnen, dazu veranlasst, ökologische Nachhaltigkeit so sehr auszublenden oder teilweise sogar zu blockieren.

Aber zu deinen Fragen:

Warum gibt es Klimaschutz und Linksideologie immer nur im Doppelpack?

Meiner Meinung nach eine Verteilungsfrage bei im Laufe des Klimawandels knapper werdenden Gütern (Lebensmittel, Trinkwasser,...). Der Marktwirtschaftler wird argumentieren, dass die Verknappung zu Preissignalen führen wird und dann halt die Marktteilnehmer, die die höheren Preise nicht zahlen können, aus dem Markt aussteigen müssen. Der Kommunist wird argumentieren, dass alle Güter der Allgemeinheit gehören und bei knapperen Ressourcen anders geplant und rationiert werden muss. Die "linksideologische" Komponente, die den Klima- und Umweltschutz motiviert ist also, dass es Güter gibt, die für das Überleben wichtig sind und diese Güter möglichst gleichmäßig verteilt werden sollen, bevor niederrangigere Güter (Luxusartikel, Urlaubsreisen ...) zum Zug kommen.

Das ist bei weitem nicht die einzige logische Motivation für Klimaschutz, erklärt aber wohl, warum das oft mit einer gesellschaftlich linken Ausrichtung einhergeht.

Könnten sich die Grünen nicht einfach auf den Klimaschutz konzentrieren und das linksideologische Beiwerk beiseite lassen?

Könnten sie, dann wäre das etwa so wie die ÖDP. Sind aber halt die Grünen, die sich durch interne Prozesse auf das Programm geeinigt haben, das sie nun haben.

Würden die Grünen nicht mehr Wähler ansprechen, wenn sie ein überzeugendes Klimaschutzprogramm hätten, sich ansonsten aber ganz „normal“ geben, also nicht linksideologisch?

An dieser Stelle einfach mal die Frage: Was macht die Grünen genau "linksideologisch" und bei welcher Partei würdest du auf dem links-rechts-Spektrum sagen "das ist normal"? Gerade an den leider zur Zeit viel zu großen Umfrageerfolgen der rechtsextremen AfD zeigt sich doch, dass sich "normal" auch sehr stark durch Meinungsmache beeinflussen lässt. Man gewinnt den Eindruck, "normal" ist oft das, was man am häufigsten hört, was sich schlagfertig ins Gedächtnis brennt und sowas wie ein individualistisch-konsumistisches "YOLO" (was ja auch ideologisch ist), brennt sich halt besser ein als so eine spießige Besserwisserweisheit wie "verlasse jeden Ort mindestens so sauber wie du ihn betreten hast".

Oder sind Umwelt- und Klimaschutz im Kern ein linkes Anliegen? (Ich sehe das nicht so, aber vielleicht täusche ich mich.)

Nein, das ist im Kern konservativ und hat mit links-rechts nichts zu tun. Die Frage ist eher, was für Konsequenzen man aus der ökologischen Nachhaltigkeit für andere politische Dimensionen ableitet.

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Je nachdem, was man will.

Einfach nur joggen, um bspw. die 2 km Pendeln für körperliche Aktivität zu nutzen, ich glaube, das kann man jeden Tag. Allerdings setzt man damit irgendwann keine Anpassungsreize mehr, d.h. man bleibt zwar fit, aber auf einem konstanten Niveau, man wird nicht besser. Du kannst ja auch jeden Tag spazieren (Stichwort "10.000 Schritte"), das schadet nicht, aber du baust damit auch keine Fähigkeiten aus.

Wenn man besser werden will, muss man regelmäßig Trainingsreize setzen, d.h. den Körper gewissermaßen "überfordern", damit er sich an die höhere Belastung anpasst. Sobald du das machst, musst du ihm Zeit für die Anpassung geben. Man kann dann zwar auch damit spielen, an verschiedenen Tagen verschiedene Reize zu setzen, das optimiert die Erholung ein wenig, aber ab dem Punkt sind eigentlich gezielte Erholungstage Pflicht.

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Uns wird ja immer wieder gesagt, Umweltschutz sei teuer und müsse an die Verbraucher weitergegeben werden. Damit betrifft das überproportional die Leute, die von Anfang an einen höheren Anteil an ihrem Einkommen für Konsumgüter ausgeben müssen - nämlich die Ärmsten.

Dabei gibt es durchaus einen Weg, dieses scheinbare Dilemma zu lösen:

Die wenigsten Umweltsünden sind so unverzeihlich, dass ein absolutes Verbot notwendig ist. Es ist eher so, dass Umweltverschmutzung dann passiert, wenn die Regenerations- und Anpassungsfähigkeit der Umwelt durch einen anthropogenen Einfluss halt irgendwann überschritten wird und es dann zu langfristigen Schäden kommt. Ein Großteil der Weltbevölkerung, insbesondere diejenigen, die ein geringes Einkommen, wenig Vermögen, wenig Privilegien haben, bewegt sich mit seinem alltäglichen Konsum innerhalb oder unwesentlich oberhalb dieser Grenzen. Ein ursachengerechtes marktwirtschaftliches System, das die Umweltsünden bepreist und den Betrag innerhalb dieser Grenzen pauschal zurückzahlt, könnte für diese Menschen also sogar von Vorteil sein, weil sie mehr rausbekommen als sie in das System einzahlen. Erst, wenn der individuelle Verbrauch von Umwelt oberhalb der Grenzen ist, zahlt man drauf. Das betrifft "nur" die Menschen, die sich rausnehmen, einen Lebensstil jenseits der individuellen natürlichen Ressourcen zu führen - also in Luxus leben.

Dieses Konzept ist aber leider nicht sooo einfach umzusetzen, weil unsere Einflüsse auf die Umwelt sehr zahlreich sind und die alle bepreist werden müssten. Ich denke, im Zeitalter der KI haben wir gewisse Tools, die da vieles erleichtern, aber es bleibt immer noch eine Mammutaufgabe. Selbst bei dem Versuch Deutschlands (und bspw. auch Österreichs - nach drei Auszahlungen), dieses Konzept am CO2-Preis anzuwenden, ist der Kernpunkt, die pauschale Rückzahlung, an politischen Sparzwängen gescheitert.

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