Motor warmlaufen lassen oder warm fahren?

16 Antworten

Hallo Blas4me

Das Warmlaufen im Stand istsinnlos. Dann ist der Motor warm aber alle anderen Teile (Getriebe, Lager...)noch kalt. Man soll starten und sofort wegfahren. Wenn man mit niedrigerDrehzahl fährt wird der Motor am schnellsten warm und auch alle anderen Teileerwärmen sich dabei.

Gruß HobbyTfz

Letztlich geht es bei dieser Frage um Umwelt und Verschleiß. Beides spricht eindeutig gegen das warmlaufen lassen im Stand.

Alle Bauteile im Motor sind der Wärmeausdehnung unterworfen. Die sind so konstruiert, dass sie im betriebswarmem Zustand optimal passen und ganzflächig aufliegen. Erst bei Betriebstemperatur sind z.^B. Gleitlager optimal rund und tragen auf großer Fläche. Im kalten Zustand sind sie leicht oval und tragen nur linienförmig. Kolben sind im kalten Zustand ballig-oval und werden erst im warmem Zustand zu einem geometrischen Zylinder und trägt auf seiner gesamten Fläche.

Durch die im kalten Zustand verformten Teile treten die ganzen Belastungen konzentriert auf wenige Punkte/Linien auf. Dort herrscht dann ein erhöhter Verschleiß.

Faustregel: 1 Kaltstart erzeugt so viel Verschleiß wie 1000 Autobahnkilometer.
Die Punktförmige Belastung und der erhöhte Verschleiß sind umso größer, je größer die Temperaturdifferenz zwischen Außentemperatur und Betriebstemperatur ist. Je kälter der Motor, umso höher der Verschleiß.
Im Leerlauf wird nur sehr wenig Benzin verbrannt. Dadurch dauert die Warmlaufphase extrem lange. Speziell im schlimmsten Bereich frisch nach dem Starten verharrt der Motor sehr lange. In diesem Zustand produziert der Motor aber auch viele Schadstoffe.

Beim Fahren wird viel mehr Benzin/Diesel verbrannt als im Leerlauf und deshalb kommt man viel schneller durch die Verschleißphase durch. Nur diesen Punkt betrachtet, müsste man sofort Vollgas gehen und den Motor hochdrehen. Dann wird er am schnellsten warm.
Da gibt es aber das Problem, dass dann dadurch der Verschleiß enorm ansteigt, weil die Teile ja immer noch nicht die richtige Form haben.

Der optimale Kompromiss liegt darin, den Motor anzuwerfen, etwa 5-10 s zu warten, damit überall Öl hinkommt und dann losfahren. Am besten sind anfangs Drehzahlen zwischen 1000 und 2000 min^-1 und maximal 3/4 Gas, besser nur 1/2 Gas. Dann wird der Motor zügig warm ohne allzu großen Kräften ausgesetzt zu werden.

In der Fahrschule hat man gelernt umgehend nach dem Starten losfahren und so kalt kann das hier gar nicht werden das man für das Öl länger im Stand laufen lassen muss den die Öle sind so gut das man selbst bei -20 Grad fahren kann 

und jeder weiß das man so lange der Motor nicht ganz auf Temperatur ist nicht voll belasten soll also egal ob +30 Grad oder - 20 Grad  sollte auf Betriebstemperatur sein auch wen das im Winter länger dauert 

wer auf auf Nummer sicher gehen will sollte sich einen Motorwärmer einbauen das ist eine Art Tauchsieder der auf 240 Volt läuft und vom Netz gespeist wird und den Motor auf 70 Grad erwärmt  macht man das über Zeituhr fährt man immer mit warmen und aufgetauten Auto los .

Also was gutes für Faule und Frostbeulen die schon bei+ 5 Grad frieren die die Karre laufen lassen und nicht kratzen wollen lieber die Umwelt mit  ihren Abgasen verpesten wollen . 

 Motorwärmer  - (Technik, Auto, Motorrad) Anschluss  - (Technik, Auto, Motorrad)

Kurze Antwort:

Beides stimmt. Doch gibt es etwas, das die Sache stark gen sofort los fahren schlägt.

Die Erwärmung ist beim Warmlaufen lassen sehr gering. Du könntest ihn 10 min warmlaufen lassen, und dem Öl ist immer noch fast so kalt wie zuvor. Deswegen kann man sich den Verschleiß, der bis hierhin passiert schenken und gleich losfahren.

Nach dem Start zügig losfahren und einen Diesel bis max 2.000 U/min, einen Benziner bis max. 2.500 U/min drehen. Bis das Öl auf Betriebstemperatur ist. Ob Volllast oder Teillast spielt keine Rolle.

So hab ich es in der Fahrschule gelernt und auch von mehreren "Spritspar-Trainern" gehört.

So hast du keine hohen Drehzahl und belastest das kalte Material nicht zu sehr.

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