Muss man einen Benzinmotor warmfahren?

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Ja, ein warmer Motor dehnt sich aus. Bei kaltem Motor sitzen die beweglichen Teile strammer und das Öl ist dicker. Dadurch gibt es mehr Reibung im Motor und das Öl kann nicht so gut schmieren und kühlen.

Kühlt das Öl die Kolben und Ventile nicht richtig, werden die schneller heiß im kalten Block und dadurch größer als die Bohrungen in denen die sich bewegen. Das verschleißt die Bohrungen noch stärker.

Daher zuerst mit niedriger Drehzahl fahren bis der Block richtig warm ist. Dann kann man mit hoher Drehzahl schnell fahren.

Bei einem modernen Motor ist 100 fahren wenn er noch kalt ist aber noch recht harmlos, nur früh hoch schalten und nicht Vollgas fahren! Bei einem 1.8er Benziner sollte man 3000 U/min nicht überschreiten. Bei einem 1.4er kann man da auch deutlich mehr.

Heizung am Anfang abschalten, das hilft dem Block schneller warm zu werden. Erst wenn das Kühlwasserthermometer 1/4 üebrschritten hat kann man die Heizung einschalten ohne den Motor beim Aufwärmen zu behindern.

Das hat mir damals mein Vater so bei gebracht und ich habe noch nie einen Motor gehabt der vor 300.000km Laufleistung irgendwelchen starken Verschleiß wie Ölverbrauch oder Leistungsverlust aufwies.

Sehr hilfreiche Antwort, danke!

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hätte am liebsten jedem n Stern gegeben waren viele gute Antworten bei. naja ^^ danke nochmal

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hätte am liebsten jedem n Stern gegeben waren viele gute Antworten bei. naja ^^ danke nochmal

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ist sicher von vorteil und wenn du gleich auf schnellstraße musst kannst trotzdem im höchsten gang mitschwimmen ohne ihn gleich hochzujubeln bis betriebstemperatur erreicht.als regel würde ich mal nehmen höchstens die hälfte der höchstdrehzahl und dann in den nächsten gang schalten

Im Stand warm laufen lassen ist nicht gestattet. Aber du musst auch nicht erst zwei Minuten durch denen Wohnort cruisen, bevor du auf die Schnellstraße fährst. Falls du dein Auto noch weitere 15 Jahre oder länger behalten willst, empfehle ich dir den Einbau einer Standheizung in den Kühlwasserkreislauf. Die bringt den Motor vor dem Losfagen schonend auf Betriebstemperatur. Den zusätzlichen Spritverbrauch sparst du beim Fahren wieder ein, weil bei dir dann der Mehrverbrauch durch Kaltstarts wegfällt. Wenn du dein Auto nur bis zu einer Gesamtkilometerleistung unter 80.000 km behalten willst, und die vom Hersteller empfohlenen Service-Intervalle (insbesondere Ölwechsel) beachtest, sollte der Benzinmotor deine gute Verkehrsanbindung noch ohne spürbaren Verschleiß verkraften. Für deinen nächsten Autokauf empfehle ich dir einen Benziner mit Hydrostößeln. Diese Bauweise verkraftet die raschen Erwärmungsphasen besser. Vermeide möglichst Drehzahlen oberhalb von 2500 Umdrehungen pro Minute durch frühes Hochschalten. Bei Automatik-Fahrzeugen das kräftige Durchtreten des Gaspedals vermeiden.

Ja auch ein wichtiger Punkt. Im Leerlauf wird der Motor auch nicht besser geheizt als beim fahren. im Gegenteil, im Leerlauf entsteht die meiste Hitze genau da wo sie am meisten Schaden anrichtet. Der Motor muß gleichmäßig warm werden.

Oder eben noch besser der Block sollte schon warm sein bevor der Motor läuft damit er den beweglichen Teilen in seinen Bohrungen (Ventile und Kolben) durch Wärmeausdenung mehr Platz bietet. Wird der Motor von selber warm, passiert das genau umgekehrt. Kolben und Ventile werden zu erst warm, dehnen sich früher aus!

Allein durch die stark verringerte Reibung durch den schon warmen Block und die bessere verbrennung spart man den Sprit beim fahren ein, den die Standheizung vorher verbraucht hatte wenn man die zum Richtigen Zeitpunkt vor dem Losfahren einschaltet!

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