mögen professoren u boot studenten?

5 Antworten

Naja, wenn der Prof. Dir bei der Prüfungsterminanfrage drückt: Die Vorlesung haben sie aber nicht besucht, machen sie mir also keinen Vorwurf, wenn es in der Prüfung nicht reicht - dann weißte, daß er das nicht so gut findet.

Die Sache ist die, Vorlesungen sind im wesentlichen der rote Faden, der Dich durch den Stoff geleiten soll. Manchmal ist das gut verzichtbar, manchmal weniger.

Es gibt heute ja auch oft Aufzeichnungen als Video, aber es ist halt nciht immer ein brauchbarer Ersatz.

Ein Skriptum ist ohnehin eher eine Begleitschrift und oft stark verkürzt.

das kann man sich ja alles selbst aneignen und dann halt prüfungen schreiben

wenn du das kannst, ok.

die allermeisten glauben nur es zu können...

und ansonsten müssten die halt die zeit mit richtigem arbeiten verbringen oder?

dürften, nicht müssten. glaub mir, die würden alle liebend gerne diese zeit stattdessen für die eigentliche (forschungs)arbeit verwenden.

also ist doch vorlesung usw. sinnlos eigentlich oder?

so wie viele studenten sie benutzen: drin sitzen, schlafen, klappe halten und wieder heimgehen: ja, das ist weitgehend sinnlos. aber das liegt an den studenten selbst die vorlesung sinnvoll zu nutzen und fragen zu stellen.

noch mehr natürlich in den übungseinheiten.

die meisten sind halt average und haben keinen Fokus, aber kein oder nur ein unzureichendes Skript zu Verfügung zu stellen, obwohl es andere auch hinkriegen, ist schon hinterhältig

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Ich denke nicht, dass Professoren Studenten mögen, die nie da sind... Spätestens, wenn die Kurse klein sind und du in einer mündlichen Prüfung landest, kann es durchaus einen Unterschied machen, ob der Professor dich kennt und vielleicht von dir auch schon gute Beiträge gehört hat.

Wie sinnvoll Vorlesungen im Allgemeinen sind, lässt sich schwer sagen - das muss man sich im Einzelfall anschauen. Da kann man dann auch zu der Diskussion kommen, wie sinnvoll Präsenz-Vorlesungen im Vergleich zu Aufzeichnungen sind. Es gibt Menschen, die können sehr gut alleine Wissen aneignen, für die meisten ist aber sicherlich eine gewisse Führung sinnvoll.

Was jedoch beachtet werden sollte:

  1. Bei Prüfung wird nur ein gewisser Teil der Vorlesung oder nur eine gewisse Fähigkeit geprüft... Prüfungen sind daher nur begrenzt Aussagekräftig über den Lerninhalt einer Vorlesung.
  2. Manchmal vermitteln Professoren über den Stoff hinausgehend wertvolle Informationen, z.B. aus persönlicher Erfahrung, aus Forschung
  3. Vorlesung lässt - je nach Größe/Gebiet - eine gewisse Interaktion zu. Dinge, die unklar sind, können nachgefragt werden... oder es kann über einen Aspekt sogar diskutiert werden. Zwar könntest du auch nach Experten in Büchern und Internet suchen, aber ein Experte steht direkt vor dir. (Alternative Ansichten lassen sich ja trotzdem recherchieren)
  4. Manche Professoren geben sich viel Mühe und bringen auch aktuelle Forschungsthemen mit rein

Ich habe den Wert von Vorlesungen auch erst mit der Zeit festgestellt...

was auf jeden Fall unverzichtbar bleibt sind Seminare, denke ich. Selbst einen Seminarvortrag zu halten ist eine wesentliche Übung fürs spätere Leben, so war das jedenfalls bei mir.

Warte mal ab, bis ne Hausarbeit geschrieben wird… du musst vorher präsentieren und wenn du das nicht machst, da du ja nicht anwesend bist, kann das dir den Schnitt ordentlich versauen