muss es ja auch mal einen kompakt Punkt gegeben haben also die Singularität.

die "singularität" bezeichnet einen zeitpunkt in der vergangenheit, keinen punkt im raum. so wie "letzter montag". das ist auch ein zeitpunkt in der vergangenheit und kein punkt im raum.

außerdem tritt diese "singularität" nur auf wenn man mit den gleichungen der allgemeinen relativitätstheorie stur weiter rechnet bis über ihren gültigkeitsbereich hinaus. wir wissen dass das nicht korrekt ist (wir wissen allerdings nicht was denn stattdessen korrekt ist, weil wir keine quantentheorie der gravitation haben)

Das bedeutet ja glasklar das Universium ist nicht unendlich wenn es sich faktisch ausdehnt

nein, das bedeutet es nicht. in der tat beschreibt das standardmodell der kosmologie das universum als unendlich groß. denn es gibt bis heute keine messung die dazu im widerspruch steht. (was nicht heißt dass es so sein muss. vielleicht brauchen wir nur präzisere messungen).

metrische expansion bedeutet vereinfacht gesagt dass die abstände im universum größer werden. das sagt nichts über die absolute größe aus. die kann auch unendlich sein.

...zur Antwort

in einer dynamischen raumzeit wie einem expandierendem universum gibt es keine globale energieerhaltung (weil es keine eindeutige globale definition von energie gibt). hier gilt energieerhaltung nur lokal.

die klassische thermodynamik wenden wir aber in einer statischen raumzeit an. da hast du das problem nicht.

...zur Antwort
"Jedes dieser Signale, so denke ich, ist das, was man als Graviton zu sehen hat"

und hier denkst du falsch.

Foureir-transformation ist etwas anderes als quantisierung.

...zur Antwort

du kannst jedes problem dass du mit einem quantencomputer rechnen kannst auch mit einem klassischen computer rechnen. aber es kann halt sein dass du dann ein paar milliarden jahre dafür benötigst.

...zur Antwort

ein unendlich großes (flaches) universum wäre bereits zu jedem zeitpunkt unendlich groß gewesen. un hätte auch unendlich viele galaxien.

warum sollte in einem flachen universum allen galaxien unendlich weit entfernt sein?

...zur Antwort
Studiumwechsel von Physik zu Mathe?

Hallo Leute. Ich bin im zweiten Semester an der TUM (Physik) und habe gerade vor, zum Mathestudium (mit dem Nebenfach Physik) an der LMU zu wechseln.

Das Ding ist, dass Ich es mir überhaupt nicht wünsche, noch ein anderes Semester zu verschwenden. Also falls ich das bewältigen kann, muss ich auf jeden Fall mit dem dritten Semester anfangen. Deshalb brauche ich jetzt, dass meine Kredite problemlos ersetzt werden können.

Jedoch habe Ich bemerkt, dass manche Module im Physikstudium einfach nicht ersetzt werden dürfen, z.B. Analysis 2 für Physiker.

Deswegen habe Ich mich dafür entschieden, im kommenden Semester zusätzliche Module wie Analysis 2 und Lineare Algebra 2 zu nehmen (beide für nur Mathematiker). Meine Frage ist: Würde das die Möglichkeit erhöhen, dass ich zum Mathestudium angenommen werde?

Ich werde ebenso wahrscheinlich als das Nebenfach theoretische Physik aussuchen, und das Nebenfach beginnt in den ersten zwei Semestern des Studiums mit Rechenmethoden und Mechanik. Das Zweite ist kein großes Problem, weil meine (künftigen )Kredite, die an der TUM ich im kommenden Semester erhalten werde, einfach ersetzt werden können. Aber muss ich das Modul Rechenmethoden auf jeden Fall ablegen? Oder würden meine Module (Mathe X für Physiker) doch reichen?

Gibt es spezifische Fristen für den Antrag auf Anerkennung von Studienleistungen beim Prüfungsamt der Mathematik, die ich für den Wechsel zum nächsten Semester beachten muss?

Können meine bisherigen Physik-Module der TUM (z. B. Experimentalphysik) als ECTS im Wahlpflichtbereich oder für das Nebenfach Physik angerechnet werden, auch wenn sie nicht die mathematischen Kernmodule ersetzen?

gibt es oder irgendjemanden unter euch, der dieselbe Entscheidung wie ich getroffen hat, nämlich den Wechsel von TUM Physik zu LMU Mathe? oder einfach von Physik zu Mathe überhaupt?

Ich wäre für jede Antwort ganz dankbar.

und für diese, die mir empfehlen werden, mich an das Prüfungsamt zu wenden: Habe ich schon, wurde aber leider ignoriert. Deswegen brauche ich von euch ein paar Auskünfte darüber.

...zum Beitrag

nicht hier fragen. direkt bei der studienprogrammleitung/studienvertretung/sonst was/.... deiner uni

...zur Antwort
Wenn sich ein Raumschiff mit 0.9c der Erde nähert oder die Erde sich mit 0.9c dem Raufschiff nähert sind relativistisch äquivalente Aussagen, also muss ja so sein, dass ein stationärer Beobachter auf der Erde die Zeit im Raumschiff gleichstark verlangsamt sieht wie der Beobachter im Raumschiff die Zeit auf der Erde verlangsamt sieht.

ja

(wobei man mit der formulierung "verlangsamt sieht" aufpassen muss. denn "sehen" tust du etwas anderes. und zwar siehst du alle handlungen von jemandem der sich auf dich zu bewegt schneller, und jene von jemandem der sich von dir weg bewegt verlangsamt. ganz ohne relativitätstheorie, auch in der klassischen physik. das nennt man Doppler-effekt. "zeitdilatation" ist das was übrig bleibt wenn du den Doppler-effekt aufgrund der endlichen lichtlaufzeit rausrechnest)

Warum ist es dann so, dass zwei Zwillinge bei gerade genannter Situation unterschiedlich altern?

in der gerade beschriebenen situation gibt es keine eindeutige unterscheidung welcher schneller und welcher langsamer altert. das hängt rein von der wahl des bezugssystems ab. so wird sich so wie von dir oben korrekt beschrieben jeder selbst als schneller alternd beschreiben.

was du meinen wirst ist das sog. "zwillingsparadoxon", wo einer von der erde startet und dann wieder zurück kehrt. das aber NICHT die oben beschriebene situation.

dann hast du zwei weltlinien mit gleichen start und endpunkten in der raumzeit. dann kannst du die länge dieser weltlinien vergleichen. und die "länge" einer solchen weltlinie in der raumzeit ist nichts anderes als die entlang dieser weltlinie verstrichene eigenzeit.

als räumliche analogie: es wird niemand wundern dass zwei strecken zwischen zwei punkten A und B unterschiedlich lang sein können. wenn ich direkt von Wien nach Berlin fahre wird der kilometerstand etwas anderes anzeigen als wenn ich einen abstecher über Barcelona mache.

so ist es in der raumzeit auch. die länge einer weltlinie zwischen zwei ereignissen hängt von der gewählten route ab.

"Ich sehe keinen Faktor von Beschleunigung in der Gleichung"

es gibt auch keinen. aber die gleichung dt=ɣdt0 gilt explizit nur in inertialsystemen. du hast die gleichung jetzt einfach irgendwo abgeschrieben, aber wenn du sie hergleitet hättest dann hättest du an einer stelle annehmen müssen dass t und v (wobei v=dx/dt) koordinaten eines inertialsystems sind und t0 die eigenzeit entlang einer weltlinie beschrieben in diesen koordinaten.

denn nur in kartesischen koordianten in einem inertialsystem gilt dt0²=dt² - dx²/c²

...zur Antwort
Wie wirkt die Zeitdilatation nahe eines Schwarzen Lochs auf die Eigenzeit eines Objekts?

Betrachten wir ein massives Testobjekt, das sich in der Nähe des Ereignishorizonts eines Schwarzen Lochs der Masse M befindet, beschrieben durch die Schwarzschild-Metrik:

ds^2 = -(1 - 2GM/(c^2r)) * c^2 * dt^2 + (1 - 2GM/(c^2r))^-1 * dr^2 + r^2 * (dθ^2 + sin^2(θ) * dφ^2)

Die gravitiv induzierte Zeitdilatation wird durch

Delta tau = Delta t * sqrt(1 - 2GM/(c^2*r))

beschrieben, wobei Delta tau die Eigenzeit des Objekts nahe des Ereignishorizonts ist und Delta t die Koordinatenzeit eines fernen Beobachters. Für r gegen 2GM/c^2 divergiert die Zeitdilatation, sodass eine kurze Eigenzeit des Objekts auf extreme Zeitspannen für einen entfernten Beobachter entspricht.

Dies hat tiefgreifende Konsequenzen für die Kausalstruktur der Raumzeit: Lichtkegel kippen stark, geodätische Linien verschmelzen nahezu, und die Rückkehr zur äußeren Umgebung wird durch die nichtlineare geodätische Divergenz stark erschwert. Zudem interagieren diese Effekte mit der Hawking-Strahlung und der Bekenstein-Hawking-Entropie S = kc^3A / (4Gh), die die Beziehung zwischen thermodynamischer Entropie, Quantenfeldtheorie im gekrümmten Raum und makroskopischer Gravitation herstellt.

Unter Berücksichtigung dieser Effekte stellt sich die Frage, wie die Nichtlinearität der Einstein-Feldgleichungen und die singuläre Raumzeitstruktur eine konsistente Definition von simultaner Rückkehr und Kausalität zulassen, insbesondere im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie und moderner Quantenkosmologie.

Wie könnte man physikalisch und mathematisch modellieren, dass ein Objekt nahe des Ereignishorizonts die extreme Zeitdilatation übersteht, ohne dass Kausalität oder Eigenzeitrelationen kollabieren?

...zum Beitrag

schau mal: jeder der vom thema was versteht sieht auf einen blick dass du dich nicht auskennst und nur worte aneinander reihst die zumindest grob zum thema passen.

also wozu das ganze?

wenn du was lernen willst (und du musst offensichtlich noch viel lernen), dann stelle doch echte fragen.

wenn du wen beeindrucken willst, dann stellt sich die frage: wen? ja, leute die nicht vom fach sind werden dein geschwurbel möglicherweise nicht von einem echten text mit bedeutung unterscheiden können. aber wozu das ganze?

...zur Antwort

wenn du willst kannst du die Einstein-gleichungen mit kosmologischer konstante (was dem heutigen standardmodell der kosmologie entspricht) eh so interpretieren.

es gibt eine anziehende wirkung zwischen massen, auf sehr großen distanzen dominiert aber die wirkung der kosmologischen konstante.

...zur Antwort
glaubt man den Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie, resultiert ein Schwarzes Loch im Inneren in einer Singularität

niemand, wirklich niemand glaubt den gleichungen der allgemeinen relativitätstheorie bis zur singularität.

also einem Zustand unendlich kleiner Ausdehnung und unendlicher Dichte.

das ist nicht korrekt. die singularität (wenn wir im rahmen der ART bleiben) ist nichts mit unendlich kleiner ausdehnung. sie ist gar kein ort im raum, sie ist ein zeitpunkt in der zukunft (jedes beobachters innerhalb des ereignishorizonts). so wie nächster montag. von dem kannst du auch nicht sagen dass er eine unendlich kleine ausdehnung hätte.

...zur Antwort

vom fachlichen wissen her selbstverständlich!

den gymnasialstoff in mathematik wiederholst du im physikstudium ungefähr in den ersten paar wochen. danach geht es mit der mathematischen ausbildung mindestens noch drei oder vier semester weiter (je nach spezialisierungen natürlich noch viel viel weiter)

reines fachwissen reicht natürlich nicht um ein guter lehrer zu sein, aber den schulstoff zu beherrschen ist im vergleich zum studium jetzt wirklich null thema.

...zur Antwort
Physik studieren?

Hallo!

Ich weiß, dass diese Frage schon öfters gestellt wurde, aber etwas anders.

Seitdem ich 12 bin, will ich eigentlich Astrophysikerin werden. Seitdem ich mich erinnern kann, habe ich schon immer gerne verstehen wollen, warum Sachen sind, wie sie sind. Damals habe ich aber nicht gewusst, dass man das “Physik” nennt. Mit 8 hat mich die Frage, ob wir alleine in Universum sind, sehr interessiert, aber natürlich interessiert dies viele Menschen und ist kein Grund, eine Karriere als Astrophysiker/in anzustreben. Über diese Sachen habe ich dann oft lange mit meinem Onkel, der gerne Physik und auch Philosophie hobbymäßig betreibt, diskutiert.

Als ich ins Gymnasium kam gefiel mir der Physikunterricht nicht, da ich mit dem System nicht wirklich klarkam. Beispiel: “Warum fällt der Stift, wenn ich ihn loslasse, auf den Boden?!” Antwort: “Wegen der Gravitation.”…Super, danke, aber was ist Gravitation? Das kann doch nicht einfach so sein, das ist doch keine Erklärung!

Natürlich ist mir klar, dass man einem 12 Jährigen nicht die Relativitätstheorie erklären kann, aber man hätte ja die Grundidee erwähnen können…Glücklicherweise stoß ich in dieser Zeit auf so einige Videos im Internet, aber mir wurde schnell klar, dass man dies nicht als Quelle nehmen kann, also begann ich in der Schule mehr nachzufragen, Artikel zu lesen und kaufte mir auch Bücher. Je mehr ich über Physik las, desto faszinierender wurde es, da man Dinge leichter verstehen kann.

Jetzt bin ich in der 11ten Schulstufe und habe angefangen, mir zB Dimensionen, die Suche nach extraterrestischem Leben anzuschauen oder auch die ein oder andere Diplomarbeit über physikalische Theorien zu durchforsten. Mir bereitet dies sehr viel Spaß. In der Schule frage ich nun nochmals genauer nach, weswegen mein Professor mir dann zB die mathematische Erklärung auf E-Mail schickt, aber ich mir mit dieser hohen Mathematik noch schwer tue. Derzeit lese ich auch den “Doppler-Effekt” von Maurizio Musso und E.Hiebl aber auch hier ist die Mathematik eine Hürde und wenn ich nachfrage, meint mein Lehrer, dass ich das noch nicht verstehen kann, weil wir sowas noch nicht ansatzweise gelernt haben…

Meine Probleme sind auch, dass ich mir generell nicht viel zutraue. Auch das Gymnasium wurde mir wegen meines Selbstwertes abgeraten, obwohl ich jedes Jahr (Mit Außnahme in jenem Jahr, in dem ich ein Semester stationär behandelt wurde und deswegen nur einen guten Erfolg erzielte) mit ausgezeichneten Erfolg bestanden habe.

Zudem rege ich mich vor Prüfungen gerne sehr auf und dann kann es zB bei einer Physikprüfung vorkommen, dass ich zwar Beispiele und physikalische Vorgänge gut erklären kann, aber dann bei so kleinen Beispielen, die ich zu ungenau lese, meine Punkte verliere (Bsp: Statt Änderungen Zustände hingeschrieben).

Mir ist klar, dass das Physikstudium und anschließend das Astrophysikstudium kein Zuckerschlecken ist und dass die Noten in der Schule nich viel aussagen. Ich bin auch bereit dazu, an einem Problem mehrere Wochen zu sitzen und auf Freizeit zu verzichten. Ich bin auch bereit dazu, nach einem Scheitern wieder aufzustehen. Ich möchte auch nicht Physik studieren, weil die Dokus auf “Arte Doku” so schöne Bilder zeigen oder wegen einer “Physik-Ästetik”, die auf den sozialen Medien so weit verbreitet ist.

Ich möchte Physik studieren, weil ich verstehen will, warum die Welt so ist, wie sie ist (im Sinne von wie dies erklärt wird, nicht im Sinne von “Ja, weil Gott es so gemacht hat…”). Ich möchte Physik studieren, weil ich Antworten und Beweise für Fragen haben möchte.

Ich habe nur Angst, dass ich das nicht schaffen kann, da fast Alle, die hier auf Frageplattformen antworten, von einem Physikstudium abraten. Ich möchte das schon so lange studieren aber habe bedenken, da ich kein Wunderkind bin, nur weil ich gut in der Schule bin. Andere verstehen Dinge immer besser als man selber und wenn ich mich mit denen vergleiche, so komme ich mir vor wie ein Küken neben einem T-Rex. Andere kommen mit der Mathematik hinter dem Doppler-Effekt sicher klar, nur ich bin wieder mal bildungsresistent…

Auch wenn mir mein Umfeld sagt, ich solle es versuchen, möchte ich eventuell die Meinung von Menschen, die sich damit befassen, wissen.

Würdet ihr mir auch vom Studium abraten?

Vielen Dank im Voraus!

...zum Beitrag

ohne ein physikstudium zumindest zu beginnen wirst du bis an dein lebensende nicht wissen ob du ein physikstudium geschafft hättest.

also tu es, wenn es das ist was du willst. abbrechen wenn es doch anders ist als man es sich vorgestellt hat, kann man später immer noch.

allgemein kann man sagen dass du die schulmathematik schon ohne probleme verstehen solltest, sonst wird es wahrscheinlich eher kritisch werden im studium. dinge die ihr in der schule noch nicht gelernt habt musst du aber natürlich noch nicht verstehen.

...zur Antwort

wenn sich das objet mit weniger als lichtgeschwindigkeit bewegt, dann kommt das zweite signal natürlich nach dem ersten an.

was es hier gibt ist der Doppler-effekt, d.h. dass der empfänger eine wesentlich kürzere zeitspanne zwischen den signalen misst als der sender.

...zur Antwort

wenn dein betreuer sagt "ja", dann ja.

wenn dein betreuer sagt "nein", dann nein

...zur Antwort