MASTIFF ja oder nein?

7 Antworten

Schön das Du Dich informierst.

Die Körperbehinderung Deines Bruders ist egal. Ein Hund kann sich sehr gut auf sowas einstellen - meist besser als Menschen. Hierbei ist es völlig egal um welche Rasse es sich handelt.

Man kann jeden Hund in einer Wohnung halten, denn Hunde müssen draussen ausgepowert werden. Werden sie draussen ausgepowert, schlafen sie in der Wohnung und dann ist die Größe dieser völlig egal,

Allerdings frage ich mich wie lange der Hund alleine wäre, wenn Du irgendwann ausziehst? Denn Du wirst ja arbeiten gehen und was ist dann mit dem Hund? Ein Hund kann zwar 4-5 Stunden pro Tag alleine sein - aber eben nicht 8-10 Stunden und das wäre er dann. Oder kannst Du Hundi mitnehmen?

Ich mag Mastiff - aber die werden rießig. Und das kann zu Problemen führen. Wenn der mal getragen werden muß zb weil er eine Beinverletzung hat oder weil er alt ist u keine Treppen mehr laufen kann - was ist dann? Glaub mir ein so großer schwerer Hund trägt man nicht einfach - egal wie stark man ist.

Eine Mietwohnung mit Hund zu finden, ist sehr schwierig, Mit einem Mastiff noch schwieriger. Auch das solltest Du bedenken.

Auch zu bedenken - sehr viele Menschen haben Angst vor solchen großen Hunden. Klar, kann Dir egal sein - hilft aber nicht beim Zusammenleben mit Nachbarn etc.

Ein Mastiff ist auch kein sehr einfacher Hund - als Ersthund würde ich den nicht empfehlen.

Fressen tut der eine Menge. Meine Hunde wiegen nur um die 30kg und haben nur eine Risthöhe von einmal 63 und einmal 70cm und die fressen mir die Haare vom Kopf. Futterkosten bei meinen zwei ca, 120,- Euro pro Monat. En 90 kg Hund würde mich ca. 110,-- im Monat kosten - ich füttere roh und bin jetzt von einem erwachsen Hund ausgegangen mit 90kg und nur 2% Futter. Das kann also durchaus mehr kosten je nachdem was Du ihm fütterst und wie viel er benötigt je nach Verbrennung (bei jedem anders).

Man geht davon aus, dass ein mittelgroßer Hund ca. 150 Euro im Monat kostet (Steuern, Versicherung, Futter und Tierarztkostenrücklage). Beim Mastiff biste da sicher bei über 200,- pro Monat.

LG

Wieso sollte ich ihn mir nicht holen als 1. Hund? habe schon andere Kommentare und Erfahrungen gelesen und ihrer Meinung nach stellt dies kein Problem da. Man muss nur Konsequent sein und sich eine gute Hundeschule/-trainer suchen. Ist das nicht richtig?

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@VivianMichelle

Ich habe nicht gesagt, dass es nicht möglich ist. Ich würde es aber nicht empfehlen. Man muß nur konsequent sein - hört sich einfach an - ist es aber nicht. Und nur Konsequent ist auch falsch - man muß schon wissen, was man wie macht und wie man erzieht etc.

Hundeschulen ist auch nicht das A und O. Eine gute zu finden, ist verdammt schwierig. Und das alles richtig umzusetzen ist noch schwieriger.

Natürlich geht es - keine Frage. Nur empfehlen würde ich es einfach nun mal nicht. Und ganz klar, geht was schief, machste Fehler (und das passiert nun mal - wir sind alles Menschen) dann ist es schon was anderes ein solches Koloss zu halten. Dann wird es heftig. Und daher schrieb ich das.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Mein erster eigener Hund war ein Dobermann - auch nicht gerade ein Anfängerhund. Alles lief toll bis er 8 Monate alt war. Von jetzt auf gleich hüpfte er vor mir und zwickte mich in die Beine. Wenn er an der Leine zog - war ich weg. Keine Chance. Hundeschule vergiß es. Also ab zu Hundetrainer und GsD einen sehr guten Mann gefunden.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir dachten wir wären konsequent - waren wir nicht, nicht 100%tig und ja wir liesen zu viel durchgehen. Wie auch immer viel lernen (vor allem für uns), viel üben und alles lief prima. Aber es war wahnsinns Arbeit und eine Zeitlang war es wirklich Risikoreich. Denn ganz klar, wenn ein Dobermann (damals noch vollkupiert) aus dem Halsband geht und alleine rennt, ist das was anderes, als wenn ein Labbi rumrennt. Die Leute drehen durch und beim Mastiff ist das noch viel heftiger.

Was ich damit sagen will. Jeder macht Fehler - auch Leute, die schon x Hunde hatten. Anfänger aber eher und Fehler beim Mastiff ist halt einfach was anderes als beim "normal" Hund. Auch hälst Du einen Mastiff nicht mehr, wenn Du ihn nicht im Griff hast.

Wird alles gerne so einfach hingestellt - ist es aber nicht. Man bekommt alles hin - die Frage ist der Aufwand, der Wille, die Zeit.

Was ist, wenn Du mal krank bist? Wer geht dann mit dem Hund raus? Deine Mom? Hat die ihn im Griff? Auch das mußt Du Dir überlegen,

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@shark1940

Okay vielen vielen Dank. Ich werde mir das noch mal sehr genau ueberlegen.

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Zunächst mal muss ich sagen, dass ein paar der Fragen mich etwas irritieren angesichts deiner Angabe, dass du viel über Mastiffs gelesen haben willst.

Speziell die Frage, ob du den Hund in einer Wohnung halten kannst und wie groß ein Rüde wird. Wenn du dich über die Hunde informiert hast, dann solltest du das eigentlich wissen. Es sei denn du meinst nicht direkt den Mastiff, sondern molossoide Hunderassen oder eben Hunderassen vom "Typ Mastiff", wozu man mehrere Rassen wie den Mastiff, den Bullmastiff, den Mastino Napoletano, die deutsche Dogge, Bourdeauxdogge, Broholmer aber theoretisch auch den Do Khyi und noch einige mehr zählen kann.

Zu den einzelnen Fragen:

  1. Ein Problem könnte hier m.E. nur entstehen wenn der Hund deinem Bruder gehören soll, was vor allem daran liegt, dass man mit einer Körperbehinderung nunmal Probleme dabei haben wird einen so großen Hund zu "handhaben". Mal ganz abgesehen davon, dass ein Mastiff natürlich kein Hund für Kinder ist. An sich haben Mastiffs aber eine sehr hohe Reizschwelle. Sie sind sehr geduldig und gutmütig und lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ein Hund mit niedriger Reizschwelle, der noch dazu unsicher ist - da könntet ihr tatsächlich ein Problem mit deinem Bruder bekommen. Aber bei einem Mastiff ist die Wahrscheinlichkeit eher gering. Allerdings muss man bei so einem großen Hund natürlich ein souveräner Hundeführer sein.

  2. Man kann jeden Hund problemlos in einer Wohnung halten, solange der Hund genügend Platz findet um sich zurückzuziehen. Bewegung bekommt ein Hund draußen und nicht in der Wohnung. Anders sieht es hingegen in Bezug auf den Zeitfaktor aus. Allein mit einem Hund ist es nicht einfach - vor allem arbeitet Otto-Normal-Mensch ja auch durchschnittlich 8 Stunden täglich. So kann man natürlich keinen Hund halten. Ein Hund kann täglich 4 Stunden allein bleiben und wenn es hart auf hart kommt auch mal 6 oder 7 Stunden, solange das nicht zur Regelmäßigkeit wird.

  3. Wieviel man für Futter monatlich ausgibt, hängt ganz davon ab was man an den Hund verfüttert. Hochwertiges Futter ist natürlich teuer. Da kann man für einen Hund dieser Größe auch über 100€ monatlich ausgeben, bei günstigem Futter kommt man mit wesentlich weniger hin. Wenn man sich mit richtiger Pappe zufrieden gibt, kommt man selbst mit 20€ hin. Viel wichtiger ist aber, dass man sich damit auskennt, was drin ist. Denn gerade bekannte Marken geben viel für`s Marketing aus und sparen dann beim Inhalt. Generell gilt aber, dass das Futter nicht zwingend der wichtigste oder größte Ausgabenposten ist. man muss auch für Hundehaftpflicht oder Krankenversicherung aufkommen und zusammen mit Tierarztrechnungen und Hundetrainer kann da wesentlich mehr zuammen kommen als beim Futter. Je nach Gemeinde muss man für so einen großen Hund dann auch noch einiges an Hundesteuer drauf legen.

  4. Bei der Frage weiß ich jetzt nicht genau was du damit anfangen willst, da die Widerristhöhe beim Mastiff ja nicht festgelegt ist. Ich weiß also nicht, ob dir eine Angabe viel bringt. Mit einer Widerristhöhe ab 80cm für Rüden reicht ein Mastiff an einen Meter bis 120cm (oder auch mehr) heran

Wenn man gescheit fütter - sorry, aber dann kommt man mit 20 Euro nicht hin. Teuer ist nicht gleich gut - aber billig ist definitiv nicht gut.

Entweder barfen / Rohfütterung und wenn Du nicht gerade vieles beim befreundeten Schlachter / Jäger für Null bekommst, dann ist man sicher 80,- los. Bei einem guten Fertigfutter wie zb Wolfsblut mehr. Und die Billigfutter - na dann haste einen kranken Hund und hohe Tierarztkosten wenn es dumm läuft.

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@VivianMichelle

ja, auf jeden fall, kommen ja auch noch kauknochen und leckerli zum arbeiten dazu. da kommt schon was zusammen.

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@shark1940
Wenn man gescheit fütter - sorry, aber dann kommt man mit 20 Euro nicht hin. Teuer ist nicht gleich gut - aber billig ist definitiv nicht gut.

Ich hab auch nicht geschrieben, dass das gut wäre. Ich hab geschrieben das wäre Pappe. Wofür hältst du mir? faustschüttel :P

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@VivianMichelle

Mindestens. Bei derart großen Hunden kann eine schlechte Ernährung deutliche Folgen haben (die haben plump gesagt viel Knochenmasse aufzubauen).

Und wie gesagt ist das nur das Futter, da kommen noch einige Kostenpunkte mehr dazu.

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Hallo Vivian Michelle! Ich habe einen 11 kg schweren Hund aus der Tötung Mallorca. Ich habe damit ein Tier gerettet. Foto.

Statt den Züchtungswahn weiter anzustacheln, könntest Du auch einem echten "Nothund " ein Zuhause bieten - dieses Tier hast du damit gerettet! Im Internet findest Du da viele Möglichkeiten. Mein Hund - siehe Bild - stammt aus der Tötung Mallorca - ohne Wasser und Futter in einer engen Box. Vermittelt von podencorosa.de, aber es gibt noch viele andere. Alles Gute, und sehe Dir mal die Tiere auf diesen Seiten an. Natürlich ist das nächste Tierheim auch gut. Der Tierfreund kauft nicht aus der Zucht. Alles Gute 2015.

11 kg - (Tiere, Hund, Größe)

Selbverständlich habe ich auch solche Möglichkeiten in betracht geogen. Aber wie du lesen kannst habe ich einen Behinderen Bruder und brauche daher sowieo einen Welpen der von anfang an damit vertraut ist u. dem ich gleich seine grenze was ,meinen Bruder angeht zeigen kann. Daher kann ich mir auch keinen schlecht sotialisiert oder einen Hund holen der zu FRÜH von seiner Mutter weggenommen wurde nehmen U. nur, weil ich mir einen Hund vom Züchter holn möchte heisst das nicht das ich kein Tierfreund bin!! Dazu und fass das bitte nicht falsch auf !1 Hat deine Antwort nichts mit dem Thema zutun!

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Zur Größe eines Mastiff - bei Rüden geht man von einer Widerristhöhe ab 80cm aus - das heißt bei der Kopfmitte bist du dann etwa bei 20 cm mehr und damit ungefähr einem Meter. Das zeigt, was für eine riesiges Koloss von Hund der Mastiff ist und das Gewicht steht dem in nichts nach. 90 Kg sind für einen Mastiff ein gutes Gewicht und da muss man schon ordentlich zufüttern. Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich denke es gibt Hunde, die sich besser als erster Hund eignen als ein Mastiff. Du könntest zunächst einmal mit einem nicht ganz so charakterstarken Hund "üben" und dir dann in einigen Jahren, wenn du auch nicht mehr in einer Wohnung bist sondern viel Platz hast, noch einmal über den MA nachdenken.

Wieso sollte ich ihn mir nicht holen als 1. Hund? habe schon andere Kommentare und Erfahrungen gelesen und ihrer Meinung nach stellt dies kein Problem da. Man muss nur Konsequent sein und sich eine gute Hundeschule/-trainer suchen. Ist das nicht richtig? Ich habe so schon Hundeerfahrung von klein auf ob mit Nachbarshunden oder Ehrenamtliche Arbeit im Hundeheim. Hatte halt nur noch nie einen eigenen von klein auf.

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mit einem mastiff wenn du dann mal eine wohnung sucht, eine zu finden, wird fast ein ding der unmöglichkeit sein. viele leute haben ganz einfach schiss vor so einem grossen hund. ausserdem müsste die wohnung ebenerdig, also ohne treppen sein, weil wenn der mal nicht laufen kann, trägst du ihn nicht einfach mal eine treppe runter. die futterkosten sind bei so einem riesigen hund immens. mein weisser schweizer schäferhund 40kg schwer, frisst schon für 120 euro im monat. wenn du ein auto brauchst, musst du ein grosses auto haben, damit der hund reinpasst. wir mussten uns ein neues kaufen als der hund wuchs. du kannst ihn ausserdem nicht irgendwem zum hüten geben, wenn du mal krank bist oder einfach mal den hund nicht dabei haben kannst. da kommt nur ein tierheim in frage. denk nicht, dass deine mutter dann schon aufpasst. sie hat dann ja selber ihren hund und wird nicht in der lage sein, mit zwei hunden spazieren zu gehen, wenn einer davon ein riesenhund ist. überlegs dir lieber nochmal.

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