Lehramt oder Soziale Arbeit studieren , schwere Entscheidung?

8 Antworten

Ich denke, wenn du dir zutraust, vor 20-30 Schülern zu stehen ohne unsicher zu sein, und wenn du gerne erklärst und Freude daran hast, anderen etwas beizubringen, wäre Lehramt doch super.

Wenn du lieber mit weniger Personen auf einmal zu tun hast oder dich auf Einzelpersonen konzentrieren willst, und lieber ausgleichend und erzieherisch tätig sein willst, weniger theoretisches als praktisches Wissen weitergeben willst, wäre Soziale Arbeit besser.

Vom Verdienst her ist Lehramt etwas besser dran (je nach Bundesland), doch auch Sozialpädagogen können wirklich gut verdienen.

Entscheide lieber danach, was dich mehr begeistert.

Also, ich bin Sozialpädagogin und großen Reichtum kannst du wirklich nicht anhäufen. Bevor ich wegen meiner Tochter aufgehört habe, habe ich ca. 3500 brutto verdient, aber mit ein paar Jahren Berufserfahrung und einem recht guten Träger. Der Job macht total Spaß und du hast viele Tätigkeitsfelder und ich kann eigentlich nicht bestätigen, dass es schwer ist, einen Job zu finden. Aber wenn du bedenkst, dass du als Lehrer genauso lange studierst ( ich habe damals noch auf Diplom studiert, dass ist wie heute Bachelor und Master, auch von der Bezahlung), und dafür ein besseres Gehalt, bessere Arbeitszeiten und mit etwas Glück noch eine Verbeamtung bekommst, würde ich mich heute vielleicht anders entscheiden.

bei sozialer Arbeit jedoch reicht ein bachelor, bei lehrer braucht man zwingend den Master!

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@Allesisok1

Ja, das stimmt, aber viele meiner jüngeren Kollegen haben den Master schon deshalb drauf gesetzt, weil man noch weniger verdient, wenn man nur den Bachelor hat. Aber ich meinte das halt auch nur, damit man beides miteinander vergleichen kann, also die Länge des Studiums mit dem anschließenden Gehalt. Wenn beides gleichwertig zur Auswahl steht, schneidet finanziell halt das Lehramtsstudiengänge besser ab. Allerdings steigst du in unserem Job mit zunehmender Berufserfahrung und z.B. Mit Übernahme einer leitenden Tätigkeit mit der Zeit auch auf. Also, eine Familie zu ernähren ist da nicht das Problem aber, wie schon bemerkt, reich wirste nicht.

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Die wichtigste Frage beim Lehramtsstudium ist definitiv ob du vor einer Klasse stehen kannst. Heutzutage sind aber of die Eltern dass Problem. Als Lehrer wirst du zwar recht gut bezahlt, besonders wenn du beim Staat angestellt bist kann es aber vorkommen dass du in andere Städte versetzt wird.
Lehrer werden allerdings viel gesucht.

Von dem Studium der Sozialen Arbeit hätte ich dir früher noch abgeraten, da die Berufsperspektiven nicht so gut aussahen bzw. man auch nicht sehr viel verdient (wobei dieser Punkt nicht an erster Stelle stehen sollte). Heute findet man jedoch aufgrund der ganzen Flüchtlinge Arbeit in dem Bereich. Du musst dir Gedanken machen, ob dir die Arbeit als Betreuer Spaß machen würde und du diese Arbeit auch dein ganzes Leben lang machen willst. Tu dir selber einen Gefallen und mach das, was du wirklich vom Herzen möchtest.  

Deine Infos zum Thema soziale Arbeit stimmen definitiv nicht. Derzeit werden Sozialarbeiter reichlich gesucht. Mittelfristig wird sich das nicht ändern. Einstiegsgehalt im Öffentlichen Dienst (viele Träger zahlen analog) ist derzeit 2780,47 €  (brutto) nach einigen Jahren ist man schnell bei 3900 € brutto.  Reich werrden kann man damit sicherlich nicht. Eine Familie kann man damit aber schon ernähren.

Willst du selbst Zahlen nachlesen?  Google mal tvöd Rechner   Gehaltsstufe Sue S11b

die Frage ist aber, ob man auch was im Öffentlichen Dienst erhält ! Wenige erhalten wohl etwas im ländlichen Raum, die meisten aber nicht; so habe ich es mir sagen lassen .

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@Allesisok1

Die Erfahrung habe ich nicht gemacht. Häufiger als Anstellungsverhältnisse im ÖD sind die bei freien Trägern. Viele von ihnen zahlen aber analog dem TVÖD oder nach Haustarif der dem ähnlich ist. Insofern kann man sich daran schon orientieren. Ob man auf dem Markt eine Chance hat, kommt letztendlich auf das eigene Engagement und die Art wie man sich auf dem Markt präsentiert an.

Auch im ländlichen Raum arbeiten reichlich Sozialarbeiter. Meine Erfahrung ist eher, dass es den Trägern im ländlichen Raum an ausreichend Bewerbern fehlt.

Ich will dich nicht davon überzeugen Soziale Arbeit zu studieren. Ich fände es nur schade, wenn du diesen wirklich schönen Beruf aufgrund falscher oder zweifelhafter Infos abwählst. Mach das worauf du Lust hast.

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das ist mein Anliegen! die infos darüber machen mich stutzig!

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