Wie lange ist ein Lebkuchenhaus haltbar?

6 Antworten

Haltbar..."ewig"...

Lebkuchen ist nach dem Backen IMMER knüppelhart. Ob er weich wird hängt davon ab, wie man ihn nach dem Backen weiter behandelt.

Streichst du deine Platten ofenheiß mit einer Dextringlasur ab, bleiben sie sehr lange hart- wie diese Aachener Printen- dass diese so glänzen liegt übrigens an eben dieser Dextringlasur.

Unglasiert werden Lebkuchen nach ein paar Tagen weich, weil sie die Umgebungsfeuchtigkeit annehmen- und je nachdem was das Ergebnis siein soll, ist das erwünscht. Steinharter Lebkuchen mit einem Schokoladenüberzug, na ja...käme nicht so gut!

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst,dann klebst du deine Lebkuchenplatten mit einer Eiweißspritzglasur auf Spanplatten. Dann fällt nichts zusammen!

Wenn du die Platten vorher in Frischhaltefolie einschlägst, kannst du den Lebkuchen auch noch essen.

Woher ich das weiß:Beruf – Gelernte Konditorin alter Schule

Nunja, Lebkuchenhäuser werden nicht schlecht, nur hart. Einerseits will man das auch, damit das Haus stabil bleibt. Essen möchte man es an einem bestimmten Punkt nicht mehr. Aber kann man trotzdem.

Kekse hingegen legt man genau deshalb in eine Dose mit Deckel, damit sie nicht austrocknen.

Aber man kann das Lebkuchenhaus in eine klare Folie einschlagen und luftdicht verschließen. Dann kann man das Haus noch im Februar-März essen.

Das ist so nicht ganz richtig. Je frischer Lebkuchen ist, desto härter.

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@adianthum

Ich habe gestern erst Lebkuchenplatten gebacken. Sind noch sehr weich.

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@adianthum

wer harten Lebkuchen nach dem Backen hat, hat ihn schlicht zulange im Rohr verweilen lassen.

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@Goofiee

Danke

Aber das Rezept was du mir verlinkt hats, ist so ein Zwischending zwischen Lebkuchen und Elise. Bei einem solchen Teig ist es normal und gewünscht, dass sie weich bleiben nach dem Backen. Für ein Lebkuchenhaus ist dieser Teig aber völlig ungeeignet.

Für ein Lebkuchenhaus nimmt man einen ganz anderen Teig der fast ausschließlich aus Mehl, Honig (zu gleichen Teilen), Gewürzen und ganz wenig Ei besteht. Du kennst Aachener Printen? Und die backen steinhart aus- was für ein Lebkuchenhaus unerlässlich ist. Frisch sind die so hart, dass sie nicht brechen, sondern splittern. Die werden erst nach und nach weich, wenn sie lange genug an der Luft stehen.

Ich habe vor zwei Jahren eine Saison in einer reinen Lebkuchenbäckerei gearbeitet, die sich auf Elisen spezialisiert haben. Dort konnten sie sogar glutenfrei auf ihr Produkt schreiben, weil in dem Betrieb überhaupt kein Mehl verarbeitet wurde.

Wenn ich an diese Lebkuchen denke, läuft mir noch immer das Wasser im Mund zusammen. Die einzigen ihrer Art die ich überhaupt mag, ich bin nämlich kein Lebkuchenfan. Ich bekam eine Kostprobe vom Vorjahr, und die waren zwar etwas zäh, aber noch lange nicht richtig hart.

Die rohe Masse war so lecker, dass ich sie mir in der Pause auf mein Brot geschmiert habe ;-))

Liest sich jetzt alles etwas klugscheißerisch, aber ich bin eine "Gelernte" und fachlich wird da unterschieden- genauso wie Keks nicht gleich Keks ist, ist Lebkuchen nicht gleich Lebkuchen.

Der Lekuchenteig für die Hexenhäuser wird sogar schon 3 Monate vor der Verarbeitung hergestellt, kühl gestellt, und den dann aus dem Eimer zu bekommen, war eine echte Strafarbeit, weil so fest.

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@adianthum

Ja, traditionell gesehen und wenn man etwas verkauft ist das die eine Sache. Die Andere ist die private. Ich sage mir, muss ein Lebkuchenhaus härter sein als ein Spekulatius? Ne muss es nicht, wie ich finde. Weshalb müssen Lebkuchenhäuser steinhart sein?

Müssen sie nicht, gerade wenn man das für sich nicht möchte. Man kann weiche Lebkuchenplatten backen, im Backrahmen, genau wie beim Spekulatius. Sie genauso zusammenkleben wie die böckelharten Exemplaren.

Weshalb muss man vehement an einem Weg festhalten, obwohl man schon beim Berichten erkennt, dass man keine große Freude an dem altbekannten Weg hat und am Endergebnis vielleicht auch nicht?

Ist das denn nicht schade sich selbst so einzuengen?

Jedem so wie er mag. Im Endeffekt isst jeder sein gebackenes selbst.

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@Goofiee
Jedem so wie er mag. Im Endeffekt isst jeder sein gebackenes selbst.

So sieht es aus!

Aber umsetzbar sollte es schon sein ;-))

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@adianthum

Ich finde es immer wieder interessant, wie Menschen über etwas reden ohne es selbst ausprobiert zu haben.

Dass Einstellungen von Menschen sich im Jahre 2019 seit Galile´s Zeiten nicht wirklich geändert haben.

Du kannst es dir nicht vorstellen? Gut, kein Grund fremde Menschen auf den Wecker zu fallen. Einfach mal geschilderte Erfahrungswerte Erfahrungswerte sein lassen. Ist das als erwachsener Mensch denn so schwer?

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@Goofiee

Was lässt dich vermuten, dass ich es noch nicht selbst ausprobiert habe?

Ich habe mit meinen Kindern auch Lebkuchenhäuser gebacken.

Der Fragesteller wollte "mal eins selber machen", worauf ich rückgeschlossen hab, dass er es noch nie selbst ausprobiert hat.

Da gehe ich doch nicht hin und gebe einem Anfänger einen Rat für Fortgeschrittene.

Man liest hier oft genug Ratschläge, die nicht nur nicht funktionieren, sondern geradezu vor Unwissenheit schreien (Meine Schokolade wird nicht flüssig genug...-Kipp Wasser rein!) und wo das Ergebnis eine Katastrophe wird.

Mein Fehler war, dass ich nicht dazugeschrieben habe, dass ein Printenteig sich am besten weiterverarbeiten lässt, weil er hart genug wird um ihn ohne stützende Hilfsmittel kleben zu können- und der dann nach ein paar Wochen weich genug ist um ihn essen zu können, ohne sich die Zähne daran auszubeißen. Betriebsblindheit lässt grüßen!

Dass Einstellungen von Menschen sich im Jahre 2019 seit Galile´s Zeiten nicht wirklich geändert haben.

Wenn das so wäre, dann würde ich nur noch mit Konvenienzprodukten arbeiten, denn das ist das was sich zumindest in den 0815 Konditoreien geändert hat. Die Lehrlinge wissen noch nicht einmal mehr was eine Dreikesselmasse ist.

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@adianthum
Der Fragesteller wollte " mal eins selber machen", worauf ich rückgeschlossen hab, dass er es noch nie selbst ausprobiert hat.

der Fragesteller wollte ein Haus selber machen. Ob er auch den Teig bzw die Platten selbst machen möchte steht nicht in der Frage.

Das kann jeder Interpretieren wie er möchte, das zum einen.

Man liest hier oft genug Ratschläge, die nicht nur nicht funktionieren, sondern geradezu vor Unwissenheit schreien (Meine Schokolade wird nicht flüssig genug...-Kipp Wasser rein!) und wo das Ergebnis eine Katastrophe wird.

Selbst wenn man etwas liest und der Meinung ist, das funktioniert nicht, dann ist das die eigene Meinung wie Auffassung. Das sollte einem als erwachsener Mensch bewusst sein.

Mein Fehler war, dass ich nicht dazugeschrieben habe, dass ein Printenteig sich am besten weiterverarbeiten lässt, weil er hart genug wird um ihn ohne stützende Hilfsmittel kleben zu können- und der dann nach ein paar Wochen weich genug ist um ihn essen zu können, ohne sich die Zähne daran auszubeißen. Betriebsblindheit lässt grüßen!

Stimmt nicht. Dein Fehler ist dass du ein Problem mit meiner Antwort hast, sonst würdest du dich nicht genötigt fühlen deine Meinung zu meiner Antwort zum Besten zu geben.

Zum Thema Betriebsblindheit, bleibe doch einfach bei deinem Betrieb. Was soll denn das? Rennst du auch wenn du Sex machst zu einer die Sex betrieblich betreibt und lässt dir von ihr vorschreiben wie du mit deinem Partner es zu machen hast?

Also weshalb kannst du denn nicht meine Antwort stehen lassen ohne dich darüber zu erheben? Wenn ich dich in deiner Antwort angesprochen hätte, könnte ich es verstehen.

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@Goofiee
der Fragesteller wollte ein Haus selber machen. Ob er auch den Teig bzw die Platten selbst machen möchte steht nicht in der Frage.

Stimmt. Mein Fehler!

Selbst wenn man etwas liest und der Meinung ist, das funktioniert nicht, dann ist das die eigene Meinung wie Auffassung

Betreff Schokolade, in diesem Fall nicht Meinung, sondern Fachwissen, sorry.

Unterscheide bitte Meinung und Wissen. Äpfel und Birnen sind beides Obst, trotzdem wird es kein Apfelkuchen, wenn ich der Meinung bin, man könne genausogut Birnen verwenden. Das weiß ich dann zufällig sogar. Dann ist es nämlich ein Birnen kuchen- ABER: Beides sind Obstkuchen!

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@adianthum

Ach und im Hundekuchen sind Hunde drin. Alles klar. Engstirniger geht wohl kaum.

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@adianthum

Dass Industrie sowie Backstuben nichts mehr mir dem Eigentlichen der Produkte gemeinsam haben, muss ich dir nicht wirklich sagen. Dort geht es um Einheit und dass es immer Gleich schmeckt. Wenn ich an schwarzwälder Kirschtorte aus Bäckereien, oder Konditoreien denke fürchterlich. Trotzdem lieben es die Leute und deshalb ist es auch zu respektieren.

Kochen und Backen ist eine kreative Tätigkeit. Wenn es jemand wie in einer Fabrik sieht. Soll er machen. Wenn jemand sich exakt an traditionellem halten möchte, ist das kein Problem. Ich sehe Backen als kreative Arbeit und wenn man gerne etwas anders haben möchte, dann reicht es die Scheuklappen abzunehmen.

Nirgends habe ich behauptet dass jemand sich nach mir richten muss, im Gegensatz zu jemand anderen. Aber von mir aus, wenn es dich glücklich macht.

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Ich persönlich baue Lebkuchenhäuser lieber als Fake, nämlich aus lufttrocknender Modelliermasse, Farbe, Glitzer, Schnee- und Eisdeko.

Lebkuchen bewahre ich in der Dose auf, damit sie eben weich werden.

Das wird schon nach 2-3 Tagen steinhart. Da war meine Tochter auch enttäuscht, weil sie sich daran fast die Zähne ausgebissen hat.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Essen ist da aber eher zweitrangig

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@Meaglon

Du wolltest es nach Weihnachten essen... von daher klang das jetzt schon wichtiger

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Lebkuchen wird erst nach ettlichen Tagen weich. Hart ist er unmittelbar nach den Auskühlen, sogar so hart, dass er splittert.

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Die Dekohäuschen sind nicht sehr lecker 😋... halt Deko !

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