Kann man ein sehr gebildeter Mensch (promovierter Wissenschaftler und Professor) auch gleichzeitig strohdumm sein?

Das Ergebnis basiert auf 14 Abstimmungen

Ja gibt es 79%
Nein Professoren sind alle schlau 21%

6 Antworten

Nein Professoren sind alle schlau

Intelligente Menschen sind intelligent und kein Dummerchen wird Professor.

Es gibt aber neben der Intelligenz noch viele andere Faktoren, die das Handeln von Menschen bestimmen wie z.B. Charaktereigenschaften, Lebenserfahrungen und Bildungsschwerpunkte, körperliche Eigenschaften - oder Werte und Überzeugungen.

Die daraus resultierenden Handlungen und Schlüsse können von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich sein. Dass zwei Menschen über ein hohes, vergleichbares Maß an Intelligenz verfügen ist nur eine punktuelle Gleichheit.

Ein Dummerchen kann aber ebenfalls ein Professor mal werden, solange man lange die Schulbank drückt und arbeitet. Oder Promovierung genetisch bedingt?

Sowas wie vergleichbares Maß an Intelligenz gibt es biologisch nicht.
Was hat körperliche Eigenschaften mit dem intellektuell bzw. Kognition zutun?

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@HansKluft66

Dann nenne mir mal einen Professor, der ein Dummerchen ist: Der muss ja erstmal die Studienvoraussetzungen geschafft haben, dann studiert, dann den Abschluss geschafft, dann promoviert und auch noch wissenschaftlich gearbeitet haben. Das passiert nicht von selbst.

Ein vergleichbares Maß an Intelligenz wird Dir der IQ-Test aufzeigen.

Die körperlichen Eigenschaften bestimmen das Handeln und Auftreten mit. Es ist kein Zufall, dass Führungskräfte häufig groß gewachsen sind.

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@zalto

Sehr gerne. Google mal nach den deutschen Professor Axel Scholl, der an Aliens und fliegende Schweine glaubt.

Auf YouTube hat er genug „wissenschaftliche“ Vorträge. Die Studienvoraussetzungen musste irgendwie auch schaffen oder? Dann studieren, den Abschluss schaffen, dann promovieren und die Venia Legendi.

Die IQ-Test sind für uns komplexen Menschen als Ganzes unzureichend, siehe Scholl oder Pro. Walter Julius Veith der Menschen aufruft zur kreationistische und adventistische Überzeugungen, sowie diversen Verschwörungstheorien. 
Ist jetzt ein Sonderschüler, der aber die Welt verändert hat, durch seine weltliche und emphatische Engagement für Menschen und Tiere auf der Welt ein Dummerchen oder der an Geister und Aliens glaubt aber ein Professor-Titel hat? Den Titel in der Tasche und im Gehirn spinnen einige Professoren verrückt, siehe beide Namen. Kann noch unzählige renommierte Professoren aufzählen, wenn du möchtest? :-)

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@HansKluft66

Hmmm.. ich habe einen Axel Stoll gefunden, der in Geowissenschaften promoviert hat. Professor war er wohl nicht, sogar eher kritisch dem Wissenschaftsbetrieb gegenüber eingestellt. Kein Hochschullehrer, aber als Autor geschäftstüchtig. Würde ich nach kurzer Durchsicht irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn verorten, so nach Art eines Tesla.

Walter Veith ist promovierter Zoologe. Diesmal ein echter Professor, der sich daran versucht, die Widersprüche zwischen biblischer Schöpfungsgeschichte und moderner Zoologie unter einen Hut zu kriegen. Seine Vita legt nahe, dass er sich letztlich mit beiden Seiten überworfen hat.

Für "dumm" halte ich die beide nicht - sind halt streitbare Persönlichkeiten mit einer sehr speziellen Weltsicht.

Die Wissenschaft braucht solche Leute, die auch mal Dinge grundsätzlich in Frage stellen, auf Widersprüchlichkeiten hinweisen und versuchen Sichtweisen zu vereinen, die die meisten für unvereinbar halten. Auch das Undenkbare will gedacht werden.

Sollten sie Recht haben, sind sie neue Galileis. Sollten sie irren, wird das die wahre Lehre nicht aus der Bahn werfen.

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@zalto

Man hat es mit recht zutun? 
Wie kann man den Stoll als Genie betiteln, der an merkwürdige Sachen glaubt und Menschen damit beeinflussen will und diesbezüglich seinen vermeintlichen Titel missbraucht.

Kleine Kindergartenkinder lachen den Axel Stoll aus, wenn man seine Vorträge anschaut. Geschäftstüchtig war er ebenfalls nicht. Wahnsinn und Genie sind für mich im Nachhinein heutige Helden, die sich für Menschen oder Tiere geopfert und unbeliebt gemacht haben. Deshalb musste auch der Professor den Lehrstuhl für Zoologie an der Universität aufgeben. Für sehr dumm halte ich beide. Hat mit streitbaren Persönlichkeiten und mit einer speziellen Weitsicht nichts zutun, es sind beide verrückte Verschwörungstheoritiker. In der Geschichte hatten wie solche Menschen schon sehr oft und darunter mussten unschuldige Menschen leiden, weil sie ihre Macht ausgespielt haben. 

So wie der Hitler mit der vermeintlichen biologischen Rassentheorie.  

Alles was Leid und Elend mit sich bringt hat was mit einer Verschwörungstheorie zutun und es sind Menschen mit einem verwirrten kreationistischen Gen, solche Menschen haben so etwas, aufgrund der Sinnlosigkeit auf der Welt, sodass sie komplett verrückt werden.
Beeinflusst leider ihre IQ nicht.

Leute wie Galileo Galilei waren Wissenschaftler und Entdecker, sie sind mit Praxis an die Arbeit gegangen und hatten keine geistige Tendenzen.
Das es Aliens gibt oder ein höheres Wesen und bald besuchen wird.
Wie kannst du solche Genies mit solchen verwirrten Professoren gleichsetzen. ist eine Beendigung.
„Genie“ und IQ schützt niemals vor Dummheit und Empathielosigkeit. Empathie sowohl auch der IQ sind leider angeboren, man kann aber durch Wissen es einigermaßen ausgleichen.

Letzte Frage, du meintest, dass die Führungskräfte oft groß und stark sind aber wieso war der Hitler und all die verstorbenen Herrscher dieser Welt klein und zierlich?
Die ganze Armeen mit einer Aggressivität kontrolliert hatten?
Intelligenz muss man immer trennen, weil viele dumme Menschen glauben, sie seien schlau aufgrund ihrer Titel und nichts auf der Welt bewirken, wenn überhaupt das Gegenteil. Habe keine Professoren bis dato gesehen, die die Welt verändert hatten außer oberflächlich und nur über ihre Themenschwerpunkte ganze Zeit geplappert :-) lg PS. Heldin sind meistens einfache und intelligente Menschen, die auch das Potential zur Legendi hätten aber keine Zeit hatten, weil es immer zu viel los und deshalb nicht in Universitäten sich aufhalten können.

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Nein Professoren sind alle schlau

Jemand, der ein Studium schafft und vielleicht noch promoviert und habilitiert, ist mit Sicherheit nicht strohdumm.

Mag sein, dass es bei manchen an sozialen Kompetenzen fehlt, aber deswegen Dummheit zu unterstellen, ist meines Erachtens Unsinn.

Auch die schon angesprochene "Fachidiotie" ist alles andere als ein Zeichen für Dummheit, sondern vielmehr Ausdruck einer sehr starken Spezialisierung in einem bestimmten Bereich.

Beste Grüße!

Und wieso hast du nicht die Lehrberechtigung erworben?

Mit Sicherheit diszipliniert aber dumm kann er trotzdem sein, ausgeschlossnen ist natürlich die kognitive Fähigkeit, die im Durchschnitt jeder gesunder Mensch hat, sonst hätte man auf der Welt nicht so viele Menschen mit akademischem Hintergrund oder?

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@HansKluft66

Nein, Dummheit impliziert für mich eine deutlich unterdurchschnittliche Intelligenz. Ich habe viele Professoren, Dozenten und noch mehr Studenten kennengelernt und ich würde von keinem (!) behaupten, dass er oder sie dumm sein.

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@Ansegisel

Ok dann Google mal nach den deutschen Professor Axel Scholl, der an Aliens und fliegende Schweine glaubt.

Auf YouTube hat er genug „wissenschaftliche“ Vorträge. Die Studienvoraussetzungen musste irgendwie auch schaffen oder? Dann studieren, den Abschluss schaffen, dann promovieren und die Venia Legendi.

Die IQ-Test sind für uns komplexen Menschen als Ganzes unzureichend, siehe Scholl oder Pro. Walter Julius Veith der Menschen aufruft zur kreationistische und adventistische Überzeugungen, sowie diversen Verschwörungstheorien. 

Ist jetzt ein Sonderschüler, der aber die Welt verändert hat, durch seine weltliche und emphatische Engagement für Menschen und Tiere auf der Welt ein Dummerchen oder der an Geister und Aliens glaubt aber ein Professor-Titel hat? Den Titel in der Tasche und im Gehirn spinnen einige Professoren verrückt, siehe beide Namen. Kann noch unzählige renommierte Professoren aufzählen, wenn du möchtest? :-)

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@HansKluft66

Nur, weil jemand abseitige Auffassungen vertritt, muss er oder sie nicht dumm sein. Es sind zwei verschiedene Dinge, ob man intelligent ist und in welchen Dienst man diese Intelligenz stellt.

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@Ansegisel

Ja ja kommt :-) ich würde den Sonderschüler, in dem Falle mehr ernst nehmen und die beiden erwähnten Akademiker für verrückt erklären.

Sorry aber Intelligenz schützt nicht vor Dummheit, das wissen mittlerweile sehr viele. Was du meinst, bezieht sich alles auf den IQ also den Quotienten aber nicht auf die Intelligenz. Es gibt tausende Formen von Intelligenzen, das wisse man heute in allen Studienuntersuchungen und man ist sich einig auf Differenzierung, weil es zu komplex einfach ist. Klugheit hat immer was mit Empathie, Wertschätzung für alle Erdbewohner und Altruismus zutun und die Dummheit als Ganzes impliziert Empathielosigkeit, Ignoranz und Egoismus.

Dieses bestätigen viele Wissenschaftler. Ich war auf der Sonderschule, habe anschließend auf der Hochschule mein Abitur abgeschlossen, studiert und irgendwann mal die Doktorwürde erlangen. Solche Menschen wie Du haben mich damals in die Sonderschule gesteckt, weil keine Ahnung (mit Verlaub natürlich) von Intelligenz und das Wesen eines Menschen haben. Ein Professor kann menschlich der dümmste Mensch sein, der in der Gesellschaft, keine zwei normale Sätze von sich geben kann und nur „Mist“ im Kopf hat. An sich denkt oder rassistische Züge hat. Seine Titel helfen ihn dabei nicht ein intelligenter Mensch zu sein, der sich zu benehmen weiß und etwas Besonderes ist. Hat die anthropologische Werkzeuge dafür aber einen begrenzten Horizont. Im Gehirn kann echt viel schief laufen (Erbe der Evolution) aber in der Marktwirtschaft in die kognitive Begabung leider ausreichend. Hoffe du erkennst die Unterschiede jetzt besser und lobst die Akademiker, die sich eloquent ausdrücken können, nicht in den Himmel und etwas kritischer siehst und mit Vorsicht zu genießen.

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@HansKluft66

Moment, ich habe nie behauptet, dass sich Intelligenz nur bei Akademikern zeigt. Deine Frage war, ob es "strohdumme" Professoren gibt, nicht ob auch Nicht-Akademiker intelligent sein können. Das war nie das Thema.

Deine "Menschen wie du"-Unterstellung kann ich daher nicht nachvollziehen.

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@Ansegisel

Für dich bedeutet also Intelligenz (jetzt mal kurz gefasst der gemessene IQ bzw. der gleiche, aufgestellte Test in der geistige Bemessung oder? Der Test, der heute überall im Markt angeboten wird und sich daraus resultierende Zahl? Ein Sonderschüler mit einem IQ von 70-80 ist also für dich dumm? Menschlich dumm oder nur logisch? Das würde mich interessieren.

Was meintest Du eigentlich mit „und in welchen Dienst man diesen Intelligenz stellt“

Glaubst du, ich bin dumm, weil ich so denke?

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@HansKluft66

Du unterstellst mir gerade zum wiederholten Male, ich würde auf Menschen oder sogar dich persönlich herabblicken. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein und das habe ich auch nie behauptet.

An der Stelle verabschiede ich mich daher aus der Diskussion.

Ein gutes Wochenende dir!

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@Ansegisel

Nein hast mich falsch verstanden, sorry noch mal davor, wenn es so rübergekommen ist.
Könntest Du zumindest die beiden Fragen noch beantworten.

„Ein Sonderschüler mit einem IQ von 70-80 ist also für dich dumm? Menschlich dumm oder nur logisch? Das würde mich interessieren.

Was meintest Du eigentlich mit „und in welchen Dienst man diesen Intelligenz stellt“

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Bei uns wurde eine Frau Doktor angestellt.
Sie hatte bestimmt sehr viel theoretisches Wissen. War aber in praktischen Sachen so hilflos. Ich musste sie richtig an die Hand nehmen und führen.
Ich stamme aus der Unterschicht und habe nicht mal das Abitur. 
(Nicht, weil ich zu blöd dazu gewesen wäre, aber der Lehrmeister entschloss sich eigenmächtig, mich kein Berufsabitur machen zu lassen. Zwar hätte ich das Recht dazu gehabt, aber dieses Gesetz ist leider ein Papiertiger. Und meine Eltern hatten leider nicht das Interesse und das geistige Rüstzeug, mir zu helfen.)  

Unterschicht? Was ist heute noch Unterschicht? Das Abitur kannst du nachholen

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@HansKluft66

Dazu habe ich jetzt keine Kraft mehr.
Und es würde auch nichts mehr bringen. 

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@HansKluft66

Beim Schulsystem ist halt das Problem dass es nur eindimensional bewertet.
"Hauptschule=schlecht, Gymnasium=gut,Studium=noch besser"

Dabei hat Bildung so viele Komponenten, und Bereiche, in denen man gut sein kann.

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@scatha

Das stimmt. Bildung schützt nicht vor Dummheit.

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@wachteli

Wieso keine Kraft mehr? Wie alt bist du 60? Was meintest du mit Unterschicht eig?

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@HansKluft66

Was ich mit der Unterschicht meine:
Ich bin das aussereheliche Kind zweier Gastarbeiter. Nach meinen Recherchen hielten sie sich damals illegal im Land auf. Er war noch mit einer anderen Frau verheiratet. So musste ich die ersten Lebensjahre im Kinderheim verbringen. Die restliche Kindheit verbrachte ich dann in der Sozialsiedlung. Ich denke, das ist schon eine ziemlich "tiefkarätige" Herkunft. Ich respektiere natürlich, dass es viele Menschen gibt, die von noch weiter unten kommen.

Den Rest meiner Lebensgeschichte behalte ich für mich...

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Ja gibt es

Ich bin ein großer Freund von Bildung, mir ist das außerordentlich wichtig. Dennoch bin ich der Meinung, dass an dem Satz von Henry Ford (glaube ich ???) etwas dran ist:

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand".

Was meint genau der Henry damit?

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@HansKluft66

Ich kann viele Techniken und Methoden auswendiglernen, und die können sehr nützlich sein. Wenn ich aber in eine Situation komme, über die ich in meiner Bildung nichts gelernt habe, dann komme ich nur mit schneller Auffassungsgabe, logischem Denken, Kreativität, Intuition (ich "spüre", was in dieser Situation das richtige ist), Neugier, Offenheit, und Lernbereitschaft weiter. Etwas Lebennserfahrung hilft auch. Alles das kann Bildung nur sehr begrenzt vermitteln - ich muss es "mitbringen".

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@Dampfschiff

also ist da der wahre Intelligenz gemeint bzw. die angeborene kognitive Intelligenz und nicht das erlernte Wissen in der Schule?

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@HansKluft66

In gewissem Sinne, ja. Aber eben nicht allein diejenige Intelligenz, welche mit den üblichen Intelligenztests gemessen wird. Die messen nämlich nur die Intelligenz im Sinne von Lernfähigkeit für die üblichen schulischen Lernfächer.

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Ja gibt es

Hi.

Also ich selber habe bzgl. Intelligenz n 3-Säulen-Modell: Schulklugkeit - Lebensklugheit und Sozialkompetenz. Die 3 sind jetzt wie die Dauben eines Fasses. Da wird nur so viel reinpassen, wie die niedrigste Daube hoch ist. Egal, wie hoch die Anderen sind.

Mein Betreuer in der Projektarbeit war so n Modell, der fachlich der Hammer war. Vom Leben hatte er noch nicht so viel gesehen und ich glaube seine Frau (immerhin hatte er eine!) hat ihm morgens den Schuh zugebunden. Versteh mich nicht falsch, ein phantastischer Betreuer der sich viel Zeit genommen hat und fachlich hervorragende Tipps hatte (solange es fachlich blieb). Aber ansonsten kein Mensch, den ich intelligent nennen würde.

Bei Professoren kenne ich das jetzt nicht. Bei denen hatte ich immer den Eindruck, dass sie Einiges vom Leben gesehen hatten. Und auch sozial keine Defizite hatten. Das einseitige Modell war dann eher die graue Eminenz des Lehrstuhls, der Dienstälteste Dr. oder Priv. Doz.. Oder im außeruniversitären Umfeld der absolute Spezialist, der aber nicht im Team arbeiten kann und ne Führungskraft mit drahtseiligen Nerven braucht.

Was möchtest Du wissen?