Passiert ganz selten

Das scheint eine Altersfrage zu sein.

In Deinem Alter ist mir das häufiger passiert als heute.

Manchmal sind die Verkehrsplaner daran schuld, weil sie aus Platzmangel oder Geldmangel oder Ignoranz Radwege so führen, dass es zwangsläufig zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern kommen MUSS!

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Glatte Kunststoffoberfläche? Mit Kunstoffreiniger oder Kunststoff-Detailer (gibt es beides im Baumarkt) und Mikrofasertuch bearbeiten.

Stoffoberfläche? Polsterschaumreiniger verwenden, weiche Bürste + Mikrofasertuch + viel Geduld. Fleckenteufel für Öl kann auch helfen.

Lederoberfläche? Schlechte Diagnose. Versuche einen speziellen Lederreiniger für Ledermöbel.

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Das ist bereits ein günstiger Preis. 100,- Euro ist sogar extrem günstig, da gibt es gar nichts weiter zu diskutieren!

Mein Vorschlag für Dich:

Mache sowas mal selbst. Wenn Du es nicht an Deinem Auto probieren willst, kannst Du Dir ja irgendein lackiertes Blechteil besorgen, an dem Du üben kannst. Zähle die Arbeitsstunden, die Du brauchst, um den Kratzer wirklich komplett verschwinden zu lassen. Multipliziere dann die Stunden mit einem üblichen Werkstatt-Stundensatz (von dem Stundensatz muss nicht nur der Nettolohn des Lackierers bezahlt werden, sondern auch Steuern, Versicherungen, Werkzeuge, Werkstattmiete oder -abschreibung, Werkstatteinrichtung, Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Fortbildung, und ein bisschen Gewinn auch noch). Und vergiss nicht, die Kosten für Farbe, Schleifpapier, Spachtelmasse, etc. zu berücksichtigen. Wenn Du da mit 100 Euro auskommst - Respekt!

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Eher nein

Ich bin ganz klar niemand, der sich Sachen nur zum Spaß, oder nur "zum mal ansehen" bestellt. Aber gerade bei Kleidung und Schuhen kommt es nunmal auf die Passform an - das kann ich nur prüfen, wenn ich die Ware in der Hand halte. Und die Größen fallen ja auch unterschiedlich aus. Es ist für mich eine große Glückssache, ob mir Sachen wirklich gut passen (nicht nur so notfalls), die "eigentlich" meiner Größe entsprechen. Darum ist die Menge zurückgeschickter Sachen dann doch nicht so klein.

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Ja, ich kenne das Gejammere um die hohen Kosten in Deutschland. Und viele Unternehmen haben es tatsächlich nicht leicht. Und bestimmte Wirtschaftszweige, bei denen es nur noch auf "billig! billig!" ankommt, haben Deutschland grösstenteils schon verlassen. Aber gerade Unternehmen mit sehr hochwertigen Produkten sind mit einer Produktion in Deutschland immer noch erfolgreich, weil:

  • Die Produktivität ist in Deutschland hoch. Dass hängt mit dem guten Ausbildungsstand der Arbeitnehmer zusammen, aber auch mit der deutschen Kultur. Das gleicht die hohen Arbeitslöhne teilweise aus.
  • Die Transportkosten sind in Deutschland relativ niedrig. Kurze Entfernungen, gute Infrastruktur. Das gleicht die hohen Energiekosten teilweise aus.
  • Deutschland ist politisch stabil, und beitet eine hohe Rechtssicherheit. Das ist sehr wichtig, wenn man eine grosse, langfristige Investition tätigen will.
  • Man ist nah an zahlungskräftigen Kunden, nah an leistungsfähigen Zulieferern, nah an Universitäten, nah an attraktiven Wohnorten für die Beschäftigten. Das bringt grosse Vorteile, die man erst auf den 2. Blick sieht.

Klar, muss man die Kostensituation im Blick behalten. Aber man sollte bei dem ganzen Getöse um die Kosten immer im Hinterkopf behalten, dass so mancher einfach nur die Politik unter Druck setzen will, um noch grössere Gewinne einstecken zu können.

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Da möchte ich weder ja noch nein ankreuzen, aber eine Antwort will ich schon geben.

Der Markt hat seine eigenen Mechanismen, und wird sich auf jeden Fall irgendwie von selbst regeln. Sehr fraglich ist nur, ob der Markt ohne irgendwelche steuernden Einflüsse der Politik sich so regelt, dass es für die Mehrheit der Menschen im Land (nicht nur für die besonders Reichen oder sonstwie Mächtigen) vorteilhaft ist.

Daher antworte ich auf den Ausspruch "Das regelt der Markt!" bevorzugt mit: "ja, regeln wird er. Aber auf eine Weise, die ich inakzeptabel finde!".

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Ich habe schon viele verschiedene Felgenreiniger ausprobiert, sie haben alle gut funktioniert. Das billige Zeug von Aldi genauso wie die teureren. Du brauchst auch keine spezielle Bürste, eine alte Geschirr-Spülbürste und ein altes Küchen-Putztuch tun es genauso.

Wichtiger als die genaue Wahl des Reinigungsmittels sind die folgenden Sachen:

  • Alufelgen häufig reinigen. Der Schmutz soll sich nicht erst festbrennen. Bei lackierten Alufelgen nicht ganz so schlimm, aber polierte Alufelgen sind da sehr empfindlich.
  • Der Reiniger ist nur ein Hilfsmittel. Den eigentlichen Erfolg bringt das zeitaufwändige und mühsame Putzen von Hand, mit Bürste und Lappen. Auch und gerade in den kleinsten Ecken.
  • Den Reiniger hinterher sehr gründlich mit klarem Wasser abspülen - am besten an einem Autowaschplatz, denn mit dem Reiniger kommt sehr viel öliger und staubiger Dreck von der Felge runter, der nicht so ungefiltert in die Kanalisation soll.
  • Für schönen Glanz und Schutz der Felgen empfehle ich Dir, hinterher die Felge mit der gleichen Wachskonservierung zu behandeln, die Du auch für den Lack auf der Karosserie nimmst.
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Du bringst Da ein paar Sachen durcheinander.

Wenn Du aufgrund eines Unfalls bei der Arbeit oder auf dem direkten Arbeitsweg, arbeitsunfähig wirst, so muss die Arbeitsunfähigkeit von einem sogenannten Durchgangsarzt bescheinigt werden. Diese Krankschreibung ist ansonsten so gut wie jede andere auch, Du brauchst nicht nochmal zu einem anderen Arzt.

Wenn es ein Wegeunfall ist, werden die Behandlungskosten (Krankentransport, Arzt, Krankenhaus, Verbandsmittel, Medikamente, Krankengymnastik, ...) von der Berufsgenossenschaft übernommen, andernfalls von Deiner eigenen Krankenkasse. Das braucht Dich nicht viel zu kümmern, zahlt es nicht der eine, dann eben der andere.

Der wirklich entscheidende Unterschied für Dich (!) bei der Frage "Wegeunfall/Arbeitsunfall oder nicht" kommt nur zum Tragen, wenn Du durch diesen Unfall einen bleibenden Schaden erleidest, der dauerhaft Deine Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt - also dieser Maximalschaden, den wir alle nicht hoffen wollen. In so einem Fall würde bei einem Arbeits-/Wegeunfall nämlich eine Erwersunfähigkeitsrente zahlen, bei einem privaten Unfall würdest Du leer ausgehen, sofern Du nicht aus eigener Tasche z. B. eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hast.

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Die Auswirkungen von Benzin in einem Dieselmotor hast Du korrekt beschrieben. Ergänzen könnte man noch, dass eine kleine Menge Benzin im Diesel nicht schlimm ist. Im Winter wird dem Dieselkraftstoff sowieso schon bei der Herstellung etwas Benzin (ich glaube, höchstens 10%) beigemischt, damit es auch bei starker Kälte fliessfähig bleibt. Bei reinem Benzin kann es ausserdem Schäden an der Hochdruckpumpe geben, weil die Schmierwirkung des Dieselkraftstoffs fehlt.

Diesel zündet bei einer Verdichtung von 1:10 noch nicht. Dieselmotoren haben normalerweise mindestens 1:20 (Turbodiesel etwas weniger, weil der Turbolader schon einen Teil der Verdichtung erledigt). Wenn man Diesel in einen Benzinmotor gibt, läuft der Motor einfach nicht mehr.

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Ich denke, dass man das nicht pauschal für bestimmte Berufe oder bestimmte Unternehmen sagen kann. Ich denke, die individuelle Einstellung zur Arbeit macht es aus.

Bei einem Arbeiter am Fließband, bei einem Servicemitarbeiter mit sehr einfachen Aufgaben (dastehen, lächeln, jedem Kunden eine Broschüre in die Hand drücken), bei Reinigungskräften ... da ist wahrscheinlich die Zahl derer, die überhaupt nichts mit ihrer Arbeit verbindet, die nur gezwungenermaßen für Geld arbeiten, recht groß.

Aber pauschal unterstellen würde ich das selbst da nicht.

Wer mit der Einstellung "es ist mir wichtig, das ich mit meiner Arbeit Leute zufrieden mache" oder "es ist mir wichtig, dass beste Qualität drinsteckt, wo mein Name draufsteht" oder "zusammen mit meinen geschätzten Kollegen meistere die täglichen Herausforderungen" oder oder oder ... an seine Arbeit geht, dessen Arbeit würde ich nicht als entfremdet ansehen.

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Ja, da gibt es einige Möglichkeiten.

Der Bachelor-Abschluss ist die formale Voraussetzung für den Eintritt in den gehobenen Beamtendienst, oder für vergleichbare Angestelltenpositionen im öffentlichen Dienst.

Als BWLer kommst Du überall dort gut rein, wo in besonderem Maß Wirtschaftskenntnisse gefragt sind: Bei den Finanzverwaltungen, bei Statischen Landesämtern und Bundesämtern, bei verschiedenen Bundesoberbehörden (BAFA, BAFIN), bei der Bundesbank und den Landeszentralbanken, in größeren Städten im Finanzbereich der Stadtverwaltung, ...

Teilzeitstellen sind häufig schwieriger zu bekommen als Vollzeitstellen, aber im Öffentlichen Dienst geht das etwas leichter als in der freien Wirtschaft.

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Was haltet ihr davon, was zu Israel hier beschrieben wird?

Besonders die letzten Sätze sind interessant.

"Hierzulande wird es als gegeben vorausgesetzt, dass die „jüdischen Siedlungen“ in Judäa und Samaria „nach internationalem Recht illegal“ seien. 

... Im Osmanischen Reich existierten weder Israel noch Palästina. Das Land hieß Südsyrien und lag dank der osmanischen Misswirtschaft und hoher Steuern brach. ... Mit dem Ende des Osmanischen Reiches nach dem 1. WK teilten die Siegermächte Großbritannien und Frankreich den Nahen Osten unter sich auf. 

In der Balfour-Erklärung vom 2.11.1917 erklärte der britische Außenminister Lord Balfour, die britische Regierung werde sich für eine „nationale Heimstatt des jüdischen Volkes“ einsetzen. Diese Formulierung wurde bei der Konferenz von San Remo am 18.-26. April 1920 übernommen, bei der über das Erbe des Osmanischen Reiches entschieden wurde, durch Beschluss des Völkerbundes am 24.7.1922 ratifiziert. Durch diesen Beschluss wurde das „Mandatsgebiet Palästina“ unter britischer Verwaltung als „nationale Heimstatt der Juden“ geschaffen – auf einem Territorium, das sich vom Mittelmeer bis zum Irak erstreckte, also das gesamte heutige Israel und Jordanien. 

Der arabische Vertreter bei den Friedensverhandlungen von Paris 1920 war Emir Feisal ..., der die Bemühungen um eine „nationale Heimstatt der Juden“ im „Mandatsgebiet Palästina“ begrüßte: 

„Wir Araber, vor allem die Gebildeten, betrachten die zionistische Bewegung mit großem Wohlwollen... Wir werden die Juden herzlich in ihrem Zuhause willkommen heißen.“ 

Feisal wurde König vom Irak und verzichtete laut einem Brief von T.E. Lawrence an Churchill 1921 „auf alle Ansprüche auf West-Palästina“ (das heutige Israel). Das sind die Ursprünge des Staates Israel nach internationalem Recht."

https://docplayer.org/192848972-Der-sieg-der-deutschland-zur-nation-machte.html --> "Transcript 25"

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Ich habe eine andere Meinung

O.K., hier wird ein bestimmter Ausschnitt aus der Geschichte wiedergegeben. Soweit in Ordnung.

Das man aber aus der Geschichte dieser Region nur einen bestimmten Ausschnitt wiedergibt, und auf dessen Basis behauptet, man habe heute Anspruch auf irgendetwas - das ist die Art von Rhetorik, mit der immer schon Rechtfertigungen für Kriege und andere aggressive Akte herbeidefiniert wurden.

Die Geschichte des Staates Israel geht ja noch weiter. Und in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg wurde Israel innerhalb von Staatsgrenzen definiert, die die heute von Israel besetzten Gebiete eben nicht umfassen. Wer Staatsgrenzen definiert anhand der Verhältnisse zum Zeitpunkt X, und dabei die Verhältnisse zum Zeitpunkt Y unterschlägt oder als irrelevant ansieht, der handelt nach dem Motto: "Ich mach' mir die Welt wiediwiediwie-sie-mir-gefällt". Wenn man sich einen international anerkannten Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt als gültigen Zustand aussucht, dann bitte den jeweils aktuellsten. Ob er einem gefällt oder nicht.

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Beim Auto ist es so:

Beim Mietauto (normalerweise für eine kürzere Zeit) ist die Vermietgesellschaft Fahrzeughalter, und zahlt Steuern, Versicherungen, lässt das Auto auf ihren Namen zu, kümmert sich um Wartung und Reparaturen und TÜV usw. Du zahlst für die Nutzung, musst aber sonst nichts weiter selbst machen.

Beim Leasingauto (immer für eine längere Zeit, z. B. für ein Jahr oder mehrere Jahre) mietest Du das Auto zwar auch, und die Leasinggesellschaft bleibt Eigentümer, aber Du bist Fahrzeughalter, und musst Dich um alles kümmern und alles ausser dem "nackten" Auto separat bezahlen: Zulassung, Versicherung, Steuern, Wartung, Reparaturen, ...

Weil Du Dich beim Leasing selbst um alles kümmern musst, ist Leasing (trotz der diversen Zusatzkosten) unterm Strich deutlich billiger. Aber das geht eben nur für längere Zeiträume.

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