Ich bin ein Mann, ich schreibe hier, was für mich eine Frau unattraktiv macht.

  • nicht klar und geradeaus sagen, was sie will. Nur Andeutungen machen, und erwarten, dass man(n) das schon richtig verstehen wird.
  • sich nicht entscheiden zu können kann schon manchmal nervig für andere sein. So richtig auf die Palme bringt mich das nicht-entscheiden-können bei anderen Leuten aber nur (bei Frauen eben auch), wenn sie daraus ein Problem für andere Leute machen, oder gar anderen Leuten die Schuld daran geben, dass sie sich selbst nicht entscheiden können.
  • dauernd mit dem Handy beschäftigt sein
  • Unselbständigkeit im Denken und Handeln, wegen allem jemand anderen fragen müssen
  • sehr ungepflegtes Äußeres, sehr kränkliches Aussehen, sehr große Abweichung vom Normalgewicht, sehr nachlässige Kleidung. Hier meine ich jeweils nur die Extremfälle - ich habe kein Problem mit den ganz normalen Unterschieden zwischen verschiedenen Menschen.
...zur Antwort

Für ein Ingenieurstudium brauchst Du Abitur oder Fachhochschulreife, je nachdem, an was für einer Art von Hochschule Du studieren willst.

Sofern Du noch keinen dieser Schulabschlüsse hast, ist der schnellste Weg für Dich, die einjährige Fachoberschule zu besuchen (das ist auch berufsbegleitend als Abendschule möglich), um die Fachhochschulreife zu bekommen. Du bist dann aber bei der Wahl der Hochschule auf die Fachhochschulen beschränkt.

Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung hast Du drei Vorteile gegenüber denjenigen, die "nur" den erforderlichen Schulabschluss haben:

  • Sofern das Studium fachlich zum Ausbildungsberuf passt (z. B. Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, ...), brauchst Du vor und während des Studiums kein Praktikum in der Industrie mehr zu machen.
  • Du weißt aus praktischer Anschauung, wovon im Studium die Rede ist, und wirst daher manche Sachen leichter verstehen.
  • Wenn Du während des Studiums Geld verdienen musst, so sind mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung Deine Möglichkeiten besser, z. B. in den Semesterferien einen gut bezahlten Ferienjob ausüben zu können.

Prinzipiell ist ein Zugang zum Studium auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife möglich, dafür musst Du neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung außerdem 5 Jahre Berufstätigkeit im erlernten Beruf nachweisen. Gerade für ein Ingenierstudium ist dieser Weg aber nicht zu empfehlen, denn Du wirst sehr deutlich merken, dass Dir die Oberstufen-Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch fehlen.

Du hattest außerdem nach der Studiendauer gefragt.

Mindestens 3 Jahre bis zum Bachelor-Abschluss (das ist nur an den Fachhochschulen zu empfehlen, wo das Studium wirklich darauf ausgerichtet ist), bzw. 4 Jahre bis zum Master-Abschluss (Ist an den Universitäten der übliche Standard, ist aber auch an manchen Fachhochschulen möglich).

Die meisten Studenten in Deutschland brauchen in den Ingenieurstudienfächern länger als die oben genannten Regelstudienzeit.

...zur Antwort

Bei so einem Modell würdest folgende Dinge nicht berücksichtigen, mit denen im gegenwärtigen deutschen Steuersystem VERSUCHT wird, ein bisschen Gerechtigkeit herzustellen:

  • Lebt ein Arbeitnehmer allein von seinem Lohn/Gehalt, oder bezahlt er auch den Lebensunterhalt für andere Personen (Ehepartner, Kinder, andere Personen)?
  • Muss ein Arbeitnehmer in erheblichem Umfang Geld ausgeben, um seiner Erwerbstätigkeit überhaupt nachgehen zu können (Fahrtkosten, Kinderbetreuung, Arbeitsmittel, etc.), oder kann er sein Einkommen vollständig für die private Lebensführung ausgeben?
  • Einnahmen aus Kapitelerträgen, sowohl von Privatpersonen, als auch von Unternehmen

Ich würde daher Deinen Vorschlag nicht unterstützen.

...zur Antwort

Wie kann ich mein störendes Verhalten ablegen?

Hallo ihr Lieben, ich habe bisher bei jedem Mann,für den ich etwas empfunden habe eine gewisse Verhaltensweise an den Tag gelegt und da ich aktuell wieder verliebt bin beschäftigt mich das Thema so ziemlich.

Also...Ich signalisiere dem Mann an dem ich aktuell interessiert bin unterbewusst immer, dass ich noch ganz viele andere Männer am Start habe.Das mache ich indem ich entweder von Männern erzähle(wenn auch negativ belegte Dinge),indem ich auf Facebook Sachen poste von Unternehmungen mit anderen Männern oder mit anderen Männern in seiner Gegenwart flirte. Zum Teil erfinde ich auch Lügen vom wegen ich hätte den und den Typen gesehen oder mich mit dem und dem getroffen nur um seine Eifersucht zu schüren.Oder mache auf einen auf"geheimnisvoll"und sage ihm nur sowas wie "ich geh jetzt raus.Keine Ahnung wann ich wiederkomm",damit er sich in seiner Fantasie ausmalt wie ich mich womöglich mit Männern treffe.

Dadurch verbau ich mir logischerweise jegliche Chancen bei ihm.

Ich denke, ich mache das aus Angst vor Entblößung(Gefühle zu zeigen und dadurch z.b.von ihm ausgelacht zu werden),aus Angst vor Verletzung, alleine mit den Gefühlen dazu stehen und aus Angst sich voll und ganz auf ihn einzulassen.

Ich tue immer so, als hätte ich noch tausend andere Optionen an Männern.So nach dem Motto"Denk nicht dass ich auf dich angewiesen bin.Wenn ich dich nicht haben kann, es gibt noch tausend andere die ich haben kann."Ich möchte mich selbst einfach als begehrt darstellen.

Das Problem dabei ist,das passiert mittlerweile alles automatisiert.Ich habe das Gefühl des Kontrollverlustes diesbezüglich und weiß nicht wie ich aus dieser Schiene wieder rauskommen kann.

Kennt hier vielleicht jemand dieses Problem oder weiß wie ich daran arbeiten könnte?

...zur Frage

Wenn Du als Grund annimmst, Dich einfach nicht voll und ganz einlassen zu können, dann liegt bei Dir vielleicht eine Bindungsstörung vor. Sowas ist behandelbar. Sprich am besten mal Deinen Hausarzt darauf an, er kann Dich zur Psychotherapie überweisen. Dann besteht auch eine gewisse Chance, dass Deine Krankenkasse die Therapie über nehmen würde.

Wenn Du nicht gleich mit so scharfen Waffen wie einer Psychotherapie loslegen willst, kannst Du alternativ einen Coach oder Therapeuten aufsuchen, der sich speziell mit Bindungsstörungen beschäftigt (einfach mal im Internet nach diesen Stichworten suchen). Die Therapie-/Coachingsitzungen musst Du dann allerdings selbst bezahlen.

Das Du ganz aus eigener Kraft da rauskommst, wenn Du bereits das Gefühl hast, dieses Verhalten gar nicht mehr kontrollieren zu können, glaube ich eher nicht.

...zur Antwort

An Konzeption, Entwurf, Konstruktion und Produktion von Autos hängen viele unterschiedliche Berufe. Es gibt nicht den EINEN, der alles macht.

Interessierst Du Dich in erster Linie für die optische Gestaltung, das Design, den künstlerisch-kreativen Aspekt? Dann wäre die passende Studienrichtung "Industriedesign".

Interessierst Du Dich in erster Linie für die technische Konstruktion, dann wäre die passende Studienrichtung "Fahrzeugbau" - das gehört zum weiten Feld des Maschinenbaus, daher kann es genausogut eine Maschinenbaustudium mit entsprechender Spezialisierung sein. Du wirst Dich dann entscheiden müssen, ob Du dich hauptsächlich mit der Karosserie, oder mit dem Motor, oder mit dem Fahrwerk, oder mit der Innenausstattung beschäftigen willst.

Interessierst Du Dich in erster Linie für neue Technologien, Elektroantrieb, Brennstoffzellenantrieb, Vernetzte Systeme, Kommunikationstechnik im Fahrzeug, ... dann wäre die passende Studienrichtung "Elektrotechnik" oder "Mechatronik".

Interessierst Du Dich in erster Linie für die Produktion des Autos, dann wäre die passende Studienrichtung "Produktionstechnik". Auch Maschinenbau wäre hierfür möglich.

Das waren jetzt nur die häufigsten und wichtigsten Studienberufe zu Deiner Frage. Wenn man genauer sucht, findet man durchaus noch mehr.

...zur Antwort

In jedem Studienfach ist es so, dass man bei endgültig nicht bestandener Abschlussprüfung den entsprechenden Studienabschluss nicht hat und auch nicht mehr bekommen kann. Ob fair oder nicht, das ist auf jeden Fall normal (nicht nur in Deutschland. In vielen anderen Ländern ist das auch so).

"nichts wert" würde ich so aber nicht sagen.

Du musst Dich nach einem nicht bestandenen Studienabschluss neu orientieren. Z. B. ein anders Fach studieren, oder eine Ausbildung machen, oder eine Arbeit in einem Bereich suchen, wo man nicht zwingend einen bestimmten Abschluss braucht.

Das Wissen, was Du im Studium erworben hast, kann Dir aber keiner mehr nehmen, es nützt Dir auch in anderen Berufen.

Ein praktisches Beispiel: Ein ehemaliger Mitschüler von mir hat Jura studiert, und hat den Abschluss nicht geschafft. Er hat sich aber immer auch sehr stark für Computer und Informatik interessiert. Er hat nach dem abgebrochenen Studium eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht, und ist heute mit einer eigenen kleinen Softwarefirma erfolgreich tätig, die eine Software speziell für Anwaltskanzleien anbietet. Auf diesem Weg haben ihm die Kenntnisse aus dem Jura-Studium bestimmt die Türen geöffnet.

...zur Antwort

Ein Studium an einer Hochschule (egal, welche Hochschulform genau) ist ein berufsqualifizierender Bildungsgang, das heißt: Du kannst mit dem Abschlusszeugnis der Hochschule nach dem Studium sofort in diesem Beruf arbeiten.

Das es in manchen Bereichen sehr nützlich ist, außer einem Studium auch noch eine praktische Ausbildung zu haben (die macht man aber eher vor dem Studium, nicht danach) - ist eine andere Sache. Das hat aber nichts mit der förmlichen Befähigung für einen Beruf zu tun.

Fakt ist in jedem Fall, dass ein Berufs-Neuling, der studiert hat, bei seiner ersten Arbeitsstelle eine sehr lange Einarbeitung braucht. Das hat aber nichts mit fehlender Berufsfähigkeit zu tun, sondern damit, dass viele Tätigkeiten für Akademiker nun mal sehr anspruchsvoll sind. In meinem Bereich z. B. geht man von einer Einarbeitungszeit von einem ganzen Jahr aus - bei Leuten, die bereits exakt das benötigte Fach studiert haben!

...zur Antwort

Furchtbare Schmerzen im Rücken, die einen regelrecht bewegungsunfähig machen ("Hexenschuss"), manchmal zusammen mit Taubheitsgefühl / Bewegungsunfähigkeit in den Beinen.

Ob es dann wirklich ein Bandscheibenvorfall ist, oder nur eine Vorstufe dazu (z. B. eine Bandscheibenvorwölbung), oder eine Entzündung im Rücken, oder etwas ganz anderes - das kann nur eine genaue ärztliche Diagnose feststellen. Typischerweise macht man zunächst eine Untersuchung durch Abtasten (Fachleute hierfür sind sowohl Orthopäden als auch Neurologen), dann eine Aufnahme im Kernspintomographen. Da kann man genau sehen, was mit den Bandscheiben los ist.

...zur Antwort

Da hilft nur Abschleppen zur nächsten Lademöglichkeit.

Das kommt aber fast nie vor, da bei leer werdendem Akku normalerweise der Fahrer eines Elektroautos so frühzeitig in Panik gerät, das er unbedingt laden muss, dass es fast jeder noch bis zur nächsten Lademöglichkeit schafft.

Und wenn keine öffentliche Ladesäule in der Nähe ist, dann notfalls zum nächsten Gebäude mit Steckdose, wo man für ein höfliches "bitte-bitte" und ein gutes Trinkgeld mal für 'ne Stunde an die Steckdose darf. Dann reicht es zumindest bis zur nächsten öffentlichen Ladestation.

...zur Antwort

Sport, Physik (mit praktischen Versuchen) und Chemie (mit praktischen Versuchen) dürfen aus Sicherheitsgründen nicht fachfremd unterrichtet werden.

Alles andere schon.

In höherem Maße relevant wird die Frage erst in der gymnasialen Oberstufe - dort braucht man Lehrer mit der Zulassung für die Sekundarstufe II im jeweiligen Fach. Aber auch das ist unter günstigen Umständen für einen Quereinsteiger erreichbar.

...zur Antwort

Aufenthaltserlaubnis/Visum für Au-Pair in Deutschland?

Hallo zusammen,

Ich stehe vor dem Problem, dass meine Freundin (aktuell Au-Pair in Deutschland) kein Visum/Aufenthaltstitel in Deutschland bekommt und hoffe hier auf Antwort.

Sachverhalt:

Meine Freundin kommt aus Vietnam und ist 27 Jahre alt. Aktuell besteht ein Au-Pair Verhältnis bei einer Gastfamilie, was auch Grundlage des Visums ist. Dieses geht noch bis 31.07. danach ist das Jahr vorbei und kann nicht verlängert werden.

Da wir eine gemeinsame Zukunft wollen und beide möchten, dass sie hier bleiben kann (ohne auszureisen!) Versuchen wir einen Wechsel des Visums. Da aber im Zusatzblatt definiert ist, dass bei Beendigung des Au-Pair Verhältnisses der Aufenthaltstitel erlischt, muss das Au-Pair ausreisen.

Dazu kommt noch, dass sie schwanger ist (aktuell 21 SSW). Vaterschaft wurde noch nicht anerkannt und auch keine gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben. Das würde aber auch nichts bringen, wenn wir das tun, so die Aussage der Ausländerbehörde.

Wir haben vom Frauenarzt ein Flugverbot, das würde aber nur auf eine Duldung hinauslaufen und der Aufenthaltstitel erlischt somit. Wenn wir also nach Au-Pair und während der Duldung heiraten, müsste sie dennoch ausreisen und ein Visum auf familiennachzug stellen und damit wieder einreisen.

Zeitlich ist eine hochzeit aber in diesen 4 Wochen, die uns noch bleiben bis Au-Pair nicht möglich, da noch Unterlagen in Vietnam angeforderten werden müssen + beglaubigt + übersetzt + vom Oberlandesgericht eine Ehefähigkeitszeugnis ausgestellt werden muss (bei Vietnamesen erforderlich).

Ich habe auch von Hochzeit in Dänemark nachgedacht, weil man da weitaus weniger Dokumente benötigt und man kurzfristig heiraten könnte, aber wird diese Ehe dann auch wirklich anerkannt wenn ich diese im Standesamt vorlege? Bekomme ich überhaupt ein Visum für meine Freundin nach der Ehe?

Nach Recherche ist mir noch fsj in den Sinn gekommen im Anschluss an das Au-Pair, auch das fällt weg, weil meine Freundin 27 Jahre alt ist. Also könnte man den Weg über bfd (Bundesfreiwilligendienst) gehen, aber kann sie das überhaupt machen, wenn sie im November ein Kind zur Welt bringt?

Wir sind echt ratlos, auch ein Anwalt konnte uns nicht wirklich helfen.

Was könnten wir noch versuchen? Bzw ist da etwas schief gelaufen? Will die Ausländerbehörde einfach keinen Aufenthalt für meine Freundin oder ist das wirklich so kompliziert?

So wie ich es sehe würde meine Freundin evtl. Ein Visum nach Geburt bekommen, aber wie überbrücken wir die Zeit bis November?

Ich bitte um Rat!! Ich bin wirklich am Ende mit meinen Möglichkeiten!

...zur Frage

Schief gelaufen ist, dass Ihr Euch um das Thema "Heirat" viel zu spät gekümmert habt. Das mit der Heirat ist meines Erachtens die einzige zuverlässige Lösung für Euch, wenn Ihr ohnehin dauerhaft zusammenbleiben wollt.

Ich würde jetzt folgendes machen:

Geht den normalen Weg einer Heirat in Deutschland, so schnell wie es eben geht. Mit allen Formalitäten, die dafür erforderlich sind. Sobald die Heirat in die Wege geleitet ist (auch, wenn noch nicht alles fertig ist), stellt ihr bei der zuständigen Ausländerbehörde einen Antrag auf Duldung des Aufenthalts in Deutschland bis zu dem Zeitpunkt, zu welchem Deine Freundin aufgrund der erfolgten Eheschließung einen Aufenthaltstitel in Deutschland bekommen kann.

Da Ihr Euch zu spät darum gekümmert habt (21 SSW!), könnt Ihr jetzt nur hoffen, dass die Ausländerbehörde diesen Weg mitgeht. Andernfalls bleibt wohl nur die zeitweilige Ausreise und die neue Visumsbeantragung im Zuge des Familiennachzugs übrig, wie Du schon geschrieben hast.

...zur Antwort

In Deutschland ist es so, dass die gesetzlichen Ausbildungsberufe (das sind alle klassischen Handwerksberufe, Facharbeiterberufe, kaufmännischen Berufe, Dienstleistungsberufe, Gesundheits- und Pflegeberufe) "auf dem Papier" nur den Hauptschulabschluss voraussetzen.

Bei einigen davon sind die Chancen mit Abitur definitiv höher, z. B. bei Bankkaufmann, Fachinformatiker, und einige andere.

Bei anderen Ausbildungsberufen, wo die Ausbildung zwar geregelt, aber nicht gesetzlich festgelegt ist, gibt es schon "ewig" ganz unterschiedliche schulische Voraussetzungen, teilweise wird hier Abitur vorausgesetzt (z. B. für die Ausbildung zum Piloten für Verkehrsflugzeuge), teils wird zwar nur die mittlere Reife vorausgesetzt, aber die Ausbildung ist für Leute ohne Abitur kaum zu schaffen (das ist z. B. so bei diversen Technischen Assistenten, oder bei diversen Berufen im Medienumfeld).

...zur Antwort

Wenn ich mir so ansehen, was meine Kinder in der Schule heute lernen, kann ich nicht finden, dass das Abitur hinterhergeworfen wird. Das ist ein ziemlich schräges Vorurteil von Leuten, die da nicht direkt drinstecken.

Das heute ein erheblich größerer Anteil der Jugendlichen Abitur macht als früher, liegt bestimmt nicht daran, dass es einfacher geworden wäre. Aber der Wert einer höheren Bildung ist in unserer Wissensgesellschaft (so nennt man unsere heutige Form der Gesellschaft, als Nachfolge der Industriegesellschaft) enorm viel höher geschätzt als früher. Die Zeiten, als man es mit gutem Willen und Fleiß allein zu etwas bringen konnte, sind unwiederbringlich vorbei.

Auch derjenige, der zwar nicht studieren will, aber beispielsweise Handwerksmeister werden will, tut sich heutzutage mit Abitur erheblich leichter.

Ja, ich bin der Meinung, dass eine Ausbildung heutzutage noch etwas wert ist. Mehr als früher sogar (die Hilfsarbeitertätigkeiten sind am Aussterben). Aber nur einmal die Ausbildung gemacht und dann jahrzehntelang immer nur "den gleichen Stiefel gefahren" bringt einen heutzutage ins Abseits.

...zur Antwort

Wer auch immer diese Anzeige geschrieben hat, der hatte es irgendwie nicht so mit dem Formulieren ...

Wahrscheinlich ist gemeint, dass man Dir in der Ausbildung auch ein bisschen handwerkliches Grundwissen beibringen will, damit Du ein besseres Gefühl dafür bekommst, was Du in Deiner Bürotätigkeit eigentlich verwaltest. Da die Formulierung nicht eindeutig ist, würde ich an Deiner Stelle bei dem Unternehmen nachfragen, wie das genau gemeint ist.

...zur Antwort

Es kommt darauf an, welche Kennzeichengröße an Deinem Auto am vorgesehenen Platz ordnungsgemäß angebracht werden kann.

Wenn an Deinem Auto nur kleine Kennzeichen montiert werden können, weil z. B. breitere Kennzeichen nicht zwischen die Rücklichter passen, dann musst Du das bei der Anmeldung des Autos bei der Zulassungsstelle sagen. Dann bekommst Du eine kurze Autonummer, und kannst diese dann bei einem Schilderhersteller Deiner Wahl auf ein entsprechend kleines Schild aufbringen lassen.

Die Zulassungsstellen sind sogar verpflichtet, für solche Fahrzeuge (US-Fahrzeuge, Motorräder, Traktoren, ...) kurze Nummern zu reservieren.

...zur Antwort

Ganz einfach:

Das Aufstehen, wenn der Weckel klingelt, ist bei mir ein langjährig eingeübter, quasi automatisierter Vorgang. Mein ganzer Trick ist: Solange ich nicht vollständig wach und aufgestanden bin, denke ich nicht darüber nach, sondern spule nur mechanisch mein "Programm" ab.

Wenn ich jeden Morgen erst darüber nachdenken würde, ob es sich lohnt aufzustehen (ich hasse es, früh aufzustehen. Ich muss das aber unter der Woche jeden Tag), käme ich zu gar nichts mehr.

...zur Antwort

Minimalvariante:

Durch das Leck ist die Klimaanlage mittlerweile völlig leer. Nach der Erneuerung des Kondensators muss die Anlage neu mit Kältemittel befüllt werden, das ist aufwändiger und teurer, als wenn die Anlage vorher nicht leer war.

Maximalvariante:

Nachdem das Kältmittel praktisch leer war, wurde die Klimaanlage versehentlich mal eingeschaltet. In diesem Fall könnte durch fehlende Schmierung der Kältekompressor am A.... sein. Das verteuert die Reparatur um wenigstens 500 Euro - je nach Auto vielleicht auch deutlich mehr.

Irgendwo in diesem Rahmen wird sich die Reparatur bewegen. Durch ein kleines Leck dringt eigentlich nicht so viel Luft-Feuchtigkeit ein, dass deswegen Korrosionsschäden zu befürchten wären.

...zur Antwort

Die SPD wurde gegründet als Vertreterin der besitzlosen, ungebildeten und politisch zuvor völlig unmündigen Arbeiterklasse. Es ging um höheren Wohlstand, bessere Bildungschancen und eine politische Lobby für die "kleinen Leute".

Dieses Ziel war (in groben Zügen. Natürlich kann man sich immer noch mehr wünschen) in den 1970 er Jahren erreicht.

Danach wurde die SPD zu einer Partei der Beamten, der Lehrer und Sozialpädagogen. Es ging mehr um die öffentliche Organisation einer besseren Gesellschaft. Die ganz großen ideellen Zugpferde gab es eigentlich nicht mehr. Als großes ideelles Zugpferd hätte vielleicht die Friedenspolitik getaugt, oder die Umweltpolitik, oder der ökologische Umbau der Industriegesellschaft - aber da war die SPD nicht mutig genug. Das wurden Themen der neu gegründeten Grünen.

Ich war in der Zeit um 2000 ein großer Freund der von der SPD geplanten Ökosteuer. Ich fand es völlig richtig, Arbeit billiger und Energieverbrauch teurer zu machen (sehe ich auch heute noch so). Leider blieb das ganze ein zahnloser Tiger. Für einen wirklichen tiefgreifenden Umbau der Industriegesellschaft fehlte der Mut (oder, mit mehr Verständnis für die Regierung Schröder ausgedrückt: Die Durchsetzungsmöglichkeit). Das einzige, was die SPD in dieser Zeit erreichte, war eine bessere Wählbarkeit für die politische Mitte - zugleich aber verwässerte die Abgrenzung gegenüber der CDU, speziell bei den arbeitsmarktpolitischen Themen.

In den letzten 20 Jahren haben sich die Positionen von SPD und CDU immer mehr einander angeglichen. In den 60er Jahren gab es zwischen SPD und CDU noch richtige ideologische Grabenkämpfe (O.K., das wünsche ich mir nicht zurück...), aber heute muss man sich richtig Mühe geben, um erklären zu können, was eine SPD geführte Regierung denn wirklich so fundamental anders machen würde als eine CDU geführte Regierung. Ich meine: Wirklich in der Regierungspraxis. Ich meine NICHT: Welche Überschrift die Partei dafür wählen würde (z. B. soziale Gerechtigkeit).

Der SPD fehlt heute eine eindeutige, beweisbare, kurz-und-knackige Antwort auf die Frage: Was würde eine SPD geführte Regierung heute wirklich viel besser machen, als alle anderen Parteien? Was kann die SPD in ihrem Programm bieten, was andere Parteien absolut nicht bieten? Und ist das dann 1. wünschenswert genug, und 2. realistisch genug, dass man als Wähler sagen könnte: O.K., dafür will ich Euch in der Regierung. Und wenn ihr versagt, dann sollt ihr in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwinden (das ist für Politiker das, was für andere Leute die Hölle ist).

...zur Antwort

Wer so etwas behauptet, der hat keine Ahnung vom menschlichen Lernverhalten.

Wer (weitgehend) erwachsen, mit normalen geistigen und körperlichen Fähigkeiten gesegnet ist und nicht gerade altersbedingt dement ist, der kann Autofahren lernen.

Es ist sogar so, dass das Lernen älteren Menschen (bevor sie vielleicht dement werden ...) sogar leichter fällt als jüngeren Menschen, da sie bereits mehr Kenntnisse aus unterschiedlichen Lebensbereichen haben, an welche sie neuen Lernstoff "andocken" können.

Das in Deutschland die meisten Leute ihren Autoführerschein schon im Alter von 17 oder 18 Jahren erwerben, liegt ganz einfach nur daran, dass sie gerne so bald wie möglich autofahren wollen.

...zur Antwort