Biologie (unbedingt als Leistungskurs wählen!), Chemie, Physik, Mathematik, Englisch. Ja, wirklich alle diese 5. Wenn Deine Schule nicht die Möglichkeit bietet, alle diese Fächer parallel in der 12. und 13. zu haben: zum nächsten Schuljahresbeginn die Schule wechseln!

Für Medizin (auch Tiermedizin) ist auch Latein wichtig. Wenn Du bereits das Latinum hast, brauchst Du das in der 12. und 13. natürlich nicht mehr. Latein kannst Du notfalls auch an der Uni nachholen, also keine Panik, wenn Du bis jetzt kein Latein hattest.

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Wenn Deine Mutter in Deutschland gearbeitet und Rentenbeiträge bezahlt hat, und dadurch in Deutschland einen Rentenanspruch erworben hat, dann steht ihr diese Rente der deutschen Rentenversicherung zu, egal, wo auf der Welt sie lebt.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn sie in Deutschland einen Rentenanspruch ohne eigene Rentenversicherungsbeiträge hätte, das heißt, wenn sie z. B. nie in Deutschland gearbeitet hätte, aber einen Anspruch auf die Mindestrente aufgrund von Kindererziehungszeiten oder dergleichen hätte (damit kenne ich mich nicht genauer aus. Ich weiß nicht so wirklich, wann man in Deutschland einen solchen Rentenanspruch hat). Das wäre dem Charakter nach keine (versicherungstechnisch begründete) Rente, sondern eine Sozialleistung. Dafür ist das Sozialsystem des Staates zuständig, wo sie im Rentenalter tatsächlich lebt. Nach den gültigen Regeln in diesem Staat, wo sie lebt - in ihrem Fall in den Niederlanden.

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Aus der Entfernung ist es schwer, hier eine "Diagnose" über Deinen Partner abzugeben, und außerdem bin ich psychologischer Laie.

Ich vermute aber stark, dass dieses gewohnheitsmäßige Lügen Deines Partners, so wie Du es beschreibst, nichts mit Dir zu tun hat.

Vielleicht ist Dein Partner in einer Familie / in einem sozialen Umfeld aufgewachsen, in der er nie erfahren durfte, trotz irgendwelcher kleiner Fehler und trotz irgendwelcher Meinungsverschiedenheiten von anderen Leuten gemocht zu werden. Sehr traurig. Wahrscheinlich ist dieses gewohnheitsmäßige Lügen, um ja keinen Menschen mit etwas Unangenehmem (und sei es nur: mit Diskussionsbedarf) zu belasten, bei ihm zu einem unbewussten "Überlebensinstinkt" (O.K. der Biologe spricht bei antrainierten Verhaltensweise von "Automatismen", nicht von "Instinkten") geworden. Vielleicht lügt er darum immer wieder, obwohl er versprochen hat, es nicht mehr zu tun. Es wird ihm selbst gar nicht mehr bewusst - er macht es automatisch, weil er es von klein auf so gewohnt ist.

Vielleicht kann Dein Partner sich (langfristig) ändern - aber wahrscheinlich braucht er dafür die Hilfe vom Profi (Psychotherapeut).

Ob Du mit dem Verhalten Deines Partners leben kannst, musst Du für Dich allein beurteilen. Kurzfristig ändern wirst DU es jedenfalls nicht.

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Humanbiologie, Pharmazie, Physiotherapie, Soziale Arbeit, Psychologie, Tiermedizin, Zahnmedizin, ...

Es gibt einige Fächer, die mit Aspekten der Medizin zu tun haben. O.K., bei manchen davon sind die Eintrittshürden genauso hoch wie bei Humanmedizin, aber bei anderen eben nicht.

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Für mich das Wichtigste:

Wir Europäer haben in gewissen Grundzügen eine gemeinsame politische Weltanschauung, welche auf das antike Griechenland und Rom zurückgeht. Für uns heutige Europäer (O.K., ich wüsste da auch ein paar Ausnahmen - aber nicht ganze Nationen, nur bestimmte Gruppierungen) halten Demokratie, Gleichberechtigung, Teilhabe, Mitbestimmung und Rechtsstaatlichkeit für selbstverständliche Werte. Ebenso die enge internationale Zusammenarbeit.

Bei Nordamerikanern, bei Afrikanern, bei Asiaten etc. sind diese Dinge in den Köpfen der Menschen längst nicht so selbstverständlich.

Ich empfehle Dir das Buch "Der Europäische Traum" von Jeremy Rifkin. Rifkin war Berater des ehemaligen Vorsitzenden der Europäischen Kommission, Romano Prodi. In diesem Buch arbeitet Rifkin speziell die Unterschiede zwischen nordamerikanischem und europäischem Selbstverständnis heraus.

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Ich bin keine Führungskraft, gehöre aber zum Kreis der Hochqualifizierten. Ich werde immer wieder von Headhuntern angerufen und angeschrieben.

Ich denke, dass sich für ein Unternehmen die relativ hohen Kosten für einen Headhunter nur lohnen, wenn es eine hoch bezahlte Stelle zu besetzen gilt, wo es nur wenige in Frage kommende Bewerber gibt. Kein Unternehmen braucht einen Headhunter zu bezahlen, um eine Stelle zu besetzen, bei welcher nach einer normalen Zeitungsannonce die Bewerbungen in Stapeln angeflogen kommen.

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Die Idee gefällt mir, und zeugt von einem guten Selbstbewusstsein (nicht allzu viele Menschen, die sich im besten Licht darstellen wollen, haben das Rückrat, hierzu einen Topf mit Unkraut als Vergleich heranzuziehen!).

Mache Dich aber auf folgende kritische Rückfragen gefasst:

  • Warum/in welchen Situationen hast Du das Gefühl, unterschätzt zu werden? Von wem?
  • Was bringt andere Leute dazu, Dich zu unterschätzen?
  • Beschreibe anhand einer konkreten Beispielsituation, wie Du damit umgegangen bist, als Du das Gefühl hattest, unterschätzt zu werden.
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Beides.

Zum einen hat die Politik viel zu lasche Vorgaben gemacht. Wenn die Typenzulassung eines Autos davon abhängig gemacht wird, dass in einem definierten Prüfstandslauf bestimmte Abgaswerte eingehalten werden, aber in den Zulassungsvorschriften keine Rede von Abgaswerten im realen Straßenverkehr ist, dann hat die Politik - aus Rücksicht auf die Automobilindustrie - sehenden Auges in Kauf genommen, dass die Abgasgrenzwerte eigentlich nur auf dem Papier stehen. Insofern ist das ganze Geheule um die Emissionen von Euro 4-Fahrzeugen und älter nur ein Ablenken von politischen Versäumnissen. Hier kann man meines Erachtens den Autoherstellern zwar moralisch vorwerfen, sie hätten zu wenig für den Umweltschutz getan, aber juristisch gesehen haben sie nichts falsch gemacht, und können daher auch nicht vor Gericht dafür zur Verantwortung gezogen werden. Das macht die derzeitigen Verhandlungen der Politik mit den Autoherstellern so schwierig.

Zum anderen liegt aber ein klarer Betrugsfall vor - eine Straftat -, wenn Autohersteller eine Motorsteuerung so programmieren, dass sie ganz GEZIELT nur bei einem Prüfstandslauf einen Betrieb mit günstigen Abgaswerten sicherstellt, im üblichen Straßenverkehr hingegen auf einen verbrauchs- und leistungsoptimierten Betrieb mit viel schlechteren Abgaswerten umschaltet. Dies ist bei Fahrzeugen des Volkswagen-Konzerns, und meines Wissens auch bei Mercedes-Benz und BMW nachgewiesen worden, Opel steht derzeit in diesem Verdacht. Nur in diesem Fall können Autohersteller gezwungen werden, die Autos auf eigene Kosten umzurüsten, oder zurückzukaufen.

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Alles machbar, wenn Du das entsprechende Durchhaltevermögen hast.

Mir ist nur nicht klar, was bei der 2. Variante (mit BWL-Studium) die Weiterbildung zur Betriebswirtin soll.

Zur Info, falls Dir das nicht klar ist:

"Betriebswirt" ist eine Weiterbildung für Kaufleute, die NICHT ein komplettes BWL-Studium machen wollen. Alles, was Du bei einer Weiterbildung zum Betriebswirt machen würdest, ist in einem BWL Studium bereits enthalten - auf einem höheren Niveau!

Außerdem wäre zu überlegen, auf was für einer Art von Hochschule Du anschließend studieren willst. Wenn Du unbedingt an einer Universität studieren (und dort üblicherweise einen Master-Abschluss erwerben) willst, dann ist die 3-jährige berufsbildende Oberstufe der passende Weg, wie Du es beschrieben hast.

Du könntest aber auch überlegen, ob Dir ein Studium an einer Fachhochschule (heute üblicherweise einfach nur "Hochschule" genannt) reichen würde - dann typischerweise mit Bachelor-Abschluss. (Ausnahmen bestätigen die Regel. Manche Hochschulen bieten auch die Möglichkeit, hinterher noch einen Master auf den Bachelor draufzusetzen). In diesem Fall geht es sehr viel schneller, denn für das Studium an einer Hochschule brauchst Du nur die Fachhochschulreife. Du hast einen mittleren Bildungsabschluss, und bald eine abgeschlossene, fachlich passende Berufsausbildung. Du kannst danach auf eine 1-jährige Fachoberschule gehen, und hast dann direkt die Fachhochschulreife, und kannst direkt danach (oder nach Deinem beabsichtigten Auslands(halb-)jahr) studieren.

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Bei hartnäckigen, schweren Schlafstörungen, die sich mit dem Beherzigen der üblichen Einschlaftipps längerfristig nicht in den Griff bekommen lassen, ist der richtige Ansprechpartner Dein Hausarzt.

Es gibt viele Möglichkeiten, warum ein Mensch nicht so recht schlafen kann, auch wirklich medizinische (Hormonstörungen, psychische Krankheiten, ....). Zuerst brauchst Du mal eine richtige Diagnose, wo das Problem wirklich herkommt. Die meisten Ursachen lassen sich behandeln, wenn man sie erst einmal weiß.

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Meistens

Über mehrere Zwischenschritte bin ich - jetzt Ende 40 - meinem ursprünglichen Wunschberuf sehr nahe gekommen. Ich sehe, dass ich mit meiner Arbeit Dinge bewirken kann, die mir persönlich sehr wichtig sind. Und ich genieße Anerkennung dafür.

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Beim Golf 5 war es so, dass zwar aus Vereinheitlichungsgründen in den hinteren Türen immer die Einbauplätze samt Lautsprechergittern für die Lautsprecher vorhanden waren, aber bei der Grundausstattung in Verbindung mit dem billigsten Radio gab es nur die Lautsprecher vorne. Lautsprecher hinten gab es gegen Aufpreis, bzw. bei den teureren Radios.

Auch das einfachste Radio hat aber die Anschlüsse für hintere Lautsprecher, insofern kann man diese relativ einfach nachrüsten. Nur "relativ" einfach und nicht ganz einfach, weil auch die Lautsprecherkabel bei der Nachrüstung erst verlegt werden müssen.

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Aus eigener Anschauung kann ich Dir sagen, dass es in der schottischen Großstadt Aberdeen viele Gebäude aus massivem Granit, und noch viel mehr mit Granitfassade gibt. Beispielsweise das alte Hauptgebäude der Aberdeen University (ein tolles historisches Gebäude). Aberdeen trägt auch den Spitznamen "the granite city".

Meines Wissens das größte Granitgebäude der Welt ist ein Totenpalast in Spanien, in der Nähe von Madrid. Gewissermaßen ein Königsgrab in Palastform. Ich komme gerade nicht auf den Namen - war das El Escorial? Oder ist das der Name des Wohnpalastes der spanischen Königsfamilie?

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Ist das Euer erstes Au-Pair?

Fangt lieber erstmal mit etwas einfachem an. Ein Au-Pair Mädchen aus einem Staat der Europäischen Union. Es ist herausfordernd genug, einen jungen fremden Menschen auf Zeit in die eigene Familie zu integrieren. Wenn dieser Mensch dann auch noch aus einem völlig anderen Kulturkreis stammt, und für den Aufenthalt in Deutschland ein Visum braucht, dann wird es am Anfang wirklich anstrengend.

Ich sage das aus langjähriger Erfahrung, wir haben seit 7 Jahren immer Au-Pairs in unserer Familie - aus Russland, Kirgistan, Ukraine, Frankreich, und jetzt aus Madagaskar.

Wenn Ihr erste Au-Pair Erfahrung habt, dann könnt Ihr Euch an die schwierigeren Au-Pairs heranwagen. Das größte Hindernis ist übrigens NICHT die Sprache. Das kann man in einigen Skype-Gesprächen herausfinden, ob die Sprachkenntnisse ausreichen. Schwierig wird es bei den kulturellen Unterschieden. In manchen Kulturen ist es z. B. so, dass Menschen auf keinen Fall zugeben, etwas nicht verstanden zu haben. Dann sagt Ihr Eurem Au-Pair irgendwas, was sie tun soll, sie sagt ja, und macht dann irgendetwas ganz anderes - weil sie es nicht verstanden hat, aber sich nicht traut nachzufragen, und sich selbst auf Eure Nachfrage hin weigert zuzugeben, dass sie etwas nicht verstanden hat.

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Die wesentliche Frage ist, ob sie bereits eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung aufgrund der Eheschließung hat. Wenn ja, dann gilt für sie die gleiche Regelung zur Krankenversicherung, wie für deutsche Staatsbürger auch:

  • Wenn Deine Frau berufstätig ist und mit ihrem Einkommen nicht über der Pflichtversicherungsgrenze liegt, muss sie sich selbst in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Punkt.
  • Wenn Deine Frau nicht berufstätig ist, gibt es keine Versicherungspflicht. Im Regelfall würde Sie dann über Deine Krankenversicherung mitversichert. Da Du selbst offenbar auch nicht der Krankenversicherungspflicht unterliegst, könnt Ihr das halten, wie Ihr wollt.
  • Wenn Deine Frau berufstätig ist, und ein Einkommen oberhalb der Pflichtversicherungsgrenze bezieht, gilt das Gleiche wie für Dich, sie kann das also halten wie sie will.

Wenn nein, dann habt Ihr ein grundsätzliches Problem, das es jetzt vorrangig zu lösen gilt. Wenn Deine Frau nur ein Studentenvisum hat, dann unterliegt sie den Regeln für Studenten, wozu auch eine Versicherungspflicht in einer Krankenkasse gehört. Wobei das Euch nicht wirklich wehtut - die Krankenversicherung für Studenten kostet nicht viel. Nach Studiumsende kann sich Deine Frau ja gerne anders entscheiden - Voraussetzungen siehe oben.

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Ich kenne Deine Heiztherme und das abgebildete Thermostat nicht. Ich vermute aber stark, dass das Thermostat nur einen einfachen elektrischen Schließerkontakt hat (eingestellte Temperatur überschritte - Kontakt offen, eingestellte Temperatur unterschritten - Kontakt geschlossen). Versuche mal rauszufinden, ob das wirklich so ist.

In diesem Fall könntest Du den bestehenden Thermostaten einfach durch einen intelligenteren Thermostaten eines beliebigen Herstellers ersetzen. Dies ist nicht wirklich eine Heizungssteuerung (die ist in der Therme eingebaut), sondern nur eine temperaturabhängige Fernschaltung.

Ich gebe aber dem Vorredner Recht: Bei einer Fussbodenheizung ist auskühlen lassen und wieder hochheizen nicht oder nur bei wochenlanger Abwesenheit sinnvoll. Wenn Du eine gemischte Fussbodenheizung/Heizkörper Installation hast, solltest Du vielleicht wirklich nur die Heizkörper-Thermostaten durch intelligente Thermostaten ersetzen.

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Schon damals, vor über 20 Jahren, habe ich meine erste Stelle nach dem Studium über ein Stellengesuch bekommen. Von daher: Ja, es bringt was.

Es kommt allerdings darauf an, dass Du an der richtigen Stelle inserierst (Du musst vorher sehr genau recherchieren, welche Informationskanäle von denjenigen Leuten genutzt werden, die auf Dich aufmerksam werden sollen. Einfach nur irgendeine-Jobbörse... ist wie Flaschenpost), außerdem musst Du es schaffen, das, was Dich für Unternehmen interessant machen könnte, in wenigen Zeilen auf den Punkt zu bringen.

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Meines Erachtens ist es nicht so sehr der Ruf des BWL-Studiums, sondern der Ruf der BWL-Studenten, der bei einigen anderen Studenten schlecht ist.

Das dürfte daran liegen, dass junge, intelligente Menschen einen natürlichen Drang zum Hinterfragen der herrschenden Verhältnisse haben. Das muss auch so sein, sonst gibt es keine Entwicklung in der Gesellschaft. Bei einigen dieser jungen Menschen artet dieses natürliche und gesunde Hinterfragen in Rebellion aus. In den späten 60er bis 70 er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das ein großes gesellschaftliches Phänomen ("68er Generation"), heute kocht das auf deutlich kleinerer Flamme.

BWL-Studenten gelten bei anderen Studenten (jetzt mal egal, ob zu Recht oder zu Unrecht) als angepasste, systemhörige Leute. Als Leute, die nicht unbedingt bei der "großen Revolution" in vorderster Reihe mitmischen würden. Darum sind sie bei dem besonders rebellischen Teil der Studenten verhasst, und bei dem zumindest "systemkritischen" Teil der Studenten - naja - vielleicht nicht die bevorzugten Freunde und Gesprächspartner.

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Im Prinzip kannst Du auf Dein Auto an Schildern anbringen, was Du willst, solange es nicht anstößig oder beleidigend ist.

Es gibt allerdings einzelne Automarken, die haben sich ihr Markenzeichen schützen lassen - Du darfst es nicht für andere Zwecke verwenden, auch als Privatperson nicht. Das ist zum Beispiel beim Mercedesstern so - habe ich zumindest mal gehört.

Wenn also Mercedes-Benz sein Markenzeichen entsprechend geschützt hat, Ferrari aber nicht, so darfst Du zwar ein Ferrari-Emblem an Deinem Mercedes anbringen, aber nicht andersrum. Es geht also nicht darum, was Du auf Dein Auto draufklebst, sondern darum, was Du mit einem (eventuell geschützten) fremden Markenzeichen machst. Ein selbst entworfenes Phantasie-Markenzeichen dürftest Du jederzeit an Dein Auto kleben.

Du musst lediglich bei einem Verkauf des Autos klar darauf hinweisen, um was für ein Auto es sich tatsächlich handelt - und zwar im Kaufvertrag.

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Du übersiehst einen wichtigen Punkt.

Es gilt zu unterscheiden zwischen "Pflicht" und "Kür".

Von jedem erwachsenen Mitglied der Gesellschaft wird hierzulande (und in anderen Ländern mit gut funktionierender öffentlicher Ordnung und gut funktionierender Zivilgesellschaft) die Einhaltung bestimmter bürgerlicher Pflichten erwartet (das geht in die Richtung "mit Behörden, Ämtern klarkommen"), und das muss auch so sein, denn es ist für eine gut funktionierende Gesellschaft im Staat wichtig - und die nützt letzten Endes auch Dir. Das wirst Du verstehen, wenn Du mal für längere Zeit ein Land bereist, wo genau das hier beschriebene nicht funktioniert. Bei manchen Sachen erkennt man den Wert eben erst dann, wenn sie mal nicht da sind.

Weiterhin wird von jedem erwachsenen Mitglied der Gesellschaft hierzulande verlangt, das er/sie selbst für seinen Lebensunterhalt sorgt, soweit ihm/ihr das möglich ist. Das kann bedeuten, dass Du einer vielleicht langweiligen Berufstätigkeit zum Lebensunterhalt nachgehen musst, wenn Du mit Deinen hochfliegenden Gedanken und Plänen (noch) kein für Dich ausreichendes Einkommen erzielen kannst.

Soweit die "Pflicht".

Jetzt zur "Kür":

Es ist super, wenn Du Dich für anspruchsvolle Themen interessierst, und Dinge angehen willst, die andere Leute nicht können/nicht für wichtig halten/nicht interessant finden. Ein Mensch, der das Besondere sucht, kann der Gesellschaft ihre besondere Würze verleihen, manchmal außerordentliches vollbringen, und ist stets ein interessanter Gesprächspartner. Dass Dir dabei andere Menschen manchmal nicht folgen können, liegt in der Natur der Sache. Das sollte Dich nicht abhalten.

Dass Du die "Pflicht" als unvermeidbar anerkennst, und Deinen Teil zu ihrer Erfüllung beiträgst, gleichzeitig aber Dir die "Kür" nicht madig machen lässt - das verlangt eine gewisse persönliche Reife. Ich hoffe sehr für Dich, dass Du diese persönliche Reife noch entwickelst.

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