Ist es sinnvoll und hilfreich Dänisch, Schwedisch oder Isländisch zu erlernen?

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9 Antworten

Ich lerne seit einigen Jahren Schwedisch (und seit kurzer Zeit auch etwas Isländisch), aber die Hauptmotivation war nicht das Wirtschaftsleben (wobei: ich habe Schwedisch auch schon mal im Job benutzt, mein schwedischer Kollege spricht aber auch Englisch, und auch ein wenig Deutsch, wir können es uns also (nahezu) aussuchen, wie wir kommunizieren).

Ich mache das wegen des Urlaubs und vor allem, weil ich Spaß daran habe. Isländisch wegen des Urlaubs und auch, weil ich ein wenig in den isländischen Sagas (oder in der Edda) lesen möchte. Es ist auch ein wenig "künstlerisches" Interesse dabei.

Und ich kann schwedische Krimis lesen, und schwedische Filme anschauen. Das macht auch Spaß. Darüber lernt man auch ein paar gleichgesinnte Leute kennen, die Interesse an Schweden und Skandinavien allgemein haben.

Klar: die Leute, die z.B. in Schweden in internationalen Firmen tätig sind, können auch Englisch. So gesehen ist natürlich Englisch deutlich "universeller".

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'Sinn' im Sinne von hilfreich für die Karriere ist es nur, wenn du vor Ort für deine Firma tätig sein wirst. Also du machst mal 1 Jahr Grosskundenbetreuung Nordeuropa. Dann kannst du Dänisch/Schwedisch nutzen, um mit dem Dänen/Schweden eine bessere Beziehung aufzubauen, abends, beim Essen. Tagsüber wird die Amtssprache Englisch sein.

Für deine Karriere sind sicher soft skills viel wichtiger als Sprachkenntnisse in 'Exotensprachen'. Da würde ich investieren.

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Wenn es absehbar ist, dass du mit diesen Ländern zu tun haben wirst, dann logischerweise ja.

Ansonsten ist im Wirtschaftsbereich Englisch unumgänglich, und Mandarin sehr, sehr empfehlenswert.

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Im Allgemeinen ist es nie verkehrt, Sprachen zu lernen.

Wenn ich in der heutigen Zeit mal voraussetze, dass englisch zum täglichen Sprachgebrauch gehört und man sich damit annehmbar verständigen kann, so kann man weitere Sprachen in Betracht ziehen.

Es wurde bereits geäußert, wer beispielsweise etwas dänisch gelernt hat, kann damit gut auch weiter auf schwedisch und norwegisch aufbauen. Es gibt Parallelen und Gemeinsamkeiten zu den Sprachen und wenn man z.B. dãnisch unter Anleitung eines Sprachkundigen gelernt hat, (VHS Lehrer o.ä.) kann man sich in Zeiten des Internets auch schwedisch und norwegisch annehmen.

Von islãndisch würde ich zunächst absehen, da isländisch sehr schwer ist und sich nicht so einfach lernen lässt, wie die zitierten Sprachen. Es ist um Einiges komplexer.

Wer sich auf dänisch einigermaßen verständigen kann, könnte sich mit dem Isländischen befassen, vorher würde ich davon abraten.

In einigen Teilen Schleswig-Holsteins sind dänisch und schwedisch nicht minder wichtig, als englisch, da hier im Grenzhandel diese Kenntnisse von großem Nutzen sind.

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Wenn dir Sprachen Spaß machen dann spricht nichts dagegen.

In großen, internationalen Unternehmen wird allerdings intern Englisch gesprochen/ geschrieben.

Wenn ich meine Kollegen in Indien, China, Brazilien, Peru oder der Ukraine anschreibe dann niemals auf deren Landessprache.

Meine Kollegen hier in Deutschland würde ich übrigends auch nur auf Englisch anschreiben, da die Korrespondenz in der Regel dokumentiert wird und bei Bedarf auch Kollegen aus anderen Ländern zur Verfügung steht.

October

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Kommentar von October2011
20.05.2017, 04:20

Nebenbei bemerkt, was nie schadet ist etwas Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Wir Deutsche werden oftmals als sehr unhöflich und direkt angesehen.

Viele meiner Kollegen machen sich nicht die Mühe, ein E-mail ordentlich aufzubauen, sondern springen ohne Übergang direkt ins Thema hinein und beenden ihre E-mails genau so abrupt.

October

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Ich denke nicht, dass das viel bringt, weil in diesen Ländern in der Regel sehr gut Englisch gesprochen wird.

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Hallo.

Ja, es ist sinnvolll eine Sprache zu lernen, egal welche. Es erweitert dein Horizont und prägt Dein Leben.

Gruß

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Wenn du ein Sprachniveau erreichst, dass du in diesen Sprachen und mit diesen Leuten dann auch tatsaechlich Business machen kannst und dich dann im Zuge der Sprachausbildung (die sicherlich einige Jahre in Anspruch nehmen wird) beruflich darauf ausrichtest mit diesen Laendern zu arbeiten, dann kann das schon sinnvoll sein.

Ist aber fraglich, ob ein Deutscher mit Kenntnissen dieser Sprachen notwendig ist, oder ob die Leute dort selber dazu faehig sind auf Deutsch oder Englisch mit Deutschland Business zu machen.

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Also ich wohne und arbeite in Dänemark.

Wenn man in DK arbeitet macht das schon Sinn diese Sprache zu können.

Damit kannst Du ganz automatisch ebenfalls Schwedisch und Norwegisch verstehen, weil diese Sprachen sich sehr ähnlich sind.

Mario

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