Ohne dich und deine Ziele zu kennen, kann dir da niemand eine vernünftige Antwort drauf geben....

Die meisten Fremdsprachenlerner werden um die Schrift kaum herum kommen, denn neben Sprachkursen sind bearbeitete Texte anfangs oft das einzige, womit man sich beschäftigen kann.

Für viele Zweitsprachenlerner gibt es nicht selten wichtigere Dinge. Die Brasilianer, die bei Toyota am Fließband stehen, müssen zum Beispiel nicht lesen können und dementsprechend sind Sprachkurse für diese Gruppe aufgebaut. Da reicht es, wenn sie Warnzeichen erkennen und Befehle verstehen können.

Die Südasiatin, die nach Japan gekommen ist, weil sie dort unter miserablen Bedingungen relativ viel mehr Geld bekommt, als im eigenen Land und dadurch ihre in der Heimat zurückgebliebene Familie finanzieren kann, hat auch besseres zu tun, als Japanisch lesen und schreiben zu lernen.

Japanisch lesen lernen kostet viel Zeit und Arbeit und hängt (wie in jeder Sprache) mit dem zusammen, was man auch mündlich kommunizieren kann.

Wie oben beispielhaft dargestellt, müssen viele Zweitsprachenlerner nicht lesen und schreiben lernen. In der Regel, weil sie dafür keine Zeit haben und andere Prioritäten setzen müssen.

Die meisten Fremdsprachenlerner sollten sich auch mit der Schrift beschäftigen, aber das ist nichts, was man als allererstes macht, sondern parallel mit dem eigentlichen Spracherwerb, bei dem so erstmal keine Schrift notwendig ist.

Was sich in deinem Fall am besten anbietet, kann dir deine Lehrkraft am besten erklären.

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Wenn sich der Verkäufer nach einer Woche noch nicht gemeldet hat und auch noch kein Produkt angekommen ist, dann kannst du freundlich nachfragen, ob etwas dazwischengekommen ist. Der Verkäufer wird eine Privatperson sein und kein Laden; da muss man schon ein bisschen warten können.

Wenn du so ungeduldig bist, hättest du auch in ein Geschäft gehen oder bei einem Business bestellen können. Merk dir auch, dass eBay Kleinanzeigen für den (Ver)Kauf an der Haustür gedacht ist. Da überweist man nichts, sondern fährt zum Verkäufer, schaut sich das Teil an und zahlt bar auf die Kralle, wenn man es dann haben will.

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Bleistift oder Kugelschreiber reichen absolut aus für alltägliche Notizen und Schreibkram auf Japanisch.... als ob in Japan jeder mit nem Pinsel in der Tasche rumrennen würde.....

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Solange das private Notizen sind, sollte dich da niemand abhalten können.

Es ist nur absolut unwahrscheinlich, dass jemand, der sich wohl noch nicht einmal ein Jahr mit Japanisch beschäftigt hat (gemessen an den ganzen naiven Fragen dazu) sowas auch nur annähernd kann. Komm nochmal wieder, wenn es mindestens 10 Jahre sind, die du vernünftig Japanisch gelernt hast....

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Gar nicht und das sollte/muss auch nicht das Ziel sein.

Ab einem gewissen Zeitpunkt und wenn man eine Sprache auch beruflich/akademisch/unter Freunden sicher und auf hohem Niveau beherrschen will, sollte ein längerer und gut genutzter Auslandsaufenthalt (mindestens ein Jahr) geplant werden. Ansonsten können zielgerichtete Kurse auch interessant sein....

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Mal abgesehen davon, dass kaum jemand fünf Stunden durchgängig effektiv lernen kann und das bei jemandem, der vor sich hinträumt und gar nicht weiß, wie er das überhaupt machen soll, wahrscheinlich noch nicht einmal halb so viel bringen wird, wie 60 Minuten vernünftiger Unterricht, ist deine Frage viel zu naiv und unvollständig gestellt.

Deine Ziele sind überhaupt gar nicht klar, mal abgesehen von ‚alles ist so doof und in Japan ist alles besser‘.

Lernen, wie man ‚Guten Tag‘ sagt und seinen Namen nennt, kann man mit guter Anleitung und Kontrolle in etwa 30-40 Minuten. Danach muss man dann natürlich wiederholen und automatisieren. Durchgängig so formulieren und klingen, wie ein in Japan aufgewachsener wird man nie. Wenn man am Sterbebett gesagt bekommt, dass man sehr gut Japanisch konnte, dann war man gut dabei. Lernen solltest du also von jetzt bis zu deinem letzten Tag. Um über das, was dazwischen ist, urteilen zu können, musst du viel mehr Informationen geben zu Unterrichtsart, Investitionen, usw. usw. Da kann man dann auch sagen, ob das Ganze überhaupt etwas bringen wird oder nicht....

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Wer vernünftig lernen will, der fragt nicht nach Apps und Homepages als Hauptlerninstrument. Das kann gegebenenfalls unterstützen, aber nicht den Lernweg vorgeben.

Quasi kostenlos kannst du lernen, wenn deine Schule Japanischunterricht anbietet oder zumindest eine AG, die unter Umständen einen kleinen Betrag an Materialkosten beinhaltet. Ähnliches, aber weitaus intensiver, gilt für Kurse an Universitäten.

Wahnsinnig günstig und damit (leider) quasi hinterhergeschrmissen sind VHS-Kurse, für die man oft bloß an die 100€-200€ für drei Monate oder so bezahlt.

Günstige Privatlehrer nehmen 20€-30€ pro Stunde. Das wäre mir als Lehrer aber den Aufwand nicht wert. Ich nehme da mindestens 40€.

Günstige Auslandsaufenthalte kann man sich, mit geeigneten Programmen, ab um die 10.000€ finanzieren.

Das sind günstige Wege und vor allem welche, mit denen man vernünftig lernen kann und auch entsprechend Erfolg haben wird. Alles andere ist Firlefanz....

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Du solltest nicht vergessen, dass man in den meisten gegenwärtigen Kulturen mit dem Bild ‚Mutter-Vater-Kind‘ erzogen wird. Da sollte es nicht verwundern, dass man als Junge deshalb erstmal auf Mädchen steht, erste Erfahrungen vielleicht sogar gut findet, usw. Das ist das, was man kennt und was die meisten in deinem Umfeld leben werden.

Wenn du dir jetzt darüber Gedanken machst, dass es vielleicht anders sein könnte, dann passt das ‚Mutter-Vater-Kind‘-Modell vielleicht nicht ganz auf dich.

Verschliess dich nicht davor, lass dich vernünftig und gewissenhaft darauf ein und entscheide dann irgendwann für dich, was dich glücklicher macht. Am Ende musst du zufrieden sein und auch in Deutschland muss sich niemand mehr verstecken.

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Wie stellst du dir das denn vor erst das eine und dann das andere zu lernen? Selbst wenn man beides zusammen lernt, ist ohne Kontext noch nicht viel erreicht.

Überleg doch selber mal, was Sprache überhaupt ist und wozu sie verwendet wird. In erster Linie dient sie dem Informationsaustausch; du weißt etwas, was der andere weiß und umgekehrt und durch Sprache füllt ihr gegenseitig eure Wissenslücken. Das geschieht durch quasi festgelegte Vorgänge, denn Kommunikation läuft immer ähnlich ab.

Was muss man nun also lernen, wenn man eine Fremdsprache lernen will? Man muss lernen, wie man sich begrüßt, wie man sich vorstellt, wie man etwas bestellt, wie man sich beschwert, wie man ein Telefonat führt, wie man sagt, dass man hungrig ist, wie man sich verabschiedet, usw.

Das funktioniert in unterschiedlichen Kulturen anders und das muss man kennenlernen. Deshalb übt man Beispieldialoge, weil das auch in der Realität so ähnlich sein wird. Dazu braucht man im Grunde weder detaillierte Grammatikkenntnisse, noch 100 Vokabeln im Voraus. Was man aber lernen wird, ist das, was notwendig ist für eine bestimmte Gesprächssituation. Grammatik und Vokabeln sind dann Mittel zum Zweck und werden dann gelernt, wenn sie notwendig sind und man damit dann auch direkt sinnvolle Kommunikation machen kann.

Deine Lehrkraft weiß, wann es angebracht ist was zu lernen und wann nicht.

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Das gibt es so an praktisch jedem Gymnasium, wenn es darum geht sich zwischen Französisch und Latein oder einer dritten Fremdsprache und Informatik, usw. zu entscheiden. Über diese Wahlmöglichkeiten (die von Schule zu Schule unterschiedlich sind) kann man sich vorher informieren, um dann die Schule zu wählen, die am besten zu einem passt.

Für alles andere gibt es AGs und Spezialschulen, die man in seiner Freizeit besuchen kann.

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Geeignete und empfehlenswerte Möglichkeiten sind erstmal VHS-Kurse. Japanisch kann man mittlerweile quasi überall lernen und an deutschen VHS unterrichten in der Regel ausgebildete Sprachlehrer oder zumindest Sprachwissenschaftler, die sich mit der zu unterrichtenden Sprache auskennen.

Kurse finden regelmäßig einmal oder zweimal die Woche am Abend statt und lassen sich gut mit anderen Verpflichtungen kombinieren. Der Preis ist überschaubar und sehr viel günstiger, als beispielsweise Privatunterricht wäre. Als Schüler kannst du möglicherweise auch mit Rabatt rechnen.

Ansonsten gibt es an vielen Gymnasien oder ähnlichen weiterführenden Schulen Japanischunterricht ab der Oberstufe oder auch Japanisch-AGs. Da kannst du schauen, ob es so eine Schule in deiner Nähe gibt und du unter Absprache vielleicht eine Kooperation mit deiner Schule ins Leben rufen kannst (falls nicht schon vorhanden) oder du sprichst Rektoren und Lehrer an, ob man nicht einen Japanischlehrerkurs einstellen kann, für eine kostenpflichtige AG während des Schulalltags...

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Ein Tempel (das, was du dir vorstellst) ist ein Arbeitsgebäude; darin arbeitet man, wohnen kann man darin nicht, zumal das im Grunde nur eine große Halle ist. Da muss dann also noch ein Wohnhaus dran. Und da muss man sich dann fragen, wozu dann noch den Tempel? Das wäre dann so, als würdest du neben deine Wohnung eine Kirche bauen.

(Ich wohne seit Jahren in einem Tempelkomplex in Japan.)

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Wenn man die nächste Unterrichtseinheit zeitlich immer individuell planen will, dann bringt es dir kaum etwas nach Sprachkursen zu suchen. Da musst du nach einzelnen Lehrern suchen oder nach Sprachschulen mit einem solchen Angebot.

Das kann dann nur Einzelunterricht oder Semi-Einzelunterricht mit bis zu drei Schülern oder so sein, die sich alle immer wieder aufs Neue absprechen wollen/müssen (was kaum lange Bestand haben wird).

Denk daran, dass solche Sonderwünsche auch entsprechend kosten und du mehr bezahlen müssen wirst, als die gleiche Anzahl an Stunden in einem geregelten Kurs. Ich habe eine Privatschülerin, die bezahlt mir jede Woche 40€ für eine Stunde Unterricht. Weniger wäre mir den Aufwand nicht wert....

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Das ist eine alte Form, die Vollendung anzeigt. Also quasi wie die gegenwärtige た-Form.

https://www.kotenbunpou.com/%E5%8A%A9%E5%8B%95%E8%A9%9E/%E3%81%A4-%E3%81%AC/

Der Titel würde modern also 風がたった heißen.

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Wenn du noch nicht einmal in deine Erstsprache (von der man annehmen kann, dass es Deutsch ist) übersetzen kannst/willst, wie willst du dann eine weitere Sprache lernen? Ganz davon abgesehen: Im Englischen sagt niemand in einem solchen Fall "as for...". Das kann man sich als schlechte Hilfserklärung für die Themenpartikel zwar merken, die korrekte Funktion und was man in anderen Sprachen daraus machen würde, muss man aber auch verstehen.

Die Themenpartikel ist hier gleich mit dem Subjekt. Es reicht in einer Übersetzung also "die Schwester mag...." oder ähnliches.

Das Wort "(ältere) Schwester" schreibt man おねえさん. Das E ist zweimorig. Das ist wichtig und kann bedeutungsunterscheidend sein. Bitte unbedingt die Aussprache erklären lassen, sonst wirst du viele Probleme haben, die du nicht mehr in den Griff bekommen wirst.

"Jemanden mögen" heißt すきです. Das stammt zwar von einem Verb, wird aber so (wie du es wohl schreiben wolltest) kaum mehr benutzt.

Korrekt kann der Satz おねえさんは いもうとが すきです。heißen.

Bedeuten kann er dann zum Beispiel "Die (ältere) Schwester mag (ihre) (jüngere) Schwester." Hier noch eine Anmerkung: Wenn man schon etwas übersetzen will, dann muss man auch alles übersetzen. おねえさん ist kein Fachbegriff, sondern hat viele klar definierte Bedeutungen. Für die eigene Übersetzung muss man dann den passenden Begriff wählen; onee-san ist es nicht.

Bitte lass dir unbedingt die Sachen vernünftig erklären. Da ist viel falsch, was eigentlich geklärt sein sollte. Du hast ja noch nicht einmal (wohl auch aus Unwissen) richtig abgeschrieben..... Wäre schade, wenn du frühzeitig aufgibst, worauf es aber wohl hinauslaufen wird......

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