Der einzige sinnvolle Nutzen von Übersetzungsangeboten im Internet ist die lockere Überprüfung von unbekannten Phrasen oder Wörtern (bei denen man sich nicht sicher ist), wenn man beide (!!) Sprachen so gut kann, dass man diese Angebote überhaupt gar nicht bräuchte; und selbst dann gibt es bessere Möglichkeiten, wie Wörterbücher und Grammatiken. Warum Google und Co. beim Thema Sprache und Sprachenlernen immer, immer wieder angeführt werden müssen, ist ein absolutes Rätsel.

Und natürlich kannst du Google hier nicht trauen; nicht, weil dieses Angebot allgemein fraglich ist, sondern weil du nicht die Fähigkeit hast das Ganze zu überprüfen. Wer nicht selbst überprüfen kann, muss sich auf andere verlassen können und das kann man nur, wenn diese anderen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit Garantien untermauern können. Das kann der zertifizierte oder sogar vereidigte Übersetzer sein, der ausgebildete Sprachlehrer, derjenige mit langer Sprachlernerfahrung oder auch der Muttersprachler. Da muss man dann sehen, wem man am meisten vertrauen kann.

Den Satz ‚Wo wohnst du?‘ oder auch ‚Wo wohnen Sie?‘ wird man in der ersten oder zweiten Japanischstunde als festgelegte Phrase gezeigt bekommen, weil er grammatikalisch sehr anspruchsvoll ist und erst sehr viel später korrekt analysiert werden kann.

An dieser Stelle wird man nur die formelle Form lernen können, da bei der informellen Form viele Faktoren (Geschlecht des Sprechers, Beziehung zum Gesprächspartner) den Satz beeinflussen können. Die formelle Form ist relativ neutral und kann gegenüber jeder Person verwendet werden, ohne unhöflich zu wirken.

どこに すんで いますか。 wird die Fragevariante sein, die man zuerst kennenlernt.

◯○に すんで います。 ist die entsprechende Antwort darauf. An dieser Stelle wird man nur mit einem Land oder einer Stadt als Wohnort antworten können. Ländernamen muss man auswendig lernen, ebenso wie große und wichtige Städtenamen. Kleinere Städte wird man von der Aussprache her japanisieren müssen. Das kann man gegebenenfalls auch nachschlagen, hier reicht es aber die Lehrkraft nach einer geeigneten Variante zu fragen, die man dann einfach hinnehmen muss.

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Du darfst nicht versuchen Konzepte, die du aus deiner eigenen Sprache kennst, einfach so auf eine andere Sprache zu stülpen. In diesem Fall wird das nicht funktionieren. So ist es diskutabel, ob man im Koreanischen von Personalpronomen sprechen kann (es sind eher ganz normale Substantive). Auch der Begriff des Kasus wird sich nicht so auf das Koreanische anwenden lassen, wie du das aus dem Deutschen kennst.

Für eine erste Information kannst du den Wikipedia-Artikel über Koreanisch lesen und bestenfalls noch dort verlinkte Literatur. Dann suchst du dir einen Sprachkurs, denn die Leute, die diese leiten, kennen sich in der Regel damit aus, wie man Sprachen lehrt und lernt.

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Wenn du so einen einflussreichen Namen hast, dann hast du doch bestimmt noch ein Dutzend anderer Stellen an der Hand. Wozu also die Aufregung über das Recht jedes Arbeitgebers Leute nicht einzustellen? Was hast du eigentlich für Standardwerke in dem Bereich publiziert, dass du so namhaft bist? Oder bist du letztendlich doch nur die einfache Sprachlehrerin, die außer 10 Jahre Unterrichtserfahrung nichts weiter geleistet hat? Je nachdem, wie deine Antwort hierzu ausfällt, ist das mitunter auch ein Grund, eine andere Person vorzuziehen.

Letztendlich solltest du davon ausgehen, dass eben jemand besser war oder auch ein gleichwertiger Deutscher unter den Bewerbern. Da ist ein Entgegenkommen im Bereich Französisch doch sehr gut und zeigt, dass man sich deine Unterlagen angeschaut hat.

Du solltest auch verstehen, dass man bei Zweitsprachkursen zunächst einmal immer einen Lehrer in Betracht ziehen wird, der die entsprechende Sprache als Erstsprache hat. Das ist mitunter auch das, was die Kunden wollen, denn egal wie gut du ausgebildet bist, es ist letztendlich trotzdem nicht deine Erstsprache. Da musst du schon mit dem gewissen +Alpha kommen, dass man dir den Vortritt lässt.

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Gute Sprachkurse, gute Lehrer, gute Auslandsaufenthalte, gute Fachliteratur, viele Jahre Zeit. Das ist der schnellste und erfolgversprechendste Weg.

Filme und Musik sind Hobby und das sind sie letztendlich auch in einer Fremdsprache. Man kann hier möglicherweise das ein oder andere Wort lernen; das aber auch nur, wenn man die Sprache bereits kann.

Von nichts kommt nichts. Auch Sprachen sind ein Skill, den man lernen muss, genauso wie schwimmen, kochen, Fahrradfahren, Buchhaltung. Kann man alleine machen, aber dann bleibt man halt immer bloß Amateur, der schnell an seine Grenzen stößt und von dem man nicht weiß, ob er das, was er behauptet, tatsächlich auch so kann.

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Wenn deine Quellen ohne jegliche Anmerkungen behaupten, dass sie JLPT-Vokabeln oder JLPT-Grammatik auflisten, dann sind diese Quellen nicht vertraulich und sollten gemieden werden. Die Inhalte der JLPT-Tests sind nach deren Überarbeitung im Jahr 2010 nämlich nicht mehr öffentlich zugänglich. Es kann also niemand nachschlagen, was hier wirklich an Vokabular und Grammatik vorausgesetzt wird. Man kann hier lediglich grobe Einschätzungen geben. So geht man gerne davon aus, dass der erste Band des Minna no Nihongo in etwa dem JLPT N5 entspricht und der zweite Band dem JLPT N4.

Letztendlich geht es aber auch gar nicht um Vokabeln und Grammatik. Wie jeder gute Sprachtest, testet auch der JLPT sprachliche Kompetenzen (d.h. wie gut man in bestimmten sprachlichen Situationen umgehen kann). Der aktuelle JLPT testet hier leider nur passive Fähigkeiten (das soll wohl beim neuen JLPT ab nächstem Frühjahr etwas anders sein, aber da gibt es noch keine Infos). Wer nur Vokabeln und Grammatik lernt, wird im ersten Teil des Tests ein paar Glückstreffer haben, beim Großteil des Tests aber große Probleme haben, denn da geht es um Leseverstehen und Hörverstehen. Wer hingegen gute sprachliche Kompetenzen hat, der kann diese Bereiche auch ohne tausend Vokabeln zu kennen.

Texte im JLPT N1 sind in etwa auf dem Niveau von Texten, die 14-jährige Japaner in der Schule lesen. Letztendlich also nicht der Rede wert, wobei man als Lerner schon zu den Guten gehören sollte, um diesen Test gut bestehen zu können. Mit bestandenem N1 ist die erste Phase des Japanischlernens vorbei und man kann anfangen richtig Japanisch zu lernen.

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Das Wort wird im Deutschen [apʁoˈpoː] ausgesprochen. Absolut nichts problematisches.

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Wenn überhaupt, dann muss man sich viele Bücher über die japanische Sprache kaufen; seien es Wörterbücher, Nachschlagewerke, Grammatiken, Zeichenwörterbücher, Fachlektüre und irgendwann dann auch Unterhaltungsliteratur und andere Literatur. Das ist für einen Anfänger aber völlig uninteressant und erst nach einigen Jahren des Lernens relevant.

Das, was du willst, gibt es so nicht. Gute Lehrbücher sind dazu da, dass sie von jemandem gelehrt werden, denn die erklären sich nicht von selbst (dafür sind sie auch nicht da). Das Minna no Nihongo ist zum Beispiel ein sehr, sehr gut strukturiertes Lehrbuch und ist auf seinem Gebiet praktisch konkurrenzlos. Das Buch an sich ist aber so aufgebaut, dass es zunächst einmal von einer Lehrkraft aufbereitet und mit Leben gefüllt werden muss, um anschließend in einer Unterrichtseinheit präsentiert werden zu können. Anders kann dieses Buch kaum funktionieren.

Beim Sprachenlernen geht es auch nicht um Grammatik, Vokabeln und Schrift. Das sind alles nur Werkzeuge und fast der unwichtigste Teil des Ganzen. Beim Sprachenlernen geht es um Kommunikation: Wissen darüber wie man Dinge sagt und wie Gespräche verlaufen können/müssen, wie man ein Gespräch trotzdem weiterführen kann, auch wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt, etc. Das sind alles Dinge, die man nur im Gespräch mit einer anderen Person lernen kann und diese Gespräche müssen in den ersten Jahren angeleitet und geprüft werden.

Such dir also einen Sprachkurs an VHS, Sprachschule, Uni, wenn du tatsächlich nach vielen Jahren einigermaßen Japanisch können willst. Alles andere führt nicht zum Ziel.

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Bei Studiengängen in dieser Richtung geht es vor allem darum viel zu lesen und Wissen anzusammeln. Die meiste Literatur ist entweder in der Schwerpunktsprache verfasst oder auf Englisch.

Englisch als wissenschaftliches Werkzeug muss also parat sein, um Literatur zu lesen, Aufsätze zu verfassen, Vorträgen zu folgen, vielleicht mal mit einem Gastdozenten aus den USA zu diskutieren. Hapert es da an der Sprache, wirst du ziemlich schnell auf der Strecke bleiben und sein Fach überhaupt gar nicht richtig angehen können.

Hast du dich dann in ein eigenes Thema eingearbeitet und findest heraus, dass der führende Forscher darüber nur auf Französisch schreibt, dann weißt du, welche Sprache du dir zumindest soweit aneignen solltest, dass du Texte grob erfassen kannst.

Wissen über viele Sprachen eröffnet dir hier also Türen zu neuem Wissen und hilft dir auch dabei neue Sprachen kennenzulernen.

Bis du in der asiatischen Schwerpunktsprache Forschung betreiben kannst, ist das Grundstudium im Grunde schon vorbei. Die meiste Literatur in dieser Zeit ist also in einer anderen Sprache verfasst und diese muss dir zugänglich sein. Diese Empfehlungen sollte man also in Hinblick auf das wissenschaftliche Arbeiten sehen. Dir wird niemand den Kopf abreißen, wenn du nur Englisch kannst, viel Literatur wird dir dadurch aber verbogen bleiben. Da sollte man dann im eigenen Interesse überlegen, ob man sich nicht nochmal eine neue Sprache anschaut.

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Kiyohime hat z.B. Hörner und ist allgemein in grün-weiß gehalten.

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Nenn doch mal ein paar Beispiele für solche Trickfilme. Dann kann man entsprechend darauf eingehen. So ist das nur unstrukturiertes Gerede von jemandem, der wahrscheinlich gar nicht weiß, wie Chinesisch klingt.

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Wenn man in allem nicht so gut hat und/oder wenig Interesse zeigt, dann sollte man nicht nur überlegen, welche Leistungskurse man wählen sollte, sondern auch ernsthaft überlegen, ob die Oberstufe überhaupt sein muss und man mit einem anderen Lebensweg nicht besser dastehen würde....

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Das wirst du nicht bequem in ein oder zwei Worten wiedergeben können. Selbst bei deinem deutschen Ansatz wird man sich wahrscheinlich fragen müssen, ob das ausreichend ist. Am besten schaust du dir hierzu japanische Erklärungen an.

Wenn du dieses Konzept in arabischer Sprache erklären möchtest, dann übertrage es lediglich lautlich und gebe dann eine vernünftige Erklärung dazu ab.

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Finanzen klären, Praktikum im Ausland finden, dort alle Formalitäten klären, Unterkunft organisieren, rüberfliegen, fertig. Soll das Praktikum als Leistung für eine Ausbildung im Inland gelten, sollte dort geklärt werden, ob das, was man sich organisiert hat, anrechenbar ist.

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Beim Sprachenlernen geht es nicht um die Anzahl von Vokabeln oder Grammatik. Das ist letztendlich bloss Mittel zum Zweck. Beim Sprachenlernen geht es letztendlich darum sich in vielen Kommunikationen auf verschiedene Weisen verständigen zu können und genau das wird im europäischen Referenzrahmen fuer Sprachen beurteilt.

Was man koennen muss, um sich auf einem A1-Niveau bewegen zu koennen, kannst du hier nachlesen:

http://www.goethe.de/z/50/commeuro/303.htm

Das Problem beim Japanischen ist die Schrift und es ist sehr fraglich, ob jemand auf einem A1-Niveau im Sprachgebrauch auch auf einem A1-Niveau schreiben und lesen könnte. Wahrscheinlich eher nicht.

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Sei halt einfach ne halbe Stunde vor Begrüßungsrede da. Du hast doch den Tag eh nichts anderes vor.

Ein Anreiseweg von einer Stunde ist auch nicht wirklich kurz. Wenn da irgendwas passiert und du kannst nicht zur entsprechenden Zeit an deinem Platz im Prüfungsraum sitzen, dann darfst du mindestens am ersten Testteil nicht teilnehmen.

Auch wenn der N5-Test bloß ein Spasstest ist, sollte man den Prüfungstag schon ein bisschen ernster und auch interessierter angehen.

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Die von dir geschriebenen Zeichen werden nicht beide [ku] gelesen. Ansonsten: Wie Hiragana und Katakana verwendet werden, kann dir dein Japanischlehrer in dem Umfang erklären, wie es für dein Sprachniveau angemessen ist. Das ist nichts, was sich hier in zwei Sätzen erklären lässt.

Zu deiner anderen Frage: Auch E und F unterscheiden sich nur durch einen Strich. Werden die auch gleich ausgesprochen?

Wenn es bei dir jetzt schon hapert, dann ist es an der Zeit zu erkennen, dass du das Projekt so nicht meistern können wirst. Auch dir einen Sprachkurs in deiner Nähe. Da werden alle deine Probleme angegangen und so erklärt, dass du sie immer ausreichend verstehen kannst.

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Wenn man sich sehr für Sprachen interessiert, dann bringt sicherlich Latein am meisten. Durch Latein kann man sich im Grunde die meisten europäischen (insbesondere romanischen) Sprachen erschließen und es ist in der Schule mit der einzige Sprachunterricht, in dem vernünftig wichtige linguistische Begriffe beigebracht werden.

Ansonsten ist es Geschmacksache. Interessieren Französisch oder Spanisch, sollte man schauen, ob man zusätzlich auch Latein lernen kann.

Bringen tun Sprachen dann was, wenn man sie beruflich einsetzen kann und auch will. Das ‚Können‘ setzt erst weit nach der Schulzeit ein. Das ‚Wollen‘ ist ein individuelles Problem.

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Die Voraussetzungen für die Leute, die Japan als modernem Land fehlen (Altenpflege, Fließbandarbeiter, Bauarbeiter, etc.) sind nicht unbedingt hoch und die werden auch im nächsten Frühjahr stark gelockert (beispielsweise durch die Einführung neuer Visakategorien), um billige Arbeitskräfte einfacher bekommen zu können, für Arbeiten, die Japaner nicht (mehr) machen wollen.

Bereits seit einigen Jahren sieht man in Convenience Stores und billigen Restaurantketten (McDonalds, Subway, Restaurants in FoodCourts großer Einkaufszentren) vermehrt Ausländer und das wird ab nächstem Jahr rapide zunehmen. Ebenso wie in Bereichen, die man nicht direkt sieht (Reinigung, Erntehilfe, körperliche Arbeit).

Das sind aber alles Jobs, die hauptsächlich andere Asiaten aus ärmeren Ländern machen, die deshalb kommen, weil der spärliche Lohn in Japan um ein Vielfaches besser ist, als das, was man im eigenen Land verdienen würde.

Als Europäer gehörst du aber zu einer anderen Gruppe Einwanderer. Europäer sind teure Arbeitskräfte für stark spezialisierte Arbeiten. Ein Studium ist hier in der Regel auch formale Voraussetzung oder eine Spezialisierung mit jahrelanger Arbeitserfahrung in einem Ausbildungsberuf. Jobs sind hier begrenzt, die Anstellung des Ausländers muss gut begründet werden können, etc.

Letztendlich muss man sich dann als hochqualifizierte Arbeitskraft, die man für eine Auswanderung aus Europa sein muss, fragen, ob sich eine möglicherweise unbegrenzte Auswanderung nach Japan überhaupt lohnt. Wenn man da nicht zu den wirklichen Topverdienern gehört, dann bietet Japan hier kaum Vorteile und ist allgemein völlig unattraktiv. Schlechte Arbeitsbedingungen (zu lange Arbeitszeiten, zu wenig Urlaub, unangemessener Lohn), kaum berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, schlechtes Gesundheits- und Rentensystem, sowie Leben wie 1960 sind letztendlich nicht zu übersehen und da muss man sich fragen, ob ‚Ich mag die Kultur!‘ das auf Dauer wett machen kann.

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