Ein Substantiv ändert sein Genus nicht. Der Baum ist immer maskulin.

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Wenn sie an Schulen, Volkshochschulen oder anderen Lehranstalten Chinesisch unterrichten möchte, dann wird sie zwingend Deutsch können müssen, um Erklärungen geben zu können. In der Regel hat im Ausland kaum jemand Lust auf einen einsprachigen Unterricht und da muss man sich auch fragen, ob das bei einer homogenen Gruppe (hier: alle können Deutsch) überhaupt sinnig ist. Anders ist es möglicherweise bei Kommunikationskursen an der Uni im Bereich Sinologie; hier wird man aber sicherlich verstärkter auf Qualifikationen schauen.

An der Sinologie der Ruhr-Universität Bochum kann sie sich nach Möglichkeiten für Schulunterricht in der Oberstufe erkundigen, denn da gibt es seit einigen Jahren den Studiengang Lehramt für Chinesisch. Die werden dort möglicherweise Kontakte zu Schulen haben, die einen solchen Unterricht anbieten. Hier werden aber Deutschkenntnisse notwendig sein (allein schon für die Kommunikation im Kollegium, von denen niemand Chinesisch können wird).

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Der europäische Referenzrahmen für Sprachen ist eine Bewertungsskala für Fremdsprachen. Das muss man ganz getrennt von dem System Erstsprache (Muttersprache) sehen.

Das Sprachniveau C2 ist natürlich kein (!!!) Muttersprachlerniveau, sondern lediglich ein sehr hohes und kompetentes Sprachniveau, das den sehr sicheren und sehr natürlichen Umgang mit einer Fremdsprache bescheinigt (so zum Beispiel nicht nur im geschwätzigen Gespräch in der Bar, sondern auch bei einem akademischen Symposium).

Englisch wird immer eine Fremdsprache für dich sein und das Sprichwort, das Kinderlied, die dialektale Phrase, das umgangssprachliche Wort mit dem ein Erstsprachler aufgewachsen ist, weil er von Geburt an ständig damit in Kontakt war, wird für dich immer etwas sein, das du erst lernen musst, bevor du es anwenden kann.

Ganz davon abgesehen: Die Sprachniveaus sind nicht in Stein gemeißelt; Ermüdung, Nicht-Verwendung, falsches soziales Umfeld, etc. werden immer einen Einfluss auf dein Sprachniveau haben und was einmal sehr gut war, muss es nicht immer oder jeden Tag sein.

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Warum darf/soll man nicht bei seinen Eltern Kaffee trinken? Ist doch ne schöne Sache. Geh halt mit runter und frühstücke auch da; dann bist du nicht alleine. ; )

Ob das normal ist oder nicht? Für ihn scheint es ja normal zu sein. Für die Eltern auch. Für dich möglicherweise nicht, aber vielleicht auch nur, weil deine Eltern nicht im Haus wohnen.

Kommunizier halt kompromissbereiter, dann wird sich schon eine Lösung finden lassen.

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Du hast hier beispielsweise das Wort ‚Voraus‘ falsch Geschrieben und das Zeichen &, anstelle des Wortes ‚und‘. Dein Deutsch ist also alles andere, als perfekt und das, obwohl anzunehmen ist, dass es deine Erstsprache ist. 14-17 Jahre (auf dieses Alter schätze ich dich) reichen also nicht aus, um in der Erstsprache perfekt zu werden; also erst recht nicht in einer Fremdsprache.

Mal ganz davon abgesehen: Das lächerliche Prädikat ‚perfekt‘ gibt es im Bereich Sprache nicht. Für nichts in diesem Bereich gibt es eine stets gültige Musterlösung, die man einfach auswendig lernen könnte. Sprachenlernen ist ein Prozess von Zugewinn, Optimierung und möglichst Nicht-Vergessen über Jahre hinweg, bis zum Tod (wenn man beabsichtigt, sich so lange damit zu beschäftigen).

Schau dir einfach mal an, was im Gemeinsamen Referenzrahmen für Sprachen zu den einzelnen Sprachniveaus geschrieben steht. Da geht es um Kompetenzen, d.h. in welchen Situationen ein Sprecher wie gewandt mit Sprache umgehen kann (sowohl aktiv, als auch passiv). Beim Sprachenlernen muss man also lernen die Sprache in vielen Situationen des Lebens anwenden zu können; zunächst simpel, dann immer komplexer.

Wer gute, tägliche Sprachkurse im Bereich Japanisch besucht (z.B. an der Uni), lange Japanaufenthalte (mit vernünftigem Ziel und täglichem Kontakt zu Japanern), der kann in 5-6 Jahren ganz gute Grundkenntnisse der Sprache haben. Der ist dann noch nicht gut, wird noch lange nicht flüssig lesen und erst recht nicht schreiben können, aber er hat unter Umständen eine ganz gute Grundlage, um dann anzufangen sich wirklich mit Japanisch zu beschäftigen.

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Damit man dir hier helfen kann, musst du schon den koreanischen Text herzeigen.

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Die Sache ist doch ganz einfach: Entweder deine Älteste (die wahrscheinlich du selbst bist) zeigt den Willen sich anzupassen oder sie muss halt auf die Auslandserfahrung verzichten und zu Hause bleiben. Wer wegen so einer Nichtigkeit direkt ein Fass aufmachen und nach Kompromissen suchen muss, hat im Ausland nichts zu suchen.

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Transkriptionen einer Schrift in eine andere (oft in die lateinische) Schrift dienen dazu, um einfacher grammatikalische Analysen machen zu können oder um Menschen, die eine Schrift nicht beherrschen, diese zugänglicher zu machen.

Zu vielen Sprachen mit anderer Schrift gibt es eine oder mehrere offizielle Umschriften, dessen Regeln man entsprechend lernen muss, ebenso wie die zu erwartende Aussprache.

Das hat aber alles nichts mit der Schreibwirklichkeit der Sprecher dieser Sprachen zu tun. Die können ihre Schrift und müssen nicht auf das Hilfsmittel der Transkription zurückgreifen.

Darüberhinaus sind Transkriptionen oft uneindeutig. So müssen möglicherweise Buchstaben in der Transkription für mehrere verschiedene Buchstaben/Laute in der Originalschrift herhalten, sodass man zwar immer eindeutig von Originalschrift ins lateinische Alphabet transkribieren kann, aber ohne Sprachkenntnisse nicht wieder zurück. Bei Sprachen, wie Japanisch oder Chinesisch, deren Schrift neben einem Lautwert (immer) auch einen Bedeutungswert trägt, kann eine Transkription nur den Lautwert übertragen. Ein solcher Text wird dann schon fast unleserlich, weil viele Informationen ausbleiben.

Schreiben kannst du natürlich in Transkription. Wenn dies aber nicht aus den eingangs erwähnten Gründen (Analyse oder Lesbarmachung für Unwissende) geschieht, zeigst du damit bloß, dass du dich schriftlich nur unsicher in der Sprache bewegen kannst.

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Das kommt zunächst einmal sehr stark auf die Lernziele der Lernenden und des Sprachkurses an.

Ein Extrembeispiel aus Japanischkursen in Japan: Sprachkurse für Brasilianer oder andere Ausländergruppen, die bei Toyota am Fließband stehen sollen, unterrichten die japanische Schrift kaum bis gar nicht. Die werden ihren Fokus möglicherweise auf Imperative setzen (schließlich muss man Anweisungen schnell verstehen können) und andere Teilbereiche unangetastet lassen.

Normaler Sprachunterricht braucht, vor allem am Anfang, eigentlich kaum die Hilfe von Schrift oder Lesefertigkeit. Da kommt es hauptsächlich auf Kommunikation an und die geschieht in der Regel mündlich.

Trotzdem darfst du nicht vergessen, dass, gerade im Ausland, Texte das sind, woran man sich als Lerner am besten orientieren kann und womit man auch ein Gefühl von Sicherheit hat.

Schrift sollte man sich also parallel zu den ersten Lerneinheiten aneignen und das wird in Sprachkursen auch in der Regel so gemacht.

Endliche Schriften, wie Alphabete oder die japanischen Kana sollten hier nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Das muss in Grundzügen in ein paar Tagen sitzen; oft ist das auch Voraussetzung, um überhaupt in Sprachkursen mit dem Lernen der Sprache beginnen zu können.

Quasi unendliche Schriften, wie Chinesisch, japanische Kanji oder koreanische Hanja muss man über viele Jahre hinweg lernen. Das geschieht normalerweise nach Wichtigkeit und Notwendigkeit, solange bis man genug Erfahrung hat, um sich auch ohne explizites Lernen neue Zeichen und damit verbundene Vokabeln anzueignen.

Den Weg über eine Umschrift sollte man nicht gehen, es sei denn man hat damit eine bestimmte Absicht. Das kann z.B. eine grammatikalische Analyse sein, die sich in der Schrift der Sprache kaum machen lässt oder das Verständlichmachen für Personen, die die Sprache nicht beherrschen. Genau dafür sind diese Umschriften da. Mit der Sprachrealität der Sprache haben sie in der Regel aber nichts zu tun.

(Achtung: Auch für Umschriften gibt es Regeln zu Schreibweise und Aussprache. Auch das muss man Lernen.)

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Sazae-san
Chibi Maruko-chan
Shin-chan

Realistischere Animes wirst du wohl kaum finden.

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