Mal abgesehen davon, dass im Internet sicherlich teilweise andere Umgangsformen gelten, warum sollten Japaner etwas dagegen haben, wenn man mit ihnen auf Japanisch kommuniziert?

Man muss dann aber auch auf Japanisch kommunizieren können, so wie es in den entsprechenden Situation (hier: einen Kommentar im Internet schreiben) notwendig ist. Wahrscheinlich war dein Kommentar nicht so, wie man ihn bei japanischer Kommunikation erwarten würde (und/oder entsprechend fehlerhaft) und man hat angenommen, dass du eine japanische Antwort sowieso nicht verstanden hättest; zumal ein wenig Japanisch nun auch nicht wirklich viel ist. Dann ist das ein nettes Zuvorkommen der antwortenden Person, zumal die wenigsten Menschen ihre (Mutter)Sprache dem Niveau eines Lerners anpassen können, damit Kommunikation weiterhin möglich ist. Das wirst du auch nicht so ohne weiteres auf Deutsch machen können und du wirst möglicherweise auch auf Englisch wechseln, wenn du das Gefühl hast, dass du nicht das verständlich machen können wirst, was du ausdrücken möchtest.

Darüberhinaus ist das Internet ja erstmal international, sofern man nicht bloß auf Seiten surft, die nur national besucht werden. Wenn man sieht, dass du nicht Japanisch bist, dann ist es doch nur nett, wenn man dir in einer Sprache antwortet, die die geläufiger zu sein scheint. Hast du ja letztendlich auch gemacht. ; )

Ansonsten: Schreib halt längere Kommentare, gerne mit vernünftigem Keigo (尊敬語、謙譲語 usw.) unter Berücksichtigung dessen, was für einen Kommentar auf Japanisch kulturell notwendig ist, in Verbindung mit geeigneten offenen Fragen, auf die man ausführlicher antworten muss.

Ansonsten auch hier: https://next.rikunabi.com/journal/20170124_m1/

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Das liegt ja zunächst einmal daran, dass du das so sehen willst. Erwähne doch dann bitte auch die ganzen Animes und Youtubevideos in denen es um alle möglichen andere Sprachen und Nationen geht.....

Ganz davon abgesehen, dass du Deutschland und der deutschen Sprache Unrecht tust, wenn du behauptest, dass es kaum Völker gibt, die sich dafür interessieren. Quasi jeder, der Klavier lernt oder sich mit klassischer Musik beschäftigt, wird irgendwie mit Deutsch/Deutschland in Berührung kommen und sicherlich auch dorthin reisen wollen.

Deutsch lernen in Japan trotzdem nur wenige: Entweder, weil man an der Uni kein Englisch oder Französisch lernen wollte (quasi 90% der Deutschstudenten) oder weil man sich anderweitig für Deutschland interessiert (Klassik, romantische Straße, Schlösser, Essen, einfach bloß als Teil einer Rundreise). Das sind dann in der Regel ältere Damen und davon gefühlt die Hälfte sind Klavierlehrerinnen.

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Bei Amazon unter der Kategorie ‚kindle‘ eine Suchanfrage starten und schauen, was passiert. Ist das so schwierig, dass man hier fragen muss?

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Wenn du für dieses Projekt nur 10.000€ zahlen musst, dann ist das ziemlich billig und da würde ich direkt schauen, ob da nicht irgendwo ein Haken ist...

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Viel zu wenig Informationen für eine geeignete Übersetzung.....

Wer sagt das zu wem in welcher Situation, mit welcher Vorgeschichte? Wie sind die Charaktere definiert? Wie bezeichnen sie / wie definieren sie sich selbst, usw. usw. Für sowas muss man sich mit einem menschlichen Übersetzer zusammensetzen und das besprechen. Das ist nicht einfach und automatische Übersetzer können das erst recht nicht.

Aber wenn du doch bestätigen kannst, dass der Google Übersetzer hier schlecht arbeitet, dann musst du ja die Fähigkeit haben das beurteilen zu können. Mach die Übersetzung dich selber. Du kannst die oben genannten Fragen beantworten und wirst dann ja wohl auch eine geeignete Übersetzung finden können.

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Man spricht auch Männer nicht mit ‚er‘ an und Frauen nicht mit ‚sie‘, sondern mit ‚du‘, ‚ihr‘ oder ‚Sie‘ und diese Pronomen beziehen sich auf kein Geschlecht. Da kann sich also jeder angesprochen fühlen und es ist nicht notwendig etwas neues einzuführen, weil hier überhaupt keine wie auch immer geartete Benachteiligung besteht.

Mit den Pronomen der dritten Person (er, sie, es, sie) spricht man über (!!) eine Person. Normalerweise ist die Person, über die gesprochen wird, nicht gegenwärtig. Kann ihr also egal sein, wie sie bezeichnet wird. In den wenigen denkbaren Situationen, in denen man über eine Person spricht, sie aber mithören kann, wird man normalerweise den Namen nennen und nicht er/sie. Hier ist also auch kein Problem.

Ganz davon ab: Wenn man schon zwei neue Pronomen einführen will, die dann ja wohl auch nach männlich und weiblich unterschieden werden sollen, dann kann man es auch ganz sein lassen....

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Leuten zu antworten, die eh nach zwei Wochen aufhören zu lernen, ist zwar recht sinnlos, aber was soll’s....

Was meint ihr denn, was Sprache oder Schrift überhaupt ist? Entweder ihr habt noch nie eine Sprache gelernt oder das Gerücht Japanisch wäre so speziell hält sich ganz wacker....

Bevor man sich Gedanken über das Lesen machen kann, muss erstmal Spracherwerb stattgefunden haben (man muss schließlich wissen, was man da liest) und bevor man sich Gedanken über das Lesen von Originalquellen machen kann, muss Spracherwerb erstmal über drei oder vier Jahre stattgefunden haben und selbst dann können die meisten Leute keine Originalliteratur lesen (erst recht keine Mangas oder Kinderbücher, die mit zu den schwierigsten Texten gehören, die man als Lerner lesen kann).

Lern doch erstmal ein, zwei Jahre Japanisch, bevor du dir Gedanken über das Lesen machst... Mindestens das erstehst kann auch völlig ohne Schrift und nur über Kommunikation mit Lehrkraft und Mitschülern geschehen....

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Das ist die gleiche Synchronsprecherin wie in allen anderen Teilen der Serie auch. Die Frau ist quasi eine lebende Legende in der Branche, weil sie so ziemlich von Anfang an dabei war, als Animes noch schwarz/weiß waren. Nur sehr schwer zu ersetzen...

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Das, was dich interessiert, hat mit Schrift überhaupt nichts zu tun....

In allen Sprachen gibt es für Begriffe oft mehr als nur ein Wort. Wenn es für einen Begriff mehrere Wörter gibt, dann mögen die zwar im Kern dasselbe bedeuten, in den Details werden sie aber verschieden sein, denn keine zwei Wörter sind genau gleich und sei es, dass sie sich nur in den Situationen unterscheiden, in denen man sie benutzen würde.

So bezeichnen die Begriffe Mann, Herr, Typ, Kerl, usw. alle eine männliche Person (wahrscheinlich eher mittleren Alters, im Gegensatz zu Junge oder Knabe), du wirst aber selbst auch merken, dass man die nicht einfach so miteinander austauschen kann.

Auf deine japanischen Beispiele muss man nicht eingehen... デス ist kein japanisches Wort und auch kein Fremd- oder Lehnwort, sondern einfach bloß die Transkription des englischen Worts ‚death’. Es kann in japanischer Konversation nicht bedeutungsübertragend verwendet werden. 屍 bedeutet Kadaver, Leiche, toter (noch nicht begrabener) Körper. Hier ist also noch nicht einmal die Grundbedeutung gleich.

Ansonsten zur japanischen Schrift: Bei der japanischen Schrift gibt es quasi keine Regeln dazu, wie geschrieben werden soll. Jedes japanische Wort kann mit Hiragana, Katakana, Kanji (falls vorhanden) oder Ateji, gegebenenfalls in lateinischer Schrift (wobei das nur transkribierende oder auffallende Funktion hat) geschrieben werden. Dabei geht es nur darum, was man selbst schreiben kann/will, was man damit ausdrücken möchte und ob der Empfänger das Geschriebene lesen könnte. Was offiziell möglich ist, darüber gibt ein Wörterbuch Auskunft.

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Nach Japan kann im Grunde jeder auswandern, wenn er (bezogen auf Europäer oder andere Völker, die man dem Westen zuordnen würde) zumindest das Zeug dazu hätte, auch im eigenen Land etwas mehr zu erreichen, als der Durchschnitt. Die Einwanderungsbedingungen sind relativ lasch und auch die Erneuerung des Visums ist easy und ohne Probleme (gerade für Leute aus Europa). Man braucht im Grunde nur einen angemessenen Job und muss diesen behalten.

Die Frage ist eher, was man in Japan überhaupt will. Natürlich kann das für einige eine Art Wunscherfüllung sein (meist, obwohl man überhaupt nichts über das Land weiß), aber dadurch muss man all das einbüßen, wofür das Leben in Deutschland oder in einem anderen modernen Land steht: gute Arbeitsbedingungen, gute Work/Life-Balance, angemessene Bezahlung und Urlaub, moderne Lebensbedingungen, gutes Bildungs-, Gesundheits- und Rentensystem, usw. usw.

Japan ist als Einwanderungsland einfach total unattraktiv; selbst für Leute aus vermeintlich ärmeren Ländern (Philippinen, usw.), die zunächst kommen, um mit dem vergleichsweise besseren Gehalt ihre Familien zu Hause zu finanzieren. Da ist quasi niemand gerne in Japan und wäre lieber woanders, insbesondere auch deshalb, weil Japan hier die Zwischenmenschlichkeit fehlt....

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Deine Muttersprache ist Deutsch.

Einem Kind bringt man seine Erstsprache nicht bei. Das macht das Kind mehr oder weniger alleine, wenn es den richtigen Input bekommt.

Wenn du Interesse daran hast Portugiesisch oder Türkisch zu lernen, such dir einen geeigneten Sprachkurs.

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Wie wäre es mit ein bisschen mehr Realitätssinn? 10.000€ ist ziemlich günstig für so ein Projekt....

Wenn man sich sowas nicht leisten kann, dann hat man eben Pech gehabt. Dann musst du sparen, das Ganze auf einen späteren Zeitpunkt verschieben oder eben darauf verzichten...

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Wer richtig lernen will, benutzt normalerweise kein babbel und Co....

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Simpler geht es nicht erklärt:

(Im Fortgeschrittenenbereich ist es dann nochmal anders. Das ist für dich aber noch uninteressant.)

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Im Japanischen gibt es keine Silben!! Bitte unbedingt lernen, warum das so ist und was für einen Einfluss das auf die Aussprache hat, sonst wirst du für immer mit einer miserablen Aussprache gestraft sein (wie die meisten Japanischlerner)

Ansonsten: Vernünftiges Japanischlernen ist die Methode der Wahl. Man kann immer nur das lesen und schreiben, was man auch hörverstehen und artikulieren kann. Der Spracherwerb kommt immer (!!!) zuerst. Da muss man sich doch direkt fragen, wer die dazu geraten hat mit dem Unwichtigsten zu beginnen...

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Für einen normalen Alltag in Japan, als akademisch gebildete Person wird man passiv (aktiv erst recht) nicht einmal über tausend Kanjis wirklich benötigen. Möchte man sehr, sehr belesen sein, tun es die Jōyō-Kanjis, von denen einige hundert immer noch total unwichtig sind.

Ganz davon ab: Lesen und Schreiben kann man immer erst dann, wenn man das, was man lesen und schreiben will, auch aktiv kommunizieren und passiv hörverstehen können würde.

Kanjilisten lernen oder zu jedem Kanji alle Lesungen und Bedeutungen (ohne, dass man die entsprechenden Vokabeln in aktiver Kommunikation verwenden kann), ist also immer der falsche Weg. Arbeite an Sprechfähigkeit und Hörverstehen und das Lesen kommt irgendwann von ganz alleine. Halte dich an die Dinge, die deine Lehrkraft empfiehlt, denn das ist immer das, was man mit den eigenen Fähigkeiten bearbeiten kann; sowas kann man nicht alleine einschätzen.

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