Kennt jemand seltene/geläufige norwegische, schwedische, dänische und/oder isländische Nachnamen?

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6 Antworten

Geläufig sind wohl Nilsson, Olsson (oder Olafsson), Andersson...
Jonsson (oder Jónsson)... Svensson...

"Otto Normalverbraucher" heißt "Svenne" oder "Svensson" in Schweden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Svensson

Das sind die geläufigen Vornamen (Nils, Olaf, Anders, Jon, Sven) mit der Endung -son (Sohn).

Es gibt auch (vor allem auf Island) die Endungen -dóttir (Tochter). Entspräche -dotter im Schwedischen.

Hallgrímsson oder Hallgrímsdóttir wären also Sohn oder Tochter eines Hallgrím.

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In Island gibt es keine Nachnamen, beziehungsweise ist der letzte Teil des Namens kein Nachname, sondern ein Patronym, das aus dem Genitiv des Namens des Vaters plus -son oder -dóttir gebildet wird. Seltener wird auch der Name der Mutter genommen, wenn z.B. der Vater nicht bekannt ist.

Echte Nachnamen gibt es in Island auch, die sind aber ziemlich selten, z.B. hat der isländische Nationalspieler Eiður Guðjohnsen einen "echten" und unveränderlichen Nachnamen.

Heißt der Vater Bjarni und hat Björn als Sohn und Sigrún als Tochter, heißt der Sohn Björn Bjarnason und die Tochter Sigrún Bjarnadóttir. Das sind aber keine Nachnamen, man spricht die Leute entweder mit dem Vornamen oder mit dem Vornamen und Patronym an, niemals wird das Patronym alleine verwendet. Isländer, die im Ausland leben, passen sich diesbezüglich aber an.

Die drei häufigsten Nachnamen in Dänemark sind Nielsen, Jensen, Hansen, in Schweden Johansson, Andersson und Karlsson und in Norwegen Hansen, Johansen und Olsen.

In Norwegen sind aber auch nach Gebieten oder Orten benannte Nachnamen häufig, z.B. Fosse, Frogner, Ramsdal und Tofte. Eine Liste mit norwegischen Nachnamen findest du in der norwegischen Wikipedia:

https://no.wikipedia.org/wiki/Kategori:Lister_over_norske_etternavn

In Schweden sind neben den -son-Namen viele Namen mit -qvist/-kvist/-ström(er), -gren, -vall, -man, -sten, -ander oder betontem -in/-én häufig. Sicher kennst du Kalle Blomkvist oder aus der Serie "Bron/Broen" (die Brücke) die schwedische Ermittlerin Saga Norén, das wäre ein Beispiel. In der schwedischen Wikipedia findest du ebenfalls eine solche Liste:

https://sv.wikipedia.org/wiki/Kategori:Svenska_efternamn

Im Dänischen sind neben den -sen-Namen auch meist historisch nach Höfen oder Ländereien benannte Namen mit -gaard (sprich: "goohr") häufig, z.B. Vestergaard oder Kierkegaard. Auch hier gibt es eine Liste in der dänischen Wikipedia, die ist jedoch verglichen mit den ausführlichen anderen Listen sehr dürftig:

https://da.wikipedia.org/wiki/Kategori:Danske_efternavne

(Die Links musst du leider manuell kopieren, da gf den letzten Teil nicht als Link erkennt)

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in schweden ist der häufigste nachname svenson, in dänemark jensen und in norwegen hansen (so hab ich das zumindest irgendwo mal gelesen). in island folgt man noch dem traditionellem skandinavischen system wo der nachname aus dem vornamen des vaters gebildet wird und je nach geschlecht des kindes ein -son oder -dottir rangehängt wird.

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Andersson (soll vor allem in Schweden sehr üblich sein)

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in vielen skandinavischen Löndern (in Island mit sicherheit) ist der nachname der vorname des Vaters mit einem angehängten -son oder -dottir. also gibt ser nachname an wessen  sohn oder tochter du bist. demnach kann jeder geläufiige vorname ein nachname sein

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Kommentar von ladyknowitall
01.11.2016, 20:59

beispiele wären johannson/-dottir, Gunnarson/-dottir,...

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Anussen

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