Ist es schlimm wenn man kein Fleisch isst?

9 Antworten

Vielleicht isst Du einfach weniger Fleisch, und achtest darauf, daß die Tiere die Du isst nicht leiden bzw. gelitten haben. Ganz ohne Fleisch geht schon, aber ganz ohne tierische Produkte wird es ungesund, wenn man Mängel nicht mit Supplementen kompensiert. Und das ist auch irgendwie unnatürlich.

Es gibt auch ethische Argumente gegen Veganismus, die nicht von der Hand zu weisen sind (http://www.gutefrage.net/frage/findet-ihr-es-moralisch-verwerflich-tiere-zu-zuechten-nur-um-sie-zu-essen?foundIn=list-answers-by-user#answer-185946790).

Man sollte die Sache weder fundamentalistisch religös sehen, noch Massentierhaltung und Industrialisierung der Nahrungsproduktion ignorieren.
Es spricht nichts dagegen, gelegentlich gut gehaltene Tiere oder Wild zu essen. Weder moralisch/ethisch, noch gesundheitlich. Im Gegenteil

Das kannst du nicht wirklich ernst meinen, ethische Argumente gegen Veganismus? Ich hab mir den Link mal durchgelesen und was da steht ist Lächerhaft. Ich würde allerdings gerne nochmal von dir Zitiert hören was genau daran ethisch verwerflich ist bevor ich einen mehrseitigen Text dazu schreibe.

Aber mal am Rande, du redest von Natürlichkeit??? und der Unnatürlichkeit einer Tierleid freien Ernährung??? was ist den Heutzutage noch Natürlich, sind Smartphones und Autos natürlich? Sind Atomkraftwerke und Röntgenstrahglen natürlich? Ist es natürlich das wir im Jahr um die 60 MILLIARDEN Tiere weltweit schlachten? und das wir dafür zwei drittel der Weltweiten Landwirtschaftlichen Fläche aufwenden (um die Tiere zu mästen)

Ist es natürlich das der Regenwald abgeholzt wird um dort gen manipuliertes Soja zu züchten??? (Ja, der Regenwald wird dafür abgeholzt dass wir Tiere mästen und nicht wegen den Veganern, das Soja das wir in Deutschland zum essen kaufen kommt aus der EU und ist Genfrei)

Komm mir nicht mit Natürlichkeit, ich schlucke lieber hin und wieder eine B12 Tablette als das ich meine Adern mit Tierischem Cholesterin verstopfe. Denkst du es ist natürlich das die Weltweit häufigste Todesursache Herzinfarkte und Schlaganfälle sind? das sind keine Natürlichen Todesursachen, die kommen von falscher Ernährung, Tierischer Ernährung.

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@Philipp342

ethische Argumente gegen Veganismus?

Natürlich! Raubbau und Futtermittelverschwendung kann niemals ethisch korrekt sein!

Ist es natürlich das wir im Jahr um die 60 MILLIARDEN Tiere weltweit schlachten?

JA....das machen schließlich etliche Fleisch- und Allesfresser genauso! Nur nicht so professionell wie wir. In freier natur leiden da die Tiere umso mehr!

und das wir dafür zwei drittel der Weltweiten Landwirtschaftlichen Fläche aufwenden

Ist dir schon mal in den Kopf gekommen, dass 2/3 der Erde überhaupt NUR für Tierfutter geeignet ist? Das meiste ist Grünland!

Ist es natürlich das der Regenwald abgeholzt wird um dort gen manipuliertes Soja zu züchten???

Tja....was macht man nicht alles für diese grüne Unsinnsidee für Bioethanol? Über E10 lachen Brasilianer und die Amis. Die haben E85! Und dafür werden etliche Flächen für Soja und Zuckerrüben benötigt!

Ja, der Regenwald wird dafür abgeholzt dass wir Tiere mästen und nicht wegen den Veganern, das Soja das wir in Deutschland zum essen kaufen kommt aus der EU und ist Genfrei)

Der wird weder für das eine, noch das andere angebaut. Der wird angebaut für BIOETHANOL! Verfüttert wird nur der Rest aus der Ölpresse! Aber das scheint sich bis heute noch nicht zu den Veganern rumgesprochen zu haben!

Denkst du es ist natürlich das die Weltweit häufigste Todesursache Herzinfarkte und Schlaganfälle sind?

Das hat doch nichts mit Fleisch zu tun man! Hier fehlt völlig der kausale Bezug!

das sind keine Natürlichen Todesursachen, die kommen von falscher Ernährung, Tierischer Ernährung.

Falsche Ernährung ist EIN Grund. Und tierische Nahrung ist NIEMALS eine falsche Ernährung für einen biologischen Allesfresser!

Immer diesselben Argumente....Veganer können nur untereinander abschreiben, so kommen dann auch immer der selbe Quark zusammen!

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@Philipp342

"lächerhaft"?
komisch, dieser Beissreflex...

Ich habe einen Kompromiss versucht, und wollte weder die eine, noch die andere Seite allzusehr vor den Kopf zu stossen. Offensichtlich ist mir das nicht gelungen. Aber ich bleibe dabei: es gibt durchaus ethisch vertretbare Argumente auch für das Halten von Tieren, für Eierkonsum, für die Nutzung tierischer Produkte etc.
Und sogar für das Schlachten von Tieren, wenn das Leiden vermieden wird (und dies sowohl oben als auch in dem anderen Text so geschrieben).

Außerdem solltest Du nicht alles Schwarz-Weiss sehen: die Grautöne gibt es. Ich habe nirgens davon geschrieben, daß man sich "vollstopfen" solle, oder daß es gut wäre, oder gar dafür geworben. Ich schrieb "gelegentlich Fleisch zu essen, von Tieren die gut gehalten werden". Also argumentiere gegen meine Aussagen, nicht gegen aufgebauschte Strohmänner, die in meiner Antwort gar nicht vorkamen.

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Es ist eigentlich unproblematisch. Ein bisschen auf die Ernährung achten sollte man natürlich schon, aber das tut auch nicht schlecht, wenn man Fleisch isst. Gerade in Vollkorn und vielem Gemüse ist mehr als genug Eisen

Wenn du dich erkundigst und entsprechenden Ersatz isst, um die benötigten Nährstoffe zu erhalten, macht das deinem Körper nichts, man kann auch ohne Fleisch gesund leben

langfristig geht das leider ohne Supplements nicht. Außerdem ist Soja als Haupteiweißersatz ungesund. Höchstens Milchprodukte und Eier könnten Abhilfe verschaffen

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Natürlich geht das auch langfristig ohne Supplemente.

Und es gibt viel mehr Proteinquellen!

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Wenn man kein bzw. kaum Fleisch isst, dann muss man die Nährstoffe natürlich über andere Lebensmittel zu sich nehmen.

Manchmal hilft es, den Kopf einzuschalten: Es gibt zigtausend Vegetarier – leiden die alle? Also kann es nicht schlimm sein.

Fleisch gehört zwar zum normalen Nahrungsspektrum des Menschen, aber der Stoffwechsel ist extrem tolerant und kommt auch gut ohne aus. 

Im Übrigen ist Eisen kein Nährstoff, sondern ein Mineralstoff. Nährstoffe sind nur Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate.

Es gibt zigtausend Vegetarier – leiden die alle?

Defenitiv :)

Im Übrigen ist Eisen kein Nährstoff, sondern ein Mineralstoff.

Das stimmt nicht. Eisen gehört zu den Spurenelementen, welches widerrum richtig zu den Mineralstoffen zählt. Und das sind nun mal essentielle Mikronährstoffe!

Nährstoffe sind nur Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate.

das was du meinst sind Makronährstoffe. Das sind nämlich Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate.

Nährstoffe sind es alle! Sowohl Makronährstoffe, Vitamine, Mengenelemente, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

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