Ist ein Mops Welpe (älter als 8 Wochen) für 650€ aus Privtzucht gesund?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da ich den Züchter nicht kenne, kann ich dazu nix sagen. Wenn du mehr Infos zum Retro magst, dass hier ist der meiner Meinung nach seriöseste Verband hierfür: http://www.zuechterkreis-retromops.de/

Der Begriff Retro-Mops ist nämlich geschützt und die Rechte hieran hat oben genannter Verein.

Was die Auswahl eines guten Züchters angeht:
Es gibt gute, die nicht dem VDH oder keinem Verein angehören und gute im VDH und in beide Richtungen gibt es auch schlechte. Bei einer Rasse wie dem Mops würde ICH mich ganz klar von den Qualzuchten nach VDH-Standards distanzieren!

Was wichtig ist, wenn du den Züchter besuchst:
- ein guter Züchter kann dir immer die Mutterhündin zeigen (keine Ausreden!)
- Ein guter Züchter kann GENAU erklären, warum er diese Hündin mit diesem Rüden gedeckt hat. (gleiche Rasse ist nicht Grund genug. Welche Charaktereigenschaften haben die Elterntiere. Gleicher Haushalt ebenso nicht. Hübsch und Meistertitel bei Schönheitschampions ebenso nicht. Ein Züchter hat die Verantwortung, wesensstarke Hunde auf die Welt zu bringen.

- Ein guter Züchter hat Gesundheitspapiere – für beide Elterntiere!!
(jede Rasse hat leider mittlerweile Ihre Krankheiten. Lasst sie Euch zeigen, sie sollten aktuell sein (immerhin ist der Wurf ja auch aktuell). Keine Scheu danach zu fragen. Ein seriöser Züchter kann sie sofort aufweisen. Ein Züchter der etwas zu verbergen hat, wird anfangen herumzudrücken oder sogar pampig zu werden. Nicht selten hört man dann: Wollen Sie mir unterstellen. Oder: Wenn sie den Hund nicht wollen – ich habe genügend Interessenten) Viel zu oft, werden kranke Elterntiere für die Verpaarung genommen. Klar liebt man denkranken Hund ebenso, aber es geht um die Verantwortung. Ein Leben in die Welt zu setzen bedeutet Verantwortung und nicht Profitgier)

- Bei einem guten Züchter dürfen die Hunde auch in´s Haus und lernen den Alltag kennen (je weniger Reize die Hunde in den ersten Wochen erleben, umso mehr werden Sie im späteren Leben Probleme mit der Umwelt haben. Ein Kennenlernen von Geräuschen, Objekten, Umwelt ist wichtig und bedeutet Arbeit, aber für einen guten Züchter ist es selbstverständlich)

- Stubenreinheit
(Ein guter Züchter lernt den Welpen schon die ersten Schritte der Stubenreinheit. Dies passiert im Alltag wie selbstverständlich und sie werden bereits an ein bestimmtes Wort gewöhnt.)

- Ein guter Züchter kümmert sich darum, dass die Welpen bei der Aufnahme von Futter Ruhe haben und achtet darauf, dass niemand zu kurz kommt.
Dies bedeutet für den Züchter Zeit – aber für einen guten Züchter ist es selbstverständlich. Dadurch vermindert er das Risiko, dass die Hunde bei Futter in Stress geraten.

- Ein guter Züchter konditioniert die Hunde bei der Futtergabe auch schon an ein Wort oder
Signal, worauf hin, die Hunde dieses Wort bzw. dieses Signal für immer erkennen werden –
eine hilfreiche Unterstützung für die Zukunft.

-Ein guter Züchter fährt mit den Welpen bereits Auto, besucht mal den Tierarzt – gemeinsam.

- Da ein guter Züchter sehr viel Zeit mit seinen Welpen verbringt, sollte er sich lange mit den potenziellen Welpen Käufern unterhalten, wie leben sie, wie stellen sie sich das Leben mit dem Hund vor und der Züchter gibt den Interessenten Hinweise zu den Hunden. Ein guter Züchter sagt auch ganz ehrlich, welcher Hund denn geeignet wäre.

- Ein guter Züchter hat maximal 2 Rassen – mehr nicht.

- Ein guter Züchter deckt seine Hündin auch maximal 1x im Jahr (sehr gute Züchter sogar nur alle 2 Jahre) und kann für alle Würfe Unterlagen vorweisen!

- Ein guter Züchter nimmt eine Hündin auch aus der Zucht, wenn sie ein bestimmtes Alter überschritten hat oder nimmt die Hündin aus der Zucht, wenn sie den Anschein macht, dass sie für keinen Wurf bereit ist.

- Ein guter Züchter sorgt auch dafür, dass die Welpen Ruhe haben.

- Ein guter Züchter sagt auch einmal „Nein“ und zieht somit in Erwägung einen Hund ein paar Wochen länger zu begleiten, als ihn unbedacht zu verkaufen.

- Ein guter Züchter hat den Hund nachweislich geimpft, gechipt und entwurmt!

- Ein guter Züchter übergibt die Hunde nicht irgendwo auf Parkplätzen

- Ein guter Züchter hat kein Problem damit, wenn die Interessenten mehrmals zu Besuch kommen
- Ein guter Züchter kann auch nachweisen, wie viele Hunde es bei der Geburt waren, wie sich das Gewicht entwickelt etc.

Das gilt immer und unabhängig in welchen Verein der Züchter züchtet oder auch nicht.

Deine Frage ist ganz einfach zu beantworten:

Nein, es gibt generell keine gesunden Möpse

... ganz gleich aus welcher Qualzuchtvermehrung sie stammen.

Auch Retromöpsen sind brachyzephale Hundeköpfe angezüchtet und bereits das ist ein Qualzuchtmerkmal und bringt Erkrankungen mit sich.

Zudem: Egal ob das Eine oder Andere Angebot, beide sind unseriös. 

Dann: Auch wenn Dir eine "Mutter" vorgeführt wird kannst Du nicht überprüfen ob sie die genetische Mutter ist. Seriosität erkennt man daran, daß Dir ohne jede Frage alle Gesundheitszeugnisse der Eltern, sowie genetische Abstammungsnachweise für Eltern und Welpen vorgelegt werden...

Das alleine kostet den seriösen Züchter so viel, daß mit Impfungen, Tierarztkosten, Decktaxe und allem Anderen niemals 750 Euro pro Welpe Kostendeckend wären.

https://youtube.com/watch?v=9TBxr87W5VI

Guck Dir das Video an und denke mal nach. Du solltest nur die Zucht von gesunden Hunden unterstützen nund nicht das Vermehren von kranken Qualzuchthunden.

Hallo,

wenn die Hunde eine Zuchterlaubnis hätten, dann müsste der "Züchter" auch einem Verein und am besten dem VDH angehören - dann würden die Welpen locker das Doppelte kosten.

Hobbyzucht etc. sind häufig eine nette Umschreibung für Leute, die mal so Hunde vermehren.

Dabei sind die Elterntiere weder auf gesundheitliche Probleme oder gar auf Erbfehler getestet. Und gerade bei solchen Rassen wie den Möpsen muss man immer von späteren Beeinträchtigungen ausgehen.

Ich persönlich kann immer nur davon abraten, einen solchen Hund zu kaufen - es ist und bleibt eine "Wundertüte" mit u.U. hohen Folgekosten.

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Sie gehören anscheinend dem MPRV an. Ist das ein seriöser Verein und wie kann ich nachprüfen ob die echt dort Mitglied sind?

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@Tinsley313113

lol - das ist wieder so ein Verband/Verein, der außerhalb des VDH eine Rasse betreut. Da fragt man sich immer, warum wohl? Welche Standards gibt es dort, welche Zuchtrichtlinien, welche gesundheitlichen Voraussetzungen für die Zuchttiere, welche Überwachung, welche Kontrolle der Züchter und der Zuchtstätten usw. usw.

Verband/Verein kann jeder gründen, das ist kein Problem. Die Frage ist immer: was steckt da an Qualität hinter?

Wenn du wissen willst, ob die dort Mitglied sind, solltest du dort einfach mal anrufen.

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@dsupper

Sie züchten dort, weil sie RETRO-Möpse züchten. Also Möpse mit Fremdanteil, damit sie wieder mehr Fang bekommen und atmen können. Solche Zuchtprojekte werden innerhalb der FCI, welcher der VDH ja angehört so gut wie nie vom Herkunftsland der Rasse genehmigt.

War ja bei den Continental Bulldogs in der Schweiz auch so. England sagte nein zum Zuchtprojekt, so gründete sich eine Vereinigung, welche Englische Bulldoggen gezielt mit OEBs kreuzte um wieder einen beweglichen, gesunden Bulldog zu züchten. Mittlerweile ist auch eine Anerkennung durch die FCI auf dem Wege, aber das dauert eben seine Zeit. 

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@EvaRelativ

Und genau aus diesem Grund ist so eine "Zucht" unkalkulierbar. Man muss sich eben darüber klar sein, dass man einen Mischling kauft, mit allen möglichen Risiken.

Aber wer sich für so eine Rasse entscheidet, der weiß ohnehin, dass er einen krankgezüchteten Hund kauft und mit hohen TA-Kosten zu rechnen hat.

Auch im VDH gehen seit einiger Zeit die Bemühungen wieder dahin, Möpsen wieder Nasen zu züchten. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

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@dsupper

Sicher nicht. Aber man muss sich eben auch im klaren sein, dass der Mops allgemein eine genetisch sehr verarmte Rasse ist.
Ein gezieltes Zuchtprojekt KANN hilfreich sein, wenn es vernünftig durchdacht ist.

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@EvaRelativ

Da stimme ich dir voll zu - aber wie sinnvoll und vor allem wie durchdacht und geplant dieses Zuchtprojekt durchgeführt wird, kann leider von außen niemand beurteilen.

Ich habe eher den Eindruck, dass das Schlagwort "Retro-Mops" eher als ein werbewirksamer Slogan benutzt wird, um Mischlinge gewinnbringend unter die Käufer zu bringen (so wie Allergikerhunde etc.).

Züchter, die ein verantwortungsvolles geplantes Zuchtprojekt durchführen, können auch keine Welpen für so wenig Geld verantwortungsvoll züchten und aufziehen - so etwas kostet Geld ohne Ende. Ein so niedriger Preis deutet immer darauf hin, dass es sich um keine Qualitätszucht handeln kann. Ein seriöser Züchter weiß um den Wert seiner Hunde und um die Investitionen, der muss sie nicht verschleudern.

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