Ich würde es zumindest versuchen. Ist besser als nichts zu tun und schließlich kann man durch einen unbedachten Fehler niemanden töten, der bereits (klinisch) tot ist.

Ich habe nie an einem Erste-Hilfe-Kurs oder ähnlichem teilgenommen. Das Konzept der Reanimierung kenne ich nur aus Film und Fernsehen.

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Und wo genau brauchst du da jetzt Hilfe? Wenn du an Depressionen leidest, sollte ein Facharzt dich über eine mögliche medikamentöse Unterstützung beraten, keine wildfremden Leute aus dem Internet.

Falls du nicht betroffen bist, stellt sich mir die Frage, warum du wissen möchtest, wie Antidepressiva wirken.

gehen die Depressionen ganz weg oder ist es nur so in der Art so ne “Stimmungsstabilisierung”

Das kann man nicht pauschalisieren, da Medikamente nicht bei jedem Menschen gleich wirken. Manchen hilft tatsächlich das Medikament allein aus einer leichten Depression heraus, viele benötigen zusätzlich therapeutische Unterstützung und bei manchen helfen die Tabletten auch gar nicht.

Bei Antidepressiva gibt es grob gesehen zwei Wirkungsweisen:

  • Stimmungsaufhellende Medikamente, welche die Stimmung allgemein anheben sollen und
  • stimmungsstabilisierende Medikamente, welche, wie der Name schon sagt, die Stimmung stabilisieren und dafür sorgen, dass man weder gravierende Ausschläge nach unten noch nach oben empfindet.
und wenn man die Tabletten absetzt, ist alles wieder normal und man hat keine Depressionen mehr oder was?

Wie gesagt, bei manchen klappt das, andere fallen nach Absetzen der Medikamente sofort in ihre Depression zurück.

weil man kann nicht lebenslang die Tabletten nehmen

Doch, natürlich kann man das, wenn man sie denn sein Leben lang benötigt. Ein Herzkranker wird ja auch nicht einfach seine Medikamente absetzen, nur weil er sie schon so lange nimmt. Medikamente sind ja keine Lutschbonbons, sondern sie erfüllen einen wichtigen Zweck.

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Das eine schließt das andere doch nicht aus. Man kann auch an beidem leiden.

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Nein

Dein Freund hat dir Blödsinn erzählt um sich wichtig zu machen und du bist naiv genug, um dem Glauben zu schenken. Beides zählt nicht als Hochbegabung.

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Ignorier sie doch einfach.

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Vor allem bin ich in der 12. Klasse, da sollte man eigentlich nicht mehr wegen Noten heulen müssen...

Ich würde eher sagen, man sollte erst ab der 12. Klasse anfangen, wegen schlechter Noten zu heulen, denn die können maßgeblich über deine Zukunft entscheiden.

Wie hat deine Lehrerin denn in der Situation reagiert? Hatte sie Verständnis? Hat sie vllt. sogar versucht, dich zu trösten? Falls ja, würde ich mir da überhaupt keine Gedanken drum machen.

Oberstufenlehrer wissen (oder sollten zumindest wissen) unter was für einem enormen Druck ihre Schüler stehen und da sind die ein oder anderen Tränen völlig normal. Was glaubst du, wie viele bei uns während der Abschlussvorbereitungen geheult haben? Und das waren nicht nur Mädels, so viel kann ich sagen.

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Also sorry aber das ist dein Freund, nicht deine Mutter! Immer alles von anderen abgenommen zu bekommen, was du nicht selbst tun willst, wird dir null helfen, deine Probleme in den Griff zu kriegen.

Ich bekomm beim Telefonieren auch Panik, aber manchmal muss das eben sein und umso öfter ich es mache, umso leichter wird es. Mir würde im Traum nicht einfallen, ständig meine Freunde damit zu belästigen. Wenn das jemand bei mir machen würde, würde ich den auch irgendwann ignorieren, weil es einfach nervt.

Kneif die Arschbacken zusammen und nimm den Hörer in die Hand, Mädel! Das Leben ist nun mal nicht immer schön und einfach erst recht nicht.

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In Relation zum Bevölkerungswachstum gibt es bestimmt nicht (deutlich) mehr Depressive als früher, wohl aber deutlich mehr Leute, die glauben, depressiv zu sein und dieses auch öffentlich im Internet kundtun.

Vor allem Jugendliche sind mittlerweile so verweichlicht, dass sie die normalen Auswirkungen der Pubertät bereits als handfeste Depression empfinden. Und ja, in gewisser Weise sind solche Diagnosen zum Modetrend verkommen, ebenso wie das sogenannte "Ritzen". Wenn man hört, wegen was für Banalitäten sich manche jungen Mädels selbst verletzen, kann man sich nur an den Kopf fassen.

Sicher wird es jetzt gleich wieder einen Shitstorm geben, von wegen: "Ich kenne diese Leute doch gar nicht" und "Menschen, die mit sowas Aufmerksamkeit erregen wollen, haben auch Probleme." Mag ja alles sein, aber mich kotzt dieser "Trendsetter psychisch labil" einfach nur noch an. Für jeden, der tatsächlich mit so etwas zu kämpfen hat, ist das einfach wie ein Schlag ins Gesicht und Therapieplätze bekommt man auch nicht mehr, weil alle mit diesen "Wannabe-Depris" belegt sind.

Ich fürchte leider, dass wird sich in naher Zukunft auch nicht mehr zum Guten wenden, eher im Gegenteil. Man kann nur hoffen, nie selbst auf psychologische Betreuung angewiesen zu sein, ansonsten hat man in großen Teilen Deutschlands echt die Arschkarte gezogen.

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Schon mal dran gedacht, dass sie vllt. Recht hat?

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Es kann was werden

Warum fragst du ihn das nicht einfach selbst, anstatt dir irgendwelche Spekulationen von wildfremden Menschen einzuholen? Wir kennen weder ihn noch dich!

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Für mich (m/20) würde das schon einen Unterschied machen. Vor allem im weiteren Verfahren.

Wenn mein Freund sich in eine Frau verlieben würde, würde ich die Beziehung beenden. Nicht mal unbedingt wegen Vertrauensbruch oder so, aber es hat ja wenig Sinn, mit jemandem eine Beziehung zu führen, der eigentlich doch eher dem anderen Geschlecht zugewandt ist.

Wenn er hingegen mit einem anderen Mann etwas anfängt, würde ich ihn vor die Wahl stellen, ob er die Beziehung beenden oder den Kontakt zum Anderen abbrechen möchte.

Wie sich das gefühlsmäßig bei mir unterscheiden würde, kann ich nicht beurteilen, weil ich noch nie in solch eine Situation geraten bin.

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Ich bin 15 und habe Depressionen?

Hallo allesamt!

ich bin 15, ein Mädchen und in der zehnten Klasse. Ich war schon immer eher introvertiert und treffen mit Freunden war nie so mein Ding, aber damit hatte ich nie ein Problem. Letztes Jahr war ich in der Schule Klassenbeste, hatte ein super Zeugnis, alles lief Toll. Irgendwie, ich weiß nicht warum, hat sich alles geändert. Ich habe schon lange große Probleme mit mir selbst. Ich finde mich hässlich und egal wann total unwohl. Ich fühle mich immer beobachtet und bewertet und der Moment in dem ich zuhause ankomme und in mein Zimmer gehe ist der schönste Moment des Tages. Ich bin irgendwie immer mies drauf, mache nichts mehr für die Schule und liege nur im Bett. Ich KANN einfach nichts machen, ich weiß nicht wieso. Alles macht mich so fertig ich wünschte es würde einfach aufhören. Ich werde nicht gemobbt, hab meine Freunde und meine Noten sind zwar schlechter aber immer noch gut..meine Freunde verstehen mich gar nicht, mit denen kann ich nicht darüber reden, ich kann mit niemandem reden und auch das macht mich fertig. Ich fühle immer so ein bedrückendes Gefühl in mir, welches mich einfach stoppt. Welches verhindert, dass ich irgendwie Spaß haben könnte. Mein Tag ist immer gleich: Aufwachen, nicht aufstehen, weil ich nicht raus will aus meinem Bett. Aufstehen, mich fertig machen, traurig sein weil ich bin wer ich bin und es nicht ändern kann, im die Schule, so tun als wäre alles ok, dann merke ich wie es jede Stunde schlimmer wird und ich mich immer mieser fühle. Alleine traue ich mich nicht durch die Schule zu laufen. Schultag Ende, ich lasse mich von meinen Eltern abholen, wenn sie mit Arbeit fertig sind, denn ich hasse Busfahren (besonders wenn man aussteigt, ich fühle mich beobachtet). Ich komme nachhause. Ich sehe wie schlecht ich nach dem Tag aussehe und lege mich ins Bett, schaue You Tube, grübele und bin traurig.

ich merke, ich kann meine Gefühle nicht richtig in Worte fassen....es geht mir gerade einfach unglaublich schlecht, ich bin immer schlecht gelaunt, lustlos und habe einfach keine Kraft mehr. Kann mir irgendjemand helfen, vielleicht seine Gefühle mit mir teilen? Und denkt ihr, dass Antidepressiva (die man ja im Internet bestellen kann) helfen würden?

sorry für den ungeordneten Text.

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Willkommen in der Pubertät! Ist beschissen, aber da müssen alle mehr oder weniger mal durch.

Von Selbstmedikation ohne fachärztliche Beratung würde ich jedoch dringend abraten. Richtige Antidepressiva erhälst du, auch im Internet, ohnehin nur auf Rezept.

Mir gings in deinem Alter auch so und ich dachte, es würde nie besser werden. Jetzt bin ich 20 und seit ca. zwei Jahren ist wieder alles in Ordnung.

Da hilft nur Zähne zusammenbeißen und dir darüber bewusst sein, dass es deinen Mitschülern auch nicht besser geht, auch wenn vllt. so scheinen mag.

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Gelblicher Schaum ist meistens nur hervorgewürgte Magensäure. Das passiert, wenn der Hund für längere Zeit nichts zu sich genommen hat.

Füttert ihn regelmäßiger, dafür mit kleineren Portionen, dann sollte sich das Problem von selbst erledigen. Falls nicht: ab zum Tierarzt!

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Das kommt natürlich auf Art und Umfang der Störung an, aber wenn du trotzdem dienstfähig bist, schließt eine psychische Vorerkrankung eine Offizierslaufbahn nicht aus.

Wenn die Störung nicht einschlägig (sprich für die Ausführung deiner Arbeit unerheblich) ist, musst du sie deinem Arbeitgeber auch gar nicht offenlegen.

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Die Frage kannst du dir selbst beantworten, wenn du weißt, was ein Suizidversuch ist: der Versuch (Versuche müssen nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt sein), sich selbst das Leben zu nehmen.

Tatbestandsmerkmal ist hier also eine Handlung mit dem Ziel des eigenen Todes oder der billigenden Inkaufnahme des eigenen Todes. Ist beim zweiten Szenario auf jeden Fall gegeben.

Beim ersten Szenario würde ich tatsächlich sagen, es handelt sich nicht um einen Suizidversuch, denn wenn die Person wirklich hätte sterben wollen, wäre sie schneller gegangen. Die Handlung war also mitnichten auf den eigenen Tod ausgerichtet.

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Was würde es dir denn nützen zu wissen, was diese Person hat (wenn es sich überhaupt um eine psychische Störung handelt).

Vielleicht bedient sich sie auch einfach gerne des sekundären Krankheitsgewinns.

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