Guten Morgen, welcher war der traurigste Moment in eurem Leben?

47 Antworten

Guten Morgen,

einen traurigsten Moment hatte ich nicht. Es wären eher mehrere, die sich die vorderen Plätze teilen.

Zum einen : Ich musste meine 14 Jahre alte Katze abgeben. Wir hatten die von klein auf und selbst war ich zu dem Zeitpunkt erst 5 Jahre alt. Sie hatte einen tollen Charakter und konnte sich gut anpassen...daher fiel ihr die Umsiedlung nicht allzu schwer ( Ist ein guter Bekannter ) Mir hingegen schon. Ist schon 4 Monate her und ich könnte immer noch heulen, wenn ich von ihr rede.

Ausserdem tat es mir immer sehr weh, wenn einen Beziehung zu Ende gegangen ist, da ich immer sehr viel Energie in Beziehungen stecke. Das war mit 14/15 schon so und das ist auch jetzt noch so.

Das war zwar jetzt kein einzelnes Erlebnis aber viele kleine : Ich bin in einer Trinkerfamilie mit Gewalt gross geworden und da gab es oft Auseinandersetzungen und Erlebnisse die einfach hängen geblieben sind. Diese Tage und Erlebnisse sind dann wie einzelne Puzzle - Teile und setzt man die zusammen...hat man den Mist. Der positive Umkehrschluss ist allerdings, dass Tode von Verwandten mich nicht berühren und es daher nicht auf die Liste geschafft haben.

Das schlimmste ( für mich vorstellbare ) wäre allerdings, den langjährigen Partner bzw. die Partnerin durch eine Krankheit oder einen Unfall zu verlieren. Und habe daher allergrößte Mitgefühl für diejenigen.

Einen schönen Donnerstag.

Du hast aber auch schon ganz schön was durchgemacht,-so etwas prägt für s ganze Leben....das ist echt traurig...

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@Angel1112

Danke für dein Mitgefühl. Das stimmt, sowas begleitet einen Menschen ein Leben lang.

Ich habe mir zwar so oft in meiner Kindheit einen richtigen Vater gewünscht aber es hat auch positive Seiten. Man härtet ab und ich habe dadurch gelernt, besser mit Problemen umzugehen.

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@SamuelKK

Das stimmt,aber die Kindheit so zu erleben,das ist auch echt hart....

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Guten Tag,

sicher gab es auch traurige Momente in meinem Leben, ich kann und mag da auch keine Rangfolge aufstellen.

Aber zu den Traurigsten gehörte mit Sicherheit ein Einsatz, bei dem ein 8-jähriger Junge durch eine "Mutprobe" auf grausame Art ums Leben kam. Jeder, der an diesem Einsatz beteiligt war, hatte -unabhängig vom Alter- danach geheult wie ein Schloßhund. Da hätten wir alle psychologische Hilfe gebraucht, aber die gab es damals noch nicht.

Natürlich auch, wenn man sich von einem Menschen / Tier verabschieden muß.

Wünsche euch einen schönen Donnerstag

Das ist aber sehr dramatisch gewesen...so was vergisst man ja niemals

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Guten Tag euch allen hier.

Als meine Oma einige Schlaganfälle hatte und seit dem im Pflegeheim lebt. Das ist weit weg von mir und ich sehe sie nur selten im Jahr. Telefonieren geht auch nur bedingt, weil sie halbseitig gelähmt ist und nicht richtig sprechen kann.:o( Schlimmere Momente hatte ich noch keine im Leben und ich hoffe es kommen auch keine dazu. Gruß Alfi und ein schönen Abend.

Geliebte Menschen so krank zu sehen ist echt hart. Meine eine Oma war auch am ende nicht mehr ansprechbar... Ich war noch sehr klein, das war sehr schwer zu begreifen für mich.

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Guten Morgen ihr Lieben ALLE!

Immer der Moment, wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, ebenso schmerzhaft, geht es um ein Tier, mit dem man jahrelang zusammen war.

Das Leben kann heftige Probleme aufwerfen, sind sie lösbar oder zumindest kann man es versuchen, darin gibt es Hoffnung! Solange man hoffen kann, ist ALLES möglich, allein das genügt.

Wünsche allen einen schönen Tag!

♥liche Grüße

Stupsi

Liebe Stupsi ich wünsche Dir einen schönen Tag. LG Dieter

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Liebe Stupsi....Tiere sind ganz wichtig .....Seelen Tröster und immer ehrlich ...

Ein Hund oder eine Katze...die spüren auch,wenn es uns Menschen schlecht geht...

Mit tut es auch weh,wenn ein Tier stirbt,was ich liebe....

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Es war ein Sonntag.

Eine Woche nachdem meine Oma ihren 80. Geburtstag feierte, kam überraschend der Anruf von mein Vater dass wir sofort ins KH müssen. Meine Oma lag zu dem Zeitpunkt im Sterben. Als wir ankamen haben wir vom Oberarzt erfahren dass sie vor gerade einmal 10 min verstorben sei... Sie war bis dahin meine wichtigste Bezugsperson. Sie hatte mit Krebs zu kämpfen, aber es war scheinbar alles in Ordnung, an ihrem Geburtstag war noch alles gut, wir wissen jz im Nachhinein dass sie ihren Geburtstag als Abschied von uns gebraucht hat, es hat mir mein Herz gebrochen... Ich vermisse sie wirklich sehr... Das war mein traurigster Moment..

Ein Familienmitglied zu verleieren ist immer hart, und dann noch jemand der einem so nahe stand...

Meine Oma ist letztes jahr auch unerwartet gestorben. Ich hatte ihr 30min vor ihrem Tod noch bei Whatsapp eine Nachricht gesendet und gefragt, ob ich am Nachmittag vorbeikommen soll um ihr Wasser zu bringen....

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@LukeatWork

Ja da stimme ich zu. Es ist immer hart ein Familienmitglied und/oder eine nachstehende Person zu verlieren... was mich nur so unglaublich traurig macht ist, dass sie alleine war und dass ich mich nicht verabschieden konnte. Und im Nachhinein ist es für mich unerklärlich warum sie so plötzlich verstorben ist, ich hatte sie 3 Tage vorher noch besucht und ihr ging es scheinbar gut... Naja sie wird immer ein Teil von mir bleiben und mittlerweile habe ich auch Frieden gefunden.

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