Gründe gegen Achtsamkeitsmeditation als Christ

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16 Antworten

  • Gegen die Achtsamkeit spricht aus christlichen Gründen nichts . Lk11,26-26 hat meiner Ansicht nach nichts damit zu tun ,es bedeutet wohl eher ,dass derjenige der umgekehrt ist und sich geistig rausgeputzt hat ,auf der Hut sein soll und nicht meinen soll er sei nun gegen einen erneuten Fall gesichert .

  • Achtsamkeit ist keine rein Buddhistische Tecknik,dass heisst sie kommt nicht nur in dem Kultur raum vor .Genau so wenige wie der Begriff Meditation dem östlichen Kultur zuzuordnen ist . Schon der heilige Franz von Sales der um 15oo lebte , lehrte die Achtsamkeit welches nur bedeutet ,das was man im Augendblick und in Gottes gegenwart alles betrachtet .. Er empfiehlt die Betrachtung,am morgen und auch Zags über . Ein sich stetiges Sammeln und sich auf Gott neu ausrichten .

  • Es gibt nur einen wesentlichen Unterscheid zwischen der Buddhistischen und chrsitlichen Achtsamkeit . Der Buddhist lehrt in der Gegenwart zu leben ,die Christliche spiritualität in der Gegenwart Gottes.

Wir Christen glauben nicht bloß an ein „tiefes Schauen“,wie der Buddhist sondern an einen persönlichen Gott, an den dreifaltigen Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist , der in Jesus Christus Mensch geworden ist. In dieser Gegenwart des dreifaltigen Gottes leben wir und sind wir in jeder Sekunde unseres Daseins. Durch den dreifaltigen Gott erkennen wir uns selbst und das Wesen aller Dinge. Die christliche Tugend der Achtsamkeit lehrt mich, diese Gegenwart Gottes zu erkennen und aus dieser** Gegenwart heraus entsprechend zu handeln.** In der Achtsamkeit achte ich auf die kleinen Dinge, die mich umgeben, da sich Gottes Gegenwart in der Schöpfung bis ins kleinste Detail erkennen lässt. Ich achte auf die kleinen Dinge des Alltags, da Gott mir gerade in Kleinigkeiten Hinweise für mein Verhalten geben will – und selbstverständlich habe ich Achtung vor den Menschen um mich herum, da jeder Mensch Abbild Gottes ist ein Tempel des Heiligen Geistes.

vergleiche auch : http://www.franz-sales-verlag.de/fsvwiki/index.php/Lexikon/Achtsamkeit

Dresdenerrose 29.08.2013, 22:17

Danke für die Antwort und für den Link

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Achtsamkeit als Übung ist weder buddhistisch noch christlich noch sonst irgendwie ideologisch oder religiös. Es ist - als reine Technik - EIN Weg, den eigenen Geist zu schulen. Die Geistesruhe-Meditation ist ebenfalls eine reine Geistesübung, die für sich genommen keinen religiösen Inhalt benötigt. Es ist eine Technik, sich in den eigenen Geist zu vertiefen und sie ist zunächst ergebnisoffen, wenn man die religiösen oder philosophischen Dogmen nicht ins Boot holt.

Beide Techniken wurden lange vor Beginn des Christentums praktiziert, nicht nur im Buddhismus oder Hinduismus, Jainismus oder sonstwo in Asien, sondern auch in Europa und Afrika. Die christlichen Wüstenväter übten sich später darin, um zu mehr Geistes- und Gotteserkenntnis zu kommen. Von ihnen bis zur Deutschen und Spanischen Mystik (Teresa von Avila oder Johannes vom Kreuz als bekannteste Vertreter) gab es eine kontinuierliche Tradition christlicher Meditation. Sie nannten ihre Methoden nur "Gebet". Die Literatur hierüber ist gut erschlossen, von Evagris Ponticus ("Praktikos - Über das Gebet") über Eckehart von Hochheim ("Meister Eckehart - Deutsche Predigten und Traktate"), Johann Tauler ("Das Segel ist die Liebe"), Francisco de Osuna - der Teresas Lehrer war - ("ABC des kontemplativen Betens"), Teresa von Avila selbst ("Die innere Burg" und andere Schriften) und Johannes vom Kreuz ("Die lebendige Liebesflamme") bis zu modernen Betrachtungen von Josef Sudbrack, Dorothee Sölle oder Waltraud Herbstrith.

Lies selbst und betrachte die Bibel daraufhin (nicht nur das NT bitte, auch das Volk Israel betete!), finde die Spuren der Meditation oder dieser Art des Betens in der Bibel wieder und entscheide selbst. Gruß, q.

nullpunkt 30.08.2013, 14:17

Guter Kommentar. Insgesamt schließe ich mich hier komplett an.

Nur habe ich eben auch gelernt, dass es christliche Strömungen gibt, die z.B. Meister Eckhard nicht als christlich "anerkennen". Das möchte ich nicht beurteilen... ich kann nur sagen, dass sich im Gedankengut von Meister Eckhard viel findet, was eben so gut als buddhistisch gelten kann.

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Dresdenerrose 30.08.2013, 15:15

Vielen Dank für die Antwort, ist wirklich sehr gut ;)

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Hallo Dresdenerrose. Du kannst dir noch so viele Bibelverse oder ähnliches vorlesen lassen, damit kommst du meiner Meinung nach nicht weiter. Erst wenn uns Menschen bewusst wird, dass jede Art von "religion" (kommt von religio-zusammenführen) dogmatisch ist und dass jede Religion ihren eigenen Gott anbetet, wird es einfacher für uns. Ich bin mir ziemlich sicher, dass weder Buddha noch Jesus es wollte, dass aus ihrer Lehre eine Religion gemacht wird. Ich denke, dass die Unterweisungen von allen heiligen und lichten Lebewesen dazu da sind, damit wir ein Werkzeug bekommen, ebenso werden zu können. Die christliche Kirche verbietet sogar QiGong - es schadet den Menschen. (ohne Kommentar von mir).

Wir sollten uns lieber auf den Weg machen, andere Menschen zu werden. Wie - das soll jeder versuchen, wie er meint, dass es für ihn gut ist.

Namaste und liebe Grüße, Ludwig Radlhammer

Na mit der Achtsamkeitsmeditation bastelst Du an deiner eigenen Erlösung/Erleuchtung. Zu denken Du seist im Stande die Gnade Gottes Dir zu erarbeiten hat schon etwas Teuflisches an sich, oder? Aber sich der Achtsamkeitsmeditation vehement zu widersetzen, wahrscheinlich auch.

nullpunkt 30.08.2013, 06:49

Aus meiner Sicht hat das Eine mit dem Anderen nichts am Hut.

Erlösung/Erleuchtung die durch Meditation angestrebt wird, bezieht sich rein darauf auch zu anderen Zeiten als während der Meditation "Achtsam" zu sein, nicht mehr im Gestern oder Morgen, sondern im Hier und Jetzt. Das hat nichts mit "sich die Gnade Gottes erarbeiten" zu tun...

Erlösung im christlichen und buddhistischen Sinne meinen etwas völlig unterschiedliches und sind aus meiner Sicht komplett miteinander vereinbar. Ja, achtsam zu sein mag sogar den Dialog mit Gott verstärken.

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holodeck 30.08.2013, 09:18
@nullpunkt

Kemroy blubbert doch nur ein paar fundamentalchristliche Floskeln ab. Ohne vertieftes Verständnis dessen, was er da eigentlich kritisiert. "Selbsterlösung" ist ihr Liebstes um sich cooler zu finden als alle anderen ;-))

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nullpunkt 30.08.2013, 13:10
@holodeck

Das kann ich nicht beurteilen.

Jedoch finde ich es immer wieder schade, wenn "Meditation" mit "Beten" gleichgesetzt wird. Warum sollte ich mich z.B. in einer Meditation in meinen Gedanken nicht mit Gott beschäftigen? Es geht doch schlussendlich nur darum seinen Gedankenstrom zu "bündeln". Die oft erwähnte "Leere" im Kopf hat immer so etwas von "gar nicht mehr (selbständig) denken" wollen und damit so etwas wie "das Ruder aus der Hand geben". Das ist es ja nicht. Leere ist in meinem Verständnis eine Fokussierung auf z.B. ein bestimmtes Thema... z.B. eben auch Gott... Warum das nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sein sollte, erschließt sich mir gar nicht.

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elPedro1986 06.09.2013, 12:40
@waldfrosch2

Moment mal, ihr verwechselt hier Nachdenken über Gottes Wort, mit buddhistischer Meditation... also Geistesübungen.

Das eine ist gut, dass andere führ zur besessenheit

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gottesanbeterin 27.09.2013, 18:49
@nullpunkt

"nullpunkt", dein Kommentar, beweist, dass du über Meditationen gar nichts weißt, sonst nichts. Meditieren hat nichts mit dem "Bündeln von Gedankenströmen" zu tun.

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hier muss man unterscheiden. still zu werden, awareness zu üben, das 'sein' zu erleben und ruhe zu finden - super!

wir christen gehen dann halt noch einen schritt weiter und treten in dialog mit dem väterlichen gott, den wir kennen und mögen.

du müsstest halt darauf achten als christ zu meditieren und nicht die buddhistische sicht der dinge ebenso zu übernehmen

such auf youtube den vortrag von prof. roger liebi über buddhismus - dann kannst du gut unterscheidem was du willst

KLBG3400 29.08.2013, 15:46
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nullpunkt 30.08.2013, 14:29
@KLBG3400

Auch von mir vielen Dank für den Link. Ich konnte aufgrund von Zeitmangel zunächst nur n die erste viertel Stunde hineinhören, finde den Vortrag aber deutlich ideologisch geprägt und an einigen Stellen - bewußt oder unbewußt - falsch dargestellt. Nach dem Wochenende werde ich ihn aber definitiv komplett hören, um mir ein richtiges Bild machen zu können.

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Es ist meist die Frage, welchen Namen man dem Kind gibt!

Meditation wird in vielen Religionen praktiziert. Aber viele Menschen nutzen spezifische Definitionen.

Achtsamkeit ist in allen Religionen gewünscht. Meditation ebenfalls. Vielleicht wäre es auch möglich, dass ein Mönch, der in einem christlichen Kloster seiner Gartenarbeit nachgeht ebenfalls Achtsamkeitsmeditation praktiziert, während er den Klostergarten pflegt und achstam mit den dort lebenden Tieren und Insekten umgeht...

elPedro1986 06.09.2013, 12:39

Christ sein ist Glauben und keine Religion.

Außerdem haste keine Ahnung von Meditation etc!

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BesserRichtig11 07.09.2013, 12:20
@elPedro1986

Vielen Dank für die Information, dass ich davon keine Ahnung habe - ohne deinen Kommentar wäre ich tatsächlich im Glauben geblieben, ich hätte mich zum zertifizierten Meditationslehrer ausbilden lassen... War dann wohl eine Fakeausbildung von 3 x 14 Tagen...

Ich wünsche dir DEINE Art der Meditation zu finden - vielleicht schaffst es auch DU!

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Was hast Du mit Buddha zu tun?

Lies mal das erste Gebot!

Ansonsten sollen wir nüchtern sein und wachen - von leermachen steht da nie was. Wir sollen auch jeden Geist prüfen, ob er von Gott kommt.

Jesus hat in der Stille immer seinen Vater gesucht und mit ihm Gemeinschaft gehabt. Nix Leere.

Man hat festgestellt, daß beim Beten zum Lebendigen Gott (= Jesus Christus) das Gehirn so aussieht (beim Ströme messen, so daß das ein buntes Bild ergibt, habe vergessen, wie das heißt) wie beim Dialog mit andern Menschen, bei der Meditation wie bei Einsamkeit und alleinsein.

Wir sollen nicht meditieren, sondern uns an der Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott erfreuen.

gottesanbeterin 27.09.2013, 18:51

Meditation ist der reine Genuss an der Gemeinschaft mit Gott! Jesus hatdoch auch regelmäßig meditiert, er war ein Yogi!

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Holger1002 27.09.2013, 18:58
@gottesanbeterin

Er hat nicht meditiert, sondern suchte Gemeinschaft mit seinem Vater! Er war kein Yogi!

Ich habe den Vortrag eines Neuro-Wissenschaftlers gehört, der zeigte, wie die Gehirnströme beim Beten und beim Meditieren aussehen:

  • Beim Meditieren so, als wenn der Mensch ganz in Ruhe ist, kaum Aktivität.
  • Beim Beten so, als wenn der Mensch in einem Gespräch mit einem anderen ist.

Das sind zwei vollkommen verschiedene DInge, die Du nicht durcheinander werfen darfst.

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sind meiner Meinung nach falsch verstanden worden, zumindest hinsichtlich dieses Themas.

Stimmt. Die sagen aus das man für schlechte Gewohnheiten Ersatz braucht. Wenn man sie nur unterdrückt, dann kommen sie wieder und sind schlimmer als vorher.

Gegen die Achtsamkeit im Christentum spricht nichts explizit Christliches. Im Christentum sind solche Meditationen unter dem Begriff "Exerzitien" bekannt.

Die Exerzitien sind als christliche Meditation gedacht. Gegen buddhistische Meditation sprechen manche Exorzisten, auch tut dies mancher Psychologe, der meint, dass sich durch die buddhistische Meditation das "Ich" ins "Es" verlagere.

nullpunkt 30.08.2013, 06:51

Das würden dann eher Psychoanalytiker sagen. Kannst Du die Aussage mit Namen hinterlegen... denn so eine Aussage habe ich noch nie irgendwo gelesen. Warum ins ES und nicht in ein klares ICH oder gar ein ÜBERICH?

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Peccator7 31.08.2013, 16:47
@Peccator7

Es kommt übrigens auf die Art der Meditation an. Manchmal kann es sich um Visualisierungsübungen handeln.

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Hallo Dresdenerrose,

der Buddhismus ist eine Religion.

Die buddhistische Lehre ist verschwommen und die Auslegung von Person zu Person eine andere. Der Buddhismus in Japan unterscheidet sich sehr von dem in Südostasien. Einzelpersonen vertreten wiederum unterschiedliche Standpunkte. Im allgemeinen kann jedoch gesagt werden:

  • Der Buddhismus erkennt keinen externen Gott an, keinen persönlichen Schöpfer. Dagegen beten viele Buddhisten Bilder und Reliquien des Buddha an.

  • Siddhartha Gautama, der den Titel Buddha erhielt, wurde von seinen Nachfolgern als das religiöse Ideal betrachtet, dem sie nachstreben sollten. Er ermunterte dazu, Erleuchtung dadurch zu erlangen, daß man den Menschen vom menschlichen Standpunkt aus erforscht und sich durch die Beherrschung des Geistes von den Wurzeln der Leiden löst, um alle irdischen Wünsche auszulöschen. Er lehrte, daß dies der Weg zur Erlangung des Nirwanas sei, in dem es keine Wiedergeburt oder Seelenwanderung gebe.

  • Buddhisten verehren ihre Ahnen, weil sie sie als den Quell ihres Lebens betrachten.

Christen werden demgemäß die Worte aus 2. Korinther 6:14 - 7:1 anwenden.

2.Kor 6,14 Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzwidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam?1 15 Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam?2 16 Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. 17 Zieht darum weg aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht der Herr, und fasst nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen 18 und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Herrscher über die ganze Schöpfung.

7,1 Das sind die Verheißungen, die wir haben, liebe Brüder. Reinigen wir uns also von aller Unreinheit des Leibes und des Geistes und streben wir in Gottesfurcht nach vollkommener Heiligung.

kdd1945 30.08.2013, 11:05

Du wolltest doch eine Antwort auf diese Fragen, nicht wahr?

Mich würde interessieren welche Gründe gegen Achtsamkeitsmeditation oder anderen Formen der buddhistischen Meditation(z.B.:Leere/Stille Meditation) aus biblischer und christlicher Sicht sprechen, da ja einige meinen das solche Formen unchristlich seien.

Selber sehe ich das nicht so, da bestimmte Elemete des Buddhismus, meiner Meinung nach, förderlich für den Geist sind, und ein Christ zeichnet sich, wieder mal wohl je nach Lehrmeinung, durch Geist und Disziplin aus.

Deswegen die Frage: Gibt es sonst noch welche Gründe/Bibelstellen(außer die oben genannte Lk.verse) gegen buddhistische Meditation(Ich weiß jetzt nicht genau welches Spektrum die "buddhistische Meditation" beinhaltet, aber ich mein die hier geläufigeren Varianten, also Achtsamkeit, Stille & Leere ;) )?

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gamine 30.08.2013, 12:09
@kdd1945

Die buddhistische Lehre ist verschwommen und die Auslegung von Person zu Person eine andere.

Dieser Satz ist genauso auf das Christentum anwendbar. Es gibt ca 20000 verschiedene christliche Gruppierungen, die manchmal in Nuancen, manchmal auch im grundsätzlichen Verständnis unterschiedlicher Auffassung sind. Bei einer Lehre, die auf Büchern basiert, ist das auch nicht verwunderlich. Bei einem Satz, den ich lese, kann sich seine Bedeutung, je nachdem, welches Wort ich betone, bereits verschieben. Wenn nun gar diese Schriften von einer Sprache in weitere übersetzt werden, können grosse Abweichungen auftreten. Das weiss jeder, der mehrere Sprachen kennt. Es ist oft unmöglich, eine Übersetzung zu finden, die genau der Bedeutung und dem Hintergrund der Aussage in der Originalsprache entspricht.

Der von dir zitierte Satz aus dem Korintherbrief stolpert bereits bei dem Wort "Ungläubige". Wer sind Ungläubige? Nichtjuden waren zumindest für den Juden Paulus nicht Ungläubige. Deshalb kannst auch du, der/die sich offensichtlich nach der Paulinischen Schrift richtet, nicht Buddhisten generell als Ungläubige bezeichnen.

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kdd1945 30.08.2013, 13:38
@gamine

Christentum und Buddhismus sind unvereinbar. Das wollte ich nur darlegen.

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holodeck 30.08.2013, 14:12
@kdd1945

Christentum und Buddhismus sind unvereinbar

Wie schön.
Darum ging es aber nicht. Sondern die Frage galt der Vereinbarkeit von Achtsamkeit und Christentum.

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kdd1945 30.08.2013, 15:12
@holodeck

Kannst Du nicht ehrlich diskutieren?

Es geht um buddhistische Meditation.

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holodeck 30.08.2013, 15:37
@kdd1945

Kannst Du nicht ehrlich diskutieren?

Natürlich kann ich das.
Das ist ja Dein Problem. Immer wieder mit mir ;-))

Aus der Frage, gleich erster Satz:
Mich würde interessieren welche Gründe gegen Achtsamkeitsmeditation oder anderen Formen der buddhistischen Meditation(z.B.:Leere/Stille Meditation) aus biblischer und christlicher Sicht sprechen,

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waldfrosch2 30.08.2013, 18:46
@kdd1945

@Kdd1945

Ihr solltet die Dinge auch mal etwas differenzierter betrachten ...und nicht immer gleich das Kind mit dem Bade ausschütten . Wenn ihr alles von euch weisst ,dann gebt ihr womöglich schätze Preis die nie und nimmer den östlichen Religionen " gehören ".

Leider lebt ein weiter Teil der Christen bar jeglicher Mystik ....ein Jammer ...

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kdd1945 30.08.2013, 19:41
@waldfrosch2

Gerade die RKK weiß durch Mystik schon seit Jahrhunderten Menschen anzuziehen und an sich zu fesseln.

Jesus jedoch war kein Mystiker. Vielmehr verlangte er von seinen Jüngern gemäß Matthäus 18:3 (EÜ):

"Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

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gamine 30.08.2013, 22:41
@kdd1945

"Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Weiss gar nicht, was du immer sagen willst mit deinen Bibelzitaten? Diesen Satz muss jeder für sich auseinander nehmen und mal feststellen, wie denn das wäre, so zu sein, wie die Kinder - jemand, der ein spielendes Kind beobachtet, wie es völlig vertieft ist in sein Spiel und nicht hört und nicht sieht, was ringsum vorgeht, könnte durchaus auf den Gedanken kommen, dass es sich in einem meditativen Zustand befindet und genau diesen Satz anführen, um zu belegen, dass Meditation aus christlicher Sicht durchaus willkommen ist.

Das Kind hat natürlich noch andere Aspekte, da kommen wir aber vom Thema ab. Was mit "Himmelreich" gemeint sein könnte, da gehen die Meinungen noch mehr auseinander... Wie schon Frank sagte, man kann sich alles zurecht biegen...

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holodeck 31.08.2013, 10:13
@kdd1945

Jesus jedoch war kein Mystiker. Vielmehr verlangte er von seinen Jüngern gemäß Matthäus 18:3 (EÜ): "Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen."

Das ist cool. Das ist sehr cool.
Das ist so ziemlich DER Vers, den jeder Mystiker anführen würde. Und das zu Recht. Das "Himmelreich" (welches ja bereits da ist) kann nämlich nur erkennen, wer bar wahrnehmungsbeschränkender Verstandeskategorien ist. Jeder Mystiker wird bestätigen, dass es einem da oben, im Oberstübchen, ersteinmal ordentlich den Vogel raushaut, wenn einen die Unendlichkeit streift.

Aber gut zu wissen, dass Jesus das auch so gesehen hat ;-))

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helmutwk 31.08.2013, 19:54
@gamine

Nichtjuden waren zumindest für den Juden Paulus nicht Ungläubige.

Doch, natürlich konnten sie das sein, insbesondere wenn er an eine Gemeinde schrieb, in der ein großer Teil der Gläubigen aus den Nichtjuden stammte. Es gab unter Juden und Nichtjuden Gläubige und Ungläubige.

Gläubig im Sinn von Paulus ist jemand, der weiß, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, und glaubt, dass er gerettet wird, wenn er glaubt, dass ihm durch Jesus vergibt. Alle anderen sind ungläubig.

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Maik2 31.08.2013, 22:11
@holodeck

Wie schön. Darum ging es aber nicht. Sondern die Frage galt der Vereinbarkeit von Achtsamkeit und Christentum

Die Frage galt der Vereinbarkeit von Achtsamkeitsmeditation und Christentum. Wenn ersteres für dich nicht buddhistisch ist, dann sags halt. Das nennt man kommunizieren.

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holodeck 01.09.2013, 09:38
@Maik2

Die Frage galt der Vereinbarkeit von Achtsamkeitsmeditation und Christentum

Richtig.
Exakt das habe ich gesagt. Die Frage galt nicht wie von kdd angenommen der Vereinbarkeit von Buddhismus und Christentum.

Wo liegt Dein Problem?

Zum Kommunizieren gehört immer einer, der mitdenkt ;-))

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gamine 02.09.2013, 11:33
@helmutwk

Haarespalten ist eine schöne, meditative Beschäftigung, die sehr gesund ist für die Feinmotorik. Es verhindert aber, Zusammenhänge zu sehen...

Die Bibelstelle: "Beugt euch nicht mit Ungläubigen unter das gleiche Joch! ..." wurde als Beleg gewählt, um aufzuzeigen, dass Meditation als buddhistische Technik im Christentum verboten sei. Ich habe lediglich darauf hin gewiesen, dass nicht mal Paulus einen derart engen Blickwinkel hatte, weil ja gerade er es ist, der einer rebellischen, jüdischen Gruppierung ausgerechnet nichtjüdische Anhänger zuführte.

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helmutwk 02.09.2013, 23:36
@gamine

Ich habe lediglich darauf hin gewiesen, dass nicht mal Paulus einen derart engen Blickwinkel hatte, weil ja gerade er es ist, der einer rebellischen, jüdischen Gruppierung ausgerechnet nichtjüdische Anhänger zuführte.

Also erst mal ist klar, dass es bei "Zieht nicht am gleichen Joch" (nicht: beugt euch unter das gleiche Joch) um gemeinsame Aktionen geht, oder auch um das "Joch der ehe" (ein Latinismus, die Gemeinde an die das geschrieben wurde lebte ja in einer römischen Kolonie).

Paulus hat deutlich zwischen Gläubigen und Ungläubigen unterschieden, sowohl bei Juden wie Nichtjuden. Und Buddhisten (bzw,. die buddhistisch angehauchten Richtungen der antiken Philosophie) waren für ihn natürlich Ungläubige.

Und der erste, der "nichtjüdische Anhänger zuführte", war Petrus. Das das so ok war, wurde knapp 10 Jahre, bevor Paulus jenen Satz schrieb, auf einer entsprechenden Versammlung bestätigt.

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Ich kann dir die Vorträge und Bücher über Buddhismus und Esoterik von Elke und Martin Kamphuis empfehlen.

Deine Frage kannst du ihnen direkt stellen auf http://www.gateway-ev.de, da die beiden sich wirklich sehr gut in der Thematik auskennen.

nullpunkt 30.08.2013, 14:13

Ich hoffe, es handelt sich einerseits um Bücher über den Buddhismus und andererseits um Bücher über Esoterik.

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holodeck 31.08.2013, 10:53
@nullpunkt

Nein. Es handelt sich in beiden Fällen um fundamentalchristliche Missions-Propaganda. Die Kamphuisens sind Missionare mit einer Schwäche für Wahnsysteme, die den Buddhismus dämonisieren.

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Es gibt keine vernünftigen Gründe, warum man dies nicht auch als Christ ausprobieren sollte. Es spricht ja nichts dagegen, mal etwas neues zu versuchen, besonders dann, wenn es angenehm ist.

Das Verbot in der Bibel, sich mit anderen Religionen unvoreingenommen zu befassen, rührt ganz einfach von der Angst, Gläubige an diese zu verlieren. Aber darum solltest du dich nicht kümmern; in der Bibel steht so einiges.

Tu einfach das, was dir gut tut- du schadest ja niemanden damit.

Maik2 31.08.2013, 07:50

Das Verbot in der Bibel, sich mit anderen Religionen unvoreingenommen zu befassen

Steht wo?

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Maik2 31.08.2013, 10:19
@DeutscherIdiot

Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.

Ich kann das daraus beim besten Willen nicht erkennen. Aber ich kenne den Vers: prüfet aber alles, und das Gute behaltet. (Thess5:21) Und da die Bibel sich nicht widerspricht, ist bei deinem Vers wohl tatsächlich die Verführung gemeint. Die ja genausowenig objektiv ist wie alles abzulehnen was irgendwie anders aussieht. Alles meiden was einem schaden könnte, schön und gut. Aber wir sind ja hier alle keine 5 jährigen.

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Peccator7 31.08.2013, 16:23

Das Verbot in der Bibel, sich mit anderen Religionen unvoreingenommen zu befassen,....

...gibt es nicht.

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DeutscherIdiot 01.09.2013, 15:43
@Peccator7

...gibt es nicht.

Und wie es das gibt.

Wie wäre es mit dem ersten Gebot? Damit wird der Abfall vom Glauben zu Sünde.

Dazu nehmen wir Matthäus 5, 30: Da heißt es, man solle alles, was zur Sünde verführt, "abschlagen", also meiden, loswerden.

Und andere Religionen verführen eben schon zur Sünde, und zwar schlicht dadurch,dass sie die Möglichkeit geben, gegen das erste Gebot zu verstoßen. Das ist simple Logik.

prüfet aber alles, und das Gute behaltet. (Thess5:21)

Aus dem Kontext geht hervor, dass es sich auf die eigenen Eigenschaften bezieht.

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Peccator7 02.09.2013, 16:20
@DeutscherIdiot

Wie wäre es mit dem ersten Gebot? Damit wird der Abfall vom Glauben zu Sünde.

Wie kommst du darauf, dass man vom Glauben abfallen müsse, um sich unvoreingenommen mit anderen Religionen auseinandersetzen zu können?

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DeutscherIdiot 03.09.2013, 10:53
@Peccator7

Sage ich nicht; aber kombiniere das mal mit dem anderen Vers, auf den ich verwiesen haben, dann bekommen wir dieses Verbot.

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DeutscherIdiot 05.09.2013, 11:11
@Peccator7

Kombinieren kann man alles, aber nicht alles ist evident.

Aber es ist logisch: Durch die Befassung mit einer anderen Religion entsteht das Risiko, von der eigenen Religion abzufallen, sprich zu sündigen.

Und damit verführen diese Religion zur Sünde: Indem sie Gelegenheit zu ihr geben.

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Die Gründe sind eigentlich immer die Gleichen:

Wer bemerkt, dass auch andere Religionen/Weltanschauungen als die eigene Interessantes zu bieten hat, könnte ins Zweifeln kommen, und von der Fahne gehen.

Deswegen versuchen alle Religionen dieser Welt alles Fremde möglichst madig zu machen.

Und zum Buddhismus wirst du keine Bibelstelle finden, weil die Autoren der Bibel ebensowenig wie Jesus selbst, den Buddhismus kannten. Du wirst aber sehr viele Ultragläubige finden, die sich Bibelstellen so zurechtbiegen, dass genau das dabei rauskommt, was ihnen gerade in den Kram passt.

Lass dich bitte nicht verunsichern, und mach weiter, was dir guttut.

waldfrosch2 30.08.2013, 18:49

kopfschüttel ..

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Was hat Buddhismus mit Christentum zu tun??? Wenn Jesus die Stille suchte, dann um zu BETEN. d.h: REDEN mit Gott. Das ist das Gegenteil von Leere: Jesus vor voll von Heiligen Geistes und sprach ausführlich mit Gott über alles Mögliche...

nullpunkt 30.08.2013, 07:00

Meditation hat nicht die LEERE als Ziel. Mit Meditation wird nach der reinen Lehre KEIN ZIEL verfolgt. Wenn ich eines nennen müsste, dann ist es eben die Steigerung der Achtsamkeit, die Bewusstmachung, dass ein Leben im Hier und Jetzt stattfinden sollte, statt im Gestern oder im Morgen. Meditation ist eben nur EIN WEG, ein Hilfsmittel, um sich dies bewusst zu machen. Genauso wie es im Buddhismus ein anderer Weg ist ZU ARBEITEN... und GANZ BEI DER ARBEIT ZU SEIN.

Meditation mit Beten zu vergleichen liegt daher aus meiner Sicht ein falsches Verständnis zu Grunde.

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waldfrosch2 30.08.2013, 18:57
@nullpunkt

Da müsste man erst die Frage klären um welche Art von Meditation es denn überhaupt geht . Es ist einfach nur ein Blindflug, zu meinen Meditation wäre Grundlegend etwas aus dem nichtchristlichen Bereich ..

Als ob nicht jeder das Wort in der Definition schnell mal finden könnte :

Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“ und dem Namen Medeia; entgegen landläufiger Meinung liegt kein etymologischer Bezug zum Stamm des lateinischen Adjektivs medius, -a, -um „der mittlere" vor) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis.

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helmutwk 31.08.2013, 20:02
@nullpunkt

Mit Meditation wird nach der reinen Lehre KEIN ZIEL verfolgt.

Tja, und da ist dann der Unterschied zwischen der Meditaion nach der "reinen Lehre" und der christlichen Meditatio.

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Maik2 31.08.2013, 21:30
@waldfrosch2

Da müsste man erst die Frage klären um welche Art von Meditation es denn überhaupt geht .

Richtig. Oder wenigstens höflich antworten lernen.

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Hallo,

direkt aus Biblischer Sicht spricht gegen Achsamkeitsmeditation bzw. Meditation allgemein nichts, aber es ist aus Sicht der Kirchen nicht gerne gesehen. das liegt daran, dass Meditation auch eine Form der Freiheit herbeiruft und dass ist das, was die Kirchen nicht wollen. Christen sollen nicht Frei sein, denn dann sind Sie ja Schöpfer ihres Eigenen Leben (was gut wäre) aber sowas wollen die Kirchen nicht haben. Die Kirchen wollen Kontrolle über Ihre Gläubigen haben.

Wenn du Frei sein willst und der Eigene Schöpfer deines Lebens sein willst, dass höre nicht auf die Kirche auf irgendjemenden, sondern Meditiere und sei FREI !!!!!!

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